Spanisch auf der Bautzner

Wird frisch angeschnitten: Serano-Schinken
Wird frisch angeschnitten: Serano-Schinken
Seit Mitte Juni gibt es auf der Bautzner Straße ein neues Restaurant: „Don Colón“. Zwischen Eisenfeustel und Computer-Notdienst hat sich Hans-Joachim Wieczorek ein Herz gefasst und dem ehemaligen „Cassanova“ neues Leben eingehaucht.

Hans-Joachim Wieczorek im Biergarten
Hans-Joachim Wieczorek im Biergarten
Das einstige italienische Restaurant stand eine ziemliche Weile leer, wurde zuletzt vom benachbarten Aha-Hotel als Frühstücksraum genutzt. Seit es hier aber nur noch Appartements gibt, wird auch kein Frühstück mehr gebraucht. Schade um die schmucken Räume.

Wieczorek führt seit einigen Jahren das Landhotel „Keils Gut“ in Wilsdruff. Mit dem spanischen, oder besser kanarischem Restaurant erfüllt er sich nun einen Traum. „Ich liebe Spanien, vor allem die Kanaren und deren Küche“, ein Gefühl davon will er nun hier in der Neustadt verwirklichen.

Im Werbeprospekt würde es wohl heißen, das Restaurant ist lichtdurchflutet. Aber die großen Fenster sind tatsächlich sehr schick.
Im Werbeprospekt würde es wohl heißen, das Restaurant ist lichtdurchflutet. Aber die großen Fenster sind tatsächlich sehr schick.
Die Auswahl reicht von vegetarischen Tapas über solche mit Fleisch und natürlich mit Meeresfrüchten. Spezialität: Pulpo a la Gallega – gegrillte Krake mit Kartoffeln und geräuchertem Paprikapulver in Olivenöl.


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Vorerst öffnet „Don Colón“ nur am Abend, genauer täglich ab 17 Uhr. Der Raum ist groß genug für Gruppen und hinten dran gibt es sogar einen reizenden Biergarten.

Don Colón

  • Nachtrag: Das Restaurant hatte schon im Herbst wieder geschlossen. Ein Nachmieter wird gesucht

Don Colon von außen. Bautzner Straße 53.
Don Colon von außen. Bautzner Straße 53.

8 Kommentare zu “Spanisch auf der Bautzner

  1. Mein Gott,

    müsst ihr immer auf der Suche nach dem Haar in der Suppe sein!?

    Anstatt über Dikritrallala oder „das ist aber nicht kanarische Küche“ rumzu“mimimi“en, geht doch einfach hin, probiert die Küche aus, gebt dem Ganzen eine echte Chance und freut euch über die gastronomische Bereicherung!

    Und um einen Laden an dieser Stelle aufzumachen braucht man sicherlich echte „cojones“!

    Adiós

  2. @Rainer:

    Och nö, ich hab nicht die kleinste Violine der Welt gespielt. Ich las den ersten Satz und dachte spontan „Herr Darm“? Dann frug ich den Übersetzer meiner Wahl und wusste mehr. Interessant fand ich die Namenswahl dennoch.

    Lass es dir schmecken, so wie ich es auch tun werde.

    Beste Grüße
    Peter

  3. War dort. Die Tapas waren lecker und auch die Paella kann sich sehen lassen. Der Service war super. Es gab auch einen kleinen Gruß aus der Küche.

    Und das wichtigste: Der Chef scheint sehr interessiert an Verbesserungsvorschlägen und neuen Ideen zu sein. Das ist meiner Meinung nach das wichtigste, damit ein Restaurant nachhaltig gut bleibt.

    Werde wieder kommen.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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