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Kongress gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit

Der Verein Straßengezwitscher, veranstalten am 8. und 9.Oktober den Kongress „2gather – Gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“ im Festspielhaus Hellerau in Dresden.

Auf dem Kongress sollen die Rolle des Journalismus, der Zivilgesellschaft, der Kunst und der Politik im Umgang mit rechtspopulistischen und -radikalen Bewegungen diskutiert werden. In Workshops und durch die Vorstellung von praktischen Beispielen laden Experten aus diesen Bereichen die Bürger dazu ein, die sich gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit engagieren wollen. Zu Gast sind unter vielen anderen Martin Schulz, Parlamentspräsident des Europäischen Parlaments, Burhan Qurbani, der Regisseur von „Wir sind jung. Wir sind stark.“ und die Streetart-Künstlerin Barbara.

2gather im Festspielhaus Hellerau
2gather im Festspielhaus Hellerau
Die Initiatoren wollen mit dem Kongress ein Signal gegen das Erstarken rechter Strömungen in Sachsen, Deutschland und Europa aussenden. Es soll Raum geben für den Austausch über Erfahrungen, so zum Beispiel den Umgang mit Anfeindungen.

Straßengezwitscher ist ein ehrenamtlicher Verein, der es sich zum Ziel gesetzt hat, durch Erstellen und Verwalten einer Bürgern betriebenen, neutralen Informationsplattform im Internet, die unabhängige und zeitnahe Berichterstattung von aktuellen Ereignissen ermöglicht, das bürgerliche Engagement für die Demokratie zu fördern. Der Vereinszweck wird darüber hinaus durch das Durchführen von Workshops und Kongressen verwirklicht. Für ihr Engagement wurden die Gründer von Straßengezwitscher 2016 mit dem renomierten Grimme-Online-Award ausgezeichnet. Aktuell berichtet Straßengezwitscher heute Abend über die Demonstrationen in Bautzen.

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2gather – gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit

  • Kongress im Festspielhaus Hellerau, 8. Oktober, 11 bis 18 Uhr; 9. Oktober 9:30 bis 18 Uhr
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42 Ergänzungen

  1. Tja, die „einen“, die sich ohnehin einig sind, treffen sich in Hellerau, die „anderen“ machen ihr Kreuz in der Wahlkabine z.B. bei CDU, FDP oder AfD.

    Da hilft auch der Titel „2gather“ nicht, wo Ausgrenzung von
    Andersdenkenden bzw. sich-anders-Äußernden auf der Tagesordnung steht.

    Hoffentlich beschert’s dem einen oder anderen wenigstens ein wohliges Gefühl, was Gutes GEWOLLT zu haben. :-)

  2. Das wohlige Gefühl kam mit der Willkommenskultur 2015:

    “ Als Konsequenz dieser Entwicklungen beschloss das Conne Island-Plenum, sich der „Welle der Willkommenskultur“ anzuschließen und den Laden aktiv für Geflüchtete zu öffnen… “

    Und nun ist die Party vorbei und der Kater da:

    „Gemeinsam zu feiern und im Zuge dessen wie von selbst eine Integration junger Geflüchteter im Conne Island zu erreichen, stellte sich als recht naiver Plan heraus… “

    https://www.conne-island.de/news/191.html

    Guten Morgen liebe Genossen. Endlich aufgewacht?

    ****Teile des Kommentars wurden entfernt. Siehe Hausordnung, Urheberrecht****

  3. @paule: Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht so recht, warum Du zu diesem Thema jetzt von den Problemen eines Clubs in Leipzig berichtest, aber wenn es sein muss.

    Jedoch bitte ich Dich künftig bei Kommentaren auch auf die Wahrung des Urheberrechtes zu achten.

    Kurze Zitate sind bei Quellenangabe möglich, wenn sie den eigenen Kommentar unterstützen.

    Ich habe daher die Zitate eingekürzt. Jeder kann selber auf den Link klicken und auf der Website des Conne Island nachlesen.

  4. Anton – ganz einfach: Weil jeder der in Vergangenheit genau diese Probleme benannt hat als Rassist und Fremdenfeind von der linken Szene betitelt wurde. Nun haben es die Genossen vom Conne Island am eigenen Leib erfahren und auch ehrlich zugegeben. Das zeugt von Charakter.

    Meiner Meinung nach ist dieses Eingeständis vom Conne Island nicht mehr und nicht weniger als der Beginn eines Umdenkens in der linken Szene über naive Wuschvorstellung was die Integration von Ausländern betrifft. Reichlich spät aber immerhin.

    Und genau deswegen passt der Beitrag super in dieses Thema. Solche Kongresse gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus müssen sich jetzt
    nämlich neu definieren.

  5. Falsch, @paule. Diese Diskussionen werden seit Jahrzehnten in der Linken geführt und, siehe Höcke, Petry, Bachmann und Co, von rechter Seite auch seit Ewigkeiten als unnütz, unnatürlich und zu bekämpfen beschimpft. Es hat eine Weile gedauert, bis der Diskurs über Geschlechterrollen und -bilder auch die Flüchtlingsdebatte erreicht hat. Deinem eindimensionalem Geschreibsel entnehme ich vor allem, dass Du die von Dir verlinkte Erklärung nicht verstanden hast.

  6. @Macheli

    Aus oben verlinkter Erklärung:

    Gemeinsam zu feiern und im Zuge dessen wie von selbst eine Integration junger Geflüchteter im Conne Island zu erreichen, stellte sich als recht naiver Plan heraus.
    […]
    Immer wieder machen Betreiber_innen des Conne Islands und anderer Projekte aber auch die Erfahrung, dass unbeteiligtes Publikum zum Problem werden kann. In vorauseilendem Antirassismus wird Einlasspersonal zurechtgewiesen, wenn Personen mit Migrationshintergrund des Platzes verwiesen werden oder es werden kulturalistische Erklärungsmuster zur Verharmlosung sexistischer Übergriffe angebracht („Woher soll er wissen, dass man hier mit Frauen so nicht umgeht?“).
    […]
    Die Situation ist jedoch derart angespannt und belastend für viele Betroffene und auch für die Betreiber_innen des Conne Islands, dass ein verbales Umschiffen des Sachverhalts nicht mehr zweckdienlich scheint. Wir halten eine Thematisierung der Problematik innerhalb der Linken für längst überfällig und wollen dem Rechtspopulismus nicht die Deutungshoheit in dieser Debatte überlassen.

    Das klingt eher weniger nach „jahrzehntelanger Diskussion“, sondern nach jahrzehntelangem Totschweigen. Jetzt ist man in einer Art überrumpelt worden, die man sich nie hätte träumen lassen. Du brauchst auch nicht so zu tun, als gäbe es da irgendwas Hintergründiges zu verstehen. Wir importieren uns ein Gewaltproblem, das Recht des Stärkeren hält Einzug.

    Aber diskutiert mal schön weiter über Geschlechterrollen!

  7. @Wellaune: Aus Deiner Anfrage wird leider nicht klar, wie weit „örtlich“ für Dich reicht, aber Funny (gebürtig im niederländisch verwalteten Deutschland, jetzt Berlin, Ariernachweis bei Bedarf sicher auch nachreichbar) meinte vor knapp 20 Jahren: „Auch lesbische schwarze Behinderte können ätzend sein“.

    @Paule, Lenbach: Obiger Song müsste ein paar hunderttausend Mal gehört und diskutiert worden sein. Ich kann nicht erkennen, wie dabei totgeschwiegen wurde, dass ein Arschloch ein Arschloch ist und zwar unabhängig von Hautfarbe, Behinderungsgrad oder sexueller Orientierung. Und wer genau hat den Hosen oder dem Funny vorgeworfen ein Nazi (im Fall der Hosen: mehrere Nazis) zu sein? – Vielleicht gehört noch mehr dazu, ein Nazi zu sein?

  8. Für Dich mal stichpunktartig, @Lenbach, völlig unerwartet und entgegen aller Karstenschen Statistik arbeite ich nämlich und habe nicht permanent Zeit, Deinen Horizont mühevoll zu erweitern:

    – Die, vermutlich auch von Dir ins Lächerliche gezogene, „Gender“debatte hat ihre Wurzeln unter anderem in sexistischer Gewalt, welche auch in Deutschland mit deutschen Tätern „seit immer“ existiert
    – Es wurde aus meiner Sicht versäumt, diesen Diskurs auf das Themenfeld Migration/Integration auszuweiten, weil man da Gefahr läuft, Lenbachschen durch die Blume gesprochenen „Ausländer raus!“-Parolen das Wort zu reden – das ist den meisten zu doof und zu menschenfeindlich
    – Conne Island bringt das jetzt öffentlichkeitswirksam zueinander, erkannt wurde das aber schon eher

  9. An der harten Arbeiter Macheli:

    – Die mit Sicherheit von mir ins Lächerliche gezogene „Genderdebatte“ hat mit sexistischer Gewalt ja schon mal gar nichts zu tun. Und was die bösen deutschen Täter angeht: Es gab da bekanntlich so eine Silvesternacht in Köln. Die üblichen Berufsfeministinnen waren kurz in Schockstarre verfallen, dann präsentierten sie wüste Zahlen, betreffend Übergriffe auf dem Oktoberfest von selbstverständlich deutschen Männern. Jetzt, nach der Auswertung, wäre die Zeit für einen „Aufschrei“: Steigerung der sexuellen Übergriffe um fast die Hälfte. Bei weniger Besuchern. Aber es herrscht wieder Stillschweigen, denn:

    Bei den festgenommenen Beschuldigten handelt es sich um 2 deutsche Staatsangehörige und 16 ausländische Staatsbürger (darunter 6 Asylbewerber)

    https://www.polizei.bayern.de/content/2/4/7/7/5/7/2016_abschlussbilanz.pdf

    – Ich sage es nochmal: Diskutiert mal schön Eure Genderproblemchen, ich bin mir sicher, die Objekte Eurer gruppenbezogenen Menschenfreundlichkeit werden ein offenes Ohr für die Richtlinien deutscher Linker haben.

    – Aha, ganz souverän also vom Conne Island. Ohne Polizei und Security, so, wie man sie kennt.

  10. Hätte man vorher wissen können und sollen, wenn man dieses Ausländerklientel betrachtet. Schönes Beispiel von „Es kann nicht
    sein was nicht sein darf“. Der nun beginnende Erkenntnisprozess
    in der linken Szene wird holprig und ist längst überfällig.

  11. Hallo Lenbach, du kennst Dich ja offenbar sehr gut in der linken Szene aus, dass Du weißt, dass die Genderdebatte nix mit sexistischer Gewalt zu tun hat. Ist ja spannend.

    Für mich bedeutet das, dass Du einfach überhaupt gar keine Ahnung hast und unter Genderdebatte ausschließlich irgendwas mit Sternchen, Tiefstrichen oder Binnenmajuskeln verstehst.

    Übrigens wenn Du schon aus der Abschlussbilanz zitierst, warum bringst Du dann nicht auch den Satz: “ „Die deutliche Mehrung der angezeigten Sexualdelikte kann mit einer
    besonderen Sensibilisierung der Einsatzkräfte und daraus resultierender Steigerung der „eigenen Wahrnehmungen“ wie auch mit einem geänderten Anzeigeverhalten erklärt werden“ … Ach ja, passt ja nicht in Deine Theorie.

  12. @Anton

    Da Du Dich ja offensichtlich durchaus in der linken Szene bewegst, bin ich auf Deine Erklärung gespannt, was Gender mit sexistischer Gewalt zu tun hat. Das wird ebenfalls sehr spannend.

    Du meinst, der Anteil der üblichen Verdächtigen unter den Sexualtätern hat mit geändertem Anzeigeverhalten zu tun? 2 zu 18? Das glaubst Du wirklich?

  13. @Wellaune:

    „Hätte man vorher wissen können und sollen, wenn man dieses Ausländerklientel betrachtet.“

    Was hätte man vorher wissen müssen? Dass der Holländer Funny van Dannen mal so einen coolen Song für die Hosen schreiben wird? Und wie hätte man das durch Betrachtung dieses Ausländerklientels erfahren sollen?

    Bist Du vielleicht ein schlecht programmierter AfD-Bot? Deine „Antwort“ erinnert mich doch sehr an das Chinesische Zimmer.

    Falls Du KEIN Bot bist, ist Deine Art und Weise hier zu kommunizieren äußerst respektlos. Nicht wegen des Inhalts Deiner Postings, sondern weil Du mit einer Frage vortäuschst an Kommunikation interessiert zu sein, dann allerdings gar nicht auf die Beiträge der Kommunikationspartner eingehst. THAT SUCKS!!!

  14. @Lenbach: Und wieder tust Du es, Du ziehst Deine eigenen Schlussfolgerungen und unterstellst. Mit dem Zitat wollte ich nur andeuten, dass die veröffentlichten Polizeizahlen relativ zu betrachten sind. Über den Ausländeranteil an den Anzeigen im Jahre 2015 steht gar nix im Bericht. Daher kann es mir gar nicht um den Anteil gegangen sein.

    Zur Genderdebatte in der linken Szene hat Peter Macheli bereits alles gesagt.

  15. @Lenbach (übrigens „überaus harten Arbeiter Macheli“, wennschon):

    – „hat ihre Wurzeln unter anderem“ – Betonung für Dich in diesem Fall auf „unter anderem“
    – Oktoberfest ist ein schönes Beispiel, danke! Hier das Jahr 2011 und der Gewaltimport: http://www.spiegel.de/panorama/oktoberfest-bilanz-weniger-besucher-mehr-betrunkene-mehr-pruegeleien-a-859950.html

    Bevor ich mich auf weitere Diskussionen und vertane Zeit mit Dir einlasse, hätte ich gern von Dir mal Vorschläge. Du bist offensichtlich der Meinung, Integration müsse nicht diskutiert werden, da können keine Fehler passieren, da läuft alles optimal? Oder sie ist gar nicht nötig, da alle Undeutschen von Dir und Deinesgleichen höchstpersönlich rausgeworfen werden? Wo sind denn die – je nach Standpunkt von mir aus auch nicht zum Ziel führenden – Diskussionen, WIE die reale Situation konkret gestaltet werden kann?

    Was ich dem Statement vom Conne Island entnehme, ist vor allem, dass man eigene Sprache, eigenes Handeln reflektiert und gegebenenfalls korrigiert, um einerseits dem eigenen Anspruch gerecht zu werden und sich andererseits trotzdem klar dem AfD/Pegida/CSU-Plumpismus vom immer bösen Ausländer entgegenzustellen. Zeig mir doch mal solche Diskussionen von „eurer“ Seite.

  16. Diese Diskussion erinnert mich immer an „When Prophecy Fails“. Nun ja, die Realität schert sich nicht um diese müssigen Diskussionen.

  17. Zitat: “Auf dem Kongress sollen die Rolle des Journalismus, der Zivilgesellschaft, der Kunst und der Politik im Umgang mit rechtspopulistischen und -radikalen Bewegungen diskutiert werden.“

    Vermutlich war dem Verein die Brisanz des Themas schon im Vorfeld bewusst. Selbst wenn man berücksichtigt, dass mit dem Begriff „rechts“ bzw. „rechtspopulistisch“ in der letzten Zeit recht inflationär um sich geworfen wird, so werden durch diese Einschränkung der Zielgruppe und dem Vermeiden einer Suche nach den Ursachen weitestgehend unangenehme Wahrheiten und ungewollte Diskussionen vermieden. (wie die die hier gerade stattfindet)
    Das ist aber aus meiner Sicht genau das Problem unserer Zeit.

    Obwohl die meisten Vergleiche hinken, verweise ich immer auf den Straßenverkehr. Tote, Verletzte und Umweltschäden nehmen wir fast widerspruchslos in Kauf. Kein Mensch käme auch nur ansatzweise auf die Idee Woche für Woche dagegen zu demonstrieren und alle nicht notwendigen Fahrten zu verbieten. Aber gegen Asylsuchende …

  18. @Anton

    Selbstverständlich ziehe ich meine eigenen Schlußfolgerungen, das ist übrigens eine Sache, die den Linken auch mal ganz gut anstünde, wenn sie nicht immer nur Schlußfolgerungen ziehen, die andere in Form von Ideologien für sie vorgekaut haben.

    Über den Ausländeranteil an den Anzeigen im Jahre 2015 steht gar nix im Bericht. Daher kann es mir gar nicht um den Anteil gegangen sein.

    Der Anteil deutscher Männer war aber besagten Berufsfeministinnen ganz ganz wichtig, um zu zeigen, daß der Mann ansich das Problem ist und es keinerlei Unterschiede im Verhalten gibt. Man stellte gar eine Dunkelziffer mit Faktor 20 pro Jahr in den Raum, eine dreiste Behauptung ohne jegliche Grundlage, natürlich bezogen auf die überwiegend deutschen Männer. Diese Dunkelziffer werden dieselben Leute jetzt vermutlich nicht mehr zur Anwendung kommen lassen wollen.

    Es ist mir volkommen klar, daß Du diesen Anteil ignorieren willst, stattdessen KANN man natürlich versuchen, diese Tatsache anders zu erklären, so daß sie einem besser schmeckt. Daran glaube ich aber nicht, dazu häufen sich derlei Taten zu sehr.

  19. @ Macheli

    Dein Spiegel-Link, in dem immerhin das Wort „Oktoberfest“ vorkommt, sagt jetzt was aus? Da wird ständig von Deiner Seite auf „Gender“ verwiesen, und dann kommen nicht mal Frauen vor? Geschweige denn Übergriffe? Vielleicht ist diese Problematik ja erst in den letzten Jahren entstanden, was schlecht für Deine Argumentation wäre.

    Den Linken zeichnet es ja immer wieder aus, daß er Probleme verursacht, die ohne ihn nie entstanden wären. „Unsereins“, wie Du es nennst, hat erstmal weiter gedacht und die Probleme gesehen, die eine solche Einwanderung verursacht. „Unsereins“ hätte nie die Grenzen aufgerissen für jeden behaupteten Syrer, allerlei Glücksritter oder gar Kriminelle, die alles andere als eine Bereicherung sondern eine Zumutung sind.

    „Unsereins“ hätte streng nach Grundgesetz jeden politisch Verfolgten aufgenommen, den Rest über ein Einwanderungsgesetz geregelt. Ein politisch Verfolgter müßte auch nicht integriert werden, das käme von ganz alleine, es wären nämlich nicht viele. Und die offiziellen Einwanderer müßten ebenfalls nicht integriert werden, die hatten nämlich einen Job und somit schon von sich aus das nötige Interesse. Das gab es alles in der Geschichte und hat, die Türken teilweise ausgenommen, wunderbar geklappt.

    Und ja, ich und „meinesgleichen“ sind durchaus der Meinung, daß diejenigen, die hier unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Asyl beantragt haben, wieder gehen müssen. Die müssen und sollen nicht integriert werden. Können wir auch gerne bundesweit drüber abstimmen. Falls „Ihr“ Euch traut.

  20. @nikibude: Ja, ich las erst gestern in der Presse, dass die ARD per Beschluss nicht mehr ständig mit der Erwähnung der AfD Attribute wie rechtspopulistisch verwenden wolle. Wohlgemerk, ganz weglassen will man es nicht. Man will nur von 100%, also bei jeder Nennung, auf einen bis jetzt noch nicht bekannten Prozentsatz senken. Man hätte wohl erkannt, dass es nicht die Aufgabe der ARD (GEZ-finanziert, manche verpotten es als „Staatsfernehen“ oder „DDR1“) wäre, die Bevölkerung ständig zu belehren und zu bevormunden. Außerdem hätte es sehr viele Beschwerden gegeben, dass es Hetze und Gesellschaftsspaltung wäre, wenn man im Gegensatz dazu bei Grünen oder Linken nie das Attribut linkspopulistisch brächte.
    Nun, in den Kommentarspalten konnte man Anerkennung dafür finden, dass…. endlich mal ein… bisschen Erkenntnis in Gang käme.

    Was den Verein betrifft, werde ich die Entwicklung weiter verfolgen, es könnte interessant werden. Fast schon könnte man sich eine Tüte Popcorn holen. :-)

    Dein Vergleich hingegen ist natürlich -wie Du schon selbst erkannt hast- völliger Blödsinn. Daran wird sich nichts ändern, auch wenn er gerne von den Teilen der Linken benutzt wird, die nicht den allerweitesten Horizont haben. Das Leben endet immer tötlich. Tote und Verletzte im Straßenverkehr sind die Folge von Unfällen. Das ist das Risiko, da es nie hundertprozentige Sicherheit gibt. Es ist Schicksal, so wie eben Unfälle in allen Bereichen des Lebens. Dein Vergleich wäre intelligent geworden, wenn man sagen würde: Weil es im Straßenverkehr sowieso Tote und Verletzte gibt, kann man auch gleich die Kinder auf der Autobahn Hasche spielen lassen. Oder weil es sowieso Fahrradunfälle gibt, kann man auch gleich nachts besoffen ohne Licht gegen die Fahrtrichtung fahren. Merkste was?

  21. Ich kann jetzt nicht sehen, wann und wo die Grenzen aufgerissen wurden.

    Außerdem steht immer noch die Frage „wie sollen die Vorschläge von „unsereins“ umgesetzt werden?“

  22. @Karsten: Ich hab nochmal nachgeguckt. Die ARD hat unter anderem die Auftrag mit ihren Programmen der Bildung zu dienen. Und deshalb wurden die Grünen bis Mitte der 80er Jahre in Nachrichten der Tagesschau abwechselnd als Atomgegner- und Umweltschützerpartei bezeichnet. Ebenso wurde in den 90ern die PDS als SED-Nachfolgepartei bezeichnet. Ich denke, Du kannst davon ausgehen, dass das Attribut „rechtspopulistisch“ vor der AfD vermutlich im Jahre 2020 weitestgehend weggelassen wird.

  23. Ja, @Lenbach, krass, wa? Vor 2016 hat niemand der Bedienung ins Dekolleté gegrapscht. Gab’s einfach nicht.

    Unsere Schlussfolgerungen werden sich wieder unterscheiden, meine, völlig ideologiefreie: Das wurde nie geahndet, nie ernsthaft verfolgt, als „normal“ abgehakt. Selbes Jahr: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/sexuelle-uebergriffe-auf-dem-oktoberfest-entbloessung-im-bierzelt-1.1151859 Eieiei, die Leitkultur.

    Und jetzt rate mal, welche politische Ecke das schon lange thematisiert…

    Den Rest lasse ich jetzt außen vor, unser Bild vom Menschen ist zu verschieden. Man projiziert sich am Ende selbst auf andere, vielleicht deshalb gibt es in meiner Welt wesentlich weniger Kriminelle und behauptete Syrer, überhaupt ist das Leben da nicht so bedrohlich. Vor Volksentscheiden habe ich auch keine Angst, wenn das Volk sich freiwillig – wie in der Schweiz – für weniger Urlaub entscheidet, darf ich es aber als bescheuert bezeichnen. Und im schlimmsten Fall wandere ich mit meinem privilegierten Pass und der guten, deutschen Ausbildung aus.

  24. Und bei der Entwicklung der AfD in rechtsextrem verändert werden wird, „rechtspopulistisch“ stellt bei einer Partei, die immer weitere Tabus bricht und sich gerade für offen für Angehörige der Identitäten Bewegung erklärt hat, mittlerweile eine Verrharmlosung dar.

  25. @ Anton: Interessanter Aspekt. Schauen wir uns das doch mal genauer an:

    „Atomgegner- und Umweltschützerpartei“ = Zusammenfassung der damals wesentlichen Inhalte/ inhaltlich richtig.

    „SED-Nachfolgepartei“ = Hinweis auf die Wurzeln ohne inhaltliche oder politische (Be-)Wertung/ negativ belegt/ inhaltlich richtig.

    „rechtspopulistische Partei“ = politisch bewertet/ doppelt negativ belegt (rechts und populistisch)/ inhaltlich aber nur in Teilaspekten richtig (Bewertungsgrundlage: Programm lt. Wiki).

    Spätestens ab der PDS handelt es sich also um ein Attribut, welches geeignet ist, von einer Wahl abzuschrecken. Ich kann dies nicht als mit dem Bildungsauftrag vereinbar ansehen. Und würde es auch nicht als neutral bezeichnen. Im Gegenteil, es gehört zum sich immer weiter verbreitenden Repertoire subtiler Wertungen.

    [Hinweis: Als Unterstützer der letzten ernstzunehmenden Partei „DIE PARTEI“ stört mich ein vermeintlich erklärender Vorsatz schon länger, als es die AfD gibt. Hier befolge ich den Gleichheitsgrundsatz]

  26. @Macheli

    Aus Deinem Link:

    Offenbar glauben gerade ausländische Gäste, dass sie sich auf dem Oktoberfest alles erlauben können und wähnen sich im rechtsfreien Raum.

    Tjaja, die Leitkultur… Und wenn das die SZ schon schreibt.

    Ansonsten können wir das auch lassen, es gilt wie immer: Keiner wird den anderen überzeugen. Ich bin mir aber – diesmal leider – sicher, daß es nur eine Frage der Zeit ist, bis auch zumindest Teile der Linken aufwachen werden, wenn sich die eigenen Erfahrungen mehren. Mal sehen, ob Dich andere Länder dann noch haben wollen, nachdem der Karren in den Dreck gefahren wurde.

  27. Irgendwie verdreht der Spiegel die Tatsache in der Überschrift und Du steigerst es noch.

    Der Innenminister spricht davon, dass die Grenze nicht geschlossen wurde, später wurden dann Grenzkontrollen eingeführt. Und du sprichst vom Aufreißen.

    Meines Erachtens werden die bestehenden Gesetze angewendet. Zumindest überwiegend. Auch in der Flüchtlingspolitik.

  28. @Karsten: Zitat „Das Leben endet immer tötlich. Tote und Verletzte im Straßenverkehr sind die Folge von Unfällen. Das ist das Risiko, da es nie hundertprozentige Sicherheit gibt. Es ist Schicksal, so wie eben Unfälle in allen Bereichen des Lebens.“
    Sorry, aber auf diesem Niveau möchte ich nun wirklich nicht diskutieren.

  29. @nickibude: Wie darf ich das verstehen? Realität, Fakten und logische Zusammenhänge… sind die im Niveau zu hoch oder zu niedrig?

    Dann kann ich ja an dieser Stelle für meinen Teil den Kreis zu solchen Schlagworten wie „Rassismus“ und „Fremdenfeindlichkeit“ schließen.
    In letzter Zeit sind diese Worte in meinen Augen zu sinnentleerten Worthülsen verkommen, zu Totschlags- und Mundtotmach-„Argumenten“. Zu mobbistischer Pöbelei. Inflationär benutzt von Leuten, die man mit: „Ich habe meine Meinung, irritieren sie mich nicht mit Tatsachen, die mir zu kompliziert sind.“ beschreiben kann.
    Und mit: „Hauptsache, ich kann weiter davon träumen, dass ich der Allerschlaueste bin. Hauptsache, ich habe immer Recht. Hauptsache, alle anderen schließen sich intelligent, diskursiv, tolerant, demokratisch und weltoffen der Meinung an, die ich ihnen vorschreibe. Alternativ dürften sie höchstens noch das „Maul“ halten wie zu DDR-Zeiten, mir die Probleme des realen Universums vom Hals halten und mir ihr Arbeitseinkommen überweisen.“.

  30. @Karsten: „das Leben endet immer tödlich …“ diese Aussage ist mir im Niveau zu niedrig. Ist es so egal wenn ein Mensch eines gewaltsamen Todes stirbt? Ganz zu schweigen wenn es ein Angehöriger ist.
    „Unfälle im täglichen Leben sind Schicksal …“ schon mal etwas von menschlichem und technischem Versagen gehört. Wenn z.B. bei einem illegalem Autorennen ein unschuldiger Verkehrsteilnehmer getötet wird, dann ist das weder Schicksal noch unvermeidbar. Das ist dann einfach skrupellos und gehört bestraft und nicht bagatellisiert mit “ …das Leben endet immer tödlich“. Geht´s noch

  31. Jetzt durchschaue ich es langsam. Man kennt nicht die simpelsten Fakten der Realität und durchschaut nicht die simpelsten Zusammenhänge. Daher dichtet man sich nicht existierende Zusammenhänge zusammen, um sich so sein Taka Tuka Land zu basteln oder es aufrecht zu erhalten. Alles, was zu komplex ist um es begreifen zu können, diffamiert man als „primitiv“ und wischt es damit beiseite. Und mit genau diesen intellektuellen Fähigkeiten mischt man sich in Diskussionen von Erwachsenen über Politik und Gesellschaft ein und wundert sich dann, dass man von den Leuten nur noch stehen gelassen wird.

    Also beginnen wir mal mit dem Einmaleins des Lebens:
    – Wenn jemand mit 120 Jahren eines natürlichen Todes stirbt, ist sein Leben tötlich geendet.
    – Ein Unfall ist das Ereignis, wenn eine Situation aus bestimmten Gründen außer Kontrolle gerät. Dabei müssen die Folgen negativ sein, sonst wäre es kein Unfall sondern ein Glücksfall.
    – Menschliches oder technisches Versagen oder Verkettung unglücklicher Umstände sind mögliche Klassifizierungen oben genannter Gründe.
    – Ein illegales Autorennen ist zweierlei. Erstens ist es eine Straftat weil es, wie das Attribut illegal bereits besagt, nicht legal ist. Zweitens ist es die bewusste Herbeiführung einer Verkehrssituation, bei der das Unfallrisiko gegen 100% steigt.

    Konntest Du meinen Gedankengängen folgen, oder waren sie zu komplex, also zu niveaulos und primitiv?

  32. @Karsten : auch wenn ich mal wohlwollend die Individualität abziehe besteht doch ein Hang zu Komplizierung. Ist ein durchaus interessanter Wesenszug, aber manchmal leider auch anstrengend #grins#
    Könnten wir das mal so stehenlassen, da wir uns schon weit vom eigentlichen Thema entfernt haben und unser Dialog eigentlich bei einem Bier in einer Neustadtkneipe besser angesiedelt wäre.

  33. Danke für die Einladung. Ich kann im Moment nicht beurteilen, ob ich interessiert wäre. Und für den Nervenkitzel eines Blinde Dates sind meine Nerven mittlerweile zu alt. Immerhin: Beobachtet man den Verlauf mancher Dinge, komme ich zu der sexistisch-chauvenistisch diskriminierenden Vermutung, dass Du weiblichen Geschlechts bist? :-)

  34. @ Anton: Habe ich ja. Falls die Tagesschau also bei künftigen Berichten „der letzten ernstzunehmenden“ vor die Partei DIE PARTEI setzt, weißt du, warum…

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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