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Sturmfolgen: Vorsicht in der Heide

Der Sachsenforst warnt weiterhin vor dem Betreten der Wälder.

Mitarbeiter des Staatsbetrieb Sachsenforst bei der Beseitigung der Sturmschäden - Foto: Tino Plunert
Mitarbeiter des Staatsbetrieb Sachsenforst bei der Beseitigung der Sturmschäden – Foto: Tino Plunert

Gestern hat der Sachsenfort in einer ersten Einschätzung erklärt: „Die Stürme Ignatz und Hendrik haben in den sächsischen Wäldern relativ geringe Schäden verursacht. Dennoch sind viele einzelne Bäume verteilt über den gesamten sächsischen Wald durch die teils orkanartigen Böen umgeworfen oder abgebrochen worden, Äste und Kronenteile fielen zu Boden.“

Dadurch seien in vielen Wäldern die Waldwege nicht mehr passierbar und derzeit gesperrt. Sachsenforst begann gestern mit dem Beseitigen der Schäden. Zunächst werden Rettungswege und die forstliche Infrastruktur wieder freigeschnitten.

Trotz der verhältnismäßig geringen Schäden betont Utz Hempfling, Landesforstpräsident und Geschäftsführer von Sachsenforst: „Die Gesundheit und Sicherheit von Menschen hat für uns oberste Priorität. Daher bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger derzeit auf einen Waldbesuch zu verzichten. Denn auch nach einem Sturmereignis kann das Betreten des Waldes lebensgefährlich sein.“

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Blitzumzug

Angebrochene Äste oder entwurzelte Bäume können auch noch in den kommenden Tagen herabfallen oder umstürzen. „Gleichzeitig unterstützen Sie, liebe Waldbesuchende, mit einem Verzicht auf einen Waldbesuch auch eine rasche Beseitigung der entstandenen Schäden“, so Hempfling weiter.

Die für heute geplante Reinigung des Prießnitzgrundes durch den BUND wurde daher auf Sonnabend in zwei Wochen, den 6. November verschoben.

Weitere Informationen zu den aktuellen Ereignissen sowie Hinweise zur Bewältigung von Schadereignissen im Wald und zu den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Forstbezirken und Großschutzgebieten von Sachsenforst unter www.sachsenforst.de.

Bilanz der Landeshauptstadt Dresden

Die wichtigste Nachricht, Personenschäden sind in Dresden bislang keine bekannt. Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel (CDU) lobte die Einsatzkärften: „Ich danke allen für den herausragenden Einsatz – den eingesetzten Kräften von Feuerwehr, Rettungsdienst und Technischem Hilfswerk (THW), der Polizei, den Dresdner Verkehrsbetrieben und allen Beteiligten, die an der Beseitigung der Schäden im Rahmen dieser außergewöhnlichen Lage beteiligt gewesen sind. Und ganz besonders danke ich den Disponentinnen und Disponenten der Integrierten Regionalleitstelle (IRLS), die Herausragendes geleistet haben. Die insgesamt 30 Disponentinnen und Disponenten hatten bis zum Morgen alle Hände voll zu tun, um insgesamt 1.979 Anrufe entgegenzunehmen und die entsprechenden Kräfte und Mittel zu alarmieren.“

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Alles in allem scheint es recht glimpflich abgegangen zu sein, gemessen an der Wettersituation. Schäden an Dächern, umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste, eingedrückte Scheiben, umgefallene Bauzäune – so die erste, grobe Bilanz. In der 15. Grundschule, Seifhennersdorfer Straße 2, wurde das Dach eines Funktionsgebäudes teilweise abgedeckt. Auf dem Heidefriedhof und dem Urnenhain Tolkewitz hat der Sturm für umgestürzte Bäume, beschädigte Baumkronen und Astbrüche gesorgt. In den städtischen Waldgebieten sind schätzungsweise 300 bis 600 Kubikmeter Bruchholz entstanden, was etwa 600 bis 1.000 Bäumen entspricht. Für Parks liegt aktuell noch kein Ergebnis vor.

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Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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