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Von Handtaschenräubern

Jetzt ist es vorbei. Mit einem raschen Klack-Klack sind die Handschellen eingerastet und dem Übeltäter bleibt nur noch möglichst harmlos drein zu blicken. Doch die erfahrenen Neustädter Polizisten fallen auf solch dreist gespielte Unschuld nicht herein. Einer reißt die hintere Tür des grün-weißen Wagens auf, der andere schiebt den immer noch unschuldig dreinblickenden Mann in die Richtung. Dann folgt die übliche demütigende Geste, der Polizist drückt den Kopf des Mannes nach unten und schiebt ihn so in das Polizeifahrzeug.

Am Rande stehen die Opfer, die aber im Vergleich zum Täter überhaupt nicht unschuldig blicken, es sieht eher so aus als würden sie sich diebisch freuen. Können sie auch, immerhin haben sie ihre Handtasche mit reichlich Bargeld wieder zurück. Wovon hätten sie denn sonst die Getränke im angrenzenden Biergarten zahlen sollen.

Aber eins nach dem anderen. Der Vorfall ereignete sich am späten Abend. Auf der Louisenstraße rannte ein sehr athletisch gebauter junger Mann an mir vorbei und sah sich etwas gehetzt um. In dem Moment taucht ein anderer Mann von der Seite auf. Die beiden prallen zusammen. Von hinten strömen weitere rennende Menschen an mir vorbei. Rufe erklingen: „Haltet den Dieb.“ „Er hat meine Handtasche.“ Wenige Meter vor mir bildet sich ein Knäuel, fast scheint es als könnte dem athletische Dieb, der in dem Moment kein bisschen unschuldig oder harmlos guckt, doch noch die Flucht gelingen. Doch kräftig zupacken Männerhände drücken ihn gegen ein Auto. Da poltert es halblaut. Die Handtasche ist heruntergefallen. Einer löst sich aus dem Knäuel, zieht sein Handy als wäre es ein Hightech-Funkgerät und hat auch gleich die Polizei dran. Hilfe suchend blickt er sich um, bis ihm jemand den Straßennamen zuraunt. Mit sichtlicher Befriedigung steckt er das Telefon wieder ein und wendet sich erneut dem Knäuel zu. Die anderen haben den Taschendieb noch immer unter Kontrolle, der versucht auch gar nicht mehr sich zu wehren, denn in dem Moment leuchte schon das Blaulicht an der Kreuzung auf und die Polizei biegt entgegen den Straßenverkehrsregeln von der Rothenburger nach links in die Louisenstraße ein.

Das Ende vom Lied: Der Übeltäter für ein, zwei Stunden in Gewahrsam, die Opfer haben was zu erzählen und die Polizei konnte mit einem Blitzeinsatz brillieren.

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