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Stephan Schumann

Russlands Weiten – Farbfotografien

Das Deutsch-Russische Kulturinstitut zeigt vom 1. November bis 15. Januar 2018 die Ausstellung „Russlands Weiten – Farbfotografien von Sergej Prokudin-Gorski“. Nach Auskunft des Instituts handelt es sich dabei um die ersten Farbfotografien, die im Russischen Zarenreich gemacht worden sind. Die Bilder sind das erste Mal in Dresden zu sehen.

Die ersten Farbfotografien des Russischen Zarenreichs entstanden vor mehr als 100 Jahren – einige davon zeigt das Deutsch-Russische Kulturinstitut e.V. in der Ausstellung „Russlands Weiten – Farbfotografien von Sergej Prokudin-Gorski“.

Der Chemiker und Fotopionier Sergej Prokudin-Gorski (1863-1944) bereiste im Auftrag von Zar Nikolai II. das Russische Reich, um es in Farbe festzuhalten. Dafür erhielt er eine im Waggon installierte Dunkelkammer und Sondergenehmigungen für die Sperrgebiete.

Nach der Revolution 1917 emigrierte Sergej Prokudin-Gorski nach Frankreich. Die Library of Congress, die Forschungsbibliothek des amerikanischen Kongresses in Washington, kaufte 1948 die Bilder von Prokudin-Gorskis Söhnen und machte die Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich.

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Die Ausstellung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Präsidentenbibliothek Boris Jelzin (St. Petersburg) und dem Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin.

Russlands Weiten – Farbfotografien von Sergej Prokudin-Gorski

  • Ausstellungseröffnung: 1. November 2017, 19 Uhr, Deutsch-Russisches Kulturinstitut, Zittauer Straße 29, 01099 Dresden
  • Öffnungszeiten: Montag: 14 bis 17 Uhr, Mittwoch: 14 bis 19 Uhr, Freitag: 10 bis 14 Uhr sowie nach Vereinbarung.
Einige der wohl ersten Farbfotos aus Russland.
Einige der wohl ersten Farbfotos aus Russland.
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