Stille Eröffnung des Stillen Örtchens

Toilette Alaunplatz: Ab heute geöffnet: Toilettenhaus am Alaunplatz

Ab heute geöffnet: Toilettenhaus am Alaunplatz

Seit heute Mittag ist das nigelnagelneue Toilettenhaus in Betrieb. Kleine grüne Lämpchen zeigen an: Es darf benutzt werden. Das Örtchen aus Beton-Fertigteilen war im vergangenen Dezember aufgestellt worden. Zum Alaunplatz-Auftakt am 29. April sollen die Außenwände gestaltet werden.

Es gibt einen Raum für eine Behinderten-Toilette, ein Pissoir mit drei Becken, ein Damenklo plus Wickelraum und ein Herrenklo fürs große Geschäft. Zurzeit sind die Räume innen noch unglaublich unbeschmiert. Und auch in der Außengestaltung hat sich was getan. Das gereckte Glied wurde in einen kleinen grünen Katus verwandelt. Ortsamtleiter André Barth kämpft weiterhin darum, dass an dem Häuschen eine legale Graffiti-Fläche entsteht, aber die Chancen darauf sind gering.

Toilette Alaunplatz

Das Häuschen steht auf der Ostseite der Wochenmarktfläche. Der Bau kostet rund 250.000 Euro. Die Toilette wird ebenso wie ihre Pendant an der Louisenstraße rund um die Uhr und kostenlos benutzbar sein. Die höheren Kosten hier, hängen vor allem mit der aufwändigeren Erschließung zusammen.

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9 Kommentare zu “Stille Eröffnung des Stillen Örtchens

  1. abrazzo
    23. März 2016 at 16:42

    Wer hat denn den Pimmel botanisiert? War das der Künstler selbst, oder hat Herr Barth da Hand angelegt?

    • 23. März 2016 at 17:22

      In dem Zusammenhang von Hand anlegen zu sprechen, ist aber nicht jugendfrei … ;-)

  2. ein anderer Stefan
    23. März 2016 at 17:47

    Das mit „unglaublich unbeschmiert“ wird sich sicher sehr bald erledigt haben, da ist auf die Neustadt Verlaß. Wobei öffentliche Klos immer beschmiert sind, egal wo sie sind. Ich wundere mich immer wieder, wer so viel Langeweile hat, dass er einen Edding mit aufs Klo nimmt und sich dort „verewigt.“

    • abrazzo
      23. März 2016 at 18:32

      Na, na, na. Wer wird denn da so negativ sein! Es profitieren doch alle von der Wandzeitung. Die einen üben das lesen von Handschriften, die anderen das Schreiben mit der Hand. Die dritten das – mehr oder weniger – creative Ausdenken von Sprüchen. Und die Reinigungsbetriebe von regelmäßigen Einnahmen.
      Man sollte doch froh sein, daß einige noch immer mit der Hand schreiben. An den Hauswänden kommt ja schon oft genug die Schablone zum Einsatz – wohl wegen der peinlichen Rechtsschreibfehler.
      Ich warte ja noch auf ein Klo mit Digitalwänden und Tastatur, um es der Generation Smartphone auch möglich zu machen ihre Ergüsse zu hinterlassen.

  3. abrazzo
    23. März 2016 at 18:33

    Oops, sorry Anton, did it again…

  4. spacke
    24. März 2016 at 11:17

    „… Und wenn ein Bösewicht was ungezog’nes spricht,
    dann hol‘ ich meinen Kaktus und der sticht, sticht, sticht. …“

  5. 25. März 2016 at 06:13

    Wird da garnich mehr nach Geschlecht getrennt, oder kommen die Damen einfach nur zu kurz, in den Zeiten in denen es jetzt in Mitteldeutschland wieder getrennte Zugabteile gibt?

    • 25. März 2016 at 10:08

      @doch gibt’s, steht auch so im Text.

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