Sennewald: Schwafelrunde hat ausgedient

Mirko Sennewald vor dem bislang letzten Lustgarten 2014

Mirko Sennewald vor dem bislang letzten Lustgarten 2014

Mit harschen Worten fordert der Vorstand des Vereins „Kultur Aktiv“ die Schwafelrunde zum Rücktritt auf. „Die Forderung eines Aussetzens des Festes kommt einem Todesstoß gleich, denn es ist naiv zu glauben, dass nachher 2017 das Fest mit diesem Charakter jemals wieder stattfinden wird“, erklärt der Vorsitzende des Vereins, Mirko Sennewald.

Sennewald war selber in den vergangenen Jahren in der Schwafelrunde aktiv. Der Verein „Kultur Aktiv“ hatte insgesamt elf mal den BRN-Lustgarten organisiert. In diesem Jahr musste die Veranstaltung ausfallen, da kein geeignetes Gelände gefunden wurde und der Wunschplatz westlich des Alaunplatzes scheiterte, trotz Engagements von Torsten Schulze (Grüne). Sennewalds Parteifreund Dirk Hilbert (FDP) legte als amtierender OB sein Veto gegen den Stadtratsbeschluss ein. Er argumentierte mit Sicherheitsgründen. (Neustadt-Geflüster vom 8. Mai 2015).

In einer Pressemitteilung hob Sennewald heute hervor, dass die Konstruktion aus etwa 400 Einzelveranstaltern einzigartig sei und für für die unverwechselbare Vielfalt des Festes bürge. Andererseits, so Sennewald, sei diese Konstellation aber auch äußerst instabil und wurde in der Vergangenheit von der benachbarten Stadtverwaltung Dresdens immer wieder kritisiert und torpediert. „Die Runde hat ausgedient, es waren sinnvolle fünf Jahre, aber wir sind an unsere Grenzen gegangen und gekommen“, sagt er. Die Stadtverwaltung mache ohnehin mit dem Fest, was sie wolle. Der Umgang mit dem Lustgarten sei symptomatisch.

Die Bunte Republik am Sonnabend-Abend

Die Bunte Republik am Sonnabend-Abend

Mit der Forderung des Aussetzens des BRN habe sich die Schwafelrunde aber nun selbst ins Abseits begeben, die Glaubhaftigkeit im Stadtteil sei nachhaltig beschädigt. „Ich bin für einen Neustart am 8. Juli zur Anwohnerversammlung in der Scheune, dort möge sich ein neues Gremium zusammenfinden“. Der Verein „Kultur Aktiv“ will sich auch in Zukunft für eine bessere BRN einbringen und präsentiert schon mal seine Vorstellungen von einer zukünftigen Geburtstagsfeier der Bunten Republik Neustadt:

  • deutlich mehr personelle Power, bspw. einen Stadtteilmanager
  • Verwaltung und PR für Kulturmittel, um damit mehr oder/und schönere Ecken auf der BRN zu gestalten
  • sinnvoller Einsatz der Mittel für Kultur auf der BRN aber ohne von oben zu indoktrinieren (mögliche Instrumente: a. Begrüßungsgeld, b. Inselförderungen, c. Auszeichnungen: „Schönster Stand“, „dämlichster Stand“, „Abzocker der BRN“, „Kulturpate der BRN“ usw. usf., gern auch Kleinkunst zwischen den Ständen)
  • mehr oder mindestens die bestehenden Anwohnerfeste, aber an einem anderen Tag als zum Geburtstag (BRN-Geburtstag ist das Fest nach draußen, reine Anwohnerfeste gibt’s anderwann => das „Fest BRN“ ist schon seit vielen Jahren kein Stadtteilfest mehr und es muss auch kein Anwohnerfest sein)
  • es braucht mehr laute und klare Werbung für die BRN als gelebtes weltoffenes, buntes und tolerantes Dresden (im Gegensatz zu Pegida & Co.)
  • Koordinierung der offenbleibenden Fragen ohne einen Gesamtveranstalter (Klos, Pfand, Sponsoring, Kulturabsprachen usw.), auch dafür braucht es mehr personelle Ressourcen
  • Am Mittwoch, dem 8. Juli wird die Zukunft der Bunten Republik Neustadt öffentlich ab 18 Uhr in der Scheune diskutiert.
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53 Kommentare zu “Sennewald: Schwafelrunde hat ausgedient

  1. Konrad Stransky
    30. Juni 2015 at 14:10

    Die Abschaffung von Institutionen fordern, die etwas tun, was einem nicht passt, ist vielleicht etwas drastisch: wenn es danach ginge, müsste aus meiner Sicht die Dresdner FDP zuerst einmal auf den Prüfstand ;-)
    Aber ernsthaft: Die Schwafelrunde ist kein Organ, hat keine Legitimation im Sinne einer gewählten Vertretung, hat kein Budget, kein Personal und kann über nichts bestimmen – man muss sie also nicht abschaffen; wenn sie nichts taugt, kann man sie einfach ignorieren. Gegenwärtig ist es aber so, dass dadurch tatsächlich eine Lücke entstünde, weil nur in ihr einige Enthusiasten – neben Mirko z.B. seit neuestem auch ich – versuchen, einen „positiven“ Einfluss auf die BRN zu nehmen.
    Außerdem: Die geforderten Punkte im Text sind sicher wahr und wünschenswert, mir fehlt aber der Hinweis, wie das Ganze – Stadtteilmanager, Verwaltung, PR, Koordinierung – bezahlt werden soll …

  2. Andreas
    30. Juni 2015 at 14:42

    Mirko sagt auch nichts dazu, wie er mit den Kommerzbuden und dem Technolärm künftig verfahren will und auch nichts dazu, dass immer mehr NeustädterInnen zur BRN „ausreisen“, was die Schwafelrunde konstruktiv aufnimmt. Aber die FDP hat wohl immer noch nichts aus ihrer Herauswahl aus Bundes- und Landtag gelernt und unterstützt einseitig Unternehmer auf Kosten der BewohnerInnen der Neustadt.

  3. Achim
    30. Juni 2015 at 15:18

    Andreas, er sagt doch was zur Ausreise-Thematik: „es muss auch kein Anwohnerfest sein“.

  4. Hendrik
    30. Juni 2015 at 15:42

    Sehr gut auf den Punkt gebracht, Mirko.

  5. Andreas
    30. Juni 2015 at 15:47

    Und dabei die Interessen vieler Neustadt-Bewohner ignoriert, Hendrik.

  6. Hendrik
    30. Juni 2015 at 16:23

    Ist das so, Andreas? Gibt es dazu belastbare Zahlen?

    Ich habe noch nie gehört, dass jemand etwas gegen den Sonntag oder den Samstag „tagsüber“ hatte. In der Kritik standen Freitag und Sonnabend-Abend bzw. -nacht.

    Wer in die Neustadt zieht, sollte wissen, auf was er sich einlässt. Dazu gehören eben auch 2 laute Abende zur BRN.

    Was nicht heissen soll, dass es dabei nicht genug Verbesserungspotential gibt. Ein paar Punkte davon hat Mirko oben angesprochen.

  7. Andreas
    30. Juni 2015 at 16:36

    Belastbare Zahlen nicht, aber Kontakte. Und Anton Launer weist schon seit Jahren darauf hin. Nicht nur die Abende sind laut, sondern den ganzen Tag über gibt es an vielen Orten Buden mit Technomusik. Wenn sich der Lärm auf einige feste Plätze wie den Martin-Luther-Platz beschränken würde, wäre das schon ein Fortschritt.

  8. 30. Juni 2015 at 16:49

    Übrigens, ein hübscher Kommentar von Uwe Stuhrberg zum Thema steht in der Cybersax.

  9. Kladderadatsch
    30. Juni 2015 at 16:54

    Ach und ich als Anwohner der Neustadt muss es hin nehmen das irgendwelches Prollopack hier bespaßt wird wenn ich das Fest nicht möchte? Die BRN ist schließlich nur durch die Anwohner entstanden und hat sich auch durch diese weiter entwickelt. Es ist nicht alles schön und passt nicht alles zusammen und es findet auch nicht jeder alles geil aber es darf nun mal alles dabei sein. Das macht die BRN doch auch irgendwie aus? Trotzdem sollte es von den Menschen die hier leben gesteuert werden. Man kann uns doch hier nicht nur zu Opfern machen wollen und uns irgendein Fest aufdrängen? Dann ists hier bald ganz schnell wieder vorbei mit bunt und lustig. Der Anstoß der Schwafelrunde ist äußerst wichtig und auch konstruktiv wie ich finde. Wann hat die FDP das letzte mal was sinnvolles getan oder gesagt? In diesem Interview zumindest nichts.

  10. floh
    30. Juni 2015 at 17:20

    @Andreas: auch die „Techno Buden“ haben m.M.n. Ihre Daseinsberechtigung, wie jede andere Form von Musik m.M.n…
    Wenn wir anfangen wollen, Musikstile auszuschließen, wo führt das hin? ;) Konform gehe ich damit, das es mancherorts eine Regulierung der Lautstärke geben sollte, sowie eine bessere Koordination der nahe beieinander stehenden Beschallungsanlagen untereinander. Miteinander sprechen wäre ein Anfang. Beides geht schwer über Druck oder Zwang, die Leute/ Veranstalter müssen das wollen. Ansonsten kann man nur immer wieder predigen: Neustädter, meldet wo es nur geht eigene Sondernutzungen an, startet selbst etwas, holt Eure Nachbarn ins Boot und nehmt damit den „unerwünschten und oft gescholtenen Blablub Buden“ den Platz. Wo gefeiert wird, ist es nun einmal laut, liegt in der Natur der Sache. Man stört sich um so weniger daran, wenn man mitfeiert oder mitmacht. ;)
    Wer das absolut nicht will, nun für den ist ein zweitägiges Asyl eben notwendig.
    Wenn man Beispielsweise in Prohlis an der richtigen Ecke wohnt, gibt es sogar zweimal im Jahr ein lautes „Fest“, mit Disko-/ Schlagermusik, Blaskapelle und Feuerwerk. Dort muss man dann eben auch durch, ob man will/ ob es gefällt oder nicht. ;)

  11. BOA
    30. Juni 2015 at 17:55

    Hi,
    Ich bin der Meinung
    Das einfach ein Bierwagen Verbot nötig ist…BRN sollte bunt,aufregend und lustig sein…jeder der schönerweise etwas veranstaltet,sollte seine Bar/Bühne selber gestalten…somit kommt wieder buntes leben hinein…und nicht so ein kommerziell blödes
    Bierwagen flair.
    lg

  12. Ecki
    30. Juni 2015 at 19:05

    @Andreas: wahrscheinlich warst Du nicht am Martin-Luther-Platz – hier war kein Lärm, sondern Kultur. Und die würde ich nicht missen oder gar gegen Techno tauschen wollen.

  13. Andreas
    30. Juni 2015 at 19:58

    @Ecki: Doch, das ist mir bekannt und das finde ich auch gut; in meinem Beitrag habe ich ja geschrieben, dass es selbst gespielte Musik an zentralen Punkten wie dem Martin-Luther-Platz geben sollte.

  14. Sabine
    30. Juni 2015 at 20:43

    @Ecki: das war im letzten Jahr aber anders. Da haben wir als Mitarbeiter Turm/Kirche angesichts der Dauerbeschallung durchaus gelitten…

  15. Oli
    30. Juni 2015 at 20:50

    Ich kenne Herrn Sennewald nicht persönlich, aber allein die Tatsache, das er ein FDP Parteibuch hat macht Ihn mir extrem unsympathisch und in so einem Zusammenhang auch komplett unglaubwürdig. Ich wohne auf der Louisenstraße und fahre seit Jahren am BRN Wochenende zu Verwandten und schaue mir gern das bunte Treiben tagsüber an, aber das abendliche Massenbesäufniss von allen möglichen Partytouristen die hier auf Kultur keinen Wert legen finde ich sehr abstoßend. Ich muss mich nicht nach dem 10. Bier von Roland Kaiser in Helene Fischer einlullen lasse, dafür bin ich nicht in die Neustadt gezogen, ziehe aber deswegen demnächst hier weg!

  16. bautzner
    30. Juni 2015 at 21:59

    Die Vorschläge von Mirko Sennewald sind diskutabel, aber auf jeden Fall der Versuch von jemanden, der seit vielen Jahren aktiv Kultur im Off-Bereich des Dresdner Barock betreibt; das hat mit Parteizugehörigkeit rein gar nix zu tun.

    Dass junge Familien mit Kleinkindern zur BRN aus der Neustadt flüchten, ist normal; aber wer nur meckert und nicht selbst mit Ideen vor seiner Tür den Platz bespielt, sollte sich nicht über Konsumkultur echauffieren.

    Das Anti-Konzept-Konzept ohne Gestamtveranstalter ein Fest auszurichten, steht und fällt mit den Akteuren vor Ort. Ein Bierwagenverbot wäre eine interessante Vorstellung, dürfte aber von der Stadt kaum gewollt werden, da nur so die Massen mit Plastebechern bespaßt werden können. Das Ganze aber in die ordnende öffentliche Hand zu geben, wäre wohl das Ende der letzten Prise Anarchie der BRN.

    @Oli: wegen BRN aus dem Viertel wegziehen? Willst das Leben zu genießen, zieh nach Striesen.

  17. bautzner
    30. Juni 2015 at 22:00

    @Anton: danke für den Link, der Artikel in der Cybersax trifft es wirklich gut auf den Punkt.

  18. 1. Juli 2015 at 07:51

    @bautzner: „dürfte aber von der Stadt kaum gewollt werden“ … die Stadt genehmigt alles, was den Regeln entspricht und die beschränken sich darauf, dass der Anmelder im Festgebiet wohnen oder wirtschaften muss und die Größe des Standes und ob der Anmelder im Vorjahr bezahlt hat und natürlich der allgemeinen Gesetzgebung. Mehr Gestaltungswillen wurde vom Ordnungsamt immer abgelehnt, da sie sich eben nicht als Veranstalter fühlen.

    Übrigens vor ziemlich genau fünf Jahren gab es die Diskussion schon mal. (Neustadt-Geflüster vom 15. Juni 2010) Daraus ist dann die Schwafelrunde entstanden.

  19. E-Haller
    1. Juli 2015 at 09:20

    Ganz guter Artikel in der Sax. So paar Details sind nicht ganz stimmig (z.B. mietet man ja die Bierwagen, durchaus auch als einheimischer Kneiper – und da kann dann eben auch mal Werbung dranstehen).

    Ansonsten wird man wohl akzeptieren müssen, dass eben auch die Neustadt inhomogener ist, als sich das von außen (und innen !!!) darstellt. So hab ich Samstag gegen Mittag einen Konflikt „Laute Musik aus offenem Fenster vs. Ruhebedürfnis anderer“ miterleben dürfen.

    Wenn jetzt z.B. der Martin-Luther-Platz als „Kultur-Insel“ gesehen wird, dann ist diese trotzdem fragil. Zeigte ja die Erfahrung, als da bei einer der letzten BRN auch ein Bassturm aufgestellt wurde. Sowas könnte ja (rein theoretisch) auch auf der Talstraße passieren – und aus ist das Kinderland. (Ich vermute mal, das vielgescholtene Ordnungamt beweist da im Hintergrund aber auch ein gewisses „Händchen“, sowas zu verhindern)

    Man sollte das jetzt auch nicht als Intoleranz gegen bestimmte Musikrichtungen auslegen. Es ist aber Fakt, dass gerade das Abspielen extrem lauter Musik durch einzelne viele andere stört. Wenn in einem Sandkasten 20 Kinder Burgen bauen – und dann kommen zwei an und spielen dort Fußball (und zerstören die Burgen dabei), dann wird doch niemand was gegen Fußball an sich sagen. Sondern nur auf den falschen Ort hinweisen…

    Vielleicht ist es ja eine Idee, zwar keinen Gesamtveranstalter zu haben – dafür aber Straßenabschnitts-/ Platzweise „Unterveranstalter“. Nicht unbedingt als Einzelperson, sondern schon als Vertretung der Ansässigen. Dann bildet man unterschiedliche Themen heraus (wird ja auf der Talstraße vorgemacht) – und alle anderen „müssen“ sich daran grob orientieren.

    Letztlich ging der Lustgarten ja schon in die Richtung. Und wenn jetzt der Senni z.B. die Sebnitzer zwischen Görlitzer und Kamenzer organisiert, dann kann es nicht zum 5-Djs-auf-100m-GAU kommen. Techno gibts dann eben auf der Louisenstraße.

    Weiterer Vorteil: dies könnte schrittweise eingeführt werden. Man fängt erstmal mit 3 Straßen an…

  20. Oli
    1. Juli 2015 at 10:48

    @ bautzner
    Ne, wegen der BRN zieh ich da nicht weg, sondern wegen Helene Fischer, das ertrag ich nimmer…. ;)

    Und mit der Parteizugehörigkeit, kannst Du vielleicht Recht haben, aber nenn mir mal einen Grund warum man Mitglied in der Partei des neoliberalen Turbokapitalismuss sein wöllte? Frei und Liberal würde ich da nicht gelten lassen, denn das gilt dort nur für manche. Deswegen hallte ich schon aus Prinzip meist das Gegenteil von dem was da gesagt wird für ne gute Idee…

  21. Beobachter
    1. Juli 2015 at 13:25

    Nur so, eine Freundin – groß, blond, aus meiner Sicht attraktiv läuft über die BRN – es hört gar nicht mehr auf mit Anmachen und Beschimpfungen: „Schlampe, Nutte, Ficken, du geile Sau“ – so geht das in einer Tour. Das ist die BRN Leute. Es gibt Menschen die treten sich durch die Menge. Es gibt einen Haufen Nazis auf der BRN durch aus mit entsprechenden Symbolen auf der Kleidung und Hitlergrüßen. Es gibt Übergriffe, Gewalt … und das sind keine Einzelfälle. Ist das eine Kultur die wir in der Neustadt fördern wollen? Wie sind die Ideen dazu?

  22. 1. Juli 2015 at 13:31

    @Beobachter: Wie sind denn Deine Ideen dazu?

  23. bautzner
    1. Juli 2015 at 14:16

    @ E-Haller: die Nachbarschaftsvertreter sind eine gute Idee, wie immer aber stellt sich das Legitimationsproblem, wenn z.B. in der Kamenzer jemand was gegen die dortige Orga-Chef/in hat und das eigene Büdchen aufstellt. Man müsste es einfach mal versuchen. Im schlimmsten Fall, bleibt alles beim Alten; im besten Fall, gibt es mehr Anwohnerbeteiligung und neue Ideen.

    @Anton: oh, man, schon so lang her. Wir drehen uns da im Kreis wie es scheint. Aber die Prognose von weniger Bierwagen von damals scheint nach diesjährigem Rekord wohl nicht ganz aufgegangen zu sein.

  24. googlehupf
    1. Juli 2015 at 14:21

    Bezeichnend, dass sofort ein Teil der Diskussion um die Parteizugehörigkeit Mirkos geht (in der er kein Amt besitzt und in deren Namen er sich hier auch nicht gemeldet hat) obwohl die IMHO in der Sachdebatte auch rein gar nichts zur Sache beiträgt . Und ja, ich bin auch gerade irgendwie ein Depp weil ich es damit ja nur befeuere.

    @E-Haller
    Deine Idee hat was. Weiß noch nicht, wo da die größten Stolpersteine wären aber es klingt zumindest beim ersten Lesen nach ’nem vernünftigem Kompromiss.

    @Oli
    Bei so einer raffinierten Methode der Meinungsfindung frage ich ja was du machst wenn zwei Personen mit nicht-genehmen Parteibuch eine unterschiedliche Meinung zu einem Thema haben? Blue Screen, Fatal Error? ;)

  25. 1. Juli 2015 at 14:29

    @E-Haller: Die Idee hat sogar schon einen Namen: Insellösungen. War glaube ich, vor zwei oder drei Jahren der Aufruf der Schwafelrunde, mehr Inseln zu bilden, sprich ganze Straßen- oder Platz-Abschnitte anzumelden. Auf der Schönfelder der Talstraße und am Martin-Luther-Platz klappt das (mit Ausnahmen) ganz gut.

  26. E-Haller
    1. Juli 2015 at 16:22

    @ Anton: Nee, nee. Meine heißt „Partitionierungslösung“. Weil eben (in der Perspektive) die gesamte BRN aufgeteilt wird.

    Die „Insellösung“ hingegen suggeriert von vornherein so eine defensive/ passive Haltung („die letzte Insel Kultur im Meer des Komerzes“) – und aus den Inseln kann ja nur unter besonderen Umständen was großes ganzes werden… ;)

    @ bautzner: Ja, die Legitimation ist tatsächlich ein Problem. Aber kein unlösbares. Wer nicht mitmachen will, hat Pech/ wer mitmacht, kann sich einbringen.

    Aber es dürfte doch ein gemeinsames (ja, auch kommerzielles) Interesse sein, dass eine Straße einigermaßen harmonisch läuft. Ich kann mir nicht vorstellen, dass in der Sebnitzer auch nur einer der 5 Standbetreiber mit der Situation zufrieden war (Sorry, dass ich das Beispiel immer bring – aber es war dieses Jahr einfach das bezeichnendste Bild der BRN. Schon am Freitag um 5 bin ich da innerlich kopfschüttelnd vorbeigelaufen).

    Im Hecht geht es doch aus so: die Bühnen/ Musiken beeinflussen sich nicht gegenseitig dank gutem Abstandes und alle sind zufrieden.

  27. HinzundKunz
    1. Juli 2015 at 16:37

    @Ecki
    Ach so, ein „Schmuckstand“ neben dem anderen, ist also Kultur? Super! Es ist vielleicht etwas ruhiger, aber mehr auch nicht!

    Ich würde mich der Forderung, nach einer Begrenzung der Bierwagen und Fressbuden, anschließen, besonders wenn die Betreiber dieser Stände selbst keinerlei Geschäft in der Neustadt betreiben.

    Vor Jahren gab es auch keine Bierwagen und trotzdem musste niemand verdursten. Damals wagte es aber auch niemand vom Ordnungsamt mit einem Maßband in der Hand erbärmliches Gesülze abzugeben, schon aus persönlichen gesundheitserhaltenden Gründen nicht.
    Tja, die Zeit ist (leider) vorbei und selbst Neonazis dürfen ja heutzutage „ungestraft“ über dieses Fest ziehen, nur für die, die noch einen Beweis benötigen, dass der ursprüngliche Geist der BRN längst debil bzw. tot ist. Doch das bedeutet nicht; wenn sich die Neustädter wieder mehr einbringen und sich nicht nur darauf verlassen, was andere auf die Beine stellen; dass es nicht trotzdem noch ein wesentlich besseres Fest feiern bleibt.
    Ein etwas besseres Fest jedenfalls, als alles Weitere, was sich hier so „Fest“ schimpft, einem bieten könnte.

    Ich weiß ja, dass es noch Leute gibt, die sich sehr kümmern, doch für alle anderen Leute gilt, das ein sich Heraushalten, und dann den Schacht aufreißen … hmmm ,wie sage ich es … das ist kaum hohes Niveau und vom Verstand her, vom viel gescholtenen „Proletenpublikum“ der anderen Elbseite, auch nicht mehr sehr weit entfernt.

    Und ja, vielleicht, wenn es etwas weniger auf die Proletenfraktion zugeschnitten wird, also nicht auch noch bewusst solche „Vögel“ wie diesen hier anziehen würde (https://youtu.be/pbM4h413LeQ), so wie das Licht die Motten, dann würde es auch wieder bunter und vielseitiger, vielleicht sogar wieder „etwas wie früher“.

    @Sennewald
    Vielleicht solltest du die Partei wechseln und Stange wählen, dann wird das viel eher was mit dem Lustgarten!
    Hilbert wird sich sicher kaum bewegen, glaube ich nicht, schon weil er genau so aussieht, nämlich so, als ob gerade Bewegung eben nicht unbedingt zu seinen Kernkompetenzen zählt, und festgefressene geistige Schranken bewegen schon gar nicht.
    p.s. Will das aber jetzt nicht diskutieren, sondern, es nur als persönlichen Tipp verstanden wissen. ;)

  28. hauptmann-mumm
    1. Juli 2015 at 17:36

    im Hecht gibt es aber auch einen Verein als Veranstalter, der sich dann kümmert…

  29. Versteh ich nicht
    1. Juli 2015 at 22:20

    Wie kann es sein, dass auf dieser Website Werbung für Herrn Hilbert erscheint, der doch maßgeblich zur Verhinderung des Lustgartens beigetragen hat? Warum wird hier überhaupt Werbung für eine bestimmte politische Partei gemacht?

  30. Toleranz-Pomeranze
    1. Juli 2015 at 22:58

    Ich bin teilweise total entsetzt über die Kommentare. Gerade für die Neustadt bin ich von dem Spießbürgertum (Anwohner wollen keinen Lärm) und der Intoleranz (da hat jemand ein FDP-Parteibuch. => ach du meine Güte) mancher Kommentare beschämt. Nur weil Mirko – als wirklicher Neustadt-Aktiver – eine andere Position bezieht, wird hier ein Parteien-Bashing abgelassen. Dabei sind seine Argumente im Sinne für Straßenkunst und -kultur nicht von der Hand zu weisen.

    Mach weiter, Mirko. Das braucht ein buntes Stadtteil, wie die Neustadt.

  31. Tamara Koiber
    2. Juli 2015 at 07:58

    Wer in die Neustadt zieht, sollte wissen, auf was er sich einlässt. Dazu gehören eben auch 2 laute Abende zur BRN.*****

    Wie ich diesen Satz hasse, muss man dann alles hinnehmen, ja?? Ich muss also wilde Technogequake, Wildpinkler die einfach in die Hauseingänge pissen und kotzen, ich muss den ganzen Müll und Gegröhle hinnehmen? Nur weil es die Neustadt ist? Nur weil es NUR an zwei Abenden im Jahr ist? Ist aber nicht so!

  32. randulf
    2. Juli 2015 at 13:38

    Undifferenzierte Kommentare sind undifferenziert. Das spiegelt alleine schon wieder so viel wieder was die „Neustadt“ angeht …

  33. abrazzo
    2. Juli 2015 at 17:32

    Mann, mann, mann; was für ein Getöse.
    Ich kann mir nicht vorstellen, daß es in der Kölner Südstadt ähnliche Blog-Einträge wegen des Karnevals gibt, oder in München auf dem Weg vom Bahnhof zum Oktoberfest. Eigentlich sind die meisten Leute doch stolz darauf, direkt im Zentrum des Geschehens zu wohnen. Oder sie ziehen für die tollen Tage wirklich um.

  34. Oli
    2. Juli 2015 at 18:21

    @ abrazzo
    Da hast Du Recht, ich hab vorher direkt in München neben der Teresienwiese gewohnt, allerdings nicht weil ich’s so wollte, sondern weils das einzigste war, was ich gefunden habe. In die Neustadt bin ich allerdings sehr bewusst gezogen, weil sich da für mich eben eine ganz andere Subkultur als beim Kölner Karneval oder beim Oktoberfest angesiedelt hatte, der ich mich gern zugehörig fühle. Nur muss ich wohl nun auch zur Kenntnis nehmen, das sich die Zeiten ändern und die Punks von vor 20 Jahren teilweise die Manager von heute sind, solange niemand nach „unten“ tritt ist mir das auch Wurscht, aber das sich so mancher Idealist von damals die Neustadt heute nicht mehr leisten kann beschämt mich…

  35. Karsten
    2. Juli 2015 at 18:26

    Ja, tatsächlich interessant zu lesen, wieviele unterschiedliche Meinungen und Vorstellungen es gibt. Und wie schnell die Diskussionen abgleiten.

    Nun könnte ich viel dazu schreiben. Ich will’s aber mal in Stichpunkte zusammenkürzen:
    – Die Protagonisten der BRN haben viele Jahre lang sehr viel Arbeit geleistet und uns sehr schöne Dinge geliefert. Danke dafür.
    – Die Protagonisten dürften eine Menge Erfahrungen und Hintergrundwissen haben. Ich habe Vertrauen, dass ihnen gute Lösungen einfallen werden. Das jetzige Hochkochen von Meinungsverschiedenheiten und die „Selbstfindungsphase“ sind völlig normal.
    – Gut, dass sie sich den aktuellen Themen stellen wollen. Aber an die „Leidenden“: Wem es allein zu langweilig und trostlos wird, sollte nicht in den tiefen, einsamen Wald ziehen. Und umgekehrt. Erst in die Neustadt zu ziehen, um danach Spätshops, Bars und die BRN „rauszuklagen“, ist einfach nur gestört. Wohngegenden gibt es viele, der Umzugswagen wartet nur auf Euren Anruf. Rosinenpicken wird nur den Kindchen Pippi Langstrumpf zugestanden.
    Prost! :-)

  36. bautzner
    2. Juli 2015 at 18:51

    @Kartsten: Ein Grund für die veränderte Wahrnehmung von BRN und Neustadt insgesamt ist sicher der Wandel der Viertelbewohner selbst, mit der gewisse Paradoxien einhergehen, die Du angesproch hast. Die einzige – allerdings schon einige Jahre zurückliegende – wissenschaftliche Studie zur „sanften Gentrifizierung“ hat der Geograph Jan Glatter unternommen:

    Glatter, Jan 2007: Gentrification in Ostdeutschland – untersucht am Beispiel der Dresdner Äußeren Neustadt. Dresden. (=Dresdner Geographische Beiträge, Heft 11)

    hier ein Artikel zur Neustadt von 2010 aus der ZEIT, der noch immer recht aktuell daherkommt:
    http://www.zeit.de/2010/25/S-Neustadt

  37. nepumuk
    2. Juli 2015 at 19:32

    Jetzt ist die Neustadt ja wieder da und am 13./14. Juni 2015 ist das Westhangfest in Gorbitz. Die ganze Neustadt sollte anrollen und denen mal vor den Plattenbau ….en. Ach was, war nur so n Gedanke. Seid lieb – die BRN ist das ganze Jahr – wenn man will. Wie hieß es früher: Mach mit, machs nach, machs besser! Seid bereit!

  38. nepumuk
    2. Juli 2015 at 19:32

    Ach, das war ja schon. Mist.

  39. Mirko Sennewald
    2. Juli 2015 at 22:20

    Mitbürgerinnen und Mitbürger,

    bin fast gerührt, dass das Thema doch so viele interessiert. In der Schwafelrunde hatte ich so manches mal das Gefühl, einer der letzten Mohikaner der Neustadt zu sein, die sich für die BRN engagieren. Aber genau das bietet jetzt die Chance, es gemeinsam besser zu machen! Es gab hier einige sinnvolle Vorschläge von Euch.

    Am 8. bin ich leider noch in „quasi-Regierungsangelegenheiten“ rückwegs, mit Anett vom BRN-Museum, vom Weltkongress der Mikronationen, also solcher Republiken wie der unseren: http://www.micronationconference.com/ Aber ich hätte einen Wunsch: geht bitte in die Scheune und beteiligt Euch! Jeder helfende Geist kann auch den og. Fehlbedarf an Wo-Men-Power verbessern. DANKE.

    Fairerweise gilt mein Dank aber auch den Aktivisten der Schwafelrunde, wir haben in fünf Jahren gemeinsam viel geschafft! Die Rücktrittsforderung möge daher nicht als Versagen verstanden werden, sondern als Grenze des Machbaren. Ich wünsche mir mehr Junge, Zugezogene, Frische und mindestens ebenso positiv-Verrückte wie uns in einer neuen „BRegieruNg“ :-)

    Mit romantischen Grüßen dank Vollmond über der Moldau in Prag…

    PS: Parteifragen diskutieren wir bitte dort wo sie hingehören. Hier geht’s um die Zukunft unserer gemeinsamen Bunte Republik, deren wichtigste Fundamente übrigens Freiheit und Toleranz sind, heute wie damals. Danke.

  40. Andreas
    2. Juli 2015 at 23:50

    Unter
    http://www.dresden-fernsehen.de/Aktuelles/Artikel/1389541/Schwafelrunde-will-BRN-Pause-wie-gehts-nun-weiter/?source=canonical
    findet sich ein Interview mit Mirko Sennewald. Darin sagt er u. a., seine Initiative „hängt damit zusammen, dass viele Gewerbetreibende und auch Anwohner der Neustadt damit (mit dem Vorschlag der Schwafelrunde) nicht einverstanden sind.“
    An erster Stelle stehen für ihn also die Gewerbetreibenden. Das sollten wir hier mal festhalten.

  41. 3. Juli 2015 at 11:27

    @ Andreas:

    Wenn Du schon die Goldwaage rausholst, könntest Du auch die kognitiven Fähigkeiten einsetzen, die man zum Gold wiegen braucht.

    „…hängt damit zusammen, dass Viele, auch Gewerbetreibende und auch Anwohner der Neustadt damit (mit dem Vorschlag der Schwafelrunde) nicht einverstanden sind.“

  42. Andreas
    3. Juli 2015 at 15:23

    @Torsten: Das erste „auch“ hatte ich überhört, es kommt in der Aufnahme aber auch nicht klar rüber. Fakt bleibt jedoch, dass die Gewerbetreibenden an erster Stelle stehen. So viel textanalytische Fähigkeiten sollte man schon haben. Und ob es tatsächlich so viele Anwohner sind, die mit Mirko mitgehen, sei dahingestellt, denn dafür gibt es keine empirischen Belege.

  43. Karsten
    3. Juli 2015 at 16:37

    @Andreas: Sorry, aber ist Dir nicht wenigstens das allerdussligste Geschwätz irgendwie zu blöde?

  44. Andreas
    3. Juli 2015 at 17:24

    @Karsten: Auch das Internet ist kein rechtsfreier Raum – Beleidigungen sind auch hier justitiabel, nur mal so nebenbei.

  45. 3. Juli 2015 at 17:53

    @ Andreas: „Fakt bleibt jedoch, dass die Gewerbetreibenden an erster Stelle stehen.“

    Du hast Recht, ich habe auch nochmal nachgezählt. „Gewerbetreibende“ steht an erster Stelle. Direkt nach „Viele“ und vor „Anwohner“. Gewieftere Leute, als wir beide es sind, würden das zweite Stelle nennen. Oder vorletzte. Dort jedenfalls stehen die Gewerbetreibenden nach Herrn Sennewalds Meinung: ganz am Schluss.

    Man kann es offenbar drehen und wenden, wie man will: dieser plötzlich extrem wirtschaftsfreundliche und dann wieder total wirtschaftsfeindliche Herr S. ist völlig unberechen- und untragbar.

    Im Gegensatz zu gewissen anderen großartigen Kommentatoren hier – deren Namen zu nennen mir die Bescheidenheit verbietet – die wir selbst bei diesen Temperaturen nicht müde werden, uns die Finger warm zu tippen, um so tolle Aufklärungsarbeit im Interesse der Neustadt zu leisten.

    Sennewald dagegen hat doch die Neustadt ausbluten lassen. Er hat uns alles genommen. Und nicht nur von uns. Sondern auch von unseren Vätern und unserer Väter, Väter. … Ich frage mich, was Herr Sennewald dagegen jemals für die Neustadt oder die BRN getan hat!

  46. abrazzo
    3. Juli 2015 at 18:35

    @torsten. Vorsicht – lieber den Ironie-Button dazu setzen, sonst gibst gleich wieder die merkwürdigsten Kommentare

  47. nike
    3. Juli 2015 at 18:50

    @Beobachter. Ich finde Deine Wortmeldung nicht unerheblich. Mich würde ja schon irgendwie interessieren, was Du zu solchen Typen sagst, wenn sie sowas vom Stapel lassen und Deine Freundin meinen. Oder hast Du nichts gesagt?

  48. christoph
    3. Juli 2015 at 20:33

    @ nike… er konnte nix sagen, weil die Schnalle sofort mit dem ersten mitgegangen ist…

    das machen bekannte von trollen immer so

  49. 3. Juli 2015 at 22:37

    @ abrazzo: Wenn Andreas keinen Ironie-Button setzt, kann ich den doch auch sparen …

  50. Die Dren
    4. Juli 2015 at 00:25

    Parteifreund Hilbert… Tsssss

  51. nike
    4. Juli 2015 at 07:40

    @Christoph, okaj, meinst Du? Wenn mir solche Typen begegnen (denn die gibt es tatsächlich, es sind dann oft keine Trolle) dann rede ich mir immer ein es ist ein Tourettesyndrom, aber auf Dauer nervt das und man muss dann selbst eins vorgeben.

  52. bautzner
    4. Juli 2015 at 10:27

    Entschuldigt, aber wenn es auf dem Niveau am 8. in der Scheune zugeht, dann wird das nix. Diese völlig dekontextualisierte, von Person und Hintergrund losgelöste Diskussion um das Komma im Satz, also wirklich.

    @Andreas, was willst Du denn beweisen?: Dass Mirko (kennst Du ihn? weißt Du worum es geht?) in geheimen Auftrag der Gewerbetreibenden der Neustadt (welcher? den ‚Großkonzernen‘ wie Konsum oder der Bio-Company, oder eher dem Laika, Combo oder Bui?) unterwegs ist und alles, was von ihm und Kultur Aktiv bisher ausging, falsches Spiel?

    Schade drum.

  53. k.
    9. Juli 2015 at 14:10

    Hmmja, aber schade auch andersderum.
    Anstatt die Möglichkeit zu nutzen dem, hier vielleicht etwas emotional und reflexhaft argumentierenden, Menschen den Toleranz-Horizont, vielleicht ein Stückchen nur, zu verbreitern, gibts von euch auch nur die reflexhafte Trollkeule. Hätte andersrum auch nüscht gekostet, aber vielleicht Erkentnisgewinn rübergebeamt.
    shit, sondere ja auch nur emotional und reflexhaft oberlehrerhaften Stuss ab. hab sozusagen dieses Jahr einen großen Teufelskreis um die brn gemacht, quasi, mehr oder weniger, naja, gut jetzt.

    Aber ähm nix für ungut, wünsche allen Beteiligten gutes Gelingen, fänd das auch bissl schade die brn jetzt so unrühmlich in ihrer eigenen kotzepisseraffgierprollnazibürokratiepampe verrecken zu lassen, ohne es zumindest versucht zu ham.
    /k.

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