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Kartenspiel aus dem Hecht in Luxemburger Grundschule

Das Fruchtgemüsemonster – ein Kartenspiel der Dresdner Kristin und Karsten Tonn – ist jetzt in Luxemburg angekommen. Als Teil des Bildungskoffers wurde es bei der Einweihung des Schulgartens der Grundschule Kleesebierg in Reckingen/Mess übergeben.

Die beiden Spiele-Entwickler entwarfen ein Lehrmittelpaket für Kinder, um ihnen Wissen über heimische Obst- und Gemüsesorten beizubringen. Sie lernen damit, wie die Pflanzen aussehen, wachsen und geerntet werden. Die verschiedenen Spielvarianten und aufbauenden Lernmaterialien dienen dem selbstständigen Lernen. Ihr Wissen können die Kinder dann spielerisch überprüfen und erweitern. Zum Beispiel mit dem Kartenspiel Fruchtgemüsemonster – kurz Frugemo.

Frugemo im Bildungskoffer Fotos: CIGL

Entdeckt hat das Spiel der gemeinnützige Verein „Centre d’Initiative et de Gestion Local“ (CIGL), welcher mehrere Produktionsgärten mit Bio-Gemüse betreibt. Seit einem Jahr arbeitet er daran, in Schulen Schulgärten zu etablieren, um den Kindern einen respektvollen Umgang mit der Natur beizubringen. Geplant ist es, das Spiel und andere Materialien weiter zu verbreiten.

„Wir wollten schon selbst so ein Spiel wie das Frugemo entwickeln“, sagt Amélie Brenner vom CIGL. „Glücklicherweise hatte eine Lehrerin aus dem Netzwerk das Dresdner Spiel entdeckt und uns empfohlen.“ Für die Luxemburger stand fest: Dieses Spiel müssen sie haben. „Es ist sehr
kreativ, erlaubt vielfältige Spielvarianten und ist damit super geeignet für den Einsatz an unseren Schulen“, erklärt Amélie Brenner. In den kommenden Tagen verschickt das CIGL insgesamt 100 pädagogische Koffer an die Schulen im Netzwerk: u.a. mit Samen, Becherlupen, einem Buch und
eben dem Frugemo-Spiel.

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„In Luxemburg stehen wir noch ganz am Anfang, was Umwelterziehung angeht“, sagt Amélie Brenner. „Wir orientieren uns deshalb gern am Nachbarland Deutschland.“ Die Sprache ist keine Hürde, denn nach ihrer Muttersprache lernen Luxemburger Kinder ab der ersten Klasse Deutsch.

Für die Spiele-Entwickler Kristin und Karten Tonn ist die Bestellung aus Luxemburg eine Bestätigung ihrer Bemühungen. Nachdem in Deutschland – auch dank der Unterstützung des Bildungsvereins des Deutschen Bauernverbandes – schon viele Kindergärten und Grundschulen mit dem Spiel arbeiten, kann das kleine Fruchtgemüsemonster nun seine internationale Karriere starten.

Aus dem Dresdner Hecht nach Luxemburg: Dresdner Spiele-Entwickler schicken 100 Kartenspiele ins Nachbarland.
Aus dem Dresdner Hecht nach Luxemburg: Dresdner Spiele-Entwickler schicken 100 Kartenspiele ins Nachbarland.
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Eine Ergänzung

  1. Ich finde das ganz toll. Was ich nicht verstehe ist, warum die Spieleentwickler ihre Pappkartons dieser Tage (ungefaltet, mit Adressaufklebern und ihrem Namen drauf) in der gelben Wertstofftonne entsorgt haben, anstatt sie (gefaltet) in die blaue Altpapiertonne zu werfen?

    Grüße aus der Nachbarschaft!

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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