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Wählen gehen!

Bei der Kom­mu­nal­wahl im Juni sind nur etwas mehr als die Hälfte der Neu­städ­ter zur Wahl gegan­gen, mit dem Ergeb­nis das wie­der zwei Ewig-Gest­rige im Stadt­rat sit­zen. Kann es denn nicht ein stol­zes Ziel sein, am Sonn­tag zu errei­chen, dass keine Nazis mehr im Land­tag sit­zen? Den Kan­di­da­ten-Kurz­check gibts hier.

Nach­trag: Wahl­er­geb­nisse gibt es hier. Wird per­ma­nent aktualisiert.
Wahl­er­geb­nisse von Dres­den 3: Patrick Schrei­ber (CDU) hat das Direkt­man­dat gewon­nen. Details gibt es hier.

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18 Ergänzungen

  1. Ja das wäre ein Rie­sen­schritt nach vorn!
    Wer so wie ich am Sonn­tag eigent­lich im Urlaub ist darf schon seit eini­ger Zeit in der Wahl­zen­trale am Post­platz wäh­len gehen.

  2. Wie kann es ein, daß immer­hin über 5% Pro­zent Nazis wäh­len??? Ich kapier das nicht… Ich geh mich jetzt fremdschämen!!!!!

  3. Schä­men soll­ten sich die, die nicht wäh­len gegan­gen sind. Dumme, die sich von dump­fer Pro­pa­ganda ange­spro­chen füh­len, wird es immer geben. Aber daß die weni­ger Dum­men daga­gen nichts unter­neh­men, ist in mei­nen Augen der viel grö­ßere Skandal!

  4. Danke das hier beide radi­ka­len Par­teien erwähnt wer­den, fast 30% der Sach­sen wähl­ten diese. Super!
    Aber das ist wohl demo­kra­ti­sche Viel­falt und 6 Par­teien im Land­tag hat auch nicht jeder.

    Das es Patrick Schrei­ber tat­säch­lich schafft hätte ich nicht gewet­tet, vom Abschnei­den der Pira­ten bin ich etwas ent­täuscht. In unse­rem Wahl­kreis nur 4,5%!

  5. @dirk: wel­che par­teien sind denn noch radi­kal neben den nazis? die tier­schüt­zer die pbc? oder meinst du etwa die alt­ba­ckene linke in sach­sen? in wel­chem punkt sind die denn radikal?

  6. Sagen wir es diplo­ma­tisch: die Par­tei hat radi­kale Strömungen.

    Ich würde mir wün­schen, dass es statt der Lin­ken eine ernst­zu­neh­mende SPD gäbe und der hätte ich ges­tern auch ca. 30% gegönnt. Aber das geht natür­lich nicht mit Figu­ren wie dem Opa Nolle, der im eige­nen Wahl­kreis keine neun Pro­zent der Erst­stim­men bekommt.

  7. Dazu auch diplo­ma­tisch: es ist halt in der Demo­kra­tie nicht zu ver­mei­den, dass jemand durch einen Grenz­fall des Wahl­rechts noch in das Par­la­ment kommt. 

    Sub­jek­tiv meine ich, dass die SPD ohne ihn eine Chance auf 15% gehabt hätte. Aber ein Karl Nolle ist poli­tisch so zuver­läs­sig wie eine los­ge­ris­sene Kanone auf einem Schiff bei Wind­stärke 10. 

    Wer Anga­ben über völ­lig unbe­kannte Bür­ger ver­öf­fent­licht, die er auf alten MfS-Lis­ten gefun­den hat, der gehört eigent­lich nicht in den Landtag.

  8. Da haben wir den Salat – weil die halbe Neu­stadt lie­ber beim Hecht­fest fei­ert, zieht CDU – Grinse­ba­cke ( und ewi­ger Schlei­mer) Patrick Schrei­ber in die Neu­stadt. Schämt Euch! Frag mich ernst­haft, wie die­ser Typ die Neu­stadt ver­tre­ten will. Rich­tig rein­pas­sen tut er ja nicht…

  9. jetzt ma ni wegen patrick und oder den Pira­ten uuf­re­gen unser WK3 umfasst ooch die alt­stadt. mich täten mal die daten der ein­zel­nen wahl­lo­kale inter­es­sie­ren so wie das bei der kom­mu­nal­wahl war. da war ja die uto­pi­sche zahl von 10% im hecht für die pira­ten und so… 

    http://www.statistik.sachsen.de/wahlen/lw/lw2009/WG/fra_45.htm

    @stefanolix: die spd als wäh­lens­werte par­tei zu bezeich­nen finde ich unan­ge­bracht, die par­tei ist alles aus­ser Sozial aber gut… zum glück ham­mer ja §5 im GG :)

    was ich begrüs­sens­wert finde ist das lichdi nur glaube ich 6 pro­zent gefehlt ham um das direkt­man­dat zu holen beim nächs­ten mal schafft er’s

  10. @»platz der ein­heit«: Unab­hän­gig vom Ergeb­nis 2009 steht für mich fest, dass es eine regie­rungs­fä­hige sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Kraft in Sach­sen geben sollte. Und damit meine ich nicht eine Juni­or­part­ner­schaft auf der Basis von zehn Prozent. 

    Ich habe die SPD auch nicht als »wäh­lens­werte Par­tei« bezeich­net, das steht mir gar nicht zu. Ich habe nur gesagt, dass sie ohne die Maß­nah­men eines Karl Nolle bes­ser abge­schnit­ten hätte. Ich meine nicht den Karl Nolle, der die CDU-Regie­rung kri­ti­siert hat, wie es sein Recht als Abge­ord­ne­ter ist. 

    Ich meine den Karl Nolle, der Lis­ten des MfS mit völ­lig unbe­schol­te­nen und unbe­kann­ten Bür­gern ver­öf­fent­licht hat, die vor der Wende mal auf einem Lehr­gang der Ost-CDU waren. Und der Anga­ben über die Frau des Minis­ter­prä­si­den­ten in die Öffent­lich­keit gezerrt hat.

  11. @stefanolix: Für 1 bis 1,5 Pro­zent mehr wäre ein weni­ger inves­ti­ga­ti­ver Karl Nolle viel­leicht gut gewe­sen, aber das Grund­pro­blem der säch­si­schen Sozi­al­de­mo­kra­tie scheint mir das nicht zu lösen.

  12. Es gab Mei­nungs­for­scher, die die SPD bei 15% gese­hen haben. Noch mal: sach­lich-inves­ti­ga­tiv nach­zu­for­schen ist völ­lig in Ord­nung, wenn man sich an die Regeln hält. Doch er hat als expo­nier­ter Ver­tre­ter sei­ner Par­tei öffent­lich Infor­ma­tio­nen über die Gat­tin eines Spit­zen­po­li­ti­kers ver­öf­fent­licht. Das ist nicht inves­ti­ga­tiv. Die Wäh­ler spü­ren doch, dass das nicht in Ord­nung ist. Und was er mit den MfS-Lis­ten gemacht hat, ist in mei­nen Augen schlicht rechtswidrig. 

    Ich schaue in sol­chen Fäl­len dann immer in den Wahl­kreis, wo die Leute ihre Kan­di­da­ten wohl am bes­ten ken­nen (soll­ten). Dass er hier mit weni­ger als neun Pro­zent den fünf­ten Platz belegt hat, lässt doch glas­klare Schlüsse zu.

  13. Ich habe noch eine schöne Wahl­kampf­perle der Neu­stadt-SPD gefunden:

    Aber gehen wir mal ins Detail und schauen uns die Wirt­schafts­po­li­tik an. Da wol­len die GRÜNEN durch eine “stra­te­gisch neu aus­ge­rich­tete Wirt­schafts­po­li­tik” gleich mal 80.000 Arbeits­plätze schaf­fen. Klingt Klasse! Aber wie? Das steht lei­der nir­gends. Warum also nicht 90.000?

    Wie viele Arbeits­plätze wollte noch mal der Herr Stein­meier in ganz Deutsch­land schaffen?;-)

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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