U-Bahn-Planungsbüro

U-Bahn Planungsbüro
U-Bahn Planungsbüro
Wie mir heute geflüstert wurde, soll auf der Görlitzer Straße in den ehemaligen ReiterIn-Räumen künftig ein U-Bahn-Planungsbüro eröffnen.

Irgendwie erinnert das stark an die Reklame vor der Eröffnung des Zille auf der Görlitzer Straße 5 (Neustadt-Geflüster berichtete). Danke an s.ebnitzer für die Info.

36 Kommentare zu “U-Bahn-Planungsbüro

  1. warum? Gibt’s was besseres? Mir ist diese Art von Werbung tausendmal lieber als die einfallslosen spießigen althergebrachten Werbeformen… btw. wie man sieht funktioniert es 1A!

  2. und bitte nicht vergessen, die Stationen so auszubauen, dass dieses Kathedralen der Arbeiterklasse werden könnten ;)

    Finde die Idee super. Genau das braucht Dresden unbedingt. Und um auch technisch eine Vorreiterrolle einzunehmen, sollte unbedingt auf die Transrapittechnik zurückgeriffen werden.Soll ja jetzt preiswert abzugeben sein, habe ich gehört…

  3. …bin tatsächlich darauf reingefallen. ging mir aber schon bei der ersten aktion beim continental-umbau so :)

    ganz grundsätzlich wäre das doch wirklich was für dd: eine u-bahn! jetzt wo die waldschlösschenbrücke quasi durch ist, brauchen wir doch einen neuen protest-mittelpunkt…

  4. Hihi, das war doch mal eine Forderung von „Alle für Galle“: Transrapid für Dresden! Ich weiß gar nicht mehr wieviele Stimmen die Büso dadurch gewonnen hat… ;)

  5. Der Werbe-Gag ist doch nun wirklich total ausgelutscht. Auch vorm Umbau des Cafe Continental Ecke Görlitzer/Rothenburger/Louise gabs doch damals solche nervigen Werbeplakate. U-Bahn, hey? Ich wette, da kommt eine neue „Subway“-Filiale rein ;D

  6. Bitte kein Subway, schlechtes Essen zu schlechten Preisen gibt es doch schon genug in der Neustadt. Wann dreht denn endlich mal einer den Spieß um? Aber wahrscheinlich gibt es keine Köche mehr sondern nur noch Tütenaußreißer

  7. Bitte gerne Anton. Dank Dir für die freundliche Erwähnung!
    Ich bin ja für eine Hoch-U-Bahn – wie in B-Kreuzberg. Direkt über der Görlitzer/Rothenburger/… Da könnte man dann drunter Bierchen trinken und Element of Crime singen.

  8. Ja, die Königsbrücker lassen wir zu einer Flaniermeile umbauen. Mit vielen Bäumen, ein, zwei gute Cafe´s wären auch nicht schlecht… Lieber eine U-Bahn als noch ne neue Brücke, oder eine 4-spurige Straße. Man weiß ja nie…

  9. Aber das mit der U-Bahn für Dresden ist ein gaaaanz alter Hut und stammt aus den späten 70ern oder frühen 80ern, ich glaub von O.F. Weidling und hatte damals einen völlig anderen Hintergrund…

  10. Ich kenne es (wie gesagt) als Witz oder sarkastische Bemerkung aus dem Volksmund, wenn man z.B. mit dem Fahrrad zwischen Leuben und Laubegast unterwegs war, wo die Schienen immer ziemlich schlecht waren. Ich habe es Mitte der 80er Jahre zum ersten Mal gehört.

  11. Einen Witz hat es tatsächlich darüber gegeben, dass die Dresdner Straßenbahnen von selbst zu U-Bahnen werden könnten, weil sie nach und nach in den Untergrund einsinken. Aber es hat tatsächlich vor der Wende auch Überlegungen gegeben, in Dresden eine U-Bahn zu bauen. Schon damals war klar: Das ist nicht zu bezahlen. Bei Interesse – mehr dazu stand bereits mehrfach in den Dresdner Neuesten Nachrichten.

  12. @ Anton Launer,

    danke für Deine Empfehlungen, aber die ersten zwei kochen und halten es stundenlang warm; frische Kräuter kennen die nicht und geschmacklich…naja darüber kann man sich bekanntlich streiten. Die Teufel find ich auch gut, aber oft war der Burger innen noch roh und musste nachgebraten werden. Ist auch egal, koch ich halt selber und suche weiter nach Alternativen.

  13. sieht und schmeckt man. Trockenkräuter sind einfach leichter zu lagern.

    Bei der Suppenbar ist wenigstens die Deko i.R. frisch. Und die Muffins sind echte Kunstwerke.

  14. Das geht vielleicht zum Mittag, obwohl das mit den Trockenkräutern echt nicht gerade dolle ist. Ich weiß aber nicht, was meine bessere Häfte sagen würde, wenn ich ne Einladung in die Suppenbar ausprechen würde. Kommt – ich glaube – nicht so gut….

  15. Das habe ich vor kurzem erhalten…also doch?

    sz-online, 24.09.2010:

    Eine Metro für Dresden? U-Bahn-Träume in der Landeshauptstadt

    In Dresden sorgen derzeit über zehn Jahre alte U-Bahn-Pläne für Aufsehen. Eigentlich wurden sie aus dem Flächennutzungsplan gestrichen, doch nun will der einstige Chefstadtplaner sich dafür einsetzen, diese wieder aufzunehmen.

    Dresden. Mitte der 90er keimten die Pläne für eine zum Teil unterirdische City-S-Bahn auf. Sie sollte 700 Millionen D-Mark kosten und die Strecke Pirna-Meißen im Innenstadtbereich erweitern – einen Meter unter der Erde. Michael Kaiser (heute 59) wurde 1994 zum Leiter des elfköpfigen Planungsstabes strategische Stadtentwicklung berufen und zum Kopf hinter den Plänen. Die Innenstadtstrecke sollte unterirdisch verlaufen. Sensoren sollten das Passagieraufkommen erfassen und die Züge vollautomatisch und führerlos im 1- bis 5-Minuten-Takt losschicken – damals hochmodern und noch in der Entwicklung. Der unterirdische Stadtgraben sollte genutzt und gleichzeitig freigelegt werden. „Das wäre eine Museumsbahn geworden“, ist Kaiser überzeugt.

    Doch am Ende war die Skepsis der Stadtoberen zu groß. Sie fürchteten Konkurrenz für die Straßenbahn, hielten die Kosten für zu hoch. Immer noch ist Kaiser überzeugt vom Projekt, das heute 800 Millionen Euro kosten würde. 2008 wurden die Pläne im Vorentwurf zum neuen Flächennutzungsplan der Stadt endgültig gestrichen, ohne, so Kaiser, die heutigen Räte noch einmal detailliert darüber zu informieren. Deshalb will er sich nun an die Stadt wenden und auch fordern, die Option wieder aufzunehmen.

    Unter den Stadträten von heute sorgt das für teils heftige Reaktionen. Von „Vorschlag für das Kuriositätenkabinett“ (FDP) bis „Schnapsidee“ (Grüne) reichen die Reaktionen. Ähnlich wie in den 90ern lauten die Argumente: Zu teuer unnötig – das Straßenbahnnetz sei gut genug ausgebaut – und obendrein unrealistisch. Lediglich der verkehrspolitische Sprecher der kleinen Bürgerfraktion im Dresdner Stadtrat, Franz-Josef Fischer, ist Fan der Idee. „Man muss Visionen haben.“ Ob diese weiterleben darf, ist unklar. (ag)

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