Entscheidung zur „Königsbrücker“ vertagt

Königsbrücker Straße zur Mittagszeit
Königsbrücker Straße zur Mittagszeit
Mit großer Mehrheit hat sich der Stadtrat heute Abend für eine Vertagung der Entscheidung zur Sanierung der Königsbrücker Straße ausgesprochen. Politiker von SPD, Grünen, Linke, Bürgerfraktion und der FDP stimmten dafür, dass die Entwürfe auf einer Einwohnerversammlung vorgestellt werden sollen.

Außerdem wurde im Stadtrat eine Neubesetzung des Ortsbeirates Neustadt beschlossen. Der wohl bekannteste Neustädter CDU-Politiker, Patrick Schreiber, scheidet aus dem Ortsbeirat aus. Bislang war er als Stellvertreter von Lutz Barthel gelegentlich auch bei den Beratungen zugegen. Aus beruflichen Gründen ist er nun ausgeschieden, Schreiber ist für die CDU Mitglied des sächsischen Landtages. Nachfolger wird Hans-Jürgen Rosch.

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10 Kommentare zu “Entscheidung zur „Königsbrücker“ vertagt

  1. fyi:
    “Die Königsbrücker Straße in der Dresdner Neustadt ist eine wichtige Lebensader, mit breiten Gehwegen, begrünten Vorgärten, sich aneinanderreihenden Cafès, kleineren Läden und Restaurants. Ein pulsierender Begegnungsort des multikulturellen Stadtteils Dresden Neustadt – und das soll sie auch bleiben.”
    https://secure.avaaz.org/de/petition/Multikultiviertel_Dresdner_Neustadt_droht_Zerstoerung_durch_Stadtautobahn_Helfen_Sie_uns_dieses_Unheil_abzuwenden/?launch

  2. Ich finde die zur Entscheidung stehende Variante 7 gar nicht so schlimm. Sie lässt meiner Meinung nach für Fußgänger eine leichtere Querung zu als eine schmalere Variante bzw. die Jetzige. Warum?
    Vom Albertplatz bis zur Deutschen Bank gibt es ein eigenes Gleisbett was nicht vom Autoverkehr befahren wird und somit eine Art Verkehrsinsel ist. Als Fußgänger muss man also nicht warten bis von links UND von rechts keine Autos kommen sondern kann sich schon mal zur Straßenmitte vorarbeiten wenn von links nichts kommt. Ähnliches gibt es in Höhe Post und an der Schauburg. Dort jeweils zwar nur als markierte Variante aber mit dem gleichen Effekt.
    Für Ampelfetischisten gibt es mit Variante 7 auch noch eine Möglichkeit mehr als jetzt, die Straße zu überqueren.
    Und zu den jetzt noch breiten Gehwegen: Was nützt es wenn die sowieso nur von Autos zugeparkt sind und von rüpelhaften Radlern befahren werden.

  3. @Kampfradler: Seit wann ist ein Straßenbahngleisbett eine Verkehrsinsel? Was machen Sie denn, wenn zufällig eine Straßenbahn kommt bevor keine Autos mehr kommen und Sie über die Straße gehen können? Und was machen Rollstuhlfahrer und anders körperlich eingeschränkte Personen? Die dürfen die Straße nicht überqueren (bzw. erst bei der nächsten Ampel)?
    Genauso ist Ihr Argument gegen breite Gehwege völlig fehl am Platz. Hier wird wieder von der völlig verkehrten Seite argumentiert. Nur weil es Menschen gibt, die sich nicht an Verkehrsregeln halten, sollen alle darunter leiden??

  4. Herr Felix, nahende Straßenbahnen kann ich mit meinen optischen und akustischen Sensoren meist schon vor Betreten der Straße erkennen. Sollte sich der Aufenthalt auf dem Gleisbett solange hinzögern, dass es einer Straßenbahn doch gelingt sich an mich heran zu pirschen, so kann ich meinen Standpunkt auf das andere Gleis verlagern.
    Wie aber oben gesagt, es ist meine eigene Meinung und Erfahrung. Es findet sich viel öfter Möglichkeit die Fahrbahn in 2 Schritten zu überqueren, als in einem. Und dabei habe ich sehr gute Erfahrungen an der Lennéstraße und an der Bodenbacher Str. gesammelt.
    Und als aktuelles Beispiel würde ich die Bautzner Str. in Höhe Parkhaus bringen. Trotz Parkhausausfahrt und viel breiterer Straße als vor 1 Jahr queren deutlich mehr Fußgänger die Straße in Höhe Parkhausausfahrt. Die Straßenbahngleise mit nahegelegener Haltestelle dienen hier praktisch als beruhigter Bereich.
    Warum sie Rollstuhlfahrer ins Spiel bringen verstehe ich nicht. Grundsätzlich würde ich als Rollstuhlfahrer die absolut sichere Variante der Ampel bevorzugen. Da gibt es keinen Unterschied zwischen den Ausbauvarianten. Wobei es aber auch sportliche Rollstuhlfahrer gibt die keine Hindernisse kennen.

  5. guter Hinweis von TL:

    —Hammer der Woche vom ZDF
    der Beitrag zeigt auch ganz gut, wie relativ wenige Autos die Straße langfahren und wie flüssig- dass beweist dass keine breite Straße (Stadtautobahn)von Nöten ist.

    allerdings hat das ZDF nicht aktuelle Zahlen verwendet: offiziell sind ca 14.000 Autos unterwegs anstatt genannte 20.000
    (wenn man die Straße Vorort ansieht- sind es auch keine 14.000- naja.)

  6. @ anni .. wenn man gaaaanz viiiel Zeit hat und die Königsbrücker videomäßig überwacht, hat man gute Chancen Momente einzufangen in denen noch weniger Autos unterwegs sind. Mit etwas Glück sind vll nur Radfahrer im Bild… lass uns einfach breite Grünstreifen anlegen!!! Juhuuuu….

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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