Am Neujahrstag um 3.31 Uhr erblickte Lisa im Diakonissenkrankenhaus das Licht der Welt. „Im Diako haben wir uns von Anfang an sehr geborgen gefühlt“, sagen die Eltern Karsten und Sarah Merzdorf. Dieser Eindruck bestätigte sich auch, als die Geburt nicht ganz nach Plan verlief. Lisa kam per Kaiserschnitt zur Welt und benötigte anschließend eine kurze kinderärztliche Unterstützung. „Zum Glück ist im Diakonissenkrankenhaus rund um die Uhr eine Kinderärztin vor Ort“, sagt die Leitende Hebamme Lisa Mühlberg. „In diesem Fall war diese sofort beim Kind, um es nach der Geburt zu versorgen.“

Im Diako ist rund um die Uhr eine Kinderärztin verfügbar. Die leitende Hebamme Lisa Mühlberg erklärt, dass dadurch eine schnelle Versorgung jederzeit gewährleistet ist. Das Krankenhaus mit perinatalem Schwerpunkt legt besonderen Wert auf Sicherheit. Frühgeborene und kranke Neugeborene werden in der neonatologischen Abteilung betreut. Die Kooperation mit der Kinderklinik des Städtischen Klinikums Dresden am Standort Neustadt stellt die kinderärztliche Versorgung durchgehend sicher. Auch ein Facharzt für Geburtshilfe ist jederzeit vor Ort.
Im Jahr 2025 verzeichnete das Diakonissenkrankenhaus insgesamt 953 Geburten. Darunter waren zwei Zwillingsgeburten. Insgesamt kamen 955 Kinder zur Welt: 477 Jungen, 475 Mädchen und drei intergeschlechtliche Kinder. Lisa Mühlberg betont die Bedeutung eines guten Starts ins Leben für alle Neugeborenen. Damit wurden 2025 etwas weniger Kinder geboren. Das Diako liegt so im Trend der ganzen Stadt – aktuell sind die Geburtenzahlen rückläufig.
Hebammengeleiteter Kreißsaal
Ein Grund für das Vertrauen vieler Eltern liegt im Konzept des hebammengeleiteten Kreißsaals (Neustadt-Geflüster vom 12. Dezember 2023). Dabei werden Schwangere kontinuierlich von mindestens einer Hebamme begleitet. Zur Geburt ist keine Ärztin oder kein Arzt anwesend, sondern eine zweite Hebamme. Die Betreuung beginnt mit zwei Vorgesprächen und reicht bis zur Entlassung. Sie erfolgt ausschließlich durch erfahrene Hebammen.
Chefarzt Dr. Stefan Ollig sieht darin einen entscheidenden Vorteil. Das Angebot ermögliche es Frauen und Paaren, selbstbestimmt zu gebären. Das Interesse an dieser Betreuungsform sei groß.
















