Hansastraße mit Insel

Die Mittelinsel auf der Hansastraße für den sicheren Schulweg ist fertig, ab morgen soll auch die Ampel in Betrieb gehen. Außerdem ist die Sanierung der Hansastraße zwischen Fritz-Reuter-Straße und der Tankstelle ist abgeschlossen.

Neue Mittelinsel an der Hansastraße
Neue Mittelinsel an der Hansastraße
Im Zuge der Bauarbeiten entstand eine Mittelinsel mit Ampel, die das Überqueren der vierspurigen Hansastraße erleichtert. Damit wird der Weg sicherer für die Schüler des Pestalozzi-Gymnasiums, die aus dem Hecht-Viertel dorthin mit Fahrrad oder zu Fuß gelangen. Zurzeit laufen noch Testarbeiten an der neuen Ampel in Höhe des „Öffentlicher Weges“ durch die Gartensparten. Die Ampeln auf der Straße werden abgestimmt, um durchgängige Grünphasen zu ermöglichen. Die Inbetriebnahme ist am Freitag, 2. September, 10 Uhr, geplant.

700.000 Euro Baukosten

Am 13. Juni begannen auf der Hansastraße die Arbeiten zur Erneuerung der Asphaltfahrbahn. Auf einer Länge von 520 Metern wurden auf allen vier Spuren die alten Asphaltschichten und die noch vorhandene Kleinpflasterbefestigung ausgebaut und durch drei neue Asphaltlagen ersetzt. Dabei wurden Borde und Gerinne komplett erneuert. Darüber hinaus war die Straßenentwässerung zu ertüchtigen. Die Straßenbeleuchtung wurde neu verkabelt und teilweise mit neuen Leuchten ausgestattet. Die Drewag verlegte Mittelspannungs- und Niederspannungskabel. Schließlich werden im November die vorhandenen Baumreihen um 15 zusätzliche Bäume ergänzt. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Birken.

Die Baukosten betragen ungefähr 700 000 Euro und sind damit 50.000 Euro günstiger als im Januar angekündigt.


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16 Kommentare zu “Hansastraße mit Insel

  1. Sehe ich das richtig: keine Radfurten? Rechtlich bedeutet das also „absteigen + schieben“, wohingegen der „Öffentliche Weg“ per Rad genutzt werden dürfte? Ach schön…

  2. Ja, ich verstehe das Problem auch nicht ganz.

    Ständig wird verlangt, dass alle auf alle Rücksicht nehmen. Bis dahin, dass „den anderen“ Verkehrsteilnehmern keinerlei Zumutung zu groß sein kann, um den Radfahrern jegliche Wünsche zu erfüllen. Nichtmal Fußgänger, Kinderwagenschieber und Rollstuhlfahrer dürfen sich noch drüber aufregen, wenn sie selbst auf Gehwegen mit Highspeed über den Haufen getrümmert werden.

    Aber wehe, ein Radfahrer muss seinen Esel mal 5 Meter schieben und den Hintern laufender Weise bewegen. Dann ist das Gejaule größer als in der Kita um die Ecke…

  3. Hi Anton. Da die Kita um die Ecke ist, komme ich dort mehrmals täglich dran vorbei. Ich war auch schon häufiger mal drin, allerdings nicht gestern. Das macht aber nichts, da die Kita eben nicht schalldicht unter der Erde liegt.

    Es ist die Ecke links von meiner Haustür. Ob es in Kitas an den Ecken anderer Haustüren andere Geräuschkulissen gibt, weiß ich selbstverständlich nicht.
    Grüße, Karsten.

  4. Ach Karsten – ich weiß immer nicht, ob ich mich bei dir an „don’t feed the troll“ halten soll…
    Probieren ich es einfach (nochmal) sachlich:
    1. Ist „Ach schön…“ wohl kaum großes Gejaule.
    2. Handelt es sich um ein Bauvorhaben, bei dem die Belange des Radverkehrs durchaus mit berücksichtigt hätten werden können. Einfach so. Allen Verkehrsteilnehmern wäre eine klare Regelung der Nutzung aufgezeigt/ Radfahrer hätten eine durchgängig nutzbare Strecke/ Fußgänger und Radfahrer eine klare Trennung.
    So ist es wieder der MischMasch, welcher (wie so oft) Konflikte, semilegales Verhalten und gegenseitiges Unverständnis erst heraufbeschwört.
    3. Vielleicht übersehe ich auch einfach nur einen sachlichen Grund für diese Bauart. Vielleicht gibt es ja z.B. eine Entscheidung in Dresden, dass Radler „den Hintern laufender Weise bewegen“ sollen.

  5. @ Karsten

    Mäuschen, in dem Fall jault hier bloss einer ….

    Zeitgemäß scheint mir die Lösung nicht. Was die Radfahrer auf den Fusswegen betrifft, ist ein ganz anderer Schuh.

  6. Schön und gut, die 50 „gesparten“ (real nie abgerufenen) Riesen fließen jetzt wieder gedanklich zurück. Wie schön wäre es, wenn davon gleich der Anschlußweg gemacht worden wäre. Eine „Radfurt“ an der Hansa ist mir schnuppe, meine „Radfurt“ ist der gesamte „Öff. Weg 59“, der fast nur noch schiebbar zu überwinden ist, solch Verwerfungen tun sich auf Längen dort auf. Im Prinzip sollte mans hier mal mit Fluthilfegeldern versuchen, denn nach jedem ordentlichen Regenguß gleichts einer Teich- und Seenplatte – unkalkulierbare Untiefen inklusive. Diese 500m Wegelänge sind das Problem hier und nicht die 5 Meter über die Hauptstraße. (Dort versuchte man im Übrigen, über den OBR noch die Planer zu bewegen, aus 2,5m eher 3,5m Inselbreite zu machen, was sichtlich auf großen Prüferfolg stieß). Ansonsten würde ich die Gefahren wie Untiefen des Öff.Weg59 nicht kleinreden, hier wäre auch die Kripo mal angehalten, vielleicht findet man so manch Spur der einen oder anderen Vermißtenmeldung. Mich würde es nicht wundern.

  7. Man man man. Hin und wieder scheint es genau die Klientel, der man am ehesten unterstellen kann, ständig Andere wegen angeblicher „völkischer Deutschtümelei“ zu bepöbeln, und sich dann selbst „deutscher als der deutscheste Deutsche“ benehmen. (Wobei ich dies ironisch meine, ich habe nichts gegen ein gesundes Herkunftsbewusstsein.)

    Ich gehörte nicht zum Kreise der Planer und Entscheider, somit kenne ich die Hintergründe nicht. Aber mein Intellekt reicht mit Mühe und Not ein klein wenig weiter, als nur in Foren herumzusalben. Nämlich zu dem Vorstellungsvermögen, dass überall dort, wo man was hinbauen möchte, limitierte Platzverhältnisse eine Rolle spielen könnten. Und dass dann, wenn Interessenskonflikte bestehen könnten, ein gesunder Kompromiss her muss. Unter der Erwartung, dass alle Leute dementsprechend vernünftig miteinander umgehen sollten.

    Nun hat man hier was Neues hingebaut. Ich glaube, dass dies eine enorme Verbesserung und Beglückung von und für querende Fußgänger und Radfahrer dastellt. In meinen Wahnvorstellungen glaube ich sogar, dass dies einige Taler gekostet haben dürfte. Nun scheint das Teil noch nicht mal richtig in Betrieb genommen zu sein, da kommen schon die ersten Schlaumeier und wahren Forentrolle, um wieder irgendwas rumzujaulen. Nehmt ihnen das Rad weg und gebt dafür graue Masse. Man man man…

    So, nun belustigt mich mal bitte weiterhin mit entsprechenden Antworten… ;-)

  8. Radfurten hin oder her. Niemand wird etwas dagegen haben, wenn man langsam fahrend mit Rücksicht auf alle Verkehrsteilnehmer die Insel mit dem Rad überquert. Wo ist das Problem?

    Eines überrascht mich nicht mehr, ich lese es auch ab und an hier und kann mich selbst nicht ganz davon frei machen.

    Als ich in fern Süd auf Reisen war. Interessieren sich manches mal Einheimische für Touristen. Angesprochen von den dort Ansässigen „Wo kommst Du her“ Erstaunt war ich, das ich häufig in meiner Muttersprache angesprochen wurde. Schienen sie zu erahnen woher ich komme…ja, ich komme aus Deutschland…mit Respekt aber mit einem schmunzeln auf dem Lippen hörte ich des öfteren „ah Deutschland, das Land der Angst“

    So denken andere Völker über die Deutschen…

  9. @Karsten: Bitte auch mal dran denken warum zu Fuss gehende Menschen denn von Radfahrenden bedrängt werden (müssen)! Weil Planer und Entscheider Fuß- und Radverkehr auf einer Fläche zusammenpacken. Das kann nicht gut gehen! Radverkehr gehört separiert oder im Mischverkehr mit dem Kfz geführt. Und mit einer Radfurt schafft man das ganz einfach und günstig. Wäre jetzt kein großes Ding gewesen, muss man nur mal in die Richtlinien gucken.

  10. Der Übergang ist trotzdem super. So fiel ist dort schon passiert es wurde Zeit ihn zu bauen. Das einzige was mich stört ist das der Weg bis zum MO_MI Sportzentrum erst ab der Mitte des Weges zur Sackgasse gemacht wurde Frage wo sollen die Autos dort wenden ? Das Schild müsste beim MO_MI stehen da kann man noch wenden.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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