Oosteinde gerettet

Urige Kneipe im Neustadt-Osten: Oosteinde

Urige Kneipe im Neustadt-Osten: Oosteinde

Es gibt eine Zukunft für das kleine Kneipchen im Stadtteilhaus. Am Donnerstagabend wurde der Vertrag unterschrieben. Ab Januar betreiben Jelle Nebel und Michael Leudolph die Kneipe mit dem wunderbaren Biergarten am Ende der Prießnitzstraße.

Die beiden haben das Kneipchen von Michael Schröter und Thomas Krutz übernommen, die sich mehr auf ihrer Bierbrauerei konzentrieren wollen.

„Der Name bleibt, der Charme bleibt und wir wollen dafür sorgen, dass wieder mehr Gäste kommen“, erklärt Micha Leudolph, den die Neustädter aus dem Old Beams kennen. Jelle ergänzt: „Wir wollen gern das Personal halten, auch in der Küche soll sich nicht viel ändern.“

Erst im Juni hatten die vorherigen Betreiber das Kneipchen nach einem halben Jahr Pause wieder eröffnet. Die Mauer zur Prießnitz musste ertüchtigt werden, um das Stadtteilhaus vor etwaigen Fluten des Baches zu schützen. Aber irgendwie war seitdem die Luft raus. Nun ist der Vertrag zum Jahresende ausgelaufen und Schröter und Krutz verzichteten auf eine Verlängerung.

Das Oosteinde wurde 1999 von Antje Heinrich und Hugo de Frome gegründet. Früher war hier mal ein Wannenbad untergebracht. Das Kneipchen ist vor allem bei den Einheimischen beliebt. „Wir freuen uns aber auch über Touristen“, sagt Jelle.

Oosteinde

Mit Biergarten direkt an der Prießnitz.

Mit Biergarten direkt an der Prießnitz.

linie

3 Kommentare für “Oosteinde gerettet

  1. Carolin Scheit
    23. Dezember 2017 um 15:15

    Schön, dass sich jemand gefunden hat. In der Küche sollte sich allerdings so manches ändern, wenn wieder mehr Leute kommen sollen…Seit dem letzten Betreiberwechsel nach den Baumaßnahmen schmeckt es leider nicht mehr! Das wird sich hoffentlich ab Januar ändern. Wir kommen zum Probieren auf jeden Fall vorbei.

  2. Frank
    23. Dezember 2017 um 22:38

    Also, ich finde das Essen seit dem wesentlich besser.

  3. Trixie
    25. Dezember 2017 um 13:37

    Ich pflichte Carolin bei.. Das Essen hat sich deutlich zum Schlechteren hin entwickelt. War nur einmal da in diesem Jahr und dann nicht mehr, genau deswegen. Des Weiteren finde ich die Überdachung im Garten grauslig – das zerstört das ganze Ambiente der Terrasse.. Ich bin gespannt, was sich nun dort tut.. Würde mich freuen, im kommenden Sommer wieder öfter da bei gutem Essen und angenehmer Atmosphäre verweilen zu können, war mal eines meiner liebsten Lokale in der Neuse..

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

linie