Geldregen am Waldschlößchen

Wie die Polizei heute meldet, hat eine Frau am Montag Abend in einem Geldregen mehrere 100 Euro eingesammelt. Gegen 19.30 Uhr stand die 35-Jährige an einer Bushaltestelle an der Waldschlößchenstraße. Plötzlich trieb der Wind kleine Zettel an ihr vorbei. Sie schaute genau hin, die Zettel waren Geldscheine. Die Frau sammelte sie ein, insgesamt mehr als 300 Euro und informierte die Polizei. Ein Mann, der mit ihr an der Haltestelle wartete, handelte weniger redlich. Auch er hob einige Geldscheine auf, steckte sie jedoch in seine Hosentasche und ging davon. Das Geld gehörte offenbar nicht ihm.

Wenig später nahmen Polizeibeamte das eingesammelte Geld der 35-Jährigen als Fundsache in Verwahrung. Gegen den Mann, der sich die Scheine widerrechtlich eingesteckt hat, wird wegen Fundunterschlagung ermittelt. Woher die Euronoten stammen ist nicht bekannt.

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20 Kommentare zu “Geldregen am Waldschlößchen

  1. Je nach dem wie viele mich beobachtet hätten. ..nur die eine frau-wahrscheinlich hätte ich es eingesteckt. Das finden die doch nie raus, wem das geld gehört.

  2. Da werd ich mich heut mal im Fundbüro melden, ob denn jemand meine 500€ gefunden hat, die ich da gestern verloren hab ;)

  3. Wie kann man denn nur so beschränkt sein und das Geld der Polizei geben? Natürlich kann der Besitzer nicht ausfindig gemacht werden, das liegt bei einem Geldfund unter der 1% Grenze. Vor allem nicht, wenn es bereits in den Nachrichten veröffentlicht worden ist und morgen jeder zweite zur Polzei rennt und behauptet er hätte Geld verloren. Ohne Beweis wird es sowieso nicht mehr herausgegeben und die Polizei hat hiermit nun Ihre Weihnachtsfeierkasse aufgestockt. Null komma Null nachgedacht die Frau. Aber wenn sie das Geld nicht wollte, Pech…Der Mann hat alles richtig gemacht.

  4. Vor einigen Jahren habe ich mal in Burma Geld im Wert von 50 US-Dollar verloren. Das entsprach ungefähr zwei Monatsgehältern in Burma. Ein Mann kam uns hinterhergerannt und brachte das Geld zurück. Er wollte dafür nichts haben. Nach länglicher Diskussion hat er eine Zigarre als Dankeschön akzeptiert.

    Schön, dass die Frau so ehrlich war.

  5. ..kaum vorstellbar..ein Geldregen an einer Haltestelle..vielleicht hätte man das von oben durch ein Megaphon anleiten müssen: *so also jeder nimmt sich nur einen Schein, so das alle drankommen, die schnell genug sind*..hmnaja, nein..meistens ist kein Megaphon zur Hand, wenn es einen Geldregen gibt..
    ja, also in jedem Fall eine spannende Frage..

  6. Was hier für ein Zeug geschriebselt wird. Ohne dass mal abgewartet wird, woher die Scheine geflattert kamen und warum.

  7. „…woher die Scheine geflattert kamen und warum.“

    Ha, das waren NATÜRLICH Schmiergelder für den Brückenbau. Ganz klarer Fall! Der unbekannte Bösewicht wird wohl Herr Wagner von der CDU gewesen sein.

    Nee, erstens: Wird wohl Falschgeld gewesen sein, zweitens: im Zweifel behalten. Wenn 100ter „durch die Luft fliegen“ wird der (oder die) Geschädigte wohl keinen soooo großen Schaden haben, oder läuft von Euch jemand mit Tüten voller großer Scheine rum?

    Das „Eine Hälfte hätte ich behalten und die andere einem Obdachlosen geschenkt.“ ist ne realistische Option!

  8. Also ich gebe ehrlich zu, ich hätte die Scheine wahrscheinlich auch eingesteckt, aber sicherlich zum Großteil im Kreis von Freunden und Bekannten gleich wieder in den Umlauf gebracht!

    Anbei noch ein kleiner Gruß, an @Hechtsuppen-Kasper! ;)

  9. “…woher die Scheine geflattert kamen und warum.”

    Jesse Pinkman?… Nee, da wären’s $$$ gewesen… mysteriös…

  10. Es gibt immernoch zweierlei Situationen.

    1. Ich werde Zeuge, wie jemandem Geldscheine aus der Tasche oder Geldbörse fallen. In dieser Situation würde ich die Scheine aufheben und zurückgeben bzw den Besitzer darauf aufmerksam machen.

    2. Wenn im Wind einige Geldscheine durch die Gegend flattern und nicht gerade jemand laut schreiend und wild gestikulierend dahinter her rennt, dann stecke ich die Scheine natürlich ein.
    Das hat in meinen Augen nichts mit Egoismus zu tun. Wie bereits erläutert – über die Polizei wird ein etwaiger Besitzer das Geld nicht zurück bekommen. Davon abgesehen werde ich das Geld auch nicht für neue Lack-Politur ausgeben, damit mein Mustang wieder so schön glänzt.
    Herrenloses Geld beschert mir kein schlechtes Gewissen und dem Bettler an der Ecke wird es auch nichts ausmachen, wenn er an so einem Tag mal einen Schein zugesteckt bekommt.

  11. Ähm, die Frau hat genau richtig gehandelt, denn nach einer gewissen Zeit, wenn sich keiner findet, dem das Geld gehört, hat sie Anspruch auf den gesamten Betrag. Ist gesetzlich so geregelt.

    P.S. keine Garantie für die Richtigkeit ;-)

  12. Oh, es gruselt mich bei euren Kommentaren. Dankeschön an die Frau. Es gibt eben bei manchen doch noch so was wie ein Gewissen. Ein guter Freund von mir hat mal gesagt “ Eine Gesellschaft kann nie besser sein als der Einzelne“ Er war ein kluger Mann!!!

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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