Kiezklub statt Metronom

So wird die Louisenstraße 55 nicht mehr lange aussehen.
So wird die Louisenstraße 55 nicht mehr lange aussehen.
Ab Oktober darf auf der Louisenstraße (Nähe Bermuda-Dreieck) wieder getanzt werden. In den Räumlichkeiten des ehemaligen Metronom (davor unter anderem Metha und Living XO) will der Dresdner Veranstalter Thomas Röpke mit seiner Firma HMG Events den Kiezklub eröffnen. Der genaue Termin steht noch nicht fest, da noch einige Kleinigkeiten geklärt werden müssen. Der Mietvertrag ist aber schon unterschrieben. Musikalische Pläne hat Röpke auch schon. So soll es an drei Tagen Tanz auf zwei Etagen geben, die Musikrichtungen reichen von Reggae und Oldscool Funk bis hin zu Weltbass. Röpke kennt sich mit Feierlichkeiten aus, betreibt seit einigen Jahren den Blauen Salon im Parkhotel. Vorher war Inhaber des Koma auf der Görlitzer Straße. Diesen Modeladen hatte er vor vier Jahren spektakulär bei Ebay versteigert (Neustadt-Geflüster vom 7. Mai 2008).

Das Metronom hatte im Juni geschlossen. Der Chef, Oliver Tschentscher, wollte sich nach sieben Jahren neu orientieren. Seit gestern hat der Kiezklub auch eine Facebook-Fansite, auf der allerdings noch sehr geheimnisvoll getan wird.

12 Kommentare zu “Kiezklub statt Metronom

  1. Siehste, ich hab garnicht gemerkt, dass das Metronom zugemacht hat. Aber Schuppen mit nem Roten Teppich vor der Tür tangieren mich sowieso eher peripher. ;-)

  2. Ich war nur einmal drin, aber zu sehr mainstream, schön, wenn sich die Szene wieder ein bisschen erneuert und diese Klein-München-Schickeria abhaut!!!

  3. Lustig auch die heutige Aktion auf FB: „Sobald wir heute die 200 „gefällt mir“ gepackt haben, verraten wir, in welchem Stadtteil sich der neue Klub befindet … also immer schön teilen, teilen, teilen.“

    Ich weiß es schon!! ;)

  4. och jane…meinst die haben bock auf dich? wie oft warst du denn schon im park hotel? und wieso gehst du davon aus dass die park hotel besucher nun in die neustadt wandern nur weil der selbe besitzer hier auch einen club aufmacht? also vorverurteilungen find ich ja generell nicht angebracht.

  5. an den Anonymen:

    „also vorverurteilungen find ich ja generell nicht angebracht.“

    „och jane…meinst die haben bock auf dich?“

    *Schallendes Gelächter*

  6. Es ist schon spannend, wie ohne weitere Infos bereits im Vorfeld über neue Kneipen in der Neustadt gelästert wird. wer nicht wirklich „true“ und teil der Idee ist, wird veruteilt. die neustadt kann also doch peinlich, träge, kleinbürglich und …aach es lohnt ja doch nicht.

  7. Naja, Vorurteile hin oder her, überambitionierte Konstrukte wie dieses funktionieren eh ni… Also mal ehrlich, einen „Kiez“-Club kann man sich doch nicht von ’ner PR-Agentur ausdenken lassen, nirgendwo, auch nicht in einer Ossistadt wie Dresden ;).
    Das hat nix mit truthfulness zu tun, eher mit „oh gott, wenn mich da drin einer erkennt!“

    Macht doch einfach so ’nen geilen Club auf und lasst die Leute selber entscheiden ob das „der“ Kiezclub wird (oder der „best club in town“)… :-/

    arg

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