Anzeige

Wiedereröffnet: Villandry Dresden

Tolerade 2021: Startnext-Kampagne gestartet

Die dies­jäh­rige Tole­rade setzt sich mehr denn je für Frei­räume für Kunst und Kul­tur im Stadt­ge­biet ein. Auf­grund der pre­kä­ren Lage sol­len die Künstler*innen erst­ma­lig nicht unbe­zahlt auf­tre­ten. Damit die Parade statt­fin­den kann, braucht es min­des­tens 10.500 Euro.

Das Kon­zept der bis­he­ri­gen Tole­rade? Eine glit­zernde, bass­las­tige Parade für Tole­ranz, Welt­of­fen­heit und Kul­tur-Frei­räume durch die ganze Stadt. Zur fina­len Abschluss-Party im Indus­trie­ge­lände tre­ten nam­hafte Künstler*innen auf, um das Ganze zu finan­zie­ren. Dar­über hin­aus gesam­mel­tes Geld wird einem gemein­nüt­zi­gen Zweck gespendet.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzep­tie­ren Sie die Daten­schutz­er­klä­rung von You­Tube.
Mehr erfah­ren

Video laden

Erstmalig Gage für alle Künstler*innen

Wie man sich den­ken kann, hat die Corona-Pan­de­mie für Kurs­ab­wei­chun­gen gesorgt. Die sechste Tole­rade 2020 wurde auf Colo­ra­dio über­tra­gen. Teilnehmer*innen waren auf­ge­ru­fen, ihre Radios ans geöff­nete Fens­ter zu stel­len, um die Straße zum Klin­gen zu brin­gen. Ins­ge­samt stand je eine knappe Stunde Sen­de­zeit für die The­men­blö­cke Frei­räume, Gesund­heit, Men­schen­rechte, Umwelt & Klima, Flucht & Asyl und Gleich­be­rech­ti­gung zur Ver­fü­gung, die von unter­schied­li­chen Crews und Kol­lek­ti­ven gestal­tet wurden.

Anzeige

Aussitzen Deluxe 2.0

Anzeige

Neustadt-Geflüster Stellenanzeigen

Anzeige

Populi Fair Fashion Onlineshop

Anzeige

Die Sterne im Konzert

Anzeige

Sachsen-Ticket

Anzeige

Palais-Sommer

Anzeige

Semper Oberschule Dresden

Das Novum 2021: Die­ses Jahr soll kein*e Künstler*in ohne Bezah­lung auf­tre­ten. Das Enga­ge­ment soll in Hin­blick auf die pre­käre Lage von Kunst und Kul­tur ver­gü­tet wer­den. Dafür und auch für die Abde­ckung lau­fen­der Kos­ten und die Finan­zie­rung von Tech­nik und Fahr­zeu­gen hat der Tolerave e.V. eine Start­next-Kam­pa­gne mit einem Fun­ding­ziel von 10.500 Euro ins Leben geru­fen. “Diese Summe ist die unterste Kante”, sagt Malte vom Ver­ein. Wenn das Geld zusam­men kommt, kann die Parade mit zehn Wagen stattfinden.

250 Euro für’s Booking, 500 Euro pro Wagen

Den Front­wa­gen wird der Tolerave gestal­ten. Die ande­ren Wagen oblie­gen den jewei­li­gen Crews”, erklärt Malte. Pro Crew sol­len für das Boo­king 250 Euro zur Ver­fü­gung gestellt werden.

Bis­lang wur­den die Kos­ten durch die After­par­tys gedeckt – diese ent­fal­len Corona bedingt, somit auch die Spen­den. Malte vom Ver­ein sagt: “Wir kön­nen erst wie­der spen­den, wenn After­par­tys mit min­des­tens 500 Gäs­ten mög­lich sind.”

Party-Parade im Hochsommer

Die Tolerave fand 2015 erst­ma­lig statt und führte dann, all­jähr­lich grö­ßer und bun­ter wer­dend, durch die Stadt. Orga­ni­siert wird sie vom Tolerave e.V., einem Bünd­nis von Dresd­ner Kul­tur­schaf­fen­den aus dem Bereich der elek­tro­ni­schen Musik und zivil­ge­sell­schaft­li­chen Akteur*innen, das dem Klima der Frem­den­feind­lich­keit und Igno­ranz eine Menge tan­zen­der Men­schen ent­ge­gen­set­zen will: “Wenige Aktio­nen ver­ei­nen so viele Akteur*innen der elek­tro­ni­schen Musik­szene in Dres­den. Wir wol­len uns nach über einem Jahr unfrei­wil­li­gen Pau­sie­rens mit einem Knall zurück­mel­den und klar­stel­len, dass hier noch lange keine Stille ein­ge­kehrt ist.”

Anzeige

Sachsen-Ticket

Anzeige

Aussitzen Deluxe 2.0

Anzeige

Yogawaves

Anzeige

Populi Fair Fashion Onlineshop

Anzeige

Palais-Sommer

Anzeige

Kieferorthopädie

Anzeige

Fit together mit Claudia Seidel

Die Start­next-Kam­pa­gne und die Pla­nun­gen seien ein Hoff­nungs­schim­mer, sagt Malte. “Wir wol­len das machen, was mög­lich ist. Des­halb haben wir den Ter­min mög­lichst weit nach hin­ten geschoben.”

Tolerade 2021

Arti­kel teilen

Eine Ergänzung

  1. Ich finds schade, dass immer mehr Initia­ti­ven sich auf diese gan­zen Crowd­sour­cing-Dienste einlassen.

    Wenn Geld gebraucht wird, kann man das auch ein­fach so auf der eige­nen Web­site ver­kün­den. Tages­konto eröff­net, IBAN ange­sagt und dann gehts los. Wie man Spen­den­ein­nah­men trans­pa­rent ver­öf­fent­licht, zeigt zum Bei­spiel netzpolitik.org jeden Monat.

    Bei Start­next, Kick­star­ter und so wei­ter wer­den Spen­den­wil­lige nicht nur zur Zah­lung per Kre­dit­karte oder wie­derum wei­te­ren Dritt­par­teien gezwun­gen, sie wer­den auch in den tie­fen Sumpf des Kapi­ta­lis­mus gewor­fen, in dem sie alles mög­li­che an per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten hin­ter­las­sen müs­sen (“um die Nut­zer­er­fah­rung zu ver­bes­sern”, is klar), gleich­zei­tig mit Tracking-Coo­kies über­häuft wer­den nach erfolg­ter Teil­nahme an einer Kam­pa­gne zukünf­tig regel­mä­ßig zum Teil­neh­men an wei­te­ren Kam­pa­gnen genö­tigt werden.

    Und warum? Weil es das Geschäfts­mo­dell die­ser Anbie­ter ist, von Spen­den­gel­dern einen gewis­sen Anteil selbst ein­zu­ste­cken. Ich möchte aber nicht diese Wege­la­ge­rei unter­stüt­zen, son­dern zum Bei­spiel die Tolerade.

    Also bitte, liebe Tole­rade, sag eine IBAN an und dann spende ich gern.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.