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Neustadt-Kinotipps ab 1. Januar 2026

Schauburg, Bundesstart: Bon Voyage – Bis hierher und noch weiter

Bon Voyage – Bis hierher und noch weiter – in der Schauburg

Der 80-jährigen Marie (Hélène Vincent) steht mit ihrer unheilbaren Diagnose eine Reise bevor. Sie will sich aufmachen in die Schweiz, hat einen Termin bereits vereinbart, sie möchte ihre kleine Familie dabei haben, und doch vermag sie es nicht, ihnen reinen Wein einzuschenken. Also erfindet sie einen Vorwand, eine plötzliche Erbschaftsangelegenheit, die es in der Schweiz zu klären gilt, und schon machen sich ihr finanziell angeschlagener Sohn Bruno (David Ayala) und ihre pubertierende Enkeltochter Anna (Juliette Gasquet) mit Marie auf den Weg.

Für Rudy (Pierre Lottin), Maries langjährigen Pflegedienstmitarbeiter, wäre ein Trip in die Schweiz der perfekte Ausstieg aus dem Job, er steht eh kurz vor seiner Kündigung. Und als Marie ihn auch noch ein wenig überrumpelt, sie lässt ihn beim Arzttermin anstelle des Sohnes die Einwilligungserklärung zur Sterbehilfe unterschreiben, kann er das Angebot, die alte Dame in die Schweiz zu kutschieren, schlecht ausschlagen. Dass er ihr unterwegs noch fix das Schwimmen beibringen oder mit ihr auf einer Beerdigung tanzen wird, ahnt er noch nicht…

Thalia: Yi Yi – A One and a Two

Yi Yi – A One and a Two – im Thalia

Das Porträt einer Mittelklassefamilie in Taipeh. Ein Mann in den Vierzigern, seine Tochter im Teenageralter und sein achtjähriger Sohn leben zwischen Bedauern, Hoffnungen und Ernüchterung. »Yi Yi« von Edward Yang, gedreht in Taiwan und Japan, ist ein Meisterwerk des Weltkinos, das ein Panorama des menschlichen Lebens anhand einer taiwanischen Familie zur Jahrtausendwende mit großer Einfühlsamkeit und einem Hauch von Melancholie in herausragend komponierten Bildern eröffnet. Ein Film, wie ein erkennender und zarter Blick in den Spiegel.

„YI YI“ wurde von der New York Times in die Liste der 100 besten Filme des 21. Jahrhunderts aufgenommen und nahm bei einer 2010 gestarteten Umfrage von Film Comment zu den wichtigsten Filmen der Dekade Platz 3 ein. Im Thalia im Original mit Untertiteln.

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Ulrich Tukur und die Rhythmus-Boys am 8. Januar im Kulturpalast

Schauburg, Bundesstart: Der Fremde

Der Fremde – in der Schauburg

Algier, 1938. Meursault (Benjamin Voisin), ein ruhiger, unauffälliger Angestellter Anfang dreißig, nimmt ohne sichtbare Gefühlsregung an der Beerdigung seiner Mutter teil und beginnt kurz danach eine Affäre mit seiner früheren Kollegin Marie (Rebecca Marder). Sein gleichförmiger Alltag wird von einem Nachbarn gestört, der Meursault in zwielichtige Situationen hineinzieht…

Im Zentrum steht Meursaults Indifferenz gegenüber gesellschaftlichen Ritualen und menschlichen Bindungen. Vom Tod seiner Mutter über deren Beerdigung und die darauf folgenden Tage bis hin zu einem schicksalhaften Ereignis am Strand von Algier verfolgt der Film Meursaults Reaktionen – weniger das Geschehen selbst als seine Wahrnehmung davon, seine Distanziertheit und existentielle Gleichgültigkeit. Die Geliebte Marie (Rebecca Marder) fungiert als Kontrastfolie, während Rückblenden die Abfolge der Ereignisse strukturieren und Meursaults Perspektive betonen.

Thalia: Therapie für Wikinger

Therapie für Wikinger
Therapie für Wikinger – im Thalia

Nach 15 Jahren Haft kehrt Anker (Nikolaj Lie Kaas) zurück. Die damals vergrabene Beute ist verschwunden. Sein Bruder Manfred (Mads Mikkelsen), der sie versteckt haben soll, lebt in multiplen Persönlichkeiten und erinnert sich an nichts. Anker bringt ihn ins alte Elternhaus, das nun über Airbnb vermietet wird, um das Gedächtnis zu stimulieren. Doch der ehemalige Komplize ist ihnen dicht auf den Fersen. Regisseur Anders Thomas Jensen inszeniert mit „Therapie für Wikinger“ eine skurrile Mischung aus Thriller und Komödie – zwischen dänischen Wäldern, psychischen Abgründen und brüderlichem Chaos.

Schauburg, Bundesstart: Holy Meat

Holy Meat – in der Schauburg

Eine dörfliche Laieninszenierung der Passion Christi artet zu einem blasphemischen Rave aus und lässt drei Charaktere aufeinander treffen, die kaum unterschiedlicher sein könnten: Regisseur Roberto, der aus der Berliner Off-Theater-Szene gecancelt wurde, die junge Metzgerin Mia, die plötzlich zum Vormund ihrer Schwester mit Down-Syndrom wird und Pater Oskar Iversen, der seiner dänischen Inselgemeinde aus mysteriösen Gründen den Rücken gekehrt hat.

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Ulrich Tukur und die Rhythmus-Boys am 8. Januar im Kulturpalast

Da seine neue Pfarrei im schwäbischen Dörfchen Winteringen kurz vor der Auflösung steht und Oskar unter keinen Umständen zurück nach Dänemark kann, versucht er den theaterbegeisterten Erzbischof mit einem spektakulären Passionsstück vom Erhalt der Gemeinde zu überzeugen.

Thalia: Die jüngste Tochter

Die jüngste Tochter
Die jüngste Tochter – im Thalia

Fatima ist 17 und wächst in einem Pariser Vorort auf. Zwischen Schule, Familie und neuen Gefühlen für Frauen beginnt ein innerer Wandel. Als sie in Paris ihr Studium beginnt, entdeckt sie die queere Szene und verliebt sich in Ji-Na, eine Krankenschwester.

Zwischen muslimischer Tradition und persönlichen Sehnsüchten sucht Fatima ihren Weg. Regisseurin Hafsia Herzi erzählt in „Die jüngste Tochter“ leise und eindringlich vom Erwachsenwerden. Nadia Melliti überzeugt in ihrem Schauspieldebüt. Der Film begleitet Fatimas Suche nach Identität – zwischen Glaube, Liebe und Selbstakzeptanz.

Neustadt-Kinotipps ab 1. Januar: Freikarten

  • Das Neustadt-Geflüster verlost diese Woche jeweils zwei Freikarten für das Thalia und die Schauburg für die laufende Kinowoche, also bis Mittwoch. Bitte in dem Ergänzungsfeld den entsprechenden Film und das Filmtheater angeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Verlosung findet Sonntagabend statt.
  • Alle Dresdner Kinos und Filme unter www.kinokalender.com

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Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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