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Grüne sorgen sich um Neustadt-Müll

Sommerlicher Alaunplatz
Vor­som­mer­li­cher Alaunplatz
Der Grü­nen-Stadt­rat Tors­ten Schulze hat eine An­frage an die Stadt­ver­wal­tung ge­stellt, darin geht es um die Ver­wen­dung von be­schlos­se­nen Gel­dern für Ord­nung und Sauberkeit. 

Mit dem Be­schluss zum Dop­pel­haus­halt 2017/​18 hatte die rot-grün-rote Ko­ope­ra­tion im Stadt­rat 150.000 Euro pro Jahr für die Orts­äm­ter be­reit­ge­stellt, um für mehr Ord­nung und Sau­ber­keit im öf­fent­li­chen Raum in den Stadt­tei­len zu sorgen.

Schulze hat be­ob­ach­tet, dass mit dem Früh­jahr und den stei­gen­den Tem­pe­ra­tu­ren die Äu­ßere Neu­stadt und der Alaun­platz wie­der ver­stärkt be­sucht wer­den. Dies führt, sei­ner Pres­se­mit­tei­lung zu­folge zu stei­gen­den Pro­ble­men mit dem Müll im öf­fent­li­chen Raum. Schulze: "Die we­ni­gen Ab­fall­be­häl­ter lau­fen häu­fig über und die Ein­weg­ver­pa­ckun­gen wer­den auf Fens­ter­bän­ken, in Haus­ein­gän­gen oder auf den Fuß­we­gen, Stra­ßen und Grün­flä­chen abgelagert."

Anfrage an Verwaltung

Des­halb hat er eine An­frage an die Ver­wal­tung ge­stellt, in wel­cher Höhe dem Orts­amt Neu­stadt Mit­tel aus dem oben ge­nann­ten Haus­halts­be­schluss zur Ver­fü­gung ge­stellt wer­den und wel­che Maß­nah­men da­mit auf den Weg ge­bracht werden. 

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Rundrum alles sauber, Tonne noch nicht voll ... Gut!
2012 hatte ein so­ge­nann­ter Nauß­lit­zer Kul­tur­ver­ein Blech­ton­nen in den Park ge­stellt, sie dann aber schnell wie­der abgeholt.
Ein Teil der dem Orts­amt Dres­den Neu­stadt zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mit­tel wer­den für die zu­sätz­li­chen Müll­ton­nen aus­ge­ge­ben, die wie je­des Jahr ab An­fang Mai auf dem Alaun­platz auf­ge­stellt wer­den. Wie die Stadt­ver­wal­tung dem Neu­stadt-Ge­flüs­ter auf Nach­frage mit­teilte, wer­den in die­sem Jahr auf­grund der Wes­ter­wei­te­rung (Rus­sen­sport­platz) ins­ge­samt sechs Groß­be­häl­ter mit 1,1 Ku­bik­me­ter Füll­menge und 12 klei­nere mo­bile Ton­nen für ca. 120 Li­ter auf­ge­stellt (Vor­jahr fünf große und zehn kleine Ton­nen). Erst­ma­lig sol­len die mo­bi­len Müll­be­häl­ter auf dem Alaun­platz aus Blech sein. Eine Idee, die vor Jah­ren schon mal auf­ge­taucht war. 

Pfandringe an Papierkörben

Pfandringe am Papierkorb vor der Scheune
Pfan­dringe am Pa­pier­korb vor der Scheune
Heute Nach­mit­tag hat die Um­welt­bür­ger­meis­te­rin Eva Jäh­ni­gen (Grüne) ge­mein­sam mit dem Orts­amts­lei­ter An­dré Barth die neuen Pfan­dringe vor­ge­stellt. Die kom­men an zehn Pa­pier­kör­ben am Bi­schofs­platz, dem Alaun­platz, der Alaun­straße und der Gör­lit­zer Straße zum Ein­satz. Pfan­dringe sind ex­tra am Pa­pier­korb an­ge­brachte, si­chere Ab­stell­mög­lich­kei­ten. Pas­san­ten sol­len hier ihre lee­ren Pfand­fla­schen hin­ein­stel­len. Platz ist für vier bis zehn Fla­schen. Fla­schen­samm­ler kön­nen sie so ein­fach ein­sam­meln und müs­sen nicht in den Pa­pier­kör­ben nach Leer­gut su­chen. Au­ßer­dem soll so die Ge­fahr von her­um­lie­gen­den Glas­scher­ben mi­ni­miert und Pfand­fla­schen ge­lan­gen zu­rück in den Han­del be­zie­hungs­weise den Re­cy­cling­kreis­lauf ge­lan­gen. Die Aus­rüs­tung ei­nes Pa­pier­kor­bes mit Pfan­drin­gen kos­tet je nach Aus­stat­tung etwa 135 bis 195 Euro. 

Problem: pfandfreie Verpackungen

"Ich freue mich sehr, dass seit kur­zem der Stadt­rats­be­schluss zu Pfan­drin­gen in der Neu­stadt um­ge­setzt wird," so der Grüne Tors­ten Schulze über die neu an­ge­brach­ten Ab­stell­mög­lich­kei­ten für Pfand­fla­schen an Neu­städ­ter Müll­ei­mern. "Al­ler­dings ist fest­zu­stel­len, dass ver­stärkt so­ge­nannte To-go-Spei­sen und Ge­tränke durch Knei­pen an­ge­bo­ten wer­den. Das sind ne­ben Kaf­fee auch Piz­zen, Bier, Cock­tails, Li­mo­na­den in Do­sen u. a." Die Ab­gabe er­folge laut Schulze nur sel­ten in Pfand­do­sen oder ‑fla­schen. Auch eine Rück­nahme er­folge, so seine Er­kennt­nisse, häu­fig nicht von den Verkaufsstellen. 

Der Orts­amts­lei­ter An­dré Barth hatte im Rah­men der Kri­mi­na­li­täts­dis­kus­sion am ver­gan­ge­nen Frei­tag auch über seine Ver­hand­lun­gen mit Spät­shop-Be­sit­zern ge­spro­chen. Die ha­ben sich be­reit er­klärt, auch Fla­schen ohne Pfand zu­rück­zu­neh­men. Künf­tig sol­len Auf­kle­ber und Pla­kate dar­auf hin­wei­sen. Wenn Lä­den Ge­tränke nicht ge­mäß der Ver­pa­ckungs­ver­ord­nung ver­kau­fen – also zum Bei­spiel Do­sen ohne Pfand, dann ist das eine Ord­nungs­wid­rig­keit, die ge­ahn­det wer­den kann. Das Ord­nungs­amt kon­trol­liert der­ar­tige Ver­ge­hen stichprobenartig. 
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Tors­ten Schulze: "Ich würde eine frei­wil­lige Be­tei­li­gung der Ge­wer­be­trei­ben­den in die­sem Be­reich beim Pro­gramm Ord­nung und Sau­ber­keit sehr be­grü­ßen, wün­sche mir aber auch von den Kon­su­men­tIn­nen mehr Be­wusst­sein beim Thema Müll­ver­mei­dung und Ver­wen­dung von Mehr­weg- und Pfan­dan­ge­bo­ten." Ne­ben der Rück­nahme-Ak­tion der Spät­shops er­klärt auch der In­ha­ber des Do­mino-Pizza-Ser­vice am Bi­schofs­weg, Toni Som­mer: "Wir wei­sen un­sere Kun­den stets dar­auf hin, dass wir die Ver­pa­ckung zurücknehmen."

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22 Ergänzungen

  1. …und die Ein­weg­ver­pa­ckun­gen wer­den auf Fens­ter­bän­ken, in Haus­ein­gän­gen oder auf den Fuß­we­gen, Stra­ßen und Grün­flä­chen abgelagert

    hätte er nicht ein­fach "acht­los weg­ge­wor­fen" sa­gen könnten?

  2. Der Grü­nen-Stadt­rat Tors­ten Schulze kann ja gern mal eine An­frage an die Stadt­ver­wal­tung stel­len, ob es mög­lich wäre per #Talent­karte ei­nige Müll­ent­sor­gungs­fach­kräfte aus Län­dern mit nied­ri­ge­rem Le­bens­stan­dard abzuwerben.

  3. Der (junge) Mensch ist be­quem, und be­son­ders in der Gruppe ein Her­den­tier. Wenn da ei­ner an­fängt sei­nen Müll "ab­zu­la­den", ma­chen es die an­de­ren nach. Man will schließ­lich nicht der "Spie­ßer" sein.
    Ist ja auch un­cool, sei­nen Müll ent­we­der beim Händ­ler zu­rück zu ge­ben, oder es or­dent­lich zu entsorgen.
    Die Neu­stadt war und ist schon im­mer der Sau­stall der Stadt, und das wird sich auch lei­der nicht ändern.
    Man könnte jetzt mit den Hun­de­hau­fen wei­ter­ma­chen, die alle paar Me­ter auf die nächste Schuh­sohle war­ten, den Grill­hin­ter­las­sen­schaf­ten im Alaun­park, den Aber­tau­sen­den Bier­de­ckeln, die sich in die Park­wiese boh­ren und und und..
    Be­son­ders cool ist ja die Va­ri­ante, den Hun­de­kot erst in eine mit­ge­brachte Tüte zu bug­sie­ren, diese dann aber an Ort und Stelle fal­len zu las­sen, ganz gro­ßes Kino!
    In die­sem Sinne, ein Hoch auf die Be­quem­lich­keit, nach uns die Sintflut!

  4. Naja, wenn man die Hun­de­ka­cke­beu­tel in den Müll­ei­mer wer­fen würde, könnte ja der nächste Pfand­samm­ler rein­grei­fen. Das ist nur so­zial ver­ant­wor­tungs­voll, das nicht zu tun. Au­ßer­dem wer­den so Ar­beits­plätze bei der Stadt­rei­ni­gung gesichert.
    (Wer Sar­kas­mus in dem Kom­men­tar fin­det, darf ihn behalten…

  5. Zum Glück gibt's die Beu­tel ja neu­er­dings in al­ler­lei hüb­schen Far­ben, das schmückt die Geh­wege ungemein.

  6. Nicht zu ver­ges­sen die hübsch dra­pier­ten schil­lern­den Kotz­fle­cken :-) Sei­nen ei­ge­nen MÜll weg­räu­men ist doch so­was von spie­ßig, also bitte! Und die Neu­stadt ist so­was von bunt, da ge­hö­ren Plas­te­be­cher, Glas­scher­ben und Dreck ein­fach dazu.

  7. Zu­cker­brot und Peit­sche: sinn­voll große Müll­ton­nen und durch­grei­fende Be­amte – das hilft schon seit Jahrtausenden

  8. Ge­gen Brech­reiz und den Würg­re­flex ist man als Mensch macht­los, ge­gen Dumm­heit, Be­quem­lich­keit und Igno­ranz nicht.

  9. "Die Neu­stadt war und ist schon im­mer der Sau­stall der Stadt, und das wird sich auch lei­der nicht ändern." 

    So lange der Fried­hof der Stadt um die Neu­stadt herum ver­bleibt, ist das doch in Ordnung.

  10. De­fi­niere mal bitte Fried­hof? Halb­wegs sau­bere Geh­wege, keine ver­müll­ten Park­an­la­gen? Sehr ein­fach runtergerechnet..
    Wo ist das Pro­blem sei­nen Müll zu Hause zu ent­sor­gen, bzw. die Müll­tonne um die Ecke zu be­nut­zen? Das macht also die Neu­stadt aus, sich dar­über hin­weg­zu­set­zen nur um an­ders zu sein? Interessant.

  11. Chris­toph, warum? Ich bin hier ge­bo­ren, mein El­tern sind hier ge­bo­ren, quasi Ur­ge­stein. Ich bin zu alt und hab ein­fach keine Lust we­gen der Blöd­heit und Igno­ranz ein­fach weg­zu­zie­hen. Mitt­ler­weile steigt man über die Kotz­fle­cken und die Scher­ben wer­den weg­ge­räumt. Trau­rig das sich im Laufe der Jahre die Men­schen so ändern.

  12. Nach­trag an Chris­toph, trau­rig ei­gent­lich das nur wie­der dumme Kom­men­tare alá na dann zieh doch weg kommen.

  13. De­fi­niere mal bitte Friedhof?

    Wo ge­ho­belt wird, fal­len Späne. Und das ist in Dres­den nicht in Proh­lis, Gor­bitz, Bla­se­witz, Strie­sen, Lau­be­gast, Bries­nitz, See­vor­stadt, Streh­len, Löb­tau, Süd­vor­stadt,… je­den­falls nicht, als ich letz­tes Mal ge­guckt habe. – Wo­bei, et­was le­ben­di­ger ist es ja schon in der Süd­vor­stadt, Plag­witz, Lin­denau, Reud­nitz oder Schö­ne­feld-Abt­naun­dorf … oh, sorry, das ist ja gar nicht Dresden.

    Ich hab nix ge­gen Leute, die eine sau­be­rere Neu­stadt wol­len. Au­ßer un­gläu­bi­ger Bewunderung.

  14. Laut Ku­klin­ski habe man im Vor­feld auch Kon­takt mit Städ­ten wie Leip­zig oder Köln auf­ge­nom­men, die eben­falls schon sol­che Pi­lot­pro­jekte be­trie­ben ha­ben – mit mä­ßi­gem Er­folg. „Dort ist es lei­der bis­lang bei den Pi­lo­ten ge­blie­ben. Wir sind aber op­ti­mis­tisch, denn die Neu­stadt ist ein be­son­de­res Vier­tel mit an­de­ren Regeln“

    http://www.dnn.de/Dresden/Lokales/Pfandringe-in-der-Neustadt-machen-Flaschensammeln-leicht

    Dann wol­len wir die grü­nen Ideo­lo­gen mal nicht da­von ab­hal­ten, wei­ter­hin Geld für sol­chen Pi­pi­fax zu ver­plem­pern, an­statt sich um die ernst­haf­ten Pro­bleme zu sor­gen. Ich hoffe, nach der nächs­ten Wahl wars das erst­mal auf Bundesebene.

  15. Oar, 'Grüne Ideo­lo­gen', Al­ter! Stän­dig muss man hier in der ex-DDR sol­che pau­scha­li­sie­ren­den Ver­brä­mun­gen le­sen und hö­ren. Ich er­greife hier keine Par­tei, es gibt Ge­nug an den Grü­nen zu kri­ti­sie­ren, und wäh­len würde ich die auch nicht, aber des­we­gen muss man doch nicht stän­dig zu die­sem bil­li­gen rhe­tor­schen Stil­mit­tel grei­fen. Schreibt ihr ei­gent­lich alle von­ein­an­der ab? Mannmann

  16. Der Pfan­d­ring ist eine su­per Sa­che. Noch bes­ser wäre es doch, wenn alle Spät­shops auch ihre Fla­schen zu­rück­neh­men und nicht die An­nahme verweigern!

  17. Echt jetzt, gibt es wirk­lich Spät­shops in der Neu­stadt, wel­che ihre ei­ge­nen Fla­schen nicht zu­rück­neh­men? Kann ich mir gar nicht so rich­tig vor­stel­len-hab ich an­ders er­lebt; mir wurde so­gar der Pfand von Fla­schen aus­ge­zahlt, wel­che nicht mal re­gu­lär im Sor­ti­ment waren.…und pfand­freie Glas­fla­schen wer­den doch im­mer pro­blem­los ent­ge­gen­ge­nom­men, man will ja schließ­lich nicht, daß der Mist auf der Strasse rum­steht/-liegt?!
    Die Pfan­dringe, finde ich per­sön­lich, sind voll da­ne­ben; so wird den Men­schen ab­ge­wöhnt, daß sie sich ge­fäl­ligst mal sel­ber um ih­ren Rest­müll küm­mern sol­len, an­statt sich auf dem ho­hen Roß der (mo­ra­li­schen) Über­le­gen­heit zu son­nen-man hilft ja schließ­lich dem ar­men Flaschensammler…und wenn ganz gön­ner­haft der Pfand über­las­sen wurde, na dann kön­nen sich die Fla­schen­samm­ler aber viel­leicht doch auch noch um den rest­li­chen Müll küm­mern (Pizza-/Dö­ner­ver­pa­ckun­gen, Kron­kor­ken, Kip­pen, Schnap­s­pul­len usw.)?!.…machen sie aber nicht!-warum auch? Die meis­ten an­de­ren Leute machen's doch auch (nicht) mehr :(

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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