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Die Seilschaft am 15. August bei den Filmnächten am Elbufer

Umweltamt warnt vor dünnem Eis

Sta­bi­les Win­ter­wet­ter, Tage mit Dau­er­frost, Eis­bil­dun­gen auf Ge­wäs­sern – das hat seine Ver­lo­ckun­gen, aber auch Tü­cken. Das Dresd­ner Um­welt­amt und die Feu­er­wehr war­nen ak­tu­ell da­vor, die ent­ste­hende Eis­schicht auf Tei­chen, Seen, Bä­chen und Flüs­sen zu betreten. 

Brüchiges Eis an der Prießnitz
Brü­chi­ges Eis an der Prießnitz

Die Trag­fä­hig­keit wird nicht über­prüft. Da­her be­steht grund­sätz­lich die Ge­fahr, dass Per­so­nen beim Be­tre­ten ein­bre­chen. Oft bil­den sich un­ter Fließ­ge­wäs­sern Hohl­räume we­gen schwan­ken­der Was­ser­stände. Die Eis­stärke wächst in Na­tur­ge­wäs­sern un­ein­heit­lich. El­tern soll­ten Kin­der un­be­dingt auf­klä­ren und not­falls auch be­auf­sich­ti­gen. Er­wach­sene soll­ten sich stets ih­rer Vor­bild­rolle be­wusst sein.

Eis nicht aufbrechen

Au­ßer­dem dür­fen ver­eiste Bä­che oder Flüsse kei­nes­falls ei­gen­stän­dig auf­ge­bro­chen wer­den. So­bald sich Schol­len oder Bruch­stü­cke in Be­we­gung set­zen, kann an Eng­stel­len, Krüm­mun­gen und Hin­der­nis­sen so­ge­nann­ter Eis­ver­satz ent­ste­hen. Da­bei schiebt sich das Eis über­ein­an­der und türmt sich auf. 

Da­durch kön­nen Brü­cken, Ge­wäs­ser­an­la­gen und so­gar Dei­che be­schä­digt wer­den. Au­ßer­dem kann sich das flie­ßende Ge­wäs­ser ober­halb der Schol­len Wege bah­nen und stauen, so dass es in kur­zer Zeit zu Über­flu­tun­gen kommt. Ein Rück­stau mit Über­flu­tung kann auch ein­tre­ten, wenn ge­räum­ter Schnee in die Fließ­ge­wäs­ser ent­sorgt wird. Dies sollte un­ter­las­sen wer­den, denn Schnee­hau­fen im Ge­wäs­ser oder am Ufer kön­nen durch­frie­ren und so den Bach aufstauen.

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Bei dau­er­haft tie­fen Tem­pe­ra­tu­ren kon­trol­lie­ren Fach­leute des Um­welt­am­tes die klei­ne­ren Ge­wäs­ser im Stadt­ge­biet auf Eis­gang. Ins­be­son­dere in der Tau­pe­ri­ode kann Eis eine Ge­fahr dar­stel­len, wenn auch mit Hoch­was­ser zu rech­nen ist. Al­ler­dings war das bei den klei­ne­ren Ge­wäs­sern selbst im har­ten Win­ter 2006 kein grö­ße­res Problem.

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Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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