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Neustadt-Kinotipps ab 1. Dezember

Schauburg, Bundesstart: „Die stillen Trabanten“

Die stillen Trabenten - in der Schauburg
Die stillen Trabenten – in der Schauburg

Es sind leise Begegnungen am Rande der Stadt, die abseits der Großstadtlichter die Schwere des Alltags für einen Moment vergessen lassen. Regisseur Thomas Stuber und Autor Clemens Meyers bleiben sich treu und führen ihre Zusammenarbeit fort. Nach „Von Pferden und Menschen“ und „In den Gängen“ verfilmt Stuber weitere meisterhafte Kurzgeschichten Meyers, der sich auch wieder als Drehbuchautor beteiligt.

Stuber ist gleichfalls ein kongenialer Erzähler, er findet Bilder, die der Melancholie der einsamen Heldinnen und Helden des Leipziger Autors gerecht werden. Kat Frankie mit ihren sensiblen Sounds ist als dritte markante Stimme im Regie-Team auf Augenhöhe. Die großartige Besetzung mit unter anderem Nastassja Kinski tut ein Übriges.

Thalia: „Medusa“

Medusa - im Thalia
Medusa – im Thalia
Regisseurin Anita Rocha da Silveira erweist sich als lautstarke und feministische Stimme des zeitgenössischen brasilianischen Kinos.

Gesellschaftskritik, Groteske und Genre vermischt in einer neongetränkten und mit verspielter Kamera eingefangenen Neuinterpretation des Medusa-Mythos.

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Societaetstheater

Brasilien, in nicht näher definierter Zukunft: Die Säkularisierung ist aufgehoben, das Land wird von der Kirche regiert. Nachts ziehen Mariana und ihre gewaltbereiten Mitstreiterinnen maskiert durch die Stadt. Sie sind auf der Jagd nach Frauen, die gegen Sitte und Moral verstoßen. Ihre Ideologie fußt auf einer urban legend, wonach der Sünderin Melissa von einem Engel das Gesicht angezündet wurde.

Schauburg, Bundesstart: „Sonne“

Sonne - in der Schauburg
Sonne – in der Schauburg
Eines Nachmittags unter besten Freundinnen: Yesmin, Nati und Bella legen „Losing My Religion“ von REM auf und schmeißen sich in eine sexy Tik-Tok-Pose – gehüllt in die Hijabs von Yesmins strenggläubiger Mutter.

Das Video davon geht viral und wird zum Hit. Im Social-Media-Meinungsuniversum bricht die Hölle los. Gezielt-geglückte Provokation oder religiöser Affront?

Thalia: „Crimes of the Future“

Crimes of the Future - im Thalia
Crimes of the Future – im Thalia

In einer dystopischen Welt, in der nur noch wenige in der Lage sind Schmerzen zu empfinden, entwickeln mehr und mehr Menschen Organe mit bislang unbekannten Fähigkeiten. Performance-Star Saul nutzt seine Mutationen für die Kunst: In umjubelten Avantgarde-Shows lässt er sich die neu erwachsenen Körperteile von seiner Partnerin Caprice vor Live-Publikum herausoperieren.

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Fit together mit Claudia Seidel

Seine spektakulären Darbietungen wecken bald den Argwohn der staatlichen Organ-Registrierungsbehörde und auch eine mysteriöse Untergrundorganisation verfolgt akribisch jeden seiner Schritte.

Doch dann erhält Saul ein Angebot für die schockierendste Vorstellung seines Lebens. Neuestes Werk von Altmeister David Cronenberg (»Die Fliege«). Im Thalia im Original mit Untertiteln.

Schauburg, Bundesstart: „Mehr denn je“

Mehr denn je - in der Schauburg
Mehr denn je – in der Schauburg

Hélène und Mathieu sind seit vielen Jahren ein glückliches Paar. Die Bindung zwischen ihnen ist innig & tief. Als Hélène vor einer existenziellen Entscheidung steht, reist sie allein nach Norwegen, um Frieden zu finden – eine gute Entscheidung?

Schauburg, Bundesstart: „Der kleine Nick erzählt vom Glück“

Der kleine Nick erzählt vom Glück - in der Schauburg
Der kleine Nick erzählt vom Glück – in der Schauburg

Ein Café im Paris der 1950er Jahre: irgendwo zwischen Montmartre und Saint-Germain-des-Prés beugen sich der Zeichner Jean-Jacques Sempé und der Comicautor René Goscinny über ein weißes Blatt Papier und erwecken einen schelmischen, liebenswerten Jungen zum Leben – den kleinen Nick.

Thalia: „Triangle of Sadness“

Triangle of Sadness - in der Schauburg
Triangle of Sadness – in der Schauburg

Die Models Carl und Yaya werden auf eine Luxusyacht eingeladen wird, zusammen mit einer halbseidenen Bande von superreichen Passagieren. Auf den ersten Blick scheint alles perfekt und Instagramm-tauglich.

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Doch ein Sturm zieht auf und das Paar findet sich auf einer einsamen Insel wieder, zusammen mit einer Gruppe von Milliardären und einer Reinigungskraft des Schiffes. Plötzlich ist die Hierarchie auf den Kopf gestellt, denn die Frau vom Service-Personal ist die Einzige, die fischen kann.

In der skurrilen Satire »Triangle of Sadness« stellt Ruben Östlund die Rollen- und Klassenverhältnisse auf den Kopf, nimmt die selbstverliebte Modebranche ins Visier und enthüllt deren geschmacklose Ansichten über „Schönheit“. Der Film feierte seine Weltpremiere und in Cannes 2022 und gewann dort die Goldene Palme wie schon Östlunds Vorgängerfilm „The Square“ von 2017. Im Thalia im Original mit Untertiteln.

Neustadt-Kinotipps ab 1. Dezember: Freikarten

  • Das Neustadt-Geflüster verlost diese Woche zwei Freikarten für das Thalia und die Schauburg für die laufende Kinowoche, also bis Mittwoch. Bitte in dem Ergänzungsfeld den entsprechenden Film und das Filmtheater angeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Verlosung findet am Wochenende statt.
  • Alle Dresdner Kinos und Filme unter www.kinokalender.com
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20 Ergänzungen

  1. Sehr schwere Entscheidung. Mindestens vier Filme würde ich gern sehen. Aber wenn ich mich entscheiden muss, ist es doch „Triangle of Sadness“

  2. Ich würde gerne „Crimes of the Future“ im Thalia sehen. Klingt nach einem guten Cronenberg Bodyhorror Film :D

  3. Ich würde mich leise jubelnd im gemütlichen Kinositz zurücklehnen und „Die stillen Trabanten“ im Thalia genießen!

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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