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Brache soll Grünfläche werden

Die Stadt Dresden will das Grundstück zwischen Grundschule und Friedhof an der Marta-Fraenkel-Straße über eine Grundstückstausch von der Sachsen-Energie erwerben. Das hatte Dissidenten-Stadtrat Johannes Lichdi gestern unter anderem auf Twitter verkündet. Auf Nachfrage bestätigte Baubürgermeister Stephan Kühn (Grüne) heute Vormittag die Pläne.

Brachfläche an der Marta-Fraenkel-Straße
Brachfläche an der Marta-Fraenkel-Straße

Die Vorlage wird am kommenden Montag in den Stadtbezirksbeiräten Neustadt und Prohlis vorgestellt, die Entscheidung soll am 11. Januar im Bauausschuss fallen. Die Sachsen-Energie soll im Gegenzug ein Grundstück im Stadtteil Leubnitz-Neuostra erhalten an der Straße „Am Goldenen Stiefel“. Wie Baubürgermeister Kühn am Vormittag sagte, sei das eine Win-Win-Situation für die Stadt und die Sachsen-Energie, daher ist er optimistisch, dass der Bauausschuss dem zustimmen wird.

Auf dem Flurstück 1582/18 neben dem Inneren Neustädter Friedhof befanden sich bis vor ein paar Jahren ein Zentrum der Kreativwirtschaft. Allerdings wurden im Rahmen des Neubaus der Schule und des benachbarten Kindergartens auf dem Gelände mehrere Teergruben gefunden, die einen Erhalt der Häuser unmöglich machten.

Parkplatz mit Elektrotankstelle

Seitdem Abriss liegt die Fläche brach. Die Sachsen-Energie hatte dann Pläne veröffentlicht, auf der Fläche einen Parkplatz und mehrere Ladesäulen für Elektro-Autos zu installieren (Neustadt-Geflüster vom 1. März 2021). Dagegen regte sich Widerspruch. Es gab mehrere Petitionen und auch der Stadtbezirksbeirat schlug vor, eine Grünfläche für Naherholung und Naturschutz zu schaffen (Neustadt-Geflüster vom 16. März 2021). Zuletzt hatte die Sachsen-Energie auf der Fläche Interimsparkplätze für eine Baustelle in der Nähe angeboten, aber seit Ende Oktober ist damit Schluss.

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Dissidenten-Politiker Lichdi freut sich jedenfalls über die Entwicklung und lobt ausdrücklich das Engegagement des Baubürgermeisters. Was dann konkret auf der Fläche umgesetzt wird, ob die Idee eines Skaterparks der Initiative „Rudolf rollt“ eine Chance auf Realisierung hat, ist derzeit völlig ungewiss.

Dafür muss auf jeden Fall die benachbarte Friedhofsverwaltung in die Gespräche mit einbezogen werden. Im Flächentauschvertrag ist explizit von der Errichtung einer öffentlichen Grünfläche die Rede.

Hier soll nun eine Grünfläche entstehen.
Hier soll nun eine Grünfläche entstehen.
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3 Ergänzungen

  1. Was wird hernach aus dem „Blechschloß“? Kann das nicht hier hin?
    Ansonsten bitte einen „Lustgarten 3“ machen, also mit Gunst un Guldur.
    Nur Skaterfläche ist zu mau und auch wieder nur vollversiegelt.
    Nutzungen und Grünentwicklung nicht getrennt sehen und planen, kein Entweder-Oder, sondern sowohl als auch! Wie wär’s mit einem teilweisen Baumkronendach, und nicht nur wieder paar Alibi-Bäumchen und ein paar am Rande?
    P.S. die Friedhofsmauer sollte partiell (und auf Kosten der Stadt) um ca. drei Steinschichten erhöht werden – zwecks Überkletterschutz sowie pot. Diebstahlschutz.

  2. Ich gratuliere den Rollenwollenden zur erneuten Anbringung eines bemalten Bettlakensegels, welches im Zusammenspiel mit Wind einmal mehr den Bauzaun um- und auf den kompletten Fußweg geworfen hat. In ein paar Wochen werden sich Natur und Stadtreinigung auch um dieses Kunstwerk gekümmert haben, so wie bereits um das letzte, welches irgendwann in Fetzen herumflatterte und -lag …

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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