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Rudolf-Leonhard-Straße: neue Ampel

Wie die Stadtverwaltung heute mitteilt, wird am kommenden Dienstag, dem 9. November 2021 die Ampel an der Kreuzung Stauffenbergallee/Rudolf-Leonhard-Straße in Betrieb genommen. Alle baustellenbedingten Einschränkungen werden dann aufgehoben und die Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs an der Rudolf-Leonhard-Straße können wieder bedient werden. Ursprünglich sollte die Ampel eigentlich Anfang Oktober in Betrieb gehen.

Letzte Arbeiten an der neuen Ampel
Letzte Arbeiten an der neuen Ampel

Das Straßen- und Tiefbauamt hat den Verkehrsknoten barrierefrei ausgebaut, eine Mittelinsel in der Stauffenbergallee integriert sowie die öffentliche Beleuchtung angepasst. Dies geschah vor allem, um die Schulwegsicherheit für die derzeit noch im Bau befindliche 151. Oberschule sicher zu stellen. Außerdem ist mit der Ampelanlage ein Teil des „Dresdner Radverkehrskonzeptes“ umgesetzt worden. Nun ist für Radfahrende ein gesichertes Queren der Stauffenbergallee beim Linksabbiegen in die Rudolf-Leonhard-Straße möglich. Insgesamt kostete die Umgestaltung 325.000 Euro und damit rund 20.000 Euro mehr als ursprünglich veranschlagt. Die Firma DVT Dresdner Verkehrstechnik GmbH führte die Arbeiten aus.

Lange gefordert

Im Neustädter Stadtbezirksbeirat gab es mehrfach Anfragen, ob die Kreuzung nicht eine Ampelquerung erhalten könnte. Bereits 2012 hatte Valentin Lippmann, damals Ortsbeirat für die Grünen die erste Anfrage dazu gestellt. Stadtbezirksbeirat Oliver Mehl (Grüne) erhielt 2013 Antwort vom Straßen- und Tiefbauamt. Darin hieß es, dass für die Kreuzung eine Ampel vorgesehen ist, wenn die Straße ausgebaut wird. Der Straßenausbau der westlichen Stauffenbergallee wurde jedoch immer wieder verschoben, einen Termin dafür gibt es aktuell noch nicht. Nachdem im Mai 2019 an der Kreuzung ein Radfahrer tödlich verunglückt war, wurden die Forderungen nach einer Ampellösung lauter, es gab sogar eine kleine Demonstration.

Die Kreuzung ohne Ampel im Sommer 2021
Die Kreuzung ohne Ampel im Sommer 2021

Nachtrag, Dienstag, 9. November

Ampel in Betrieb. Foto: O. Mehl
Ampel in Betrieb. Foto: O. Mehl
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6 Ergänzungen

  1. Blöd nur, dass momentan der Weg entlang der zukünftigen Oberschule gesperrt ist und die Stadt mal weiter keine Alternativen anbietet. Man kommt zwar durch, aber es ist eng und voller Schlaglöcher.

  2. – „des Dresdner Radverkehrskonzeptes„>Dresdner Radverkehrskonzeptes“
    – „Radfahrende“ -> Radfahrer jeglicher geschlechtlicher Selbstwahrnehmung und jeglicher sexueller Orientierung, was aber im Einzelfall nicht interessieren sollte und auch beim Radfahren keine Rolle spielt, außer man ist Sexist und F-icken das einzige Thema im Leben.

    Soweit wären meine Fehlerhinweise und Korrekturvorschläge, auch wenn’s pluralistisch andere Meinungen gibt. ;-)

  3. Und auf dem Bild mit Nachtrag vom 9.11. ist offenbar direkt der erste Rotfahrer erfasst. Eine Ampel ist eben nur so sicher, wie es die dort fahrenden Autofahrer erlauben.

  4. @studi: Radfahrer fahren ja zum Glück auch nie nie niemals über Rot…

    aber zur Ampel: wieder mal so eine Sache in Dresden, wo ich mich frag, ob man das nicht einfach mal direkt RICHTIG machen kann?

    Eine Rechtsabbieger-Spur in die Rudolf-Leonhard-Straße ist zwar *irgendwie* markiert, aber im Grunde nicht sinnvoll befahrbar wegen des Bordsteins da von der Asphaltfläche. Da hätte außerdem auch ruhig ein Grünpfeil hinkommen können.

    Und das Radfahrer so halb auf den zweispurigen Teil geleitet werden (würde ich als Radfahrer nie langfahren…) und nicht komplett rechts auf die Nebenfahrbahn, ist auch eher fragwürdig.

    Wie vieles in Dresden: Idee (Ampel) gut, Umsetzung (Straßenzustand und Verkehrsführung) Katastrophe.

  5. @studi: Was wir dort sehen, ist ein Rotsteher.

    Unschwer erkennbar, dass es kurz zuvor einen Rückstau bis in den Kreuzungsbereich gab. Also, schon mal fein studiert, reicht aber noch nicht. Prost. ;-)

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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