Paket-Zustellung leicht gemacht

Ganz leicht hat es sich offenbar gestern ein Zusteller eines Paketdienstes auf der Förstereistraße gemacht. Neustadt-Geflüster-Leser Andi berichtet: „Ich hatte gestern ein Paket erwartet. Dank Trackingfunktion konnte ich nachvollziehen, dass es in der Nummer 28 abgegeben worden ist.“

Der Paketbote hatte sich nicht die Mühe gemacht, bei ihm zu klingeln, eine Benachrichtigung war auch nicht im Briefkasten.

Als Andi dann bei Frau S. in der Förstereistraße 28 ankam, verschlug es ihm die Sprache. Der Zusteller hatte offenbar gleich alle Pakete aus der näheren Umgebung bei ihr abgeladen. Mehr als ein Dutzend kleine und große Pakete stapelten sich bei der schon etwas älteren Dame im Flur. Andi erzählt: „Sie war sichtlich überfordert damit und wusste gar nicht, wie ihr geschieht.“

Er nimmt an, dass möglicherweise etliche Empfänger noch gar nicht ahnen, dass ihr Paket bei Frau S. ist. Außerdem schlägt er vor, dass, wer sein Päckchen bei Frau S. abholt, ihr vielleicht eine kleine Weihnachtsüberraschung mitbringt.

  • Die betroffenen Empfänger können hier ihr Päckchen nachverfolgen: www.dpd.com.
Ein gutes Dutzend Pakete stapeln sich bei bei Frau S. auf der Förstereistraße

Ein gutes Dutzend Pakete stapeln sich bei bei Frau S. auf der Förstereistraße

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37 Kommentare zu “Paket-Zustellung leicht gemacht

  1. 23. Dezember 2017 at 18:44

    Beim DPD Kesselsdorf (zuständiges Verteilzentrum für den Großraum Dresden) geht es schon seit Wochen sehr Schlimm zu, hat aber nichts mit dem üblichen Weihnachtswahnsinn zu tun… Da wurde ein Verteilzentrum in Chemnitz dicht gemacht und nun lagern Pakete zum Teil in Kesselsdorf unter freiem Himmel. Die Fahrer sind völlig überlastet und oft nicht der deutschen Sprache mächtig – was zur Folge hat das die Ihre Pflichten als Zusteller nicht kennen und verstehen – offenbar muss das wegen dem fehlendem Personal der Paketdienst (nicht nur beim DPD) so dulden.

  2. Nachbarin
    23. Dezember 2017 at 19:18

    Auch ein DPD Paket von unserer Oma wurde im Oktober ohne jegliche Benachrichtigung bei der genannten alten Dame auf der Förstereistraße abgeladen.
    Als ich gesehen habe, wieviele Paketen sich bei der Dame in kleinem Flur befinden, habe ich eine Beschwerde bei DPD eingelegt, denn hier wird eine alte gütige Frau schamlos als Paketstation benutzt. Bis heute kam keine Reaktion darauf.

  3. Ein anderer Stefan
    23. Dezember 2017 at 19:26

    https://www.freiepresse.de/LOKALES/MITTELSACHSEN/FREIBERG/Wenn-der-Paketmann-keinmal-klingelt-artikel10034848.php
    Scheint bei DPD schon länger nicht so gut zu laufen, um es vorsichtig auszudrücken…

  4. asalinse
    23. Dezember 2017 at 19:27

    was meckert ihr denn? Kauft im Viertel- hier gibts (fast) alles fußläufig- und ihr unterstützt damit auch Euren HändlerNachbarn.

  5. bob
    23. Dezember 2017 at 19:44

    Das ist nicht nur bei DPD so. Die Jungs und Mädels von DHL können das auch ganz gut. Ich hab selber mal leichtfertig gesagt, dass ich auch noch was für Nachbarn annehme. Und ZACK. Da kam die Dame mit ner Sackkarre und ich hatte 8 Pakete am Hals…..;-) ich hatte dann mal wieder Gelegenheit mit Nachbarn zu reden, die ich sonst nicht sehe…….

    Aber die Lieferer in der Neustadt haben es auch nicht einfach. Die können ihre Autos nicht vernünftig parken und die meisten Empfänger sind dann nicht zu Hause und die rennen sich nen Wolf.

    Und @asalinse: Ich geb Dir ja Recht. Aber manchmal, gerade zu Weihnachten, kommen ja auch Pakete von privat……

    Allen ein schönes Fest und dass alle Pakete angekommen sind…

  6. Kuntergrau
    23. Dezember 2017 at 22:43

    Ich muss sagen der Paketbote von DHL der immer die Förstereistraße macht, macht seinen Job ordentlich. Nicht wie DPD oder Hermes, wo meist nicht geklingelt wird und man oft keinen Zettel bekommt.

  7. Mia
    24. Dezember 2017 at 08:34

    @asalinse – du sprichst mir aus was ich auch immer denke.

    Kauft doch in Dresden. Unterstützt unsere Händler. Wegen ein paar Prozent günstiger im Internet – niemals. Sale gibt es auch hier. Sehr selten, dass es etwas in den Geschäften nicht gibt.

    Wenn ich den Amazon Pakete Wahnsinn sehe schüttel ich immer den Kopf. Am liebsten noch Lieferung am gleichen Tag. Meist gegen Mittag stapeln sich hier die Zustellerautos Beladen bis unters Dach.

    Ich nehme auch aus Prinzip nichts an. Wer bestellt soll gefälligst zu Hause sein.

  8. Hjdi
    24. Dezember 2017 at 09:46

    Hier in Stuttgart werfen die Postboten seit drei Tagen die ganze Post aus der Nachbarschaft in meinen Briefkasten. Ich werfe die Briefe wieder in den DHL Briefkasten, bis der Postbote tut, wofür er bezahlt wird und die Briefe ordentlich zustellt.

  9. Frank
    24. Dezember 2017 at 10:03

    Das Trauerspiel ist, daß man DPD auch nicht erreicht. Mein DPD-Paket (vor Wochen) wurde 3x 12h versucht zu liefern – da war ich arbeiten – und dann ging es zurück zum Händler. Versuche, DPD zu kontaktieren und etwas zu vereinbaren scheiterten. Leider kann man den Lieferdienst meist nicht beim Kauf wählen. Ich würde gern für einen guten Service draufzahlen.

  10. Botenjunge
    24. Dezember 2017 at 10:07

    Da in der Neustadt die Briefkästen meist IN den Häusern sind, haben die Paketboten keine Möglichkeit eine Benachrichtung einzuwerfen. Also kommt man besser, sich sein Paket an eine Abholstation (DHL) oder einen jeweiligen Paketshop (die Anderen) liefern zu lassen. Aber dazu muss man auch mal aus die Hauspantoffel.

  11. A. Merkl
    24. Dezember 2017 at 10:33

    Das eigentliche Problem liegt in der Politik, und zwar ganz oben angefangen.
    Dienstleistungen werden fast ausschließlich in Deutschland verachtet und schlecht bezahlt.
    Überall wird studiert, bis zum geht nicht mehr. Ist ja auch verständlich, man will ja später einmal gut verdienen.
    Die Menschen die hier Tag für Tag 10 bis 14 Stunden arbeiten, werden noch nicht einmal vernünftig bezahlt, um für den Lebensunterhalt zu sorgen.
    Das Problem ist, das die großen Logistikunternehmen Geldgeil sind, bis zum geht nicht mehr.
    Ich habe für den Paketzusteller oben auf dem Bild volles Verständnis.
    (Ich war Leiter eines großen Logistikunternehmens, nun in Rente)

  12. Flix
    24. Dezember 2017 at 11:13

    Ein schon etwas älterer Einblick in die Praktiken von DHL & Co: https://www.youtube.com/watch?v=LCRkH8JtCII
    Neuere Dokus zeigen kein wirklich besseres Bild.

    Solange sich Logistikunternehmen an der Börse für skrupellose Investoren prostituieren, wird gespart, was das Zeug hält, um Gewinne zu maximieren. Resultat sind immer schlechtere Arbeitsbedingungen oder schlechtere Qualität.

    Allgemein könnte man sagen: Wenn dir Schlechtes angetan wird, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass derjenige, von dem das Schlechte ausgeht, noch mieser dran ist, als du selbst…

    Also mal an die eigene Nase greifen und überlegen, ob der Gang in den nächsten Einzelhandel nicht doch besser gewesen wäre. Dorthin, wo ich sehe, wie gestresst Mitarbeiter sind und wie lang die Schlangen an der Kasse. Dorthin, wo ich nicht vom realen Umschlagsplatz meiner Waren isoliert bin. Diese räumliche Trennung beim Internetkauf verschleiert die Geschäftsabläufe und macht uns zu verwöhnter rücksichtsloser Kundschaft…

  13. Verständnisvoller
    24. Dezember 2017 at 12:09

    Nunja, jeder wie es verdient. Wenn 99% der Leute ihren Arsch nicht mehr in die Höhe bekommen, um ihre Sachen vor Ort zu kaufen, brauchen sie halt ab und zu mal einen Denkzettel.
    Der Konsumrausch an Weihnachten ist sowieso nur noch abstoßend, in Zeiten, wo sich in Deutschland quasi jeder auch selbst alles unter dem Jahr selbst leisten kann. Langt euch lieber erstmal an die eigene Nase bevor ihr über benachteiligte Paketboten ablästert (das ist nämlich kein Sesselpfurzer Job wie ihr ihn alle haben werdet)!

  14. Ein anderer Stefan
    24. Dezember 2017 at 13:11

    Abgesehen von Konsumkritik und Kritik an den miserablen Arbeitsbedingungen in der Dienstleistungsbranche, die allzu berechtigt ist, bleibt festzuhalten: Der zusteller hat seinen Job nicht korrekt gemacht, wenn er alle Pakete für die Nachbarschaft bei der alten Dame abliefert und die Empfänger nicht benachrichtigt hat. Das ist auf jeden Fall nicht ok so.

  15. Nur so
    24. Dezember 2017 at 13:19

    Habe selbst mal bei DPD gearbeitet, 2011 war es schon Wahnsinn und man kam unter 100 Kunden am Tag nicht weg. Dazu Pakete die über 31,5kg wogen (Sägeblätter für Granit usw. )! Mittlerweile glaube Ich, dass die Zusteller weit über 100 Kunden haben und das die noch nicht mit nen 40 Tonner durch die Straßen fahren, ist alles! Aber was ich sagen will, auch wenn es jeden aufregt oder nicht hören mag, ohne Tricks und Schummelei ist das Pensum nicht mehr zu packen! Vor allem müssen die DPD’ler auch spätestens um 20 Uhr am Depot sein um die eingesammelten Pakete wieder abzuladen! Früher mussten wir Fahrer das auch noch machen, mittlerweile entladen die Lager Arbeiter! Und dann das ganze für 1350€ Netto bei locker 200h im Monat! Frohes Fest und nicht immer gleich auf die Boten drauf hauen, wenn es anders läuft als gedacht.

  16. Klahra
    24. Dezember 2017 at 14:16

    Packete bei einer alten Dame abzuladen und sie soll dann sehen, wie sie kommt, ist nicht in Ordnung. Aber den Wahnsinn bei DHL und Co. beobachte ich schon lange. Wir sind Rentner und es hat sich eingebürgert, dass wir Pakete für das gesamte Haus annehmen. Mit den Benachrichtigungen an die betreffenden Empfänger hat es bisher immer geklappt, sonst würden wir es nicht mehr machen. Wenn es mir so ergehen würde wie der alten Dame, dann hätte ich doch meine Weihnachtsgeschenke auf diesem Wege zusammen. Jemand aus der Verwandschaft würde den Kram schon gebrauchen.
    Unverschämt finde ich auch, was DPD veranstaltet. Da wird nirgendwo geklingelt, sondert die Benachrichtigungen draußen an die Haustür gepappt, weil man nicht ins Haus kommt. Ist der Zettel weg, muss sich der Empfänger halt kümmern, wo seine Lieferung ist.
    Ich habe mal einen netten Herrn von DHL gefragt, warum er schwere Pakete bis in die 2. Etage schleppt und bei uns abgibt, anstatt sie an der nächste Abholstation abzuliefern. Seine Antwort war, dass er dann mit seinem Chef Ärger bekommt. Hä? Geht es noch?
    Aber irgendwie stinkt es mich langsam an, dass die Menschheit immer fauler wird und nicht in den Geschäften einkauft. Es gibt sicher Situationen, wo es zeitlich nicht möglich ist, oder aus anderen Gründen, aber jeden Scheiß sich schicken zu lassen, ist ja so bequem und wird auf dem Rücken der Paketboten ausgetragen. Mir tun die Jungs einfach nur leid. Trinkgeld geben die wenigsten. Zwei- oder dreimal im Jahr lasse ich mir Katzenfutter für meine beiden Tiere schicken, die ich nur über den Tierarztshop bekomme und da gibt es immer ein ordentliches Trinkgeld.

  17. 24. Dezember 2017 at 15:09

    Wenn nun jeder, der sich hier aufregt, dem Paketboten 50 Cent oder gar 1 € mit einem Lächeln und einem gesprochenen „Danke“ in die Hand drücken würde und dieses sich durchsetzt, sollte beim nächsten Weihnachtsfest der Beruf des Paketbooten zu einem der gefragtesten gehören, dank der steuerfreien Zusatzeinnahmen. Es ist nur ein kleiner Aufwand für jeden, aber der Effekt wird nicht lange auf sich warten lassen. Also Eigeninitiative statt auf die Politik und Paketdienste zu schimpfen.

    Ach ja, mittlerweile kaufe ich fast alles nur im örtlichen Einzelhandel, meistens bekomme ich da auch einen Preis, der nicht unwesentlich vom Onlinepreis abweicht, einfach mal freundlich nachfragen, das hilft fast immer…

  18. Olli
    24. Dezember 2017 at 17:47

    Ich bin DPD Fahrer und genau so mache ich das. Leichter geht Pakete ausfahren nicht. Omas machen alles, man muss nur lieb sein :-)

  19. Ein anderer Stefan
    24. Dezember 2017 at 21:23

    Aquii: wenn man der Fahrer nicht trifft, kann man ihm kein Trinkgeld geben, selbst wenn man wollte…

  20. Andreas
    24. Dezember 2017 at 22:29

    „Wenn nun jeder, der sich hier aufregt, dem Paketboten 50 Cent oder gar 1 € mit einem Lächeln und einem gesprochenen „Danke“ in die Hand drücken würde und dieses sich durchsetzt, sollte beim nächsten Weihnachtsfest der Beruf des Paketbooten zu einem der gefragtesten gehören, dank der steuerfreien Zusatzeinnahmen“

    Ich glaube eher, dann bekommen die demnächst nur noch Mindestlohn, wie in anderen Berufen mit Trinkgeld.

  21. Enrico
    24. Dezember 2017 at 22:39

    Meine Kinder und Frau und ich warten seit Donnerstag auf ein Paket der Oma. Kam beim Tracking angeblich schon bei uns an,dem ist aber nicht so . Seit Donnestag ist permanent die Wohnung besetzt.Nun riefen wir bei DHL an und es hieß, die Adresse wäre falsch,daher ging es zum Absender zurück. Merkwürdig,wo due Oma seit Jahren die Adresse richtig schreibt,hinzukommend das zum Geburtstag des Kindes zwei Tage vorher allerdings das Paket ankam. Wir sind nun etwas sauer das das Weihnachtspaket bisher nicht ankam und auch die Oma denkt wir wären nicht zuverlässig. Unglaublich. Wir sind gespannt wo nun das Paket ankommt. Stinksauer auf DHL!!!!!

  22. Steffi Ellmer
    24. Dezember 2017 at 23:01

    Es gibt aber auch Deutsche,die die Muttersprache nicht beherrsch, zum Beispiel
    Zitat: „….wegen dem fehlenden Personal…“. Versucht es doch mal mit dem Genitiv. Wenn ihr ihn nicht beherrscht, dann regt euch nicht über andere auf.Ihr blamiert euch bloß.

  23. Rudi
    25. Dezember 2017 at 01:23

    Nicht ok Pakete „irgendwo“ abzuliefern aber auch nicht ok wie schon erwähnt wurde was wir uns als Kunden rausnehmen. Am besten alles 10x gratis hin und her senden und kosten darf es auch nichts. ;)

  24. oha
    25. Dezember 2017 at 16:08

    @Steffi Ellmer

    beherrschEN !

  25. goldi
    25. Dezember 2017 at 17:58

    @Steffi:
    Hinter das Komma kommt ein Leerzeichen.
    @oha:
    Vor das Ausrufezeichen kommt kein Komma.

    Weitermachen! :D

  26. Koller kurt
    25. Dezember 2017 at 20:54

    Auch in münchen werden nachbarn als ablageort gewählt einer nimht keine mehr an in mü-johanneskirchen an kein dank .und pakete stehen einfach vor Haustüre nicht gesichert oder werden benachrichtig ohne zettel in briefkasten

  27. oha
    26. Dezember 2017 at 00:05

    @goldi

    Deshalb hab ich ja auch kein Komma, sondern ein Leerzeichen!

  28. Klaus
    26. Dezember 2017 at 00:49

    Oder es sollten überall so Briefkästen für Pakete in die Häuser eingebaut werden: http://pakebo.de/

    Ist übrigens ein StartUp aus Dresden/Neustadt. Hoffe das wird was :)

  29. 26. Dezember 2017 at 13:43

    Läuft doch alles wie gewünscht: Der blöde Konsument drischt auf den prekär beschäftigten Lohnsklaven ein, die nutzen in ihrer Not gutläubige Retner als Paketabwurfstellen und den Nutzen haben wie üblich die Eigentümer der Konzerne, die fahren fette Gewinne ein.

    Wird hier schön beschrieben: http://www.nachdenkseiten.de/?p=41662

    Zitat:
    „Und auch auf „der letzten Meile“ sind die modernen Pfade des Konsums noch hoch profitabel, wie ein operativer Gewinn von 3,75 Milliarden Euro für die Deutsche Post DHL Group belegt. Der Paketdienst DPD gehört zur französischen La Poste S.A., die im letzten Jahr fast eine Milliarde Euro Gewinn machte und auch die kleineren Anbieter Hermes (Tochter des OTTO-Versands) und GLS (Tochter der britischen Royal Mail) arbeiten hoch profitabel. Die gesamte Branche ist auf dem Expansionspfad. “

    Kann man alles wissen, wenn man will, dazu braucht man nicht der Oberchecker sein. Aber Vorsicht: Das steigert nur den Zynismus und abwertende Meinungen über die mentale Leistungsfähigkeit und Erkenntnisfähigkeit eines großen Teils der lieben Mitbürger welche sich lieber in der Opferrolle suhlen als was an den beschissenen Zuständen zu ändern.

  30. Doktor Bullshit
    27. Dezember 2017 at 13:08

    Keiner wird vom Paketboten gezwungen Pakete anzunehmen. Wer darauf keinen Bock hat, kann auch ablehnen, aber dazu muss man sein Maul auf machen und evtl. muss man dann auch den Blick des Postboten aushalten, wenn er mit seinen Paketen wieder abzieht. Da ist es doch einfacher, sie verlogen lächelnd anzunehmen und sich dann im Internet aufzuregen, wie scheiße die Postboten sind.

    Die Illusion vom lokalen Einkauf.
    Nicht lokal einkaufen verringert den Warentransport, sondern Konsumverzicht. Der Postbote hat vielleicht 200 Pakete für 200 Kunden an Bord in einem Fahrzeug. Wenn sich jetzt jeder der 200 Empfänger selbst auf den Weg machte, dann viel Spaß in den lokalen Geschäften.

  31. Mia
    27. Dezember 2017 at 15:10

    Sorry aber: Blödsinn. Früher ging es auch in den lokalen Geschäften.

    … nehme Joghurt aus dem Kühlschrank, die App setzt es auf die Liste und irgendwann liefert wer und füllt diesen wieder auf… müssen alle nicht mehr denken.
    Ich finde es nur langweilig und traurig.

  32. DD-Hecht (H&K)
    27. Dezember 2017 at 16:49

    Nun, es ist ganz einfach, kein Paket, keine Bezahlung von Rechnungen! Die Lieferadresse ist angegeben und kommt es da nicht an, habe ich es nicht zugestellt bekommen, dann bezahle ich es auch nicht. Macht Mensch das 2-3 Mal, dann funktioniert es wieder um einiges besser. Ich gehe nicht auf Safari, nur um mein Paket zu bekommen. Wenn die unfähig oder nicht willens sind, dann eben denn Ball zurückspielen. Wie die Firmen/Versandhäuser wieder an ihre Ware kommen, ist mir so was von egal, denn es ist nicht mein Minus und auch nicht meine Aufgabe. Ein Beschwerdebrief an den Händler „ich bestelle aus dem und dem Grund nicht mehr bei Euch“ … fertig. Da bewegt sich möglicherweise plötzlich doch etwas.

  33. ein anderer Stefan
    27. Dezember 2017 at 20:46

    @ Doktor Bullshit: genau. Da kommt ein abgehetzter Paketbote zu Oma S. an die Tür und bittet sie ganz lieb, doch die Pakete für die Nachbarn anzunehmen. Und Oma S. stellt sich hin und sagt nein? Wird in 99% der Fälle nicht so laufen. Die Paketboten zählen darauf, dass die Menschen zu höflich sind, um nein zu sagen – und meist klappt das ja auch so.

    @ Thorsten Gorch: völlig richtig. Wenn die Firma Gewinne macht, die Angestellten aber immer mehr Arbeit für immer weniger Gehalt leisten müssen, ist das Geschäftsmodell der letzte Dreck. (wie war das mit Siemens in Görlitz?) Aber so ist das halt, nennt sich Marktwirtschaft – und wenn einer meckert, heißt es gleich „aber die Arbeitsplätze“. Auf Gewerbesteuereinnahmen können die Unternehmen sich ja nicht berufen, die zahlen sie ja sowieso nicht. Und am Ende hat die alte Dame einen Stapel Pakete im Flur stehen und weiß nicht weiter, während irgendwelche Wi…er am anderen Ende der Welt sich die Taschen vollstopfen.

  34. Stefan E.
    28. Dezember 2017 at 12:00

    @Klaus
    Das von Dir genannte StartUp pakebo.de dürfte eine Totgeburt sein, lt. Twitter werkeln diie da seit 2012 rum, letztes Jahr (2016) sollte der Start sein. Die Idee an sich ist ja recht simpel und da werden auch schon ganz viele drauf gekommen sein, auch mir kam die schon öfter in den Sinn. Aber wenn man dann weiterdenkt, findet man auch viele Punkte, die es so (zumindest in der Stadt) unmöglich machen. Es werden nicht flächendeckend an die Häuser solche Paketkästen angeschraubt bzw. eingebaut werden. Das von Pakebo erwähnte einfache Zudrücken werden ganz sicher auch andere Mitbürger aus Spaß machen (oder irgendwelche Quatsch reinlegen). Ergo müssen die Boxen standardmäßig zu sein. Die Boxen müssen nutzerunabhängig sein (sonst haben wir da ziemlich viele Boxen an den Häusern). Und und und … ja, ganz am Ende landet man gedanklich bei einer anbieterunabhängigen Packstation. Immerhin seit 15 Jahren gibt es die Packstationen von DHL und Post schon und man wird dort viele sehr nützliche Erfahrungen und Entwicklungsschritte durchlaufen haben. Zu wünschen wäre, dass die Post diese auch anderen Anbieter öffnet, aber so verlieren die natürlich auch ein Alleinstellungsmerkmal.

    Um es kurz zu machen, dass von pakebo.de angedachte Konzept wird – und da bin ich mir sicher – keine Lösung sein. Ob es vielleicht in Einzelfällen machbar ist, mag ich nicht ausschließen, aber zumindest in der Stadt ist es nicht praktikabel. Auf dem Land dagegen ist etwas in der Art denkbar, aber da gibt es auch heute schon individuelle und funktionierende Lösungen. Dort ist das Packstation-Konzept verständlicherweise weniger sinnvoll. Und das „Pakete bei der Oma im Nachbarhaus abgeben“ kann natürlich auch nicht Sinn der Sache sein und hat gefühlt auch schon abgenommen. Vermutlich auch deshalb, weil viele „Abholstellen“ da keinen Bock mehr drauf haben (ab und zu ein Paket ist ja ok, aber Berge von Paketen will auch niemand in der eigenen Wohnung einlagern) und auch aus Sicht des Empfängers finde ich es häufig nervig. Da ist eben der Nachbar dann x-mal nicht da, man klingelt ihn zu für ihn unmöglichen Zeiten raus oder das Büro hat ab Freitag mittag zu. Kurzum, sowas funktioniert bei wenigen Paketen als Notlösung, aber wenn es um größere Mengen geht, ist es nicht machbar.

    Denkbar halte ich auch noch spezielle Lieferdienste, ggf. zwischengeschaltet, die zu bestimmten Zeitfenstern anliefern. Also ähnlich wie bei DHL Evening Express zwischen 18:00 und 21:00 Uhr, aber auch wieder anbieterunabhängig. Bin mir recht sicher, dass die da eine extrem hohe Zustellquote (direkt an den Empfänger) erreichen. Nur dieses „in den nächsten Tagen irgendwann tagsüber“ ist langfristig keine Lösung.

  35. Ich
    30. Dezember 2017 at 09:39

    Wie dumm sind hier eigentlich einige? Denkt ihr wirklich, man bekommt nur Pakete, weil man etwas bestellt hat? Vielleicht ist das bei euch so (warum würdet ihr auch sonst auf so hohle Aussagen kommen), andere haben aber auch Freunde und Familie, die ihnen Pakete schicken!

  36. christoph
    30. Dezember 2017 at 17:00

    Mein Paket ist immernoch nicht da :(

  37. 30. Dezember 2017 at 17:59

    @ Christoph: Musste bei Wikipedia reinschreiben. Hier ist nicht der richtige Rahmen.

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