Zwei Millionen für keine Sanierung

Königsbrücker Straße zur Mittagszeit
Königsbrücker Straße zur Mittagszeit
Seit den 1990er Jahren wird in Dresden an der Königsbrücker Straße geplant, mal sollte sie zweispurig, mal vierspurig, mal mit überbreiten Spuren gestaltet werden. Zuletzt wurde im Juli im Ortsbeirat Neustadt die Variante 7M vorgestellt. Das „M“ steht für modifiziert. Diese Modifizierung allein hat, das ergab eine Anfrage der SPD-Fraktion, wieder 85.000 Euro gekostet. Inzwischen haben die Planungskosten für die Straße die Zwei-Millionen-Grenze überschritten. Ein Baubeginn der insgesamt auf rund 35 Millionen Euro geschätzten Sanierung ist noch nicht in Sicht. Selbst bei einer zügigen Einigung würde der wohl nicht vor 2016 sein.

Dafür stellt sich nun heraus, dass die neueste Planung, die mit dem „M“ rund drei Millionen Euro mehr kosten soll als die Variante 7. Der Fraktionsgeschäftsführer der Dresdner SPD-Fraktion, Axel Bergmann, sagt: „Ich hätte noch ein Restverständnis für die Vierspurigkeit, wenn sie denn leistungsfähiger wäre.“ Die Hauptkritik gegen die M-Variante richtet sich gegen die kombinierten Linksabbiegerspuren, die in den Geradeausverkehr integriert werden sollen, um die durchgängige Vierspurigkeit zu gewährleisten. Im Auftrag der Stadt hat die Firma „Obermeyer Planen und Beraten GmbH“ die Verkehrssicherheit der Variante unter die Lupe genommen. Sie sehen bei dieser Linksabbieger-Lösung Konflikte mit den Fußgängern, Radfahrern, den Bahnen und den entgegenkommenden und nachfolgenden Autos.
Königsbrücker Straße zur Mittagszeit
Königsbrücker Straße zur Mittagszeit

Spannend ist auch ein Schreiben des Straßen- und Tiefbauamtes, dass der Antwort auf die SPD-Anfrage beilag. Der Amtsleiter Reinhard Koettnitz schreibt, dass er die geänderte Fassung erhalten und geprüft hat. Daraus kann man lesen, dass das Amt nicht in die Planungen zur Variant „M“ einbezogen war. Außerdem lehnt Köttnitz in dem Schreiben die M-Variante ab. Gründe: Höhere Kosten, Sicherheitsdefizite und Ablehnung der Variante durch die Verkehrsbetriebe.

Ungeachtet der breiten Ablehnung des neuen Variante, wird „7M“ im Oktober in die entsprechenden Ausschüsse kommen und danach im Stadtrat verhandelt. Und welche Mehrheit sich dort findet, ist derzeit schwer abzuschätzen.

33 Kommentare zu “Zwei Millionen für keine Sanierung

  1. Darf ich mich kurz gehen lassen? Ich denke ja – Danke dafür!

    ICH KANN DIESE SCHEISSE NICHT MEHR HÖREN/LESEN!!!!!!!
    VERZICHTET AUF DIE FÖRDERUNG, SANIERT EINFACH, LASST DIE VERKEHRSREGELUNG WIE SIE IST – GUT IST – DIESER DRECKSKINDERGARTEN!!!!!!

    So, jetzt ist er wieder untern – Danke für Euer Verständnis…. ;-)

  2. Ich finde auch, man sollte einfach das Kopfsteinpflaster durch eine ordentliche Straße ersetzen und pro Richtung eine Radfahrerspur einbauen. Oder ist die Königsbrücker dafür zu schmal?

    Gruß,Clemens

  3. @ Rene: Ich bin ja sehr geneigt mich dir anzuschließen…
    Irgendwie wie die Albertbrücke.

    Bitte Herr Launer, nur noch was zu den Thema online stellen, wenn der erste Bagger als Titelmotiv dabei steht ;-)

  4. Na es wird nicht lange dauern, und hier beschweren und empören sich genau diejenigen am meisten, die sowieso meistens nur dagegen sind. Die Schuld wird dann natürlich der bösen Politik, der unfähigen Stadtverwaltung, den rücksichtslosen Autofahrern, den ‚was auch immer‘ Sonstigen – eben allen, die nicht dem eigenen Idealbild entsprechen – zugeschoben. Beispiel Waldschlösschenbrücke lässt grüßen.

    Also dann – auf dass die Krokodilstränen fließen!

    @Louise – Deinen Vorschlag mit dem Bagger finde ich nicht so schlecht ;)

  5. Ich dachte, „M“ stände für „Marx“? ;)

    Durchgängige 4-Spurigkeit… Da hat man ja wieder eine ach-so-dolle Verkehrsprognose, auf die man zeigen kann und die das begründet. Dabei wird einem gerade bei der WSB vor Augen geführt, was die taugt: NÜSCHT! 25.000 statt 45.000 Autos am Tag (also etwas über die Hälfte von dem, was prognostiziert war) – und NIEMAND stellt mal die richtigen Fragen, wie es dazu kam und was es für Dresden bedeutet.

    Ich nenne es bewußte Irreführung und Verschwendung von Steuergeldern – aber gebaut ist gebaut, da muss man nix draus lernen…

  6. Also ich finde ja die Aussage von Herrn Köttnitz wieder sehr plakativ für seine Amtsentscheidungen. Ich kann diesen Mann einfach nichts mehr abgewinnen seit dem Bau auf der oberen Bautzner… Die DVB, die DVB, das muss für die DVB, die DVB braucht das, die DVB ist heilig, scheiß auf die Anwohner.

    Also ich finde den derzeitigen Ausbau völlig ausreichend. Maximal eine Begradigung der Bordsteine und eine ordentliche Fahrbahn, statt dem Kopfsteinplaster. Wozu brauch die Bahn denn einen gesonderten Gleiskörper welcher nicht von PKW überfahren werden darf? Wenn dieser Überfahren werden darf sind faktisch 2 Spuren pro Seite zu nutzen, was völlig ausreichend ist.

    Schlecht wär es dann natürlich wieder wenn es wie auf der Bautzner gemacht wird, Schienen auseinanderziehen (für die neuen Bahnen die jetzt doch nicht mehr kommen werden, aber die Stadt bekommt dafür Förderungen…) und der Straßenquerschnitt gleich bleibt (bzw. vllt. noch durch je 1m Breite Rad und Fußwege eingeängt wird, dann hat man wirklich nur noch eine Spur und Stau kennen die Anwohner ja schon, dieser wird dann bei weiten größer als der jetzige…

    Also auch als nichtanwohner, nicht mal wirklich in der nähe Wohnender bin ich definitiv für eine Sanierung, keine 4-Spurigen Ausbau, keine eigenen Gleise für die Bahn etc. Ich finde es schrecklich wenn ich z.B. Umfragen bei dresden aktuell lese und dort 90% der Leute für einen 4 spurigen Ausbau stimmen (meist weil Sie nicht davon betroffen sind).

  7. @Päps: 1. Woher weißt Du denn, dass die neuen Bahnen nicht mehr kommen werden? 2. „scheiß auf die Anwohner“ kommt in dem Falle eher von den Befürwortern der 4-Spur-Variante 3. Von einem eigenen Gleiskörper ist meines Erachtens seit Variante 7 keine Rede mehr.

    Bei der von Dir skizzierten Variante würde meiner Meinung nach der Stau auch nicht größer sein als jetzt, da sich nur die wenigsten Autofahrer an der Straßenbahn vorbei trauen.

  8. Äh, ich habe kurz mal den Anschluss verloren. Bei der wie vielten Variante sind wir jetzt eigentlich?
    Hatte schon einer über einen Tunnel nachgedacht? Und gab es nicht noch irgend eine Tierart, welche nur dort lebt? Kann meinetwegen auch eine Pflanzenart sein.

    Kindersch, das ist mehr als nur Kindergarten, dass ist hochnotpeinlich was da im Stadtrat abgeht. Und zwar von allen beteiligten. Wenn einer einen Kompromissvorschlag macht, dann sind alle anderen dagegen. Wenn es um sachliche Argumente geht, kommt von den anderen nur Polemik. Also Egal wer im Stadtrat regiert, jeder will seine Maximalforderung durchbringen und nimmt dabei keine Rücksicht auf andere. Auf die Anwohner schon gar nicht. Es geht einfach nur um das blanke Ego aller Stadtratsmitglieder.
    Also liebe Stadtratsmitglieder, welche hier mitlesen, springt über Euren Schatten und findet Euch zusammen. Dies gilt für wirklich alle, egal welches Parteibuch diese haben.
    Und kommt jetzt nicht mit gegenseitigen Schuldzuweisungen. Ihr seid alle zusammen Schuld an diesem Dilemma!

  9. Neulich fragte mich ein ehemaliger Arbeitskollege, warum ich von Leipzig nach Dresden gezogen bin und was mich hier hält. Eine Antwort: die Lokalpolitik ist unterhaltsamer. Es wird nie langweilig … ;-) Da hatte ich grad Dapemas Vorschlag gelesen, die Elbe und ihre Nebenflüsse trocken zu legen – dann werden auch endlich keine Brücken mehr benötigt.

    Wobei ich zugeben muss, Leipzig hatte durchaus ebenfalls viel zu bieten, mit den Possen um die Olympiabewerbung (Stadt zu klein) und Citytunnel.

  10. @Anton: darüber gab es mal einen Fernseh bericht, ich glaube der war im Dresden Fernsehen. Dabei ging es um das Stadtbahnkonzept und es wurde die Aussage gemacht das diese Bahnen doch teuerer sind. Inwieweit dies richtig ist weiß ich natürlich nicht, aber wenn es stimmt ist es eine frechheit den Ausbau weiter vorran zu treiben.

    zu 2.: Das Trifft natürlich auch auf die 4 Spur Variante zu, das ist aber mmn selbstverständlich und wahnwitzig in einer recht eng bebauten Stadt die Straße so extrem zu erweitern, wobei der Sinn mir noch verborgen bleibt. Man muss ja auch sehen das die Dresdner „Rush Hour“ oder wie man sie auch immer nennen will nicht so extrem wie in anderen Städten ist (finde ich zumindest). Allerdings auch bei der Gleiserweiterung muss die Straße verbreitert werden (wenn nicht so ein Chaos entstehen soll wie in Bühlau in ca. 2 Monaten entsteht) um eine mehr oder weniger vollständige Spur zu gewährleisten.

    zu 3. also ich habe bis jetzt noch keine generelle Ablehnung von der Variante mit eigenem Gleiskörper gelesen, bin dabei natürlich aber auch nicht so Informiert wie Anwohner oder Blogger die darüber schreiben. Dachte ehrlich das es noch zur Debatte steht, was mmn der definitiv falsche Weg für den Ausbau wäre.

    Also ich muss ehrlich sagen, ich fahre noch an den Bahnen vorbei. Es besteht auch meist genügend Platz, auch wenn es schon wenig ist. Das Hauptproblem ist die holprige Fahrbahn, da wird jeder Vorsichtiger. Aber soweit ich weiß ist derzeit ein Platz von 2,60m zwischen Staßenbahn und Bordstein vorhanden. In Bühlau war das Stadteinwärts früher auch oftmals so, die Fahrbahn war besser und man konnte sehr gut vorbei fahren.
    Am wichtigsten sehe ich dabei allerdings die möglichkeit des Überholens bei Stau, wenn also die Straßenbahn z.B. stehen muss weil jemand abbiegen muss.
    Ich als Autofahrer würde mir natürlich klar eine breitere Straße wünschen, sehe aber ein, das dies nur schlecht möglich ist, vor allem wenn noch Forderungen nach Fahrradwegen, Parkplätzen und ähnlichen Bestehen (was nicht wirklich falsch ist!). Trotzdem finde ich das man die direkten Anwohner bei Straßenbauunternehmen immer stärker einbeziehen soll als das Verkehrsaufkommen bzw. die Teilnehmer (ÖPNV und privater Verkehr), diese Teilnehmer aber nicht einseitig Bevorzugen sollte (wie es mmn. in Dresden immer wieder der Fall ist).

  11. Hm, vielleicht war das ja auch nur ein FDP-Politiker, der das gesagt hat. Denn wenn das Konzept der breiteren Bahnen ad acta gelegt wäre, hätte das einen großen Rummel in Dresden gegeben. ;-)

    Einen eigenen Gleiskörper gab es in Variante 7 nur bis zur Katharinenstraße, also das südliche Stück. Ich empfehle einen Blick auf den Variantenvergleich.

  12. @ Päps: Das mit dem Stau in der oberen Bautzner können wir mal ganz in Ruhe abwarten. Ich glaub ihn erst, wenn ich ihn sehe… es wird ja gerade so getan, als ob die Bahnen auf einmal in der Fahrspur fahren – dem ist beileibe nicht so.

  13. Ich find die Königsbrücker gut, wie sie ist: mit dem Rad und zu Fuß unterwegs, kommt mir die Königsbrücker lebendig und dennoch entschleunigend vor. Radfahrer und Fußgänger teilen sich den Bürgersteig und achten m.E. auch gut aufeinander.

    Wenn man an der Köbrü unbedingt was ändern müsste (scheint ja so ’ne Sucht zu sein), würde zwischen Albertplatz und Schauburg in beiden Richtungen eine Geschwindigkeitsbegrenzung von Tempo 30 eingerichtet damit es für Anwohner nicht so laut ist. Autofahrer brauchen dann halt mal 10 Sekunden länger für die Strecke.

    Die inzwischen ausgegebenen zwei Millionen Euro für den Erhalt des Status quo finde ich bisschen viel.

  14. @E-Haller: ja klar werden wir es sehen, aber ich glaube ziemlich daran. Wobei bestimmt auch mehr die Grundstraße und das Blaue Wunder nutzen werden, da der Durchgangsverkehr von Radeberg nach Johannstadt etc jetzt eher über die Waldschlösschenbrücke geht und somit weniger Verkehr ist. Aber ich traue mich sicher nicht mehr an den Bahnen vorbei, zumindest nicht bei einem Abstand von maximal 2,30m, mir sind da meine Spiegel und Felgen doch etwas zu teuer…

    @Anton: Keine Ahnung wer es gesagt hat, aber ich glaube nicht wirklich das die Bahnen billiger werden, ein Standartmaß für Bahnen gibt es ja nicht, sie sind für jede Stadt sonderanfertigungen.
    Danke für den Link, den werde ich mir mal bei gelegenheit zu gemüte Führen.

  15. Jedenfalls benötigen wir für die Königsbrücker keine 4spurige (2hin, 2 zurück und je 1ne für die Bahn) Stadtautobahn!

    So wie sie ist – in der Breite und Struktur- ist sie gut.

    Huckelpiste (Fahrspur) sollte mal grundhaft ausgebaut werden- mit Pflüsterbeton. Fußwege sollen so breit bleiben- mit Radwegintegration. Die Vorgärten sollen auch bleiben.

    So viel Verkehr ist gar nicht mehr—- wegen der geringen Stoßzeiten werden wir keine Stadtautobahn benötigen! Der Verkehr fließt wohl über Staufi und Waldibrücke ab usw.

    Die Köni ist eine schöne Einkaufsstraße!!! Und soll es so bleiben!

  16. Wer auch immer den lustigen Vorschlag mit dem Tunnel gemacht hat, das klingt gar nicht so schlecht.
    Einfach die Straba eine Etage tiefer legen (von Heeresbäckerei bis ALbertplatz).
    Folge:
    – es könnten 2 Linksabbiegespuren von der Kö auf die Staufenberg gebaut werden –> dann fahren schon mal mehr über die Walddingsbrücke.
    – eine Autospur je Richtung würde reichen
    – zwischen Bischofsweg und Albertplatz könnte man den ostlichen Fußweg deutlich verbreitern
    – das ganze dann noch mit Tempo 30 (schneller kommt man eh nicht voran) und schon ist die Kö lebenswert

  17. @ Päps: Das ist ja gerade der Witz, dass es eben nicht mehr für jede Stadt Sonderanfertigungen geben soll…also das Standardmaß für Straßenbahnen überall eingesetzt werden kann.

    Im übrigen MUSS man nicht an Straßenbahnen vorbeiziehen – und wenn man schön dahinter bleibt, kann man auch gleich mitfahren: und wieder ein Auto weniger auf der Straße ;)

  18. Also ich finde ja, dass es noch viel zu wenige Varianten gibt. So richtig ist noch nichts dabei für mich.
    Busbahnhof im DVB-Hochhaus, Seilbahnanbindung zum Globus, irgendwas mit nem Tunnel oder so …

  19. Danke für den Beitrag, Anton. Danke für die Kommentare, Leser.

    Unsere Bürgerinitiative zählt jeden Freitag den Kfz-Verkehr. Die Zahl der Autos ist nach der Öffnung der WSB in der Tat um ca. 20% gesunken; und steigt seit dem leicht an (was aber an der Situation an der Albertbrücke liegen könnte). Den Zahlen nach fahren aber immernoch deutlich weniger Autos als in den Sommerferien.

    Es stimmt, dass die Planungen schon ewig laufen. Aber eigentlich kommt immer eine mindestens 17,5 Meter breite Trasse mit (mindestens) vier Spuren raus. Immer, egal was man macht! Dabei hat sich seit den 1990’ern vieles verändert: Damals fuhren ca. 70% mehr Autos auf dieser Strasse und heute leben doppelt so viele Menschen in der Neustadt.

    Diese Tatsachen muss man auch mal mit einbeziehen – Platz auch für die Randbereiche (Gehwege, Bäume, Vorgärten, Parken) und endlich einfach sanieren. Hierbei die Haltestellen gemütlich und barrierefrei machen, Radstreifen abmarkieren, … fertsch.

    Die Bürgerinitiative hält jeden Freitag von 17:00 bis 19:00 Uhr eine Infomahnwache an der Schauburg ab. Kommt vorbei (egal ob ihr für Sanierung oder Ausbau seit), wir haben alle Informationen und diskutieren gerne.

    ps: Weder die extremst-Ausbauvariante 5 noch die vierspurigen Varianten 7/7mod sind jemals in einer Einwohnerversammlung besprochen worden. Eine unserer Forderungen ist es, dass endlich auch die Meinung der Anwohner und Nutzer eingeholt wird.

  20. es ist so einfach auf DIE politik zu schimpfen und zu behaupten ALLE nehmen sich gegenseitig nichts. aber das ist falsch. es gab einen kompromiss den alle mitgetragen haben einschließlich stadt-fdp und cdu. der wurde gekündigt von wem? fdp-minister morlock! und seit dem muss die stadt varianten planen wo alle fachleute wissen, dass sie murks sind. in derzwischenzeit macht das nicht mal mehr die stadt selber sondern müssen externe ran, vermutlich weil die stadtmitarbeiter sich weigern, weiter blödsinn zu planen und andere wichtige sachen liegenlassen zu müssen und geld zum fenster raus zu werfen.

    schuld ist also nicht DIE politik sonder HERR morklock bzw herr zastrow, der herrn Morlock steuert, sowie die cdu, die das spiel mitmacht.

  21. @jochen: Volle Zustimmung. Ich hoffe nur, dass es die Dresdner im nächsten Jahr, wenn der Herr Morlock sich endlich wieder einer Wahl stellen muss, nicht verdrängt haben.

  22. @anni: In welchem Bereich ist die Köni nochmal eine schöne Einkaufsstraße?

    Aber es ist schon amüsant zur Kenntnis zu nehmen, dass einige auf die positiven Effekte der Waldschlösschenbrücke verweisen… War da mal was? ;)

  23. @nurmalso: auch wenn ich jetzt nicht gefragt bin, gefällt auch mir die Königsbrücker im jetzigen Zustand zwischen Albertplatz und Schauburg ganz gut.
    Die Geschäfte sind zwar nicht so mein Geschmack, dennoch geh oder fahr ich gerne da lang: Es ist immer was los, man kann schön gucken, trifft ab und zu mal jemand Nettes.
    Ehrlich gesagt, kann ich auf der Königsbrücker besser flanieren als auf der Louisen- oder Alaunstraße, wo Tische und Stühle die Gehwege versperren und man der vielen anderen Flaneure wegen kaum noch was zu sehen bekommt.

  24. @ nurmalso: Warum soll man nicht auf die Effekte der WSB verweisen dürfen? Wenn es sie schon gibt, muss man nicht so tun, als ob sie nicht da wäre, oder?

    Andererseits darf man aber auch aus dem Prozess der WSB-Planung verweisen: mit hohen Verkehrsprognosen wurde ein 4-Spuriger Verkehrszug begründet. Gegenwärtig sieht es nicht danach aus, dass die prognostizierten Belegungen jemals erreicht würden… Was heisst das denn für die Zuverlässigkeit der Prognosen – und damit z.B. für den notwendigen Ausbaugrad der Köni???

  25. 4 spuren, 2 für die autos und 2 eigene für die bahn, um am stau vorbeizufahren.
    was ist daran so schwer?
    öpnv förderm im stadtteil mit ner unterdurchschnittlichen zahl an autos und überdurchschnittlichen nutzern von öpnv und rad.

  26. @torsten: Ich finde die Köni auch ganz ok, aber ne schöne Einkaufsstraße ist es nun nicht grad. Muss sie auch nicht sein.

    Mit den Tischen und Stühlen kann ich nur zustimmen – am besten ist es abends, wenn zusätzlich noch Fahrräder daneben stehen und Hunde rumliegen. Kommt kein Mensch mehr durch. Abgesehen von zugestellten/-parkten Hauseingängen.

    @E-Haller: Ja, damit hast Du ja recht. Der undogmatische Umgang damit ist aber schon bemerkenswert, bei all der heißen Diskussion davor. Übrigens ist jetzt Stauffenbergallee / Köni von Klotzsche bis Stauffenberg immer voll – einige die vorher um Dresden rum gefahren sind, fahren jetzt wohl durch…

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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