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Kästners 35. Mai am 23. Februar

Am kommenden Mittwoch wäre der wohl berühmteste Sohn der Neustadt, Erich Kästner, 123 Jahre alt geworden. Das Erich Kästner Haus für Literatur feiert den Tag mit einem Hortprogramm, Chansons und der Veröffentlichung einer App, die akustisch durch das Museum führt.

Das Erich-Kästner-Museum am Albertplatz.
Das Erich-Kästner-Museum am Albertplatz.

Eins, zwei und drei – Erich Kästner feiert in diesem Jahr seinen 123. Geburtstag und wie in jedem Jahr begeht Das Erich Kästner Haus für Literatur den 23. Februar mit einem reichhaltigen Programm. Eingeläutet wird zudem das Veranstaltungsjahr 2022, das sich aufgrund zweier Jubiläen im Werk Kästners u.a. mit den Motiven „Freiheit“ und „Nähe“ beschäftigt.

Vormittag

Ausflug ins Schlaraffenland – Programm für Hortkinder mit anschließender Lesung aus „Der 35. Mai“. 1932, vor 90 Jahren, erblickte Erich Kästners Kinderbuch „Der 35. Mai oder Konrad reitet in die Südsee“ das Licht der Literaturwelt. Darin unternimmt Konrad mit seinem Onkel und dem sprechenden Pferd Negro Kaballo eine Reise von Dresden in die Südsee.

Das Jubiläum bietet Anlass, dass sich im Rahmen des Kästner-Kompaktfestivals Kinder und Jugendliche zwischen dem 23. Februar und dem 29. Juli mit dem Thema „Nähe“ beschäftigen. Den Auftakt macht zu Kästners Geburtstag ein Hortprogramm, das einen Besuch des Erich Kästner Museums mit anschließendem Mitmach-Programm und einer Lesung aus „Der 35. Mai“ beinhaltet. Auch nachmittags bietet das Museum – jeweils parallel zu den Zeitfenstern für einen Museumsbesuch – für Familien ein kreatives DIY-Programm rund um das „Schlaraffenland“-Kapitel an.

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Bei Interesse bitte heute noch (21. Februar) anmelden unter kontakt@kaestnerhaus-literatur.de.

Release der Audioguide-App

Der Reiseführer Negro Kaballo nimmt auch eine zentrale Rolle in der brandneuen Audioguide-App des Museums ein, die ebenfalls an Kästners Geburtstag freigeschaltet wird. Das Besondere: Das Pferd führt Kinder und Nichtkinder durch das interaktive micromuseum® und durch das Erich Kästner Viertel in der Dresdner Neustadt, wo der junge Erich Kästner aufwuchs. Die App kann von Besucher:innen vor Ort genauso benutzt werden wie von internationalen Kästnerfans, da sie nicht nur Fun & Facts in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung stellt, sondern auch mit historischen und aktuellen Fotoaufnahmen ein Stück Dresdner Neustadt auf die Endgeräte holt – unabhängig vom eigenen Standort. Die App wird es ab Donnerstag in den gängigen App-Stores geben auf der Website des Museums wird dann ein entsprechender Hinweis vermerkt werden.

Anna Haentjens – „Hört auf die Zeit!“

Chansons aus dem literarischen Kabarett „Die Schaubude“ nach Texten von Erich Kästner in Vertonung von Edmund Nick Gesang und Rezitation: Anna Haentjens; Klavier: Sven Selle, Eintritt: 7 Euro; 5 Euro ermäßigt, Beginn um 19 Uhr

Von August 1945 bis ins Frühjahr 1949 existierte in München das Kabarett „Die Schaubude“. Für die meisten der in dieser Zeit entstandenen Programme lieferte Erich Kästner die Texte, die von seinem langjährigen Freund Edmund Nick vertont worden sind.

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In ihrer Hommage präsentiert Anna Haentjens, begleitet von Sven Selle am Klavier, eine Auswahl an Chansons, die in der „Schaubude“ bis 1949 zu Gehör gebracht wurden. Im Mittelpunkt steht „Deutsches Ringelspiel 1947“. Die Aufführung von Kabarett-Texten aus Kästners Feder gibt bereits einen Vorgeschmack auf die Jahresreihe 2022 „Freiheit – große, kleine oder keine?“.

Sängerin Anna Haentjens - Foto: Frank Nitt
Sängerin Anna Haentjens – Foto: Frank Nitt

Anlass ist das Erscheinen von Kästners Sammlung „Die kleine Freiheit. Chansons und Prosa 1949 – 1952“. Analog zum Namen des Bandes beschäftigt sich die Reihe mit verschiedenen Facetten des Begriffs „Freiheit“, einem der zentralen Diskursbegriffe der letzten und voraussichtlich der kommenden Jahre. Flankiert von musealen und digitalen Beiträgen nähern wir uns der Fragestellung, was individuelle, künstlerische und politische Freiheit bedeutet und an welchen Punkten sie die Freiheit anderer beschneidet.

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Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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