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Paket-Zustellung leicht gemacht

Ganz leicht hat es sich offen­bar ges­tern ein Zustel­ler eines Paket­diens­tes auf der Förs­te­rei­straße gemacht. Neu­stadt-Geflüs­ter-Leser Andi berich­tet: “Ich hatte ges­tern ein Paket erwar­tet. Dank Tracking­funk­tion konnte ich nach­voll­zie­hen, dass es in der Num­mer 28 abge­ge­ben wor­den ist.”

Der Paket­bote hatte sich nicht die Mühe gemacht, bei ihm zu klin­geln, eine Benach­rich­ti­gung war auch nicht im Briefkasten.

Als Andi dann bei Frau S. in der Förs­te­rei­straße 28 ankam, ver­schlug es ihm die Spra­che. Der Zustel­ler hatte offen­bar gleich alle Pakete aus der nähe­ren Umge­bung bei ihr abge­la­den. Mehr als ein Dut­zend kleine und große Pakete sta­pel­ten sich bei der schon etwas älte­ren Dame im Flur. Andi erzählt: “Sie war sicht­lich über­for­dert damit und wusste gar nicht, wie ihr geschieht.”

Er nimmt an, dass mög­li­cher­weise etli­che Emp­fän­ger noch gar nicht ahnen, dass ihr Paket bei Frau S. ist. Außer­dem schlägt er vor, dass, wer sein Päck­chen bei Frau S. abholt, ihr viel­leicht eine kleine Weih­nachts­über­ra­schung mitbringt.

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  • Die betrof­fe­nen Emp­fän­ger kön­nen hier ihr Päck­chen nach­ver­fol­gen: www.dpd.com.
Ein gutes Dutzend Pakete stapeln sich bei bei Frau S. auf der Förstereistraße
Ein gutes Dut­zend Pakete sta­peln sich bei bei Frau S. auf der Förstereistraße
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38 Ergänzungen

  1. Beim DPD Kes­sels­dorf (zustän­di­ges Ver­teil­zen­trum für den Groß­raum Dres­den) geht es schon seit Wochen sehr Schlimm zu, hat aber nichts mit dem übli­chen Weih­nachts­wahn­sinn zu tun… Da wurde ein Ver­teil­zen­trum in Chem­nitz dicht gemacht und nun lagern Pakete zum Teil in Kes­sels­dorf unter freiem Him­mel. Die Fah­rer sind völ­lig über­las­tet und oft nicht der deut­schen Spra­che mäch­tig – was zur Folge hat das die Ihre Pflich­ten als Zustel­ler nicht ken­nen und ver­ste­hen – offen­bar muss das wegen dem feh­len­dem Per­so­nal der Paket­dienst (nicht nur beim DPD) so dulden.

  2. Auch ein DPD Paket von unse­rer Oma wurde im Okto­ber ohne jeg­li­che Benach­rich­ti­gung bei der genann­ten alten Dame auf der Förs­te­rei­straße abgeladen.
    Als ich gese­hen habe, wie­viele Pake­ten sich bei der Dame in klei­nem Flur befin­den, habe ich eine Beschwerde bei DPD ein­ge­legt, denn hier wird eine alte gütige Frau scham­los als Paket­sta­tion benutzt. Bis heute kam keine Reak­tion darauf.

  3. was meckert ihr denn? Kauft im Vier­tel- hier gibts (fast) alles fuß­läu­fig- und ihr unter­stützt damit auch Euren HändlerNachbarn.

  4. Das ist nicht nur bei DPD so. Die Jungs und Mädels von DHL kön­nen das auch ganz gut. Ich hab sel­ber mal leicht­fer­tig gesagt, dass ich auch noch was für Nach­barn annehme. Und ZACK. Da kam die Dame mit ner Sack­karre und ich hatte 8 Pakete am Hals.….;-) ich hatte dann mal wie­der Gele­gen­heit mit Nach­barn zu reden, die ich sonst nicht sehe.……

    Aber die Lie­fe­rer in der Neu­stadt haben es auch nicht ein­fach. Die kön­nen ihre Autos nicht ver­nünf­tig par­ken und die meis­ten Emp­fän­ger sind dann nicht zu Hause und die ren­nen sich nen Wolf.

    Und @asalinse: Ich geb Dir ja Recht. Aber manch­mal, gerade zu Weih­nach­ten, kom­men ja auch Pakete von privat.…..

    Allen ein schö­nes Fest und dass alle Pakete ange­kom­men sind…

  5. Ich muss sagen der Paket­bote von DHL der immer die Förs­te­rei­straße macht, macht sei­nen Job ordent­lich. Nicht wie DPD oder Her­mes, wo meist nicht geklin­gelt wird und man oft kei­nen Zet­tel bekommt.

  6. @asalinse – du sprichst mir aus was ich auch immer denke.

    Kauft doch in Dres­den. Unter­stützt unsere Händ­ler. Wegen ein paar Pro­zent güns­ti­ger im Inter­net – nie­mals. Sale gibt es auch hier. Sehr sel­ten, dass es etwas in den Geschäf­ten nicht gibt.

    Wenn ich den Ama­zon Pakete Wahn­sinn sehe schüt­tel ich immer den Kopf. Am liebs­ten noch Lie­fe­rung am glei­chen Tag. Meist gegen Mit­tag sta­peln sich hier die Zustel­ler­au­tos Bela­den bis unters Dach.

    Ich nehme auch aus Prin­zip nichts an. Wer bestellt soll gefäl­ligst zu Hause sein.

  7. Hier in Stutt­gart wer­fen die Post­bo­ten seit drei Tagen die ganze Post aus der Nach­bar­schaft in mei­nen Brief­kas­ten. Ich werfe die Briefe wie­der in den DHL Brief­kas­ten, bis der Post­bote tut, wofür er bezahlt wird und die Briefe ordent­lich zustellt.

  8. Das Trau­er­spiel ist, daß man DPD auch nicht erreicht. Mein DPD-Paket (vor Wochen) wurde 3x 12h ver­sucht zu lie­fern – da war ich arbei­ten – und dann ging es zurück zum Händ­ler. Ver­su­che, DPD zu kon­tak­tie­ren und etwas zu ver­ein­ba­ren schei­ter­ten. Lei­der kann man den Lie­fer­dienst meist nicht beim Kauf wäh­len. Ich würde gern für einen guten Ser­vice draufzahlen.

  9. Da in der Neu­stadt die Brief­käs­ten meist IN den Häu­sern sind, haben die Paket­bo­ten keine Mög­lich­keit eine Benach­rich­tung ein­zu­wer­fen. Also kommt man bes­ser, sich sein Paket an eine Abhol­sta­tion (DHL) oder einen jewei­li­gen Paket­shop (die Ande­ren) lie­fern zu las­sen. Aber dazu muss man auch mal aus die Hauspantoffel.

  10. Das eigent­li­che Pro­blem liegt in der Poli­tik, und zwar ganz oben angefangen.
    Dienst­leis­tun­gen wer­den fast aus­schließ­lich in Deutsch­land ver­ach­tet und schlecht bezahlt.
    Über­all wird stu­diert, bis zum geht nicht mehr. Ist ja auch ver­ständ­lich, man will ja spä­ter ein­mal gut verdienen.
    Die Men­schen die hier Tag für Tag 10 bis 14 Stun­den arbei­ten, wer­den noch nicht ein­mal ver­nünf­tig bezahlt, um für den Lebens­un­ter­halt zu sorgen.
    Das Pro­blem ist, das die gro­ßen Logis­tik­un­ter­neh­men Geld­geil sind, bis zum geht nicht mehr.
    Ich habe für den Paket­zu­stel­ler oben auf dem Bild vol­les Verständnis.
    (Ich war Lei­ter eines gro­ßen Logis­tik­un­ter­neh­mens, nun in Rente)

  11. Ein schon etwas älte­rer Ein­blick in die Prak­ti­ken von DHL & Co: https://www.youtube.com/watch?v=LCRkH8JtCII
    Neuere Dokus zei­gen kein wirk­lich bes­se­res Bild.

    Solange sich Logis­tik­un­ter­neh­men an der Börse für skru­pel­lose Inves­to­ren pro­sti­tu­ie­ren, wird gespart, was das Zeug hält, um Gewinne zu maxi­mie­ren. Resul­tat sind immer schlech­tere Arbeits­be­din­gun­gen oder schlech­tere Qualität.

    All­ge­mein könnte man sagen: Wenn dir Schlech­tes ange­tan wird, ist die Wahr­schein­lich­keit hoch, dass der­je­nige, von dem das Schlechte aus­geht, noch mie­ser dran ist, als du selbst…

    Also mal an die eigene Nase grei­fen und über­le­gen, ob der Gang in den nächs­ten Ein­zel­han­del nicht doch bes­ser gewe­sen wäre. Dort­hin, wo ich sehe, wie gestresst Mit­ar­bei­ter sind und wie lang die Schlan­gen an der Kasse. Dort­hin, wo ich nicht vom rea­len Umschlags­platz mei­ner Waren iso­liert bin. Diese räum­li­che Tren­nung beim Inter­net­kauf ver­schlei­ert die Geschäfts­ab­läufe und macht uns zu ver­wöhn­ter rück­sichts­lo­ser Kundschaft…

  12. Nunja, jeder wie es ver­dient. Wenn 99% der Leute ihren Arsch nicht mehr in die Höhe bekom­men, um ihre Sachen vor Ort zu kau­fen, brau­chen sie halt ab und zu mal einen Denkzettel.
    Der Kon­sum­rausch an Weih­nach­ten ist sowieso nur noch absto­ßend, in Zei­ten, wo sich in Deutsch­land quasi jeder auch selbst alles unter dem Jahr selbst leis­ten kann. Langt euch lie­ber erst­mal an die eigene Nase bevor ihr über benach­tei­ligte Paket­bo­ten abläs­tert (das ist näm­lich kein Ses­sel­pfur­zer Job wie ihr ihn alle haben werdet)!

  13. Abge­se­hen von Kon­sum­kri­tik und Kri­tik an den mise­ra­blen Arbeits­be­din­gun­gen in der Dienst­leis­tungs­bran­che, die allzu berech­tigt ist, bleibt fest­zu­hal­ten: Der zustel­ler hat sei­nen Job nicht kor­rekt gemacht, wenn er alle Pakete für die Nach­bar­schaft bei der alten Dame ablie­fert und die Emp­fän­ger nicht benach­rich­tigt hat. Das ist auf jeden Fall nicht ok so.

  14. Habe selbst mal bei DPD gear­bei­tet, 2011 war es schon Wahn­sinn und man kam unter 100 Kun­den am Tag nicht weg. Dazu Pakete die über 31,5kg wogen (Säge­blät­ter für Gra­nit usw. )! Mitt­ler­weile glaube Ich, dass die Zustel­ler weit über 100 Kun­den haben und das die noch nicht mit nen 40 Ton­ner durch die Stra­ßen fah­ren, ist alles! Aber was ich sagen will, auch wenn es jeden auf­regt oder nicht hören mag, ohne Tricks und Schum­me­lei ist das Pen­sum nicht mehr zu packen! Vor allem müs­sen die DPD’­ler auch spä­tes­tens um 20 Uhr am Depot sein um die ein­ge­sam­mel­ten Pakete wie­der abzu­la­den! Frü­her muss­ten wir Fah­rer das auch noch machen, mitt­ler­weile ent­la­den die Lager Arbei­ter! Und dann das ganze für 1350€ Netto bei locker 200h im Monat! Fro­hes Fest und nicht immer gleich auf die Boten drauf hauen, wenn es anders läuft als gedacht.

  15. Packete bei einer alten Dame abzu­la­den und sie soll dann sehen, wie sie kommt, ist nicht in Ord­nung. Aber den Wahn­sinn bei DHL und Co. beob­achte ich schon lange. Wir sind Rent­ner und es hat sich ein­ge­bür­gert, dass wir Pakete für das gesamte Haus anneh­men. Mit den Benach­rich­ti­gun­gen an die betref­fen­den Emp­fän­ger hat es bis­her immer geklappt, sonst wür­den wir es nicht mehr machen. Wenn es mir so erge­hen würde wie der alten Dame, dann hätte ich doch meine Weih­nachts­ge­schenke auf die­sem Wege zusam­men. Jemand aus der Ver­wand­schaft würde den Kram schon gebrauchen.
    Unver­schämt finde ich auch, was DPD ver­an­stal­tet. Da wird nir­gendwo geklin­gelt, son­dert die Benach­rich­ti­gun­gen drau­ßen an die Haus­tür gepappt, weil man nicht ins Haus kommt. Ist der Zet­tel weg, muss sich der Emp­fän­ger halt küm­mern, wo seine Lie­fe­rung ist.
    Ich habe mal einen net­ten Herrn von DHL gefragt, warum er schwere Pakete bis in die 2. Etage schleppt und bei uns abgibt, anstatt sie an der nächste Abhol­sta­tion abzu­lie­fern. Seine Ant­wort war, dass er dann mit sei­nem Chef Ärger bekommt. Hä? Geht es noch?
    Aber irgend­wie stinkt es mich lang­sam an, dass die Mensch­heit immer fau­ler wird und nicht in den Geschäf­ten ein­kauft. Es gibt sicher Situa­tio­nen, wo es zeit­lich nicht mög­lich ist, oder aus ande­ren Grün­den, aber jeden Scheiß sich schi­cken zu las­sen, ist ja so bequem und wird auf dem Rücken der Paket­bo­ten aus­ge­tra­gen. Mir tun die Jungs ein­fach nur leid. Trink­geld geben die wenigs­ten. Zwei- oder drei­mal im Jahr lasse ich mir Kat­zen­fut­ter für meine bei­den Tiere schi­cken, die ich nur über den Tier­arzt­shop bekomme und da gibt es immer ein ordent­li­ches Trinkgeld.

  16. Wenn nun jeder, der sich hier auf­regt, dem Paket­bo­ten 50 Cent oder gar 1 € mit einem Lächeln und einem gespro­che­nen “Danke” in die Hand drü­cken würde und die­ses sich durch­setzt, sollte beim nächs­ten Weih­nachts­fest der Beruf des Paket­boo­ten zu einem der gefrag­tes­ten gehö­ren, dank der steu­er­freien Zusatz­ein­nah­men. Es ist nur ein klei­ner Auf­wand für jeden, aber der Effekt wird nicht lange auf sich war­ten las­sen. Also Eigen­in­itia­tive statt auf die Poli­tik und Paket­dienste zu schimpfen.

    Ach ja, mitt­ler­weile kaufe ich fast alles nur im ört­li­chen Ein­zel­han­del, meis­tens bekomme ich da auch einen Preis, der nicht unwe­sent­lich vom Online­preis abweicht, ein­fach mal freund­lich nach­fra­gen, das hilft fast immer…

  17. Ich bin DPD Fah­rer und genau so mache ich das. Leich­ter geht Pakete aus­fah­ren nicht. Omas machen alles, man muss nur lieb sein :-)

  18. Aquii: wenn man der Fah­rer nicht trifft, kann man ihm kein Trink­geld geben, selbst wenn man wollte…

  19. Wenn nun jeder, der sich hier auf­regt, dem Paket­bo­ten 50 Cent oder gar 1 € mit einem Lächeln und einem gespro­che­nen „Danke“ in die Hand drü­cken würde und die­ses sich durch­setzt, sollte beim nächs­ten Weih­nachts­fest der Beruf des Paket­boo­ten zu einem der gefrag­tes­ten gehö­ren, dank der steu­er­freien Zusatzeinnahmen”

    Ich glaube eher, dann bekom­men die dem­nächst nur noch Min­dest­lohn, wie in ande­ren Beru­fen mit Trinkgeld.

  20. Meine Kin­der und Frau und ich war­ten seit Don­ners­tag auf ein Paket der Oma. Kam beim Tracking angeb­lich schon bei uns an,dem ist aber nicht so . Seit Don­nes­tag ist per­ma­nent die Woh­nung besetzt.Nun rie­fen wir bei DHL an und es hieß, die Adresse wäre falsch,daher ging es zum Absen­der zurück. Merkwürdig,wo due Oma seit Jah­ren die Adresse rich­tig schreibt,hinzukommend das zum Geburts­tag des Kin­des zwei Tage vor­her aller­dings das Paket ankam. Wir sind nun etwas sauer das das Weih­nachts­pa­ket bis­her nicht ankam und auch die Oma denkt wir wären nicht zuver­läs­sig. Unglaub­lich. Wir sind gespannt wo nun das Paket ankommt. Stink­sauer auf DHL!!!!!

  21. Es gibt aber auch Deutsche,die die Mut­ter­spra­che nicht beherrsch, zum Beispiel
    Zitat: “.…wegen dem feh­len­den Per­so­nal…”. Ver­sucht es doch mal mit dem Geni­tiv. Wenn ihr ihn nicht beherrscht, dann regt euch nicht über andere auf.Ihr bla­miert euch bloß.

  22. Nicht ok Pakete “irgendwo” abzu­lie­fern aber auch nicht ok wie schon erwähnt wurde was wir uns als Kun­den raus­neh­men. Am bes­ten alles 10x gra­tis hin und her sen­den und kos­ten darf es auch nichts. ;)

  23. @Steffi:
    Hin­ter das Komma kommt ein Leerzeichen.
    @oha:
    Vor das Aus­ru­fe­zei­chen kommt kein Komma.

    Wei­ter­ma­chen! :D

  24. Auch in mün­chen wer­den nach­barn als abla­ge­ort gewählt einer nimht keine mehr an in mü-johan­nes­kir­chen an kein dank .und pakete ste­hen ein­fach vor Haus­türe nicht gesi­chert oder wer­den benach­rich­tig ohne zet­tel in briefkasten

  25. Oder es soll­ten über­all so Brief­käs­ten für Pakete in die Häu­ser ein­ge­baut wer­den: http://pakebo.de/

    Ist übri­gens ein StartUp aus Dresden/​Neustadt. Hoffe das wird was :)

  26. Läuft doch alles wie gewünscht: Der blöde Kon­su­ment drischt auf den pre­kär beschäf­tig­ten Lohn­skla­ven ein, die nut­zen in ihrer Not gutläu­bige Ret­ner als Paket­abwurf­stel­len und den Nut­zen haben wie üblich die Eigen­tü­mer der Kon­zerne, die fah­ren fette Gewinne ein.

    Wird hier schön beschrie­ben: http://www.nachdenkseiten.de/?p=41662

    Zitat:
    “Und auch auf „der letz­ten Meile“ sind die moder­nen Pfade des Kon­sums noch hoch pro­fi­ta­bel, wie ein ope­ra­ti­ver Gewinn von 3,75 Mil­li­ar­den Euro für die Deut­sche Post DHL Group belegt. Der Paket­dienst DPD gehört zur fran­zö­si­schen La Poste S.A., die im letz­ten Jahr fast eine Mil­li­arde Euro Gewinn machte und auch die klei­ne­ren Anbie­ter Her­mes (Toch­ter des OTTO-Ver­sands) und GLS (Toch­ter der bri­ti­schen Royal Mail) arbei­ten hoch pro­fi­ta­bel. Die gesamte Bran­che ist auf dem Expansionspfad. ”

    Kann man alles wis­sen, wenn man will, dazu braucht man nicht der Ober­che­cker sein. Aber Vor­sicht: Das stei­gert nur den Zynis­mus und abwer­tende Mei­nun­gen über die men­tale Leis­tungs­fä­hig­keit und Erkennt­nis­fä­hig­keit eines gro­ßen Teils der lie­ben Mit­bür­ger wel­che sich lie­ber in der Opfer­rolle suh­len als was an den beschis­se­nen Zustän­den zu ändern.

  27. Kei­ner wird vom Paket­bo­ten gezwun­gen Pakete anzu­neh­men. Wer dar­auf kei­nen Bock hat, kann auch ableh­nen, aber dazu muss man sein Maul auf machen und evtl. muss man dann auch den Blick des Post­bo­ten aus­hal­ten, wenn er mit sei­nen Pake­ten wie­der abzieht. Da ist es doch ein­fa­cher, sie ver­lo­gen lächelnd anzu­neh­men und sich dann im Inter­net auf­zu­re­gen, wie scheiße die Post­bo­ten sind.

    Die Illu­sion vom loka­len Einkauf.
    Nicht lokal ein­kau­fen ver­rin­gert den Waren­trans­port, son­dern Kon­sum­ver­zicht. Der Post­bote hat viel­leicht 200 Pakete für 200 Kun­den an Bord in einem Fahr­zeug. Wenn sich jetzt jeder der 200 Emp­fän­ger selbst auf den Weg machte, dann viel Spaß in den loka­len Geschäften.

  28. Sorry aber: Blöd­sinn. Frü­her ging es auch in den loka­len Geschäften. 

    … nehme Joghurt aus dem Kühl­schrank, die App setzt es auf die Liste und irgend­wann lie­fert wer und füllt die­sen wie­der auf… müs­sen alle nicht mehr denken.
    Ich finde es nur lang­wei­lig und traurig.

  29. Nun, es ist ganz ein­fach, kein Paket, keine Bezah­lung von Rech­nun­gen! Die Lie­fer­adresse ist ange­ge­ben und kommt es da nicht an, habe ich es nicht zuge­stellt bekom­men, dann bezahle ich es auch nicht. Macht Mensch das 2 – 3 Mal, dann funk­tio­niert es wie­der um eini­ges bes­ser. Ich gehe nicht auf Safari, nur um mein Paket zu bekom­men. Wenn die unfä­hig oder nicht wil­lens sind, dann eben denn Ball zurück­spie­len. Wie die Firmen/​Versandhäuser wie­der an ihre Ware kom­men, ist mir so was von egal, denn es ist nicht mein Minus und auch nicht meine Auf­gabe. Ein Beschwer­de­brief an den Händ­ler “ich bestelle aus dem und dem Grund nicht mehr bei Euch” … fer­tig. Da bewegt sich mög­li­cher­weise plötz­lich doch etwas.

  30. @ Dok­tor Bull­shit: genau. Da kommt ein abge­hetz­ter Paket­bote zu Oma S. an die Tür und bit­tet sie ganz lieb, doch die Pakete für die Nach­barn anzu­neh­men. Und Oma S. stellt sich hin und sagt nein? Wird in 99% der Fälle nicht so lau­fen. Die Paket­bo­ten zäh­len dar­auf, dass die Men­schen zu höf­lich sind, um nein zu sagen – und meist klappt das ja auch so. 

    @ Thors­ten Gorch: völ­lig rich­tig. Wenn die Firma Gewinne macht, die Ange­stell­ten aber immer mehr Arbeit für immer weni­ger Gehalt leis­ten müs­sen, ist das Geschäfts­mo­dell der letzte Dreck. (wie war das mit Sie­mens in Gör­litz?) Aber so ist das halt, nennt sich Markt­wirt­schaft – und wenn einer meckert, heißt es gleich “aber die Arbeits­plätze”. Auf Gewer­be­steu­er­ein­nah­men kön­nen die Unter­neh­men sich ja nicht beru­fen, die zah­len sie ja sowieso nicht. Und am Ende hat die alte Dame einen Sta­pel Pakete im Flur ste­hen und weiß nicht wei­ter, wäh­rend irgend­wel­che Wi…er am ande­ren Ende der Welt sich die Taschen vollstopfen.

  31. @Klaus
    Das von Dir genannte StartUp pakebo.de dürfte eine Tot­ge­burt sein, lt. Twit­ter wer­keln diie da seit 2012 rum, letz­tes Jahr (2016) sollte der Start sein. Die Idee an sich ist ja recht sim­pel und da wer­den auch schon ganz viele drauf gekom­men sein, auch mir kam die schon öfter in den Sinn. Aber wenn man dann wei­ter­denkt, fin­det man auch viele Punkte, die es so (zumin­dest in der Stadt) unmög­lich machen. Es wer­den nicht flä­chen­de­ckend an die Häu­ser sol­che Paket­käs­ten ange­schraubt bzw. ein­ge­baut wer­den. Das von Pakebo erwähnte ein­fa­che Zudrü­cken wer­den ganz sicher auch andere Mit­bür­ger aus Spaß machen (oder irgend­wel­che Quatsch rein­le­gen). Ergo müs­sen die Boxen stan­dard­mä­ßig zu sein. Die Boxen müs­sen nut­zer­un­ab­hän­gig sein (sonst haben wir da ziem­lich viele Boxen an den Häu­sern). Und und und … ja, ganz am Ende lan­det man gedank­lich bei einer anbie­ter­un­ab­hän­gi­gen Pack­sta­tion. Immer­hin seit 15 Jah­ren gibt es die Pack­sta­tio­nen von DHL und Post schon und man wird dort viele sehr nütz­li­che Erfah­run­gen und Ent­wick­lungs­schritte durch­lau­fen haben. Zu wün­schen wäre, dass die Post diese auch ande­ren Anbie­ter öff­net, aber so ver­lie­ren die natür­lich auch ein Alleinstellungsmerkmal.

    Um es kurz zu machen, dass von pakebo.de ange­dachte Kon­zept wird – und da bin ich mir sicher – keine Lösung sein. Ob es viel­leicht in Ein­zel­fäl­len mach­bar ist, mag ich nicht aus­schlie­ßen, aber zumin­dest in der Stadt ist es nicht prak­ti­ka­bel. Auf dem Land dage­gen ist etwas in der Art denk­bar, aber da gibt es auch heute schon indi­vi­du­elle und funk­tio­nie­rende Lösun­gen. Dort ist das Pack­sta­tion-Kon­zept ver­ständ­li­cher­weise weni­ger sinn­voll. Und das “Pakete bei der Oma im Nach­bar­haus abge­ben” kann natür­lich auch nicht Sinn der Sache sein und hat gefühlt auch schon abge­nom­men. Ver­mut­lich auch des­halb, weil viele “Abhol­stel­len” da kei­nen Bock mehr drauf haben (ab und zu ein Paket ist ja ok, aber Berge von Pake­ten will auch nie­mand in der eige­nen Woh­nung ein­la­gern) und auch aus Sicht des Emp­fän­gers finde ich es häu­fig ner­vig. Da ist eben der Nach­bar dann x‑mal nicht da, man klin­gelt ihn zu für ihn unmög­li­chen Zei­ten raus oder das Büro hat ab Frei­tag mit­tag zu. Kurzum, sowas funk­tio­niert bei weni­gen Pake­ten als Not­lö­sung, aber wenn es um grö­ßere Men­gen geht, ist es nicht machbar.

    Denk­bar halte ich auch noch spe­zi­elle Lie­fer­dienste, ggf. zwi­schen­ge­schal­tet, die zu bestimm­ten Zeit­fens­tern anlie­fern. Also ähn­lich wie bei DHL Evening Express zwi­schen 18:00 und 21:00 Uhr, aber auch wie­der anbie­ter­un­ab­hän­gig. Bin mir recht sicher, dass die da eine extrem hohe Zustell­quote (direkt an den Emp­fän­ger) errei­chen. Nur die­ses “in den nächs­ten Tagen irgend­wann tags­über” ist lang­fris­tig keine Lösung.

  32. Wie dumm sind hier eigent­lich einige? Denkt ihr wirk­lich, man bekommt nur Pakete, weil man etwas bestellt hat? Viel­leicht ist das bei euch so (warum wür­det ihr auch sonst auf so hohle Aus­sa­gen kom­men), andere haben aber auch Freunde und Fami­lie, die ihnen Pakete schicken!

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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