Wahlkampf: SCHREIBER räumt auf!

Unter dem Motto „Anpacken statt nur davon reden“ verwirrt der Neustädter CDU-Landtags-Kandidat Patrick Schreiber. Denn in der Ankündigung heißt es wörtlich: „Am Freitag, 31. Juli 2009 um 14.00 Uhr fällt der Startschuß …“ Herr Schreiber entpuppt sich als Verfechter der alten Rechtschreibung und gibt dem „ß“ eine Chance. Gut, das könnte man von einem Konservativen ja noch erwarten, aber dann geht es weiter: „Gemeinsam mit zahlreichen Helfern wollen wir am Freitag den Alaunpark von Müll und anderem Unrat befreien …“ Da hat der junge Kandidat den Jugendlichen wohl zu lange zu gehört und unseren schönen Alaunplatz einfach mal in Alaunpark umbenannt. Das ist nun gar nicht mehr konservativ.

Der Aufräumslogan endet übrigens mit den Worten „… und alle helfen mit!“ – Das erinnert mich irgendwie an die VMI-Stunden vor zwanzig Jahren. Hofft Schreiber auf diese Weise, der Linken Stimmen abzujagen?

Was sollen man nun davon halten?

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24 Kommentare zu “Wahlkampf: SCHREIBER räumt auf!

  1. Der Patrick macht ja tolle Sachen und einen Supi-Internetwahlkampf. Nur was meint er, wenn er auf seiner myspace-site bei Abstammung „weiß“ schreibt??

  2. Auf seiner Seite ist immer noch das beste: „Damit Sie uns über den Sommer nicht rot werden!“

    Ich halte davon absolut gar nichts, der Herr Schreiber hat doch für diesen Stadtteil noch so rein gar nichts gemacht. Eine Aufräum-Aktion reißt es nicht wirklich raus. Sorry, aber bevor ich CDU wähle, müssten die eigenhändig die Brücke rückbauen und auf der neu gebauten zweispurigen Königsbrücker eigenhändig die Radwege markieren.

  3. Zitat Schreiber: Bei dieser Wahl stehen wir in diesem Jahr vor einer Richtungsentscheidung: Eine LINKE REGIERUNG mit …blah blah blah ODER!!! seine schwarz-braune CDU Pseudodemokratie???
    NEIN DANKE!!! Schön wie in den Politikerköpfen noch immer der schwarz-braun gegen rot Wettstreit verankert ist. Hey noch nie waren die Parteien so gleich geschaltet. Diese Unterscheidungen sind doch nur noch imaginär. Aber Herr Schreiber scheint ja an der Rot/Grün- Schwäche zu leiden. Hier in der Neustadt kämpt er ja wohl gegen grün?! Aber die zu diskretitieren, ist ja lange nicht so plakativ, wie die rote Panikmache!

  4. Wahlkampf und politische Gesinnung hin oder her; ist es nicht eine gute Idee den Alaunplatz (oder -park) von dem Müll zu befreien? Man muss doch den Politikern nicht alles nachmachen und kann bei einer guten Sache, unabhängig von Parteizugehörigkeit, einfach mal an einem Strang ziehen. Wenn die CDU das für ihren Wahlkampf nutzen will, geht in ganz rot hin oder nehmt Fahnen, Banner oder irgendwas mit, um euch von der Partei abzugrenzen. Nur sollte die Sauberkeit des Alaunparks nicht darunter leiden.

  5. Ging hier nicht um Aktualität sondern um das billige Wahlkampfgetöse und uralt ist es nun auch nicht. So.

  6. Alaunparkputze als Wahlkampfthema, wie krank ist denn das nun wieder. Wie flach muss man eigentlich mittlerweile denken? Übrigens sind im Wahlkampf alle Parteien für bessere Straßen, nen sauberen Alaunpark und überhaupt saubere Lösungen (oder Losungen?) Wobei Herr Schreiber, jetzt kommts, jhuhu, er… ich kann es kaum glauben, verspricht: eine starke CDU mit klugen und vernünftigen Antworten und pragmatischen Lösungen! Hey ihr hattet Eure Chancen! Welterbe, Königsbrücker, Videoüberwachung usw. (nur ein Auszug der Schildbürgerentscheidungen!)??? Super kluge Antworten und die pragmatischen Lösungen erst. Meine Stimme für die CDU? Ich lach mich schlapp! Wählen ist Pflicht, aber mit Verstand!

  7. Ich glaub es ja nicht, Herr Schreiber ist wirklich von Abstammung weiß. Na kein Wunder, dass er nur 2 Freunde hat. Wahrscheinlich schwarzbraun, paßt so schön zu weiß!

  8. Der A-park muss jeden Morgen durch die Stadtreinigung gesäubert werden, da aufgestellte Papierkörbe einen Halbwertszeit von wenigen Tagen haben bzw. nicht genutzt werden.
    Der Müll ist kein Problem der Stadt, sondern der Neustädter!
    Vielleicht sollte die Stadtreiningung einfach mal 2 Monate Urlaub machen…

  9. »Stadtreinigung« ist das richtige Stichwort. Sauberkeit ist kein Thema für eine Privataktion im Wahlkampf, sondern zuerst eine gemeinschaftliche Aufgabe oder eine kommunale Aufgabe.

    Als gemeinschaftliche Aufgabe hat es offensichtlich nicht funktioniert (ja, ich kenne die einmalige Aktion, als die halbe Fläche aufgeräumt wurde).

    Was würdet Ihr denn sagen, wenn die Kommune das Grillen auf diesem Platz verbieten oder nur auf persönlichen Antrag genehmigen würde — inklusive Übernahme der persönlichen Verantwortung?

  10. Das war ja nun nichts Patrick, wenn du wenigstens etwas Humor hättest, aber nicht einmal das…
    Bezeichnend auch, dass die welche etwas aufräumten, diejenigen waren, die dies ohnehin für 1 oder 1,5 Euro tun müssen, nur diesmal im grünen CDU-Nikki statt in der orangenen Weste.

  11. Ohne jetzt irgendeinen Politiker in Schutz zu nehmen. Es hat auch nichts mit meiner politischen Richtung zu tun. Nur mein Gerechtigkeitssinn ist etwas ausgeprägt.

    Aber was das Thema Abstammung bei Myspace angeht: Vielleicht sollte man eher eine Plattform wie MySpace angreifen. Diese bietet in der Kategorie Abstammung nur die Wahlmöglichkeiten Asiatisch, Schwarz, Indisch, Latino, Nahost, Ureinwohner Amerikas, Ozeanien, Weiß und Andere.
    Natürlich hat man die Möglichkeit keine Antwort auf diese Frage zu geben.

    Aber ich denke, dass die vorgegebenen Antwortmöglichkeiten sehr viel über MySpace aussagen. Wirklich traurig.

    Und manchmal fänd ich es hier bei den Kommentaren nicht schlecht, dass man sich manchmal etwas mehr informiert bevor man wild irgendwas kritisiert.

  12. Na die beiden, welche die große Runde gelaufen sind, sahen so aus und passten so gar nicht zum Rest des jungdynamischen Saubermachteams vom Patrick.

  13. Ich teile als Neustädter ganz objektiv Schreibers geäußerte Meinung in der MOPO: „Wenn es immer so klappt, dass meine Ankündigung reicht und der Alaunpark ist sauber, finde ich das super.“

  14. Einen schönen Artikel und lustige Fotos von Patricks Säuberungsaktion habe ich gerade auf ADDN gefunden. Ich glaub der hat’s manchmal nicht ganz einfach in der Neustadt.

Kommentare sind geschlossen.