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Eine Welt der bunten Wärme – Argali Filzkunst

Schon seit 2006 gibt es in der Kunst­hof­pas­sage eine Laden­ga­le­rie rund um Filz und Wolle. Die­ses Jahr hat er mit Uta W. Riad eine neue Betrei­be­rin bekom­men. Und einen neuen Namen, für den ein zot­te­li­ger Gebirgs­be­woh­ner Pate steht: Argali. Die Benen­nung nach einem Wild­schaf fasst das Kon­zept gut zusam­men. Um Wolle dreht es sich, und um Natürlichkeit.

Hüte, Sitzkissen oder Eierwärmer - aus Filz lässt sich so einiges machen.
Hüte, Sitz­kis­sen oder Eier­wär­mer – aus Filz lässt sich so eini­ges machen.

Eine lange Erfolgsgeschichte

Wolle, spe­zi­ell der dar­aus her­ge­stellte Filz ist ein außer­ge­wöhn­li­ches Mate­rial. Es ist viel­fäl­tig, nach­hal­tig, lang­le­big, gleicht Tem­pe­ra­tu­ren aus und ist bei der rich­ti­gen Ver­ar­bei­tung sogar was­ser­dicht. Seit Jahr­tau­sen­den wird des­we­gen Wolle genutzt, um Klei­dung und teil­weise auch Behau­sun­gen her­zu­stel­len. Das Filz­hand­werk ist also eines der ältes­ten überhaupt.

Ein Schaf aus Schaf.
Ein Schaf aus Schaf.

Sein Aus­ster­ben zu ver­hin­dern und sowohl die Tra­di­tion als auch die Men­schen, die von ihr leben, zu unter­stüt­zen, ist das Her­zens­an­lie­gen der frisch geba­cke­nen Laden­be­sit­ze­rin. Des­we­gen ver­kauft sie in ihrem Laden statt Mas­sen­ware hand­ge­fer­tigte Pro­dukte aus klei­nen Betrie­ben. Kir­gi­si­sche Tep­pi­che und Kap­pen tei­len sich ein Regal mit Filz­tie­ren, die von einer mon­go­li­schen Fami­lie gefer­tigt werden.

Sorgfältiges Sortiment

Dane­ben ste­hen eigene Krea­tio­nen und Schöp­fun­gen von drei Fil­ze­rin­nen aus der Region zum Ver­kauf. Außer­dem Anfer­ti­gun­gen aus einer Filz­werk­statt in Weh­len, die Teil eines Jugend­hilfs­pro­jekts der AWO ist. Jen­seits der wol­li­gen Werke gibt es ein aus­er­le­se­nes Sor­ti­ment an wei­te­rem Kunst­hand­werk. Ob fili­grane Ket­ten aus Sil­ber und Stei­nen oder Holz­ohr­ringe aus alten Skate­boards – alles ist besonders.

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Und noch etwas ganz beson­de­res gibt es in der Laden­ga­le­rie: ara­bi­schen Mokka. Das kommt nicht von unge­fähr, denn Uta betreibt seit vie­len Jah­ren eine Gas­tro­no­mie auf ver­schie­de­nen Dresd­ner Märk­ten. Ihre eigene Gewürz­mi­schung, mit der sie den Kaf­fee zube­rei­tet, erfreut sich gro­ßer Beliebt­heit und nun auch eines fes­ten Verkaufsortes.

Charakteristische Bedeckungen warten auf die entsprechenden Köpfe, während es daneben zur einmaligen Begegnung eines Kamels und einer Robbe kommt.
Cha­rak­te­ris­ti­sche Bede­ckun­gen war­ten auf die ent­spre­chen­den Köpfe, wäh­rend es dane­ben zur ein­ma­li­gen Begeg­nung eines Kamels und einer Robbe kommt.

Wo Kaffee und Kunst aufeinandertreffen

Der feste Stand­ort kommt nicht nur dem Mokka und sei­nen Fans zugute. Auch für Uta selbst, die seit 24 Jah­ren mit der Welt der Wolle ver­traut ist und die das Markt­le­ben all­mäh­lich anstrengte, ist er eine glück­li­che Fügung. Sie kannte die frü­here Besit­ze­rin Mar­tina Keyn und wurde von ihr im letz­ten Som­mer gefragt, ob sie sich die Nach­folge vor­stel­len könne.

Die frisch gebackene LadenbetreiberinUta W. Riad ist nicht nur Ladenbesitzerin, sondern auch Künstlerin. Eins ihrer Werke ist rechts neben ihr zu sehen.
Uta W. Riad ist nicht nur Laden­be­sit­ze­rin, son­dern auch Künst­le­rin. Eins ihrer Werke ist rechts neben ihr zu sehen.

Das konnte sie, und so trifft sich nun im Laden die Stamm­kund­schaft aus zwei Krei­sen: die Men­schen, die Uta vom Mokka-Stand oder dem Mit­tel­al­ter­markt im Stall­hof ken­nen, wo sie seit lan­gem ihre Filz­pro­dukte ver­kauft. Und die Kund*innen, die das spe­zi­elle Ange­bot im Kunst­hof zu schät­zen gelernt haben.

Die Ladengalerie von außen - das Schild mit dem Logo ist noch in Arbeit.
Die Laden­ga­le­rie von außen – das Schild mit dem Logo ist noch in Arbeit.

Argali ist dabei aber noch mehr als eine unkon­ven­tio­nelle Ein­kaufs­mög­lich­keit. Wie der Begriff Laden­ga­le­rie bereits ver­rät, gibt es in wech­seln­den Aus­stel­lun­gen auch Kunst zu sehen. Momen­tan wer­den die Wände ver­ziert von Tul­pen­sti­cke­reien Afgha­ni­scher Frauen. Für die, die selbst künst­le­risch tätig wer­den wol­len, fin­den auf Anfrage Work­shops statt.

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Argali Filzkunst

  • Hoch­wer­tige und indvi­du­elle Handwerkskunst
  • Kunst­hof­pas­sage, Gör­lit­zer Straße 23, 01099 Dresden
  • Öff­nungs­zei­ten: Di-Fr 12 – 18 Uhr, Sa 11 – 16 Uhr
  • www.argali-filzkunst.de
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Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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