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Kundgebung auf der sozialen Ecke

Feministische Platzbesetzung an der schiefen Ecke. Foto: Gehilfe Oph
Femi­nis­ti­sche Platz­be­set­zung an der schie­fen Ecke. Foto: Gehilfe Oph
Die soziale Ecke zwi­schen Gör­lit­zer, Rothen­bur­ger und Loui­sen­straße war am gest­ri­gen Abend mal wie­der über­durch­schnitt­lich bevöl­kert. Die Dresd­ner Poli­zei musste die Kreu­zung zwi­schen 22.20 und 3 Uhr betreuen und die Stra­ßen immer mal wie­der für den Ver­kehr frei räumen.

Die Dresd­ner Ver­kehrs­be­triebe lei­te­ten zwi­schen 22.30 und 22.45 Uhr die Bah­nen der Line 13 über Albert­platz und Bahn­hof Neu­stadt um.

Zusätz­lich zu den rund 150 Per­so­nen, die sich im Bereich auf­hiel­ten, traf kurz nach 22 Uhr noch eine kleine Gruppe mit Pla­ka­ten ein. Wie ein Poli­zei­spre­cher berich­tet, han­delte es sich dabei um eine Ver­samm­lung, zu der sich jedoch kei­ner der Anwe­sen­den als Ver­samm­lungs­lei­ter erklä­ren wollte. Auf den Trans­pa­ren­ten vor Ort war von einer “anti­se­xis­ti­schen Pöbel­ak­tion” und einer “femi­nis­ti­schen Aktion” zu lesen.

Die anti­ka­pi­ta­lis­ti­sche Basis­ge­werk­schaft FAU schreibt auf Twit­ter von einer femi­nis­ti­schen “Raum­nahme mit Matratzn und Mukke*” und ord­nete die Aktion den liber­tä­ren Tagen zu, die noch bis mor­gen in Dres­den an ver­schie­de­nen Ver­an­stal­tungs­or­ten stattfinden.

Mini-Demonstration an der Party-Ecke. Foto: Gehilfe Oph
Mini-Demons­tra­tion an der Party-Ecke. Foto: Gehilfe Oph
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*Anmer­kung: Heißt es nun Mugge, Mucke oder Mukke? Ein schö­nes Erklär­stück dazu gibt es auf der Web­site eines Plaue­ner Musik­hau­ses.

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25 Ergänzungen

  1. Vor Sexis­mus brau­chen die Gestal­ten wohl keine Angst haben…
    Der Link geht übri­gens nicht. Die Unter­zeich­ner kön­nen nur Mucke­fuck gemeint und falsch geschrie­ben haben. Denn ne MuGGe gabs da ganz sicher nicht. ;)

  2. @joe… Der Begriff trifft es mei­ner Mei­nung nach nicht, des­halb ver­wende ich ihn auch nicht. Ansons­ten gibt’s für die Ecke ja noch jede Menge ande­rer Bezeichnungen.

  3. @Anton

    keine Ahnung, wie man diese Kreu­zung nen­nen soll. Aber eins ist sicher. SOZIAL ist die am Wochen­ende sicher nicht.….. ;-)

  4. Der Femi­nis­mus der drit­ten Welle. Ich alter Mann, sozia­li­siert in der zwei­ten Welle, ver­stehe ihn nicht.

    Frü­her ™ legte man Wert drauf, dass Frauen auch nur Men­schen sind. Diese beflei­ßig­ten sich, selbst was zu kön­nen. Denn das Kön­nen, nicht etwa die Ein­bil­dung, bestimmt das Sein. Hier­bei hat­ten Frauen den glei­chen Res­sour­cen­kon­flikt wie Män­ner, denn eine Hirn­zelle kann immer nur eines. Ent­we­der den­ken, oder ein­bil­den. Man ach­tete und mochte die Frauen für das was sie sind. Also: Kön­nen. Man­che fie­len dabei durchs Ras­ter. Bestimmt durch das indi­vi­du­elle männ­li­che Anspruchs­den­ken und Selbst­wert­ge­fühl, abge­wo­gen gegen Not­la­gen und Durststrecken.

    Der Femi­nis­mus der drit­ten Welle scheint sich wie­der auf seine Grund­la­gen zu besin­nen. Es genügt, per gene­ti­schem Zufall ein Loch in der Hose zu haben und die Grä­ten müs­sen sich sprei­zen kön­nen. Dabei ist es egal, ob man allen­tags ab Mit­tag in irgend­ei­ner Bahn­hofs­hal­len­ecke zu besu­chen ist. Sturz­be­sof­fen und urin­de­odo­riert. Oder ob der Betreuer für 14-jäh­rige, geis­tig Behin­derte vorm Voll­zug des Aktes den Sitz der Lüm­mel­tüte kon­trol­lie­ren muss, eh der Heim­mi­t­in­sasse den Rest der Arbeit erle­digt. Egal. Man hat das Loch, man ist eine Frau, man ist der bes­sere Bes­ser­mensch, man hat Anspruch auf jede Quote, die man gerne will. Möchte man gern noch etwas hip&intellektuell wir­ken, geriert man sich als Femi­nis­tin, mög­li­cher­weise auch noch Lesbe und alle müs­sen es wis­sen. So wird die Welt bes­ser, Frauen an die Macht!

    Abso­lut nicht ver­ste­hen kann ich ihre männ­li­chen Mit­strei­ter. Sind diese heim­ge­sucht von einem abgrund­tie­fen Selbst­hass ob ihres bio­lo­gi­schen Geschlechts? Oder erhof­fen sie sich so leich­tere Ein­fahrt ins Kel­ler­ge­wölbe? Oder kön­nen sie ganz ein­fach nichts ande­res, womit sie glänzen/​pranzen/​randalieren kön­nen? Ich ver­stehe es nicht.

    Da fällt es mir auf. Wo sind eigent­lich diese nied­li­chen Tit­ten­zei­ge­rin­nen von Femen? Lange nix mehr gesehen…

    :-)

  5. Hallo,

    nett hier. Aus­tausch und dabei Tee trin­ken. Num­mer eins sieht Gestal­ten die gestal­ten. Iss so in ner Men­schen­welt. Manch­mal ist der Rah­men mit mehr Aus­druck ver­se­hen wie ein Bild. Da hilft weg­las­sen. Das Bild, stört nur den Gesamteindruck.

    Die Kreu­zung selbst macht dass was man als Kreu­zung eben so macht, liegt da so rum, bei jedem Wind und Wet­ter. Die fragt ja kei­ner, man­che haben nicht ein­mal einen Namen, ein Gesicht. Kreu­zun­gen haben eine feste Anschrift, aber kein Wahl­recht. Die macht eben ihren Job, ver­bin­det Wege. Man kann für einen Moment ver­wei­len, inne­hal­ten, die geschenkte Zeit für einen Aus­tausch nut­zen. Oder man geht eben weiter.

    Nicht nur man, Frau auch. Der Kreu­zung ist das egal. Aller­dings schaf­fen es die wenigs­ten in die Presse. Schade drum.

  6. @Pitti

    es muss heis­sen “das Weibs­volk anwe­send ist” ;-)

    @Anton

    die Kreu­zung heisst sogar bei Google-Maps “Assi-Eck”. Und hat 24 Stun­den geöffnet.…

  7. ” Die Dresd­ner Poli­zei musste die Kreu­zung zwi­schen 22.20 und 3 Uhr betreuen und die Stra­ßen immer mal wie­der für den Ver­kehr frei räu­men.” Ach so, des­halb steht auf den Autos immer die Wer­bung mit den 1.000 tol­len Jobs – Kreu­zungs­be­treuer (kann man das auch im Neben­er­werb erler­nen und sich was zur Rente dazu verdienen?)

  8. Über­leg doch mal, ob Dein sexu­el­ler Frust etwas mit Dei­nem Auf­tre­ten zu tun haben könnte, @Erichsen F. Man(n) muss nicht so leben, gib Dir ’nen Ruck!

  9. @Peter Macheli: Eine kurze Zwi­schen­be­mer­kung, da du ja Wert dar­auf legst:

    Du hast ja schon häu­fi­ger nach­ge­wie­sen, dass Parolenpöbeln&Schlauheiteinbilden näher an dei­nen Kern­kom­pe­ten­zen liegt als Verstehen&Dazulernen.
    Aber jetzt irri­tierst du mich kom­plett. Du scheinst mehr über mich zu wis­sen als ich selbst? Mehr noch. Meine sexu­el­len Ange­le­gen­hei­ten schei­nen dich irgend­was anzu­ge­hen? Du hät­test sogar noch dei­nen uner­be­te­nen und min­der­be­mit­tel­ten Senf dazu abzugeben?
    Ken­nen wir uns? Habe ich dir irgend­eine Rolle in mei­nem Leben ein­ge­räumt? Dann zeig dich, gib dich zu erken­nen. Flachzange.

    Zurück zum Thema.

  10. @Zwecke

    Der Begriff “betreuen” hat ja irgend­wie was. Da geb ich Dir Recht. Ich frag mich schon seit Jah­ren, warum man statt teu­rer Poli­zei­ein­sätze nicht ein­fach mal eine Feu­er­wehr­übung macht und die lus­ti­gen Demons­tran­ten nicht ein­fach mal auf einem C‑Strahl die Gör­lit­zer zum Alaun­platz hoch­spült. Wär bestimmt was für Anton. Ich würde auch die Bil­der lie­fern. Könnte man mit einem WET-T-SHIRT-Kon­test für alle Pseudo- Femi­nis­ten ver­bin­den. Ganz unsexistisch.

    ;-)

  11. @Bob:
    Das is ja cool mit dem Google-Map-Ver­weis. Wusste ich nicht… Hat sogar schon 63 Bewer­tun­gen (Darum geht’s doch heut­zu­tage, oder!? ;) )

  12. @ Bob

    Stimmt, danke. Hätte ich schon bei “Menge” mer­ken müs­sen. Danke auch für den Google-Link, ist ja wirk­lich geil.

  13. @ Zwe­cke: Du kannst “Stra­ßen­bahn­streich­le­rIn­nen­ver­hin­de­rer” ehren­amt­lich machen, und bekommst dafür bestimmt einen Ehren­amts­pass, falls du Erfolg hast.

    @ stat­ler & wal­dorf: “Pseudo-Femi­nis­ten” ?? Darf da auch Weibs­volk anwe­send sein?

  14. Nee Peter, hohle Köpfe zie­hen Luft, emit­tie­ren Dampf und erzeu­gen ver­ba­len Krach.

    Aber stän­dig muss man ihnen erklä­ren, dass man den Klo­de­ckel vorm Schei­ßen hoch­klappt. Und nicht etwa danach.

    Ende der Konversation.

  15. @Pitti

    ich bin der kleine “bob”. Den gros­sen gibt es hier auch. Aber manch­mal sind kleine Unte­schiede gross. ;-))

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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