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Keine Musikinstrumente mehr

Musikhaus Neustadt schließt im Juli.
Musikhaus Neustadt schließt im Juli.
Das Meinel-Eck ohne Musikinstrumentengeschäft? Schwer vorstellbar. Soll aber ab August so sein. „Bis Ende Juli wollen wir ausverkaufen – also alles – dann sehen wir weiter“, berichtet Inhaber Peter Pfundt. Er hat wohl schon ein paar Ideen, will den Laden künftig auch weiter betreiben, aber „so in der Art, wird es nicht weitergehen“.

Damit erhält die lange Geschichte des kleinen Eck-Geschäfts eine neue Wendung. Vor Pfundt betrieb an dieser Stelle Hans Dieter Meinel das „Musikhaus Meinel“ schon in zweiter Generation. Musikinstrumente gab es hier schon vor dem Krieg. Meinel etablierte das Lädchen zum Fach-Händler für Akkordeons, Keyboards, Synthesizer, Klaviere und Digital-Pianos. Sein Lager hatte er im Erdgeschoss auf der anderen Straßenseite in der Nummer 44. Mit Peter Pfundt wurde das Sortiment umfangreicher. Sein zweites Geschäftsfeld, die Firma für Veranstaltungstechnik Black & Blue, derzeit im Drewag-Areal an der Lößnitzstraße beheimatet, will Pfundt weiter betreiben.

Für den Standort hier an der Görlitzer Straße will er noch nichts ausschließen, auch eine gastronomische Lösung sei denkbar. Ab heute hat das Musikhaus leicht verkürzte Öffnungszeiten, nun nur noch von 11 bis 19 Uhr.

Nachtrag Oktober 2015

Das Musikhaus wurde vom selben Betreiber wieder eröffnet. Mehr Infos.

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12 Ergänzungen

  1. Wie wäre es mit einem [a]sozialen Assitoilettenecketablissement mit integrierten Flaschenhaltern..?

  2. Ich bin für die Lösung Nummer eins! So hat unsere Eingangstür endlich eine Chance ohne wöchentliche Urindusche davongekommen.

  3. Mein Gott! Was soll denn dieses ständige Gegeifer über das feuchte Eck! Wischt Euch mal den Schaum vom Mund und laßt den Leuten doch ihren Treffpunkt. Wenn man nicht will, daß die auf der Straße rumsitzen, dann muß man eben eine sichtdunkle Barriere statt der Stangen dort anbringen.
    Ich hoffe, der Laden wird nicht neu von Grund auf ver-yuppied. Vielleicht bleibt sogar der Schriftzug erhalten. Irgendwas Nettes wird sich doch finden, was man in dem Eckladen machen kann. Mir personlich fehlt ja immernoch ein Baumarkt…..

  4. Hallo Anton, danke für den Hinweis. Eisen-Fäustel liebe ich heiß und innig. Hat mir schon mehrfach mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Aber alles kann er ja nicht da haben. Ich glaube da gäbe es noch Spielraum. Z.B. für die Holzbearbeitung oder Gartenzeugs

  5. abrazzo: Ich kann es schon verstehen, wenn die Anwohner keinen Bock haben, jeden Morgen durch Urin oder andere „Rückstande“ zu laufen. Für die einen ist es Neustadt-Flair, für die anderen nur widerlich.

  6. Vielleicht kommt ja NOCH eine weitere Dönerbude rein, haben ja noch nicht genug in der Neustadt ;)

  7. @abrazzo: Holzbearbeitung gibts auch schon. Musste nur ma die Stauffe rauflatschen. Da gibts n Drechsler. Auf der Louise gibts zudem n neuen Tischler.
    Für Metall und Werkzeug gibts in DD nur zwei Spezis in DD, falls Dir die krumme Ware ausm Baumarkt mal aufn Keks gehen sollte: Messinghaus (da gibts Alu, Kupfer, Stahl, Messing als Rohwaren, also als Rohr, Stange oder andere geometrische Formen – kann man sich auf Länge schneiden lassen) und bei SSK Schraubenschmidt gibts definitiv besseres Werkzeug als im Baumarkt, falls Du Dich mal mit richtig krassen Sachen ausstatten willst.
    Die beiden gehören mit Eisenfeustel zu den Geheimtips für Dresdner Handwerkerbedarf.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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