Erlenklause geschlossen

Geschlossen: die Erlenklause

Geschlossen: die Erlenklause

Aus privaten und technischen Gründen geschlossen – so steht es am Fenster der kleinen Kneipe an der Ecke Johann-Meyer-/Erlenstraße. Das hörst sich stark nach dem Aus für eine der letzten Kultkneipen an.

Wie mehrere Stammgäste berichten, will der bisherige Inhaber, Karsten Pietsch, die Erlenklause nicht mehr weiterführen. Seine Eltern hatten das Ecklokal 1988 kurz vor dem Ende der DDR eröffnet. Pietsch hatte es dann 2004 übernommen und gemeinsam mit seiner Frau Monika weitergeführt.

Die Erlenklause stand für kleine Preise und deftige Hausmannskost, Skat, Billard, viele Stammgäste und jede Menge Zigarettenrauch. Mal sehen, ob sich jemand findet, der die Kneipe übernimmt.

Geschlossen: die Erlenklause

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17 Kommentare zu “Erlenklause geschlossen

  1. Jens
    8. November 2018 at 19:15

    Oh nein. Wie schade…

  2. hans
    8. November 2018 at 20:32

    verdammt nochmal.

  3. Guido
    9. November 2018 at 07:49

    oh nein!!!
    hier wird es immer langweiliger :-(

  4. Mattes
    9. November 2018 at 09:20

    Das darf nicht wahr sein. Die letzte robuste Kneipe in der Neustadt schließt. Und keine Roulade war so groß und günstig!

  5. Vorschläger
    9. November 2018 at 12:54

    Döner? Shisha? Sushi? Syrisches Irgendwas? Indisches Curry? Oder gleich Starbucks?

  6. Jayt
    9. November 2018 at 14:51

    Find ich gar nicht schade. Eine weitere Kneipe, in der nazi-Sprüche und Fremdenhass offen artikuliert und toleriert wurden, weniger. Sehr gut.

  7. Toralf
    10. November 2018 at 11:14

    Es war immer lecker und preiswert halt eine super Wohngebietsgaststätte eine Arbeiterkneipe fand ich immer super wenn die Leute nach Arbeit reinkamen und alle haben sich verstanden.

  8. DD Hecht
    10. November 2018 at 15:34

    Lag zum Teil daran, dass es dieselbe Klientel war, welche sich im jetzt ebenfalls geschlossenen „Geistertreff“ (Betreiberwechsel und heute „Vendetta“) heimisch fühlten.
    Gerade sonntags, gab es wohl mehrere Vorfälle, wo ihnen beinahe beigebracht wurde, was lustig ist und was nicht. Das Einzige, was die Hemmschwelle dafür sehr hoch legte, war der Umstand, dass es auch bekannte Stammgäste waren, aber eben nur sonntags zugegen. Diesen Gästen war eines auch klar, nämlich, welches eskalationspotenzial diese Nummer hat. Viel Kleinholz wäre es sicher geworden, mit der großen Aussicht, dass die ihrer Kammeraden mitbringen. Auch ein hässlicher Kreislauf, oder nicht? Da ich diese komische Stimmung nicht brauche und mein Essen auch selber aus Beuteln aufwärmen kann, bin ich sonntags auch nicht gern mitgegangen. Auch auf den Gestank der Klamotten konnte ich wirklich verzichten … widerlich … Mensch roch sie, eh er sie sah.

  9. DD Hecht
    10. November 2018 at 15:38

    Gedacht als Antwort an @Jayt

  10. bob
    10. November 2018 at 17:03

    @DD Hecht

    Kammeraden schreibt man mit einem „m“. Damit wir hier das intellektuelle Niveau mal wieder geraderücken. Aber ich habe auch nichts anderes erwartet.

  11. abrazzo
    10. November 2018 at 19:06

    @DDHecht
    Ich war zwar seit Mitte der 90iger nicht mehr in der Klause und kann daher zum Körpergeruch der Stammgäste nichts kommentieren. Aber selbst wenn sie nicht Deine interlektuelle Klasse erreichen, haben doch auch diese Leute das Recht auf eine Stammkneipe.
    Es gibt immer jede Menge Menschen, die am Stammtisch nicht die neuste Theaterinszenierung besprechen oder die politisch korrekte Anwendung der deutschen Grammatik diskutieren. Na und? Sollen sie doch grölen oder ihr Geld sinnlos in Spielautomaten füttern. Das geht mich nichts an.
    Und Dich auch nicht!!

  12. DD Hecht
    10. November 2018 at 19:09

    @bobi
    Nein, wirklich? Wow! Warum auch immer ein „m“ zu viel…geschenkt! Das „m“ kann gestrichen werden, Du aber bleibst ein Kleingeist. Du solltest nicht von Niveau reden, wenn ein „m“ zu viel, das Einzige ist, was Du zum Inhalt zu sagen hast. Und sei ehrlich, Dein Niveau bewegt sich doch nur auf dieser Ebene https://duckduckgo.com/i/4b3e1cfc.jpg, richtig?

    Zu Dir fällt mir ein Satz von „Götz von Berlichingen“ ein…etwas mit hinten…und so! ;)

  13. DD Hecht
    10. November 2018 at 19:16

    Kein Wunder, dass Bob nichts zu „eskalationspotenzial“ eingefallen ist, was natürlich großgeschrieben wird, sondern nur zu Kameraden. ;D

  14. christoph
    10. November 2018 at 20:04

    Bob… wenn die Kameraden in einer Kammer sitzen sinds automatisch Kammeraden! …einfach mal still sein, wenn man nix zum interlektuellen Niewo beitragen kann

  15. Robert
    12. November 2018 at 13:27

    @ DD Hecht & Jayt: Was Ihr schreibt, ist einfach nur Tinnef! Die Wirtin und Köchin ist eine Polin, die hervorragende Hausmannskost zubereitet, da gibt´s nix aus Tüten. Und dass sich dort vllt. auch ab und zu eine gewisse Klientel herumgetrieben hat, kann man sicherlich nicht ausschließen, dieser Kneipe jedoch zu unterstellen, sie sei gewissermaßen ein Nazitreff, ist einfach nur eine Lüge und eine Frechheit!

  16. Bernd Stromberg
    12. November 2018 at 21:46

    @ Robert: Danke für den Kommentar!

    Unabhängig, was sich dort für Menschen (angeblich) herumgetrieben haben, finde ich schade, dass eine der letzten Eckkneipen mit Essensangebot nun geschlossen hat.
    Ich kann die negativen Schilderungen nicht nachvollziehen. Aber ich bin ja selbst schuld- hätte ja jeden Tag dort feinstes FK trinken können…

  17. nepumuk
    13. November 2018 at 15:57

    Warum stellt der Denkmalschutz nicht die letzt-allerletzten altdeutsch-DDRtypischen Gastro- & Kneipinterieurs Nordelbiens unter Schutz, wie südelbisch am Gorbitzer Krug erfolgt?? Also da ist wohl was übersehen worden. Am „Hechtkrug“ Erlenklause waren es meines Erachtens die Tischdecken, welche auch zünftige Brüder und Artgenossen anzog, der Rest vermeintlich rechten Gedankenguts ist sicher gesamtdeutsche Stammtisch- Normalität und und gutes Soziokompensat für die armen Kläffer unter Promillehilfe. Vielleicht laufen bald die ‚Brot und Spiele‘-Angebote für Hechtsenioren und Hechtsenile im St.Pauli-Vereinsladen besser …

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