Fritz-Reuter-Straße im Baustress

Arbeiten am Bischofsplatz haben begonnen.

Arbeiten am Bischofsplatz haben begonnen.

Gestern haben die Arbeiten an der Südseite des Bischofsplatzes begonnen. Zwischen Dammweg und Johann-Meyer-Straße soll hier das Holperpflaster durch Apshalt ersetzt werden. Damit soll vor allem der Komfort und die Sicherheit für Radfahrer erhöht werden. Bisher wichen Radfahrer auf den Mittelstreifen und die Fußwege aus, um das Großkopfpflaster zu umgehen.

Es ist geplant, dass die Arbeiten jeweils auf einer Seite der Straße stattfinden, so dass die Autos auf der gegenüberliegenden Seite weiter fahren können. Die Umleitung ist ausgeschildert. Vom 22. Oktober bis 10. November wird die Straße dann für die Straßenbahnen der Linie 13 gesperrt. Ein Ersatzverkehr wird eingerichtet. Zum 10. November soll die Baumaßnahme dann abgeschlossen sein.

Ampel für Fritz-Reuter-Straße

Ebenfalls begonnen haben die Arbeiten für die Errichtung einer Ampel an der Fritz-Reuter-/Ecke Friedensstraße. Damit soll die Sicherheit und der Komfort für ein- und aussteigende Fahrgäste auf der Fritz-Reuter-Straße verbessert werden.

Neue Ampeln für die Fritz-Reuter-Straße.

Neue Ampeln für die Fritz-Reuter-Straße.

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5 Kommentare zu “Fritz-Reuter-Straße im Baustress

  1. Erichsen F.
    25. September 2018 at 14:58

    „Damit soll vor allem der Komfort und die Sicherheit für Radfahrer erhöht werden.“

    Na ja, sicherer wird die Straße für Radfahrer eher nicht, denn sie ist bereits im alten Zustand nicht unsicher. Wenn allerdings vereinzelte Radfahrer in ihrer Selbstverliebtheit um den Darwin-Award betteln, wird sie eh niemand daran hindern können. Die werden es schaffen, so oder so. Die Straße wird bestenfalls komfortabler für Radfahrer.

    Sicherer wird sie für Fußgänger, denn es ist ja mittlerweile nichts Neues, dass es unter den Radfahrern mehr als genug Assis gibt. Und sicherer wird sie für Autofahrer. Denn auch die haben nur begrenzt belastbare Nerven und im Schlimmsten aller (Un)Fälle auch sowas wie eine belastete Seele.

    Als nächstes wünsche ich mir dann so eine Art Zoogehege. Für Eltern mit Kleinkindern, die ihre Kinder nicht beaufsichtigen, leiten und erziehen können. Sondern lächelnd wie im Drogenrausch zuschauen, wie sich das Kleinkind zu Lasten anderer Fußgänger selbst entfaltet. Und diese anderen Fußgänger müssen sehen, wie sie mit der Brut anderer Leute klarkommen. Ab ins Gehege mit solchen Leuten.

  2. Jalapeño
    25. September 2018 at 23:52

    Schön auch, dass sogar durch die Baustellensituation die Sicherheit schon erhöht wird, weil man Richtung Neustadt jetzt ganz regulär auf dem Asphaltstreifen der Straßenbahn fahren muss. Früher musste man immer fürchten, rechts überholt, oder zumindest von hinten von Autofahrer gehasst und bedrängt zu werden, wenn man auf dem einzigen befahrbaren Stück der Straße fuhr. Gefällt mir deutlich besser jetzt.

    Und danach wird es noch viel besser sein, vorausgesetzt das Ordnungsamt sorgt dann auch dafür, dass dann nicht dauerhaft Dauerparker auf dem Radweg stehen, wie vor der Kreuzung zur Johann-Meyer-Straße.

    Ich bin grad leider zu Müde, Erichsen zu widersprechen. Das überlasse ich gern anderen Kommentatoren. Manege frei!

  3. Michael Ton
    26. September 2018 at 05:53

    Betreffend die Straßenbahn-Haltestelle Friedensstraße ist anzumerken, dass die Herstellung von Barrierefreiheit fehlt. Hier könnte – bedingt durch die Lage der Straßenbahnschienen – eine angehobene Fahrbahn gebaut werden, wie sie bereits vielfach an anderen Stellen in Dresden existiert. Aber dafür wird an der Friedensstraße nicht investiert, weil diese Haltestelle nicht oben auf der Prioritätenliste von DVB und Stadtverwaltung steht. Die Nachrüstung mit einer Ampelanlage ist gut, aber die fehlende Barrierefreiheit bleibt eine unerledigte Aufgabe. Es kann noch viele Jahre – wenn nicht Jahrzehnte – dauern, bis hier baulich die Nachrüstung für Barrierefreiheit stattfindet.

  4. Randhecht
    26. September 2018 at 09:56

    Ooch Mensch nee, rumgemault und gemeckert ist immer schnell. Ich finde es gut, daß sich endlich etwas bewegt.
    Den Abschnitt zwischen Bischofsplatz bis Einfahrt Alauni-Park mit dem Fahrrad zu befahren, war bisher immer schon abenteuerlich. Und für Kinder unzumutbar die Straße zu benutzen. Die Spalten zwischen dem Kopfsteinpflaster sind „reifenbreit“ und größer. Nein Danke.

    Und andere Leute ins Gehege sperren?! Der ganze Kommentar sollte bestimmt ironisch sein…finde ich ansonsten ganz schön diskriminierend…
    Der Alauni ist ja so eine Art Gehege…nur nicht eingezäunt und irgendwie müssen die Leute ja dahin kommen.

    Ich schlage vor, einfach drüber freuen, daß wir die Freiheit und das Leben genießen können.

    Sonnige Grüße ;-)

  5. Maggie
    27. September 2018 at 09:11

    Genau! Kinderfreie Fusswege! Jetzt, hier und sofort!
    Damit die Radfahrer endlich mal ungestört über die Fusswege heizen können…liebe Grüße an Erichsen F. Vielleicht helfen Ihnen Entspannungsübungen oder Lavendel-Öl!?

    Der Bischofsplatz ist für alle Verkehrsteilnehmer eine unangenehme Ecke, ob sich das nach dem asphaltieren ändert?..ich bin gespannt.

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