Prießnitz zieht sich weiter zurück

Hier versickert das Bächlein.
Hier versickert das Bächlein.
Mit jedem weiteren niederschlagsfreien Tag verzieht sich die Prießnitz immer weiter in die Heide, heute konnte man den Bach noch am Anfang der Prießnitzgrundweges entdecken. Dort versickert der Rest des Baches im sandigen Gelände. Fische und andere Bachbewohner haben sich schon längst weiter bachaufwärts zurück gezogen. Unterdessen hat das Umweltamt darum gebeten, den Dresdner Gewässern nicht noch zusätzlich mit Pumpen oder Stauvorrichtungen Wasser zu entziehen.

In der jetzigen Situation führen die Wasserentnahmen zur Beeinträchtigung der Gewässer und Ufer sowie der dortigen Tier- und Pflanzenwelt und sind daher nach dem Sächsischen Wassergesetz unzulässig. Ebenso unzulässig sind Veränderungen an der Böschung oder am Gewässerbett bzw. Einbauten im Gewässer zum Zwecke einer Wasserspiegelanhebung, wie zum Beispiel Halterungen für Pumpen, Querverbaue aller Art und Sohlschwellen sowie sonstige Vorkehrungen zum Aufstauen des Wassers. Betroffen sind alle Dresdner Gewässer der 1. und 2. Ordnung.

Das Umweltamt der Landeshauptstadt Dresden weist darauf hin, wenn bei Gewässerkontrollen Verstöße gegen die Wassergesetze festgestellt werden, können diese als Ordnungswidrigkeit eine Geldbuße von 50 bis 50 000 Euro nach sich ziehen. Bei Fragen zur aktuellen Wasserführung der Dresdner Gewässer sowie zum geltenden Wasserrecht ist die untere Wasserbehörde im Dresdner Umweltamt zuständig. Telefon: 0351 4886241 oder per E-Mail an umwelt.recht1@dresden.de. Informationen stehen auch im Internet unter www.dresden.de/gewaesser.

14 Kommentare zu “Prießnitz zieht sich weiter zurück

  1. @Peter:
    Also Peter: wie kannst Du so die schlimmen, schlimmen Folgen des Klimawandels verharmlosen??? Das geht nun wirklich nicht! Ein Mensch mit Dehydrierung kommt sofort ins Krankenhaus,- siehe Helmut Schmidt letzte Woche. Und die Natur??? Wo bleibt die Natur??? Auf der Strecke!

  2. Fische? was denn für Fische? die sind doch alle tot seit dem Frühjahrsgülleüberfallbachabwärtslauf. Oder wurden wieder Fische eingesetzt, die dann jetzt erst tot sind? tja.

  3. Alles halb so wild! Ganz natürlich.

    Da haben wir mal EINEN warmen Sommer seit was weiss Ich wann und alle schieben es wieder auf den ominösen Klimawandel!

    So ein Käse.

  4. @Philipp:
    Eben, es gibt gar keinen Klimawandel! Alles Einbildung bzw Verschwörungstheoriender GRÜNEN, damit sie uns das Fleischessen verbieten können. Mmmm: Lecker Fleisch!!!

  5. @nike: Wenn man mal etwas aufmerksamer an der Prießnitz langgeht, kann man zB. auf Höhe des langen Linksbogens (immer bachabwärts betrachtet) vor der Stauffenbergallee ein ganze Reihe etwa 10cm größer Fischlein sehen.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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