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Kundgebung zu Hafencity und Marina Garden

Der Neustädter Hafen, es geht um das Gelände zwischen Elbe und Leipziger Straße
Der Neu­städ­ter Ha­fen, es geht um das Ge­lände zwi­schen Elbe und Leip­zi­ger Straße
Am kom­men­den Don­ners­tag ist die letzte Stadt­rats­sit­zung in der al­ten Zu­sam­men­set­zung. Im Ta­ges­ord­nungs­punkt 27 steht der "Be­bau­ungs­plan Nr. 357 B, Dres­den-Neu­stadt Nr. 39, Leip­zi­ger Straße/​Neustädter Ha­fen" und im Ta­ges­ord­nungs­punkt der "Be­bau­ungs­plan Nr. 357C, Dres­den-Neu­stadt Nr. 41, Leip­zi­ger Stra­ße/Alex­an­der-Pusch­kin-Platz" – das sind die bei­den um­strit­te­nen Bau­pro­jekte "Ha­fen­city" und "Ma­rina Gar­den". Beide Pro­jekte sind um­strit­ten und wür­den ver­mut­lich mit der neuen rot-rot-grün-oran­gen Mehr­heit im Stadt­rat ab­ge­lehnt wer­den. Zu­min­dest ha­ben sich Ver­tre­ter die­ser Par­teien (Linke, SPD, Grüne, Pi­ra­ten) ge­gen die der­zei­tige Pla­nung ausgesprochen.

Um ge­gen ein "Durch­win­ken" der bei­den Pro­jekte durch den Stadt­rat zu pro­tes­tie­ren, ruft die Bür­ger­initia­tive „El­b­raum für alle – stoppt Ha­fen­city“ zu ei­ner Pro­test­kund­ge­bung vor dem Dresd­ner Stadt­rat auf. Der trifft sich am Don­ners­tag in der Messe Dres­den, die Kund­ge­bung star­tet dort, am Mes­se­ring 6, um 15 Uhr. 

Wäh­rend­des­sen ha­ben ei­nige ge­wählte Stadt­räte der Grü­nen beim Ver­wal­tungs­ge­richt Dres­den eine Einst­wei­lige An­ord­nung be­an­tragt. Die hat das Ziel, das aus ih­rer Sicht rechts­miss­bräuch­li­che Vor­ge­hen der Ober­bür­ger­meis­te­rin zu un­ter­bin­den, mit "al­ten Mehr­hei­ten", stadt­ent­wick­lungs­po­li­ti­sche Wei­chen­stel­lun­gen vorzunehmen. 

Zur der Pro­test­kund­ge­bung gibt es auch ein Mobilisierungsvideo.

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Mit dem La­den des Vi­deos ak­zep­tie­ren Sie die Da­ten­schutz­er­klä­rung von You­Tube.
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18 Ergänzungen

  1. die Elbe und ihre un­mit­tel­bar an­grenz­den Be­rei­che- z.B. El­bauen und Wie­sen ste­hen un­ter Na­tur­schutz. Da dürfte schon darum nichts hin­ge­baut wer­den!!! Muss ja auch nicht!!! :D

  2. Ich bin da­für das die Brach­flä­chen dort end­lich mal be­baut wer­den. Dres­den braucht drin­gend mehr Woh­nun­gen. Der In­ves­tor hat doch schon zu­ge­sagt Hoch­was­ser­schutz auf ei­gene Kos­ten zu bauen. Wird die Bra­che dort nicht be­baut muss die Stadt den Hoch­was­ser­schutz auf Kos­ten der All­ge­mein­heit er­rich­ten. Wäre doch schön blöd wenn auf­grund des sinn­lo­sen Pro­tes­tes ein­zel­ner die Steu­ern und Ab­ga­ben für alle er­höht wer­den müssten.

  3. im Hoch­was­ser- Über­schwem­mungs­ge­biet sollte nicht be­baut und ge­baut wer­den. Kos­ten sind zum Nut­zen irr­sin­nig! be­zahlt dann nur wie­der der Steu­er­zah­ler- wie schon angemerkt!!!

  4. @ anni:

    Wel­che Kos­ten? Die Tief­ga­ra­gen könn­ten ge­flu­tet wer­den und wä­ren auch da­für vor­ge­se­hen. Wo soll da das ent­schei­dende Pro­blem sein? Gleich­zei­tig be­kommt die Stadt von den In­ves­to­ren ei­nen Hoch­was­ser­schutz für die Leip­zi­ger Straße und die da­hin­ter lie­gen­den Ge­biete rea­li­siert. Es ist wirk­lich ab­surd, dass die Stadt jetzt eine ei­gene Schutz­li­nie plant, de­ren Rea­li­sie­rung (vor al­lem Fi­nan­zie­rung) völ­lig un­klar ist.

  5. > Gleich­zei­tig be­kommt die Stadt von den In­ves­to­ren ei­nen Hoch­was­ser­schutz für die Leip­zi­ger Straße und die da­hin­ter lie­gen­den Ge­biete realisiert. 

    Das ist aber mal ganz neu, dass der In­ves­tor an­geb­lich die ganze Hoch­was­ser­schutz­line bauen will. Der geht öst­lich und west­lich der Ha­fen­city noch ein gan­zes Stück weiter.

  6. Ja, mit den häss­li­chen Bra­chen sollte was pas­sie­ren. Aber müs­sen es mehr­ge­schos­sige Wohn­häu­ser im Stile von 'Ma­rina Gar­den' sein? Die nächs­ten char­me­lo­sen Betonbauten.

  7. die ecke ist mir auch viel zu grün dort. be­ton bringt viel kla­rere struk­tu­ren und auch noch hoch­was­ser­schutz. be­wohnte flut­schutz­wände quasi. das mit den flut­ba­ren tief­ga­ra­gen un­ter den ei­gen­tums­woh­nun­gen kommt dann noch als sah­ne­häub­chen oben drauf. ich find's klasse. dann müs­sen da auch end­lich die gan­zen hip­pies und das fei­er­volk weg… und die fahr­rad­fah­rer. von den ang­lern ganz zu schwei­gen, die ner­ven richtig.

  8. ja und wenn wir da­bei sind- be­to­nie­ren wir gleich ganz Dres­den— alle Feier­orte platt ma­chen- da­mit im­mer rich­tig Ruhe ist für die Au­tos. Dann kann auch über­all das Was­ser un­be­irrt über­flu­ten- wenn al­les schön auf Stel­zen ge­baut wird. ;-)

  9. Die Tief­ga­rage als Hoch­was­ser­schutz an­zu­ge­ben ist lä­cher­lich. Stellt Euch mal vor, wie groß die sein müsste, da­mit man über­haupt was merkt! Und wer soll die gan­zen teu­ren Au­tos weg­fah­ren, wenn Hoch­was­ser kommt? Dann gibt es zur Flut gleich noch ei­nen Ben­zin­tep­pich gra­tis hinzu.

    Ich denke, die Stadt po­kert so: Wir bo­xen das Pro­jekt durch. Die Woh­nun­gen wer­den von Men­schen mit dem nö­ti­gen Klein­geld ge­kauft und be­wohnt bzw. teuer ver­mie­tet. Die ken­nen An­wälte – und die wer­den dann in jah­re­lan­gen Pro­zes­sen Hoch­was­ser­schutz for­dern. Viel­leicht gibt es so­gar eine Bür­ger­initia­tive mit viel Me­di­en­ge­schrei. Der Clue: Den Hoch­was­ser­schutz an der Elbe plant und be­zahlt nicht die Stadt, son­dern der Frei­staat, weil der da­für zu­stän­dig ist. Und die Stadt lacht sich ins Fäust­chen! Aber: auch das sind un­sere Steuergelder!

    Über­schwem­mungs­flä­che ist Über­schwem­mungs­flä­che und soll es auch blei­ben. Hier sollte es keine Aus­nah­men geben!

  10. Mir war gar nicht be­wusst, dass die In­dus­trie­bra­chen und ein ab­ge­sperr­tes (und wahr­schein­lich hoch­gra­dig be­las­te­tes) Bahn­hofs­ge­lände so tolle Bio­tope sind.

  11. Wer pro­fi­tiert von Lu­xus-Ap­par­te­ments? Ei­nige we­nige. Was wird be­nö­tigt? Be­zahl­ba­rer Wohn­raum, Frei­räume, Kultur…Eine Nach­frage, die der hoch­ge­lobte Markt nicht er­fül­len kann und will, fehlt ihr doch das We­sent­li­che: Zahlungskraft.
    Auch wenn es ei­nige nervt: it’s ca­pi­ta­lism, stupid!

    Aber was wäre die Al­ter­na­tive? Miet­boy­kott gan­zer Stra­ßen­züge, Ge­nos­sen­schaf­ten, Haus­be­set­zun­gen, so­was: http://neustartschweiz.ch/ oder so­was: http://baskinfo.blogspot.de/2013/07/hausbesetzung-bilbo.html
    Frei­räume su­chen, ver­tei­di­gen, schaf­fen, ein­for­dern, die Kom­mune in Be­sitz neh­men: kom­mu­nale Ver­sor­ger zu­rück­for­dern (Strom, Was­ser, Gas, Wärme, ÖPNV…),kommunale Selbst­ver­wal­tung…, usw. usf.
    Spin­ne­rei, ra­di­kal, schwie­rig? Wenn wir es nicht ver­su­chen, wer­den wir es nie erfahren?Paris anno 1871 ge­hörte ein­paar Mo­nate lang den Bür­gern, bis diese vom Ka­pi­tal zu­sam­men­kar­tätscht wurden…
    Wem ge­hört die Stadt?

  12. Die Hol­län­der sind ir­gend­wie wei­ter. Kom­pakt bauen und da­für mit dem Rad un­ter­wegs sein, statt mit dem PKW in´s zer­sie­delte Um­land zu müs­sen.http://nl.wikipedia.org/wiki/Oostelijk_Havengebied
    Wir mu­ten uns ak­tu­ell lie­ber über 80.000 täg­li­che Ein­pend­ler zu.Da sehe ich den neuen Stadt­rat in der Pflicht, et­was zu ändern.

  13. @ Gör­li­kind:

    Das Flu­ten der Tief­ga­ra­gen würde wahr­schein­lich schon des­halb not­wen­dig sein, um die Sta­tik der Be­bau­ung im Hoch­was­ser­fall nicht zu ge­fähr­den. Dass man da­mit Re­ten­ti­ons­raum schafft, ist wohl eher ein ge­wünsch­ter Ne­ben­ef­fekt. Und die­ser Re­ten­ti­ons­raum ist na­tür­lich ver­gli­chen mit den Was­ser­mas­sen ei­nes El­be­hoch­was­sers un­be­deu­tend. Das gilt aber auch für den Leip­zi­ger Ha­fen im jet­zi­gen Zu­stand und für die For­de­run­gen, ei­nen dort ver­meint­lich vor­han­de­nen und re­le­van­ten Re­ten­ti­ons­raum zu erhalten.

    Hoch­was­ser­schutz ent­steht in­so­weit, als dass die Be­bau­ung selbst als Hoch­was­ser­schutz­li­nie für die Leip­zi­ger Str. und die Flä­chen da­hin­ter die­nen würde. Rich­tung Pie­sche­ner Eck müsste man dies na­tür­lich fort­füh­ren oder zu­min­dest ei­nen Ab­schluss am Pusch­kin-Platz um­set­zen. Die Be­woh­ner der ge­plan­ten Be­bau­ung bräuch­ten in­so­weit auch kei­nen Hoch­was­ser­schutz ein­kla­gen, da die Be­bau­ung ein­schließ­lich der Zu­fahr­ten we­nigs­tens bis zum Pe­gel ei­nes 100-jäh­ri­gen Hoch­was­sers aus­ge­legt wäre. Die De­cke der Tief­ga­rage soll ent­spre­chend et­was über die Ge­län­de­ober­flä­che ge­legt werden.

    Und warum sollte man die Au­tos nicht recht­zei­tig aus den Tief­ga­ra­gen fah­ren kön­nen? So eine El­be­hoch­was­ser kommt nicht von heute auf mor­gen. Da bleibt ge­nug Zeit wie bei je­dem an­de­ren Park­platz an der Elbe auch. Viel­leicht ha­ben wir ja Glück, und er­le­ben die nächs­ten 50 bis 100 Jahre kein Hoch­was­ser der Grö­ßen­ord­nung von 2002 und 2013. Sta­tis­tisch ge­se­hen wäre das ja mög­lich, wo­bei ich eher das Ge­gen­teil befürchte.

  14. > Wer pro­fi­tiert von Lu­xus-Ap­par­te­ments? Ei­nige wenige.
    Wer pro­fi­ert from Frei­raum Elb­tal? Noch weniger.

    > Was wird be­nö­tigt? Be­zahl­ba­rer Wohnraum
    Gibts jetzt auch nicht.

    > Frei­räume, Kultur
    Freunde dich mal da­mit an, dass auch du nicht fest­le­gen kannst wer wie viel von wel­cher Kul­tur braucht.

    Ich als Ver­mie­ter würde mir in­zwi­schen ganz ge­nau über­le­gen, ob ich so ein Ge­lände vor­über­ge­hend für ir­gend­wel­che Al­ter­na­tiv­pro­jekte ver­mie­ten würde. Ein­mal drin, stel­len die Leute plötz­lich Be­sitz­an­sprü­che und schwupp­di­wupp bin ich prak­tisch enteignet.

  15. Ich habe nichts ge­gen eine Neu­ge­stal­tung di­ver­ser Brach­flä­chen, im Ge­gen­teil, nur denke ich wäre dies auf na­tür­li­cher Ebene sinn­vol­ler. Wohn­raum braucht die Stadt? Dann soll die Stadt ihre bis­he­ri­gen Pro­jekte erst ein­mal be­en­den be­vor sie zu neuen Bau­stel­len greift. Mehr Hoch­was­ser­schutz brau­chen die Men­schen die­ser Stadt! In den be­kom­men wir nicht mit Bebauung,völlig gleich wer sich be­reit er­klärt den Hoch­was­ser­schutz zu fi­nan­zie­ren. Am Ende wis­sen wir ale wie es lau­fen wird,uns wird viel ver­sprchen u palabert,aber Ende kommt nichts rum da­bei. U den wah­ren Scha­den se­hen wir zur nächs­ten Flut. Pflanzt Bäume,schafft Parks und Plätze zum er­ho­len.. lasst der Na­tur u dem Fluss je­weils ih­ren Frei­raum. So ha­ben wir alle et­was davon.

  16. @Görlikind: Wo­her nimmst du diese Be­haup­tun­gen be­züg­lich Tief­ga­rage und Hoch­was­ser­schutz? Nach Sach­ver­stand klin­gen deine Zei­len nicht, eher nach Ver­schwö­rungs­theo­rie. Dres­den ist vol­ler Bra­chen an al­len Ecken und En­den. Der ganze Rie­sen­raum zwi­schen Pie­schen und der In­nen­stadt ist nur ei­ner da­von. Dres­den ist aber eine STADT, da soll­ten schon ab und zu mal paar Häu­ser stehen.

    Und für euch alle mit eu­rer Ei­gen­tums­woh­nungs­käu­fer­pho­bie: Ich bin auch so eine und stellt euch vor: Ich bin schlicht An­ge­stellte und mein Part­ner ist frei­schaf­fen­der Mu­si­ker, also ganz doll ka­pi­ta­lis­tisch…. Wir kön­nen und wol­len uns ers­tens die Mie­ten nicht leis­ten, die für eine an­stän­dige Drei­raum­woh­nung, viel­leicht mit dem Lu­xus ei­nes Bal­kons, ver­langt wer­den und müs­sen zwei­tens noch da­für sor­gen, dass mein Part­ner für sei­nen Be­ruf in der Woh­nung üben kann (zwei Stun­den am hell­lich­ten Tag üb­ri­gens), ohne dass uns die Nach­barn auf's Dach stei­gen. Und stellt euch au­ßer­dem vor, dass es sol­che ka­pi­ta­lis­ti­schen Schreck­un­ter­neh­mer gibt, die Woh­nun­gen bauen, die sich un­ser­eins leis­ten kann, dazu noch in der Neu­stadt, wo zu­min­dest mein Part­ner schon im­mer ge­wohnt hat. 

    Eure Schwarz-Weiß-Ma­le­rei nervt to­tal. Und bitte, lie­ber sel­don, komme mir jetzt nicht mit ir­gend­wel­chen Aus­zü­gen aus dem Kom­mu­nis­ti­schen Ma­ni­fest. Die lese ich so­wieso nicht.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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