Bautzner Tor – Ende einer Legende

Das ist das Ende. Meine Augen sprangen mir fast aus den Höhlen. Gestern Abend im Bautzner Tor: Nicht nur, dass die Kneipe rammelvoll mit Studenten ist, sich im Raucherraum ein Immobilienmakler rumdrückte und im Hauptsaal ein Neustädter Starfotograf unbehelligt herumsitzen konnte. Der Gipfel der Dreistigkeit dieser neugewandeten Lokals war ein Blick auf die Speisekarte: „Farfalle mit Bärlauchpesto“ – Damit hat sich das Bautzner Tor für mich endgültig aus dem Kreis der ernstzunehmenden Kneipen verabschiedet. So bleiben dann wohl nur noch Zöllner- und Erlenklause.

5 Kommentare zu “Bautzner Tor – Ende einer Legende

  1. wie recht du hast, es gibt sowieso nur eine ernstzunehmende Kneipe. Das ist bleibt die ERLE.

    Es geht doch nichts über ein gutes Bauernfrüchstück und 3 Kellerfenster für knapp 10 Euro.

    Aber machen wir mal nicht all zuviel Werbung….

  2. Au supi, wenn die jetzt noch rauchfrei werden, werd‘ ich gleich mal die Pasta testen! Merke: Gentry – wir sind Deutschland!

  3. Betreibt das nicht mehr der Lenin mit seinen Bieren?

    Mir ist neulich aufgefallen, dass es vor dem Lokal auf dem Gehweg aussah, wie Sau…

    Anton, wo ist die Zöllnerklause?
    Kannst mir auch ’ne diskrete Mail schicken… ;-)

  4. Naja, Erlenklause und Zöllnerklause in allen Ehren… aber ist es dort heute wirklich noch mit dem „Ambiente“ von vor 20,30 Jahren zu vergleichen? Als Mütter ihre Kinder Sonntags gegen 12 in die Konni schickten, um den sturzbetrunkenen Vater zum Essen heimzuholen? :D

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.