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Fit together mit Claudia Seidel

Corona-Fälle in Dresden – 14. Februar

Das Dresd­ner Ge­sund­heits­amt mel­det mit Stand heute 12 Uhr für die ver­gan­gene Wo­che 304 Neu­in­fek­tio­nen, das ist et­was we­ni­ger als in der Vor­wo­che, die Co­rona-Am­pel zeigt auf "Rot", 36 Per­so­nen wur­den in der ver­gan­ge­nen Wo­che neu in ein Kran­ken­haus auf­ge­nom­men, 2 Per­so­nen ver­star­ben laut To­ten­schein an ei­ner Covid-19-Erkrankung.

Corona-Virus
Co­rona-Vi­rus – Symbolild

Welt­weit sind mehr als 108 Mil­lio­nen In­fi­zierte ge­mel­det, mehr als 2,3 Mil­lio­nen To­des­fälle wur­den in Zu­sam­men­hang mit Co­vid-19 ver­zeich­net, De­tails in der Über­sicht der Johns-Hop­kins-Uni­ver­si­tät.

Deutsch­land­weit sind die In­fi­zier­ten-Mel­dun­gen in der ver­gan­ge­nen Wo­che ge­fal­len. Eine Über­sicht dazu gibt es auf zeit.de. Die bun­des­weite 7‑­Tage-In­zi­denz liegt heute laut RKI bei 57,4. Auch die Quote po­si­ti­ver Fälle pro Test ist in der 5. Ka­len­der­wo­che ge­fal­len und liegt nach An­ga­ben des RKI bei 7,86 Prozent. 

Die wichtigsten Zahlen für Dresden

304 neue Fälle in den vergangenen 7 Tagen. 19.632 Genesene (Schätzung), nach dieser Schätzung gibt es aktuell 899 Infizierte. 53,7 Fälle pro 100.000 Einwohner in der vergangenen Woche laut Dresdner Corona-Ampel. 21.344 bestätigte Fälle insgesamt. 813 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Quelle: Gesundheitsamt Dresden
304 neue Fälle in den ver­gan­ge­nen 7 Ta­gen. 19.632 Ge­ne­sene (Schät­zung), nach die­ser Schät­zung gibt es ak­tu­ell 899 In­fi­zierte. 53,7 Fälle pro 100.000 Ein­woh­ner in der ver­gan­ge­nen Wo­che laut Dresd­ner Co­rona-Am­pel. 21.344 be­stä­tigte Fälle ins­ge­samt. 813 To­des­fälle im Zu­sam­men­hang mit Co­rona. Quelle: Ge­sund­heits­amt Dresden

Die Co­rona-Am­pel des Dresd­ner Ge­sund­heits­am­tes zeigt im­mer die letz­ten sie­ben Tage an. Also heute vom ver­gan­ge­nen Sonn­tag bis Sonn­abend. Am Sonn­tag, dem 14. Fe­bruar 2021 zeigte die Am­pel wei­ter­hin auf rot mit ei­ner 7‑­Tage-In­zi­denz von 53,7. 2 Per­so­nen sind laut To­ten­schein in der ver­gan­ge­nen Wo­che an ei­ner Co­vid-19-Er­kran­kung ver­stor­ben. Of­fen­bar wur­den aber noch wei­tere 45 To­des­fälle aus vor­he­ri­gen Wo­chen nach­ge­mel­det. Ins­ge­samt wer­den in Dres­den nun 813 To­des­fälle im Zu­sam­men­hang mit Co­vid-19 verzeichnet.

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Die Seilschaft am 15. August bei den Filmnächten am Elbufer

Todesfälle nach Alter

Laut RKI sind bis­her in Dres­den 15 Per­so­nen im Al­ter zwi­schen 35 und 59 Jah­ren ge­stor­ben, im Al­ter zwi­schen 60 und 79 Jah­ren wa­ren es 182 und die größte Gruppe der To­ten im Zu­sam­men­hang mit Co­vid-19 sind die über 80-Jäh­ri­gen mit ins­ge­samt 616.

Dashboard und andere Übersichten

In das Dresd­ner Co­rona-Da­sh­board trägt das Ge­sund­heits­amt den Tag ein, an dem das La­bor den po­si­ti­ven Test dem Ge­sund­heits­amt mel­det. Diese Fälle wer­den teil­weise auch nach­träg­lich ein­ge­tra­gen. Da­her gibt es für die letz­ten Tage in der Über­sicht im­mer eine deut­lich ge­rin­gere Zahl, die dann in­ner­halb der nächs­ten Tage mehr­fach kor­ri­giert wird. 

Diego Jahn hat auf der Web­site www.coronavirus-dresden.de mit den Da­ten vom Ge­sund­heits­amt in­ter­es­sante Über­sich­ten an­ge­fer­tigt, wie die tat­säch­li­chen 7‑­Tage-In­zi­den­zen aus­se­hen, wenn man die Nach­mel­dun­gen be­rück­sich­tigt. Eine um­fang­rei­che Über­sicht mit Zah­len und Da­ten hat auch Neu­stadt-Ge­flüs­ter-Le­ser Fi­del in meh­re­ren Ta­bel­len zusammengetragen.

Maskenpflicht im Freien auf gekennzeichneten Plätzen und immer wenn sich mehrere Menschen näher kommen.
Mas­ken­pflicht im Freien auf ge­kenn­zeich­ne­ten Plät­zen und im­mer wenn sich meh­rere Men­schen nä­her kommen.

Sachsen: Lockdown bis 7. März verlängert

Ab Mon­tag, dem 15. Fe­bruar gilt eine neue Säch­si­sche Co­rona-Ver­ord­nung mit ers­ten Lo­cke­run­gen. Schu­len und Ki­tas kön­nen ein­ge­schränkt öff­nen und ab März auch Fri­seure, au­ßer­dem ist es er­laubt vor­be­stellte Wa­ren im Ein­zel­han­del ab­zu­ho­len, De­tails hier. Diese Ver­ord­nung gilt vor­erst bis zum 7. März. 

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Die Seilschaft am 15. August bei den Filmnächten am Elbufer

Belegung Intensivstationen

In der ver­gan­ge­nen Wo­che wur­den 36 Co­vid-19-Pa­ti­en­ten neu in Dresd­ner Kran­ken­häu­ser auf­ge­nom­men. Ins­ge­samt wur­den seit Aus­bruch der Pan­de­mie in Dres­den 1860 Pa­ti­en­ten sta­tio­när be­han­delt. Quelle: Ge­sund­heits­amt – auch hier gibt es of­fen­bar er­heb­li­che Nach­mel­dun­gen für die Vor­wo­chen. Laut DIVI-In­ten­siv­re­gis­ter wer­den in Dres­den 35 Co­vid-19-Pa­ti­en­ten auf In­ten­siv­sta­tio­nen be­han­delt, da­von wer­den 25 Pa­ti­en­ten in­va­siv be­atmet. Ak­tu­ell sind nach die­sem Re­gis­ter in Dres­den noch 60 In­ten­siv-Bet­ten frei. Die Si­tua­tion hat sich ge­gen­über den Vor­wo­chen verbessert. 

Bettenauslastung der Dresdner Krankenhäuser laut Dresden-Dashboard, die dargestellten Zahlen stellen eine Momentaufnahme dar und sind unter Umständen nicht mit verschiedenen Tagesreports/-daten im Zeitverlauf vergleichbar.
Bet­ten­aus­las­tung der Dresd­ner Kran­ken­häu­ser laut Dres­den-Da­sh­board, die dar­ge­stell­ten Zah­len stel­len eine Mo­ment­auf­nahme dar und sind un­ter Um­stän­den nicht mit ver­schie­de­nen Ta­ges­re­ports/-da­ten im Zeit­ver­lauf vergleichbar.

Corona-Schutzimpfungen

Am 11. Ja­nuar 2021 ha­ben die säch­si­schen Impf­zen­tren in den 13 Land­krei­sen bzw. Kreis­freien Städ­ten ih­ren Be­trieb auf­ge­nom­men. Bis da­hin wur­den zu­erst Be­woh­ner und Per­so­nal von Pfle­ge­ein­rich­tung so­wie Be­schäf­tigte in Kran­ken­häu­sern ge­impft. Das Dresd­ner Impf­zen­trum be­fin­det sich in der Messe Dres­den, Mes­se­ring 6, 01067 Dres­den. Fra­gen und Ant­wor­ten rund um die Impf­zen­tren gibt es auf den Sei­ten des Deut­schen Ro­ten Kreuz und auf sachsen.de. Das RKI ver­öf­fent­licht täg­lich ein Impf­quo­ten­mo­ni­to­ring. Mit Stand vom 5. Fe­bruar wur­den in Sach­sen knapp 124.000 Men­schen ge­impft, da­von ha­ben in­zwi­schen rund 57.000 Men­schen den vol­len Impf­schutz durch die Zweit­imp­fung er­hal­ten. Quelle: RKI-Impf­quo­ten­mo­ni­to­rin

Corona-Ampeln

Die Stadt­ver­wal­tung zeigt auf dresden.de seit An­fang De­zem­ber zwei Co­rona-Am­peln. Die eine zeigt das ak­tu­elle In­fek­ti­ons­ge­sche­hen, wie es beim Ge­sund­heits­amt ge­mel­det wird an, die an­dere den Stand des RKI. Die RKI-Am­pel ist für even­tu­elle Ein­schrän­kun­gen oder de­ren Auf­he­bung wich­tig. Die RKI-Am­pel ist in den ver­gan­ge­nen Wo­chen im­mer ge­rin­ger aus­ge­fal­len als die Am­pel vom Ge­sund­heits­amt. Diese zeigt jetzt be­reits seit fünf Ta­gen in Folge ei­nen Wert un­ter 100 an. An­ge­zeigt wird je­weils, wie viele Fälle es pro 100.000 Ein­woh­ner in Dres­den in den ver­gan­ge­nen sie­ben Ta­gen gab. 

Corona-Ampeln RKI und Gesundheitsamt Dresden - Stand: 14. Februar 2021
Co­rona-Am­peln RKI und Ge­sund­heits­amt Dres­den – Stand: 14. Fe­bruar 2021

Test- und Quarantäneregelungen

Be­trof­fene mit Sym­pto­men sol­len sich an ih­ren Haus­arzt oder die Co­rona-Am­bu­lanz am Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum wen­den. Für ge­setz­lich Kran­ken­ver­si­cherte über­neh­men die Kran­ken­kas­sen die Kos­ten. Wenn ein po­si­ti­ves Test­ergeb­nis vor­liegt, er­hält das Ge­sund­heits­amt die Mel­dung vom La­bor, er­mit­telt die Kon­takt­per­so­nen und legt fest, wel­che Per­so­nen zu tes­ten sind. Das Ge­sund­heits­amt selbst führt Co­rona-Tests aus­schließ­lich im Rah­men von Um­ge­bungs­un­ter­su­chun­gen durch. Die Kos­ten trägt die öf­fent­li­che Hand. 

Fra­gen zu Test­pra­xen wer­den auch un­ter Te­le­fon: 116117 be­ant­wor­tet. Co­rona-Tests für Per­so­nen ohne Sym­ptome füh­ren dar­über hin­aus nie­der­ge­las­sene freie La­bore in Sach­sen durch. Seit ver­gan­ge­ner Wo­che gibt es auch im In­dus­trie­ge­lände ein Co­rona-Test-Cen­ter. Die Kos­ten sind selbst zu tragen.

Per­so­nen, die ein po­si­ti­ves Test­ergeb­nis er­hal­ten, un­ter­lie­gen ei­ner Ab­son­de­rungs­pflicht (Qua­ran­täne). Die ak­tu­el­len Qua­ran­täne-Re­geln sind hier zu fin­den.

Erläuterungen

  • Fall­zahl: An­zahl al­ler la­bor­dia­gnos­tisch be­stä­tig­ten SARS-CoV-2-Fälle, die der Fall­de­fi­ni­tion ge­mäß § 11 Abs. 2 IfSG ent­spre­chen und ge­mäß § 11 Abs. 1 IfSG an die Lan­des­un­ter­su­chungs­an­stalt Sach­sen bzw. an das Ro­bert Koch-In­sti­tut über­mit­telt werden.
  • Ein­wei­sung Kran­ken­haus: An­zahl al­ler la­bor­dia­gnos­tisch be­stä­tig­ten SARS-CoV-2-Fälle, die auf­grund ei­ner CO­VID-19-Er­kran­kung in sta­tio­nä­rer Be­hand­lung sind.
  • Ster­be­fall: An­zahl al­ler la­bor­dia­gnos­tisch be­stä­tig­ten SARS-CoV-2-Fälle, wel­che laut To­ten­schein an ei­ner CO­VID-19-Er­kran­kung verstarben.
  • An­nah­men zur Schät­zung ge­ne­se­ner Fälle: Die Zahl der ge­ne­se­nen Fälle stellt le­dig­lich eine Schät­zung dar. Eine ent­spre­chende Mel­dung an das zu­stän­dige Ge­sund­heits­amt er­folgt nicht. Die zu­grunde lie­gen­den An­nah­men ent­spre­chen den Schätz­pa­ra­me­tern auf Lan­des­ebene (Sach­sen). Es wird von ei­ner Ge­ne­sung 14 Tage nach Mel­de­da­tum bei Fäl­len ohne ge­mel­dete Hos­pi­ta­li­sie­rung und von ei­ner Ge­ne­sung 30 Tage nach Mel­de­da­tum bei Fäl­len mit ge­mel­de­ter Hos­pi­ta­li­sie­rung ausgegangen.
  • An­nahme zur Schät­zung der ak­tu­ell In­fi­zier­ten: Die Zahl re­sul­tiert aus den ge­mel­de­ten Fäl­len ab­züg­lich der Ster­be­fälle und der Ge­ne­se­nen. So­mit kann es sich auch hier nur um eine Schät­zung handeln.

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14 Ergänzungen

  1. Wie war das ei­gent­lich noch­mal, hatte A. Mer­kel nicht ver­kün­det, dass man erst zur Nor­ma­li­tät zu­rück­keh­ren könne, wenn ein Impf­stoff ge­fun­den sei?
    Nun, es ist seit Wo­chen so­weit, und die neue Nor­ma­li­tät will und will nicht wie­der zur al­ten Nor­ma­li­tät zurückmutieren.
    Ob es an den C.-Mutanten liegt?

    In­ter­es­sant in dem Zu­sam­men­hang, wie ver­schie­dene Län­der in Ih­ren Qual(itäts)medien auf der­art ver­schie­dene Zah­len kommen:

    Juni 2020, SWR, Deutschland
    "Mehr als hun­dert Mu­ta­tio­nen ha­ben For­scher seit Be­ginn der Pan­de­mie im Erb­gut des neuen Co­ro­na­vi­rus gefunden…"
    https://www.swr.de/wissen/mutationen-coronavirus-100.html

    No­vem­ber 2020, CNNUSA
    Der Ar­ti­kel be­schreibt, dass mehr als 12.000 Mu­ta­tio­nen des "neu­ar­ti­gen Co­ro­na­vi­rus" un­ter­sucht wur­den (von Pro­ben aus 99 Ländern).
    https://edition.cnn.com/2020/11/25/health/coronavirus-mutations-no-big-deal-scn/index.html

    Nun gut, in 5 Mo­na­ten hät­ten ja noch 11.900 Mu­ta­tio­nen hin­zu­kom­men kön­nen, das wird es wohl sein.
    Egal, bes­ser nicht dar­über nach­den­ken. Un­sere Ex­per­ten ha­ben alle recht, alle Maß­nah­men sind ge­recht­fer­tigt, und wer Be­den­ken bzgl. der Frei­heit des In­di­vi­du­ums an­bringt ist ein­fach nur – doof.
    *Iro­nie­Mo­du­s­Aus*

  2. Liebe Fran­ziska, hast Du eine Quelle für die Aus­sage, dass man zur Nor­ma­li­tät zu­rück­keh­ren könne, wenn ein Impf­stoff ge­fun­den sei? Ich hab das ir­gend­wie an­ders in Erinnerung. 

    Und zu der An­zahl der Mu­ta­tio­nen, viel­leicht magst Du Dir vor­stel­len, dass die For­schung daran im Juni 2020 nicht ein­fach auf­ge­hört hat. Auch auf quarks.de, ei­ner Seite des WDR, ist da­von die Rede, dass schon im Sep­tem­ber 12.000 Mu­ta­tio­nen be­kannt waren.

  3. Hey An­ton,
    wie hast Du es denn in Er­in­ne­rung? Je­den­falls, hier ei­nige Quel­len dazu:

    1. Welt.de zi­tiert Mer­kel, Auszug:
    …an die Co­rona-Maß­nah­men zu hal­ten. Die ak­tu­el­len Zah­len wür­den Hoff­nung ma­chen, den­noch müsse man kon­se­quent blei­ben. Ei­nige Dinge müss­ten so lange gel­ten, „bis es ei­nen Impf­stoff gibt“. 

    Ei­nige Maß­ga­ben, wie zum Bei­spiel das Ab­stand­hal­ten und der Ver­zicht auf Hän­de­schüt­teln, müss­ten so lange gel­ten, bis es ei­nen Impf­stoff ge­gen das Co­ro­na­vi­rus gibt. 

    Auch wenn die Zah­len mal ei­nen Tag bes­ser wer­den, sie (die Pan­de­mie) wird nicht ver­schwin­den, bis wir wirk­lich ei­nen Impf­stoff ha­ben, mit dem wir die Be­völ­ke­rung im­mu­ni­sie­ren können.“ 

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article207167375/Merkel-zu-Corona-Solange-wir-keinen-Impfstoff-haben-wird-das-gelten.html

    —> diese Sätze sa­gen also an­ders­herum aus­ge­drückt aus:
    – ei­nige Dinge (Maß­nah­men) gel­ten nicht mehr, so­bald es ei­nen Impf­stoff gibt
    – so­bald es ei­nen Impf­stoff ge­gen das Co­ro­na­vi­rus gibt, gel­ten Maß­ga­ben wie Ab­stand­hal­ten und der Ver­zicht auf Hän­de­schüt­teln nicht mehr
    – wenn wir ei­nen Impf­stoff für die Im­mu­ni­sie­rung der Be­völ­ke­rung ha­ben, wird die Pan­de­mie verschwinden

    2. Mer­kel-Rede
    "So­lange es kei­nen Impf­stoff und kein Me­di­ka­ment ge­gen das Vi­rus gibt, ist die Ein­hal­tung des Ab­stan­des der wirk­samste Schutz."

    https://www.bundesregierung.de/breg-de/service/bulletin/rede-von-bundeskanzlerin-dr-angela-merkel-1739802

    —> in­ter­es­sant zu be­ob­ach­ten üb­ri­gens, wie Ab­stände von den wirk­lich we­nigs­ten ein­ge­hal­ten wer­den (beim Ein­kau­fen, Schlange ste­hen, in Bus & Bahn)…wobei das ge­for­derte Ab­stand­hal­ten in öf­fent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln gar nicht mög­lich ist (beim Ein- und Aus­stei­gen und feh­len­der Ab­stand von Sitz­plät­zen zu den Gän­gen) und den­noch dür­fen wer­weiß­wie­viele tau­sende Men­schen diese täg­lich nut­zen. Kon­se­quen­ter­weise müßte man diese Trans­port­mit­tel also auch verbieten.
    Selbst maß­nah­men­be­für­wor­tende und re­gie­rungs­kurs­kon­forme Men­schen hal­ten sich so­wohl frei­wil­lig als auch un­frei­wil­lig nicht an die eben­falls buß­geld­be­haf­te­ten Ab­stands­re­geln und be­ge­hen so­mit eine "Straf­tat", grei­fen aber mun­ter z.B. mas­ken­be­freite Men­schen an, wo­bei ja beide Punkte (keine Maske und feh­len­der Ab­stand) als straf­bar und Ord­nungs­wid­rig­keit gelten.

    3. (dies­mal nicht Mer­kel, son­dern ihre Ex­per­ten vom RKI):

    "RKI: Ohne Impf­stoff keine Rück­kehr zur Normalität"
    https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/rki-ohne-impfstoff-keine-rueckkehr-zur-normalitaet,RwmN6bN

    —> an­ders aus­ge­drückt: "mit Impf­stoff Rück­kehr zur Normalität"

    …und noch kurz zu den Mu­ta­tio­nen: die 12.000 Mu­tan­ten wa­ren si­cher nicht erst ab Sep­tem­ber be­kannt; von gründ­li­cher und wis­sen­schaft­li­cher Re­cher­che der ge­lei­te­ten Me­dien (in die­sem Fall: SWR) kann also nicht aus­ge­gan­gen werden.

  4. Liebe Fran­ziska, "sie (die Pan­de­mie) wird nicht ver­schwin­den, bis wir wirk­lich ei­nen Impf­stoff ha­ben, mit dem wir die Be­völ­ke­rung im­mu­ni­sie­ren kön­nen." Da­mit ist doch klar, dass die Pan­de­mie nicht en­det, wenn der Impf­stoff da ist, son­dern dass sie en­det, wenn aus­rei­chend Men­schen ge­impft sind, also die "Be­völ­ke­rung im­mu­ni­siert". Und das gilt na­tür­lich auch für die Rede der Bun­des­kanz­le­rin und für den von Dir ver­link­ten BR-Ar­ti­kel. Das sollte ei­gent­lich je­dem lo­gisch den­ken­den Men­schen klar sein, dass ein Impf­stoff nur dann hilft, wenn er in Grö­ßen­ord­nun­gen in der Be­völ­ke­rung ver­impft ist. Die Kopf­schmer­zen ge­hen ja auch nicht weg, nur weil ne Aspi­rin im Schrank steht. 

    Zu dem SWR-Bei­trag, dort heißt es mit Stand vom 24. Juni 2020 "Mehr als hun­dert Mu­ta­tio­nen ha­ben For­scher seit Be­ginn der Pan­de­mie im Erb­gut des neuen Co­ro­na­vi­rus ge­fun­den" und im nächs­ten Satz "Al­ler­dings ist die Flut der Da­ten so groß, dass eine ge­naue Ana­lyse sämt­li­cher Ver­än­de­run­gen noch Mo­nate dau­ern wird." Ich sehe da kei­nen Wi­der­spruch dazu, dass im Sep­tem­ber dann von meh­re­ren Tau­send Mu­ta­tio­nen die Rede ist, das deu­tet sich ja ge­wis­ser­ma­ßen schon an in dem Artikel.

  5. @Anton
    Was die "Re­geln für die All­ge­mein­heit" be­trifft, hast Du recht.
    Die "Herde" als Gan­zes muß ja im­mun wer­den (wer hat ei­gent­lich den Be­griff Her­denim­mu­ni­tät ge­prägt? Man könnte bei­nahe mei­nen, die Be­völ­ke­rung wird als "Vieh" angesehen.)
    Aber, lo­gisch wei­ter­ge­dacht, sollte man nicht den­noch Lo­cke­run­gen (eine für alle sicht­bare be­gin­nende Rück­kehr zur "al­ten" Nor­ma­li­tät) dort se­hen kön­nen, wo be­reits fleis­sig ge­impft wurde (Al­ters- und Pflegeheime)?
    Der ex­pe­ri­men­telle Impf­stoff, (nach des­sen Gabe ja be­reits vie­l­er­heims auf ein­mal an be­kann­ten und un­be­kann­ten Vor­er­kran­kun­gen ge­stor­ben wird) ist also be­reits im Kör­per und steht nicht mehr im Schrank wie die Aspirinpille.
    Aber nein, das Zep­ter läßt man sich nun nicht mehr aus der Hand neh­men. Erklärungen/​Vorwände fin­det man im­mer, um die "neue Nor­ma­li­tät" bei­zu­be­hal­ten bzw. im­mer noch neuer zu ge­stal­ten, siehe z.B. hier:
    https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/coronavirus/nach-corona-impfung-trotzdem-keine-lockerungen-in-altenheimen-100.html
    Zi­tat im sel­ben Artikel:
    "Denn noch ist nicht klar, ob Ge­impfte das Vi­rus tat­säch­lich nicht wei­ter­ge­ben kön­nen. Ohne diese Klar­heit wä­ren Lo­cke­run­gen zu gefährlich."
    Oha.

  6. Liebe Fran­ziska, die Ant­wort steht doch schon im von Dir ver­link­ten Ar­ti­kel: "Of­fene Fra­gen zur Wirk­sam­keit der Imp­fung, Be­richte über große Co­rona-Ab­brü­che in Pfle­ge­hei­men, die Angst vor den neuen Vi­rus-Mu­ta­tio­nen, feh­lende Impf-Kon­zepte für neue Heim­be­woh­ner" – wo­bei ich an­nehme, dass mit den Ab­brü­cken, Aus­brü­che ge­meint sind. Er­war­test Du tat­säch­lich von der Bun­des­kanz­le­rin, dass sie im April 2020 schon ge­nau wis­sen sollte, wel­che Pro­bleme und Kom­pli­ka­tio­nen es zum Impf­start acht Mo­nate spä­ter ge­ben soll? 

    Was aus Stu­dien über die Wirk­sam­keit der Imp­fung bis­her be­kannt ist, ist, dass sie das Ri­siko der Er­kran­kung er­heb­lich ver­rin­gern. (Siehe Be­richt ntv), wie an­ste­ckend Ge­impfte sind, ist mei­nes Wis­sens noch nicht be­kannt. Da­her sind na­tür­lich alle un­ge­impf­ten in Se­nio­ren­hei­men wei­ter ge­fähr­det, so dass es lo­gisch er­scheint, dort noch nicht zu lockern.

    Im Üb­ri­gen ist es sehr hübsch, wie du dem­ago­gisch die Dis­kus­sion im­mer mit klei­nen Ad­jek­ti­ven an­rei­cherst. Hast Du das nö­tig? Willst Du nicht lie­ber sach­lich diskutieren?

  7. Die Er­fah­rung mit mei­nem ehe­ma­li­gen Nach­barn war wie folgt: Auf­grund ei­nes schwe­ren Un­falls konnte be­sag­ter Nach­bar mit 2 Gips­ar­men noch nicht mal ein Bier auf­ma­chen. So ha­ben wir uns ken­nen­ge­lernt. Auch Ar­bei­ten war mo­na­te­lang nicht mög­lich. Also war er den gan­zen Tag mit ein­ge­schränk­ter Be­we­gungs­mög­lich­keit in sei­ner Bude und fing an, sich selbst zu ra­di­ka­li­sie­ren, wie es so schön heißt. Aber die Reichs­bür­ger­num­mer. Das war 2011, lang be­vor es en Vogue war. Und aus den an­fäng­lich zwang­lo­sen Bier­aben­den wur­den dann eben im­mer schrul­li­gere Ver­schwö­rungs­abende. Seine kur­zen Vi­deo­be­weise zu al­lem mög­li­chen aus die­ser Ecke habe ich zu Be­ginn noch Ge­gen­rede ge­leis­tet. Das trug al­ler­dings keine Früchte. Es half nur: ghos­ting. Da ich kein The­ra­peut bin. Selbst­re­dend kann man das als schwei­gen­des Mit­mar­schie­ren in­ter­pre­tie­ren. Muss man aber nicht.

  8. Viel­leicht spen­diert man den Wirr­den­ken­den ei­nen Jah­res­auf­ent­halt in Nord­ko­rea zur Rehabilitation…
    Ist na­tür­lich auch sehr ra­di­kal, doch was soll man sonst mit die­sen Leu­ten ma­chen? Re­den und Dis­ku­tie­ren hilft ja auch nicht.

  9. Fa­ron

    Viel­leicht ein­fach nur so sein las­sen? Igno­rie­ren, sich sei­nen Teil den­ken oder gern auch aus­spre­chen, aber we­der um­er­zie­hen noch be­kämp­fen? Ein­fach in un­se­rer to­le­ran­ten, welt­of­fe­nen, auf­ge­klär­ten und su­per lo­cke­ren, hip­pen Ge­sell­schaft so sein lassen?

    Ver­rückt ich weiß.

  10. Phil

    Welt­of­fen, Auf­ge­klärt, To­le­rant, Locker…
    schön wäre es, nur wä­ren es dann doch keine Quatsch­den­ker (mit teils ul­tra­rechts­ex­tre­men An­sich­ten) mehr,
    zu­min­dest, wenn Sie hier von Ge­sell­schaft im All­ge­mei­nen schreiben.

    To­tal ver­rückt, ich weiß!

  11. @ Phil
    Die C.eiten sind lei­der vor­bei, das vi­ru­lent in Szene ge­setzte Ge­sche­hen hat al­les et­was umdefiniert.
    To­le­ranz => So­li­da­ri­tät der Mehr­heit ge­gen dreiste Hin­ter­fra­ger, Frei­heits­be­dürf­tige und (ver­ant­wor­tungs­lose, weil kranke) Maskenbefreite
    Auf­klä­rung => Ab­schaf­fung von (rück­stän­di­gem) selbst­stän­di­gem Den­ken (viel zu ver­wir­rend, da musste wirk­lich mal eine ein­heit­li­che Lö­sung her)

  12. 180.000 Fälle in Sach­sen. Mit der Dun­kel­zif­fer 5 mul­ti­pli­ziert bei 5 Mio Ein­woh­nern hatte in Sach­sen rein rech­ne­risch je­der Fünfte schon das Virus.

    Ich lebe nor­mal, Maske wo ich muss, biss­chen Ab­stand auf Ar­beit. Hier und da bei Freun­den, wie das so geht.

    Ein Arzt aus Leu­ben hat von 50zig To­des­fäl­len in ei­nem Dres­de­ner Pfle­ge­heim be­rich­tet. Ich, Kol­le­gen, Fa­mil­lie, ir­gend­wie nichts.

    Nach ei­nem Jahr. Mal ein Krat­zen. Kann es sein, das das Vi­rus auch so gut zir­ku­liert? Schützt der Lock­down wirk­lich die Schwachen?

    Als Rad­fah­rer ist man bes­ser am Puls der Zeit, of­fen, nicht in ei­ner Au­to­ka­bine ab­ge­kap­selt. Der Ver­kehr rollt, alle wol­len zur Ar­beit. Es ist was los, au­ßer Kul­tur und Freizeitsport.

    Wenn das Vi­rus so durch eine Pfle­ge­ein­rich­tun­gen durch­geht, dann doch auch durch Bü­ros, Su­per­märkte, Fa­mi­lien, die Tref­fen wel­che er­laubt sind – den gan­zen täg­li­chen Wahnsinn.

    Ich be­halte es mir auch vor, nach ei­ner Bahn­fahrt zu po­peln. Undezinfiziert.

    Ich be­komme das al­les nicht zusammen.

    Ur­sprüng­lich komme ich von ei­nem Dorf. Die Ge­fähr­lich­keit des Vi­rus für Hoch­be­tagte hat sich herum ge­spro­chen. Ich gehe da­von aus, das diese Leut­chen ent­spre­chend vor­sich­tig sind. Und trotz­dem, höre ich von dem Ört­chen das sich wel­che an­ge­steckt ha­ben, von den Älteren.
    Wohl im La­den? Was ma­chen die sonst dort? Party?

    Ich bohre in der Nase, ÖPNV.
    Na­tür­lich erst im Anschluss.
    Bin ja sozial.

    Was ist hier los?

    Au­gen zu und Maß­nah­men ak­zep­tie­ren, so schwer es fällt so un­wirk­lich al­les zu seien scheint.
    Im­mer­hin küm­mert die Po­li­tik sich um uns.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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