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Umfrage zur Woche des guten Lebens

Die Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Dres­den hat eine wis­sen­schaft­li­che Um­frage zur "Wo­che des gu­ten Le­bens" er­stellt. Da­bei soll be­son­ders die Ein­stel­lung der Be­frag­ten zur Wo­che des gu­ten Le­bens er­fasst wer­den. Ge­mein­sam mit dem Leib­niz-In­sti­tut für öko­lo­gi­sche Raum­ent­wick­lung hat die Pro­fes­sur für Ver­kehrs­psy­cho­lo­gie der TU Dres­den den On­line-Fra­ge­bo­gen konzipiert. 

Umfrage zur autofreien Neustadt online
Um­frage zur au­to­freien Neu­stadt online

Laut der Wis­sen­schaft­le­rin Fre­de­rike von Re­chen­berg (TU Dres­den) soll es in der Um­frage aber nicht nur um die au­to­freie Wo­che in der Neu­stadt ge­hen. So wird auch das all­ge­meine Mo­bi­li­täts­ver­hal­ten in Dres­den so­wie in der Neu­stadt abgefragt. 

Au­ßer­dem wer­den Fra­gen zu Wahr­neh­mun­gen und Wün­sche an den öf­fent­li­chen Raum der Stadt Dres­den ge­stellt. Ne­ben der au­to­freien Wo­che geht es auch um die Ein­stel­lung zu ähn­li­chen Pro­jek­ten (wie POP-UP-Bi­kela­nes oder ver­kehrs­be­ru­higte Stadtteile).

Die Um­frage rich­tet sich be­son­ders an alle Neustädter*innen – teil­neh­men kann aber jede Per­son, die in Dres­den wohnt. Die Be­ant­wor­tung dau­ert ma­xi­mal 15 Mi­nu­ten und ist per Smart­phone oder Com­pu­ter on­line mög­lich. Der Link zur Um­frage ist bis zum 15. Juli 2020 freigeschaltet.

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Ins­ge­samt lässt sich der Fra­ge­bo­gen schnell durch­spie­len, viele Fra­gen sol­len durch eine Wert­skala be­ant­wor­tet wer­den. An ei­ni­gen Stel­len sind die Fra­gen schwer ver­ständ­lich, das kann man aber am Ende der Um­frage an­mer­ken. Da­bei kön­nen auch wei­tere Ideen an­ge­bracht werden. 

Größ­ter Knack­punkt an der Um­frage bleibt die Glaub­wür­dig­keit der Er­geb­nisse. So wurde keine Vor­keh­rung ge­trof­fen, eine dop­pelte Be­ant­wor­tung aus­zu­schlie­ßen. Verfechter*innen des je­wei­li­gen Stand­punk­tes könn­ten theo­re­tisch un­be­grenzt oft an der Um­frage teilnehmen. 

Der Fra­ge­bo­gen ist teil ei­ner wis­sen­schaft­li­chen Be­glei­tung, die für je­des Zu­kunfts­stadt­pro­jekt vor­ge­se­hen ist. Für die Wo­che des gu­ten Le­bens über­nimmt das die TU Dres­den und das Leib­niz-In­sti­tut für öko­lo­gi­sche Raum­ent­wick­lung. Die Wissenschaftler*innen pla­nen noch zwei wei­tere Um­fra­gen nach der Pro­jekt­durch­füh­rung im Früh­jahr 2021. 

Of­fi­zi­elle Er­geb­nisse der Stu­die wird es je­doch erst nach dem Pro­jekt im nächs­ten Jahr ge­ben. An­dere For­men ei­ner wis­sen­schaft­li­chen Be­glei­tung sind nicht vor­ge­se­hen, so seien laut Wis­sen­schaft­le­rin Fre­de­rike von Re­chen­berg keine qua­li­ta­ti­ven In­ter­views mit den Macher*innen oder Ge­wer­be­trei­ben­den geplant.

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Die Be­tei­li­gung ist frei­wil­lig. Die ge­sam­mel­ten Da­ten wer­den an­ony­mi­siert und nicht an Dritte wei­ter­ge­ge­ben. Alle Teilnehmer*innen kön­nen bei ei­nem Ge­winn­spiel ei­nes Fahr­rad­la­dens mit­ma­chen. Da­bei wer­den ins­ge­samt vier Gut­scheine im Wert von 25 Euro verlost.

"Woche des guten Lebens"

Die "Wo­che des gu­ten Le­bens" wird von der Stadt Dres­den im Rah­men des Pro­jekt Zu­kunfts­stadt un­ter­stützt. Das Pro­jekt ist von Neustädter*innen für Neustädter*innen ge­plant und wird im Mai 2021 statt­fin­den. So soll ein Teil der Neu­stadt in eine Fuß­gän­ger­zone um­ge­wan­delt wer­den, in diese Au­tos und Mo­tor­rä­der nur im Aus­nah­me­fall ein­fah­ren dürfen.

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37 Ergänzungen

  1. Es ist ja grund­sätz­lich im­mer schön, wenn man sein Hobby zum Be­ruf ma­chen kann. Oder umgekehrt. 

    Aber mal ganz ehr­lich. Ir­gend­wann nervt das. Die­ses Sendungsbewusstsein.

    Gut ge­meinte Grüße vom Balkon.

  2. Lie­bes Bal­kon­duo, es wurde in di­ver­sen Kom­men­tar­spal­ten im­mer wie­der be­klagt, dass es keine Um­frage gäbe, nun gibt's eine, wir be­rich­ten und ihr seid ge­nervt. Yes!

  3. @Anton

    Wir fin­den es toll, wie du deine Schutz­be­foh­lene be­schützt. An der Tat­sa­che än­dert das al­ler­dings nichts. Und um uns zu ner­ven be­darf es et­was mehr.…. ;-)

  4. Lie­ber Stat­ler, lie­ber Wal­dorf, ei­ner von euch bei­den hat doch ge­schrie­ben: "Ir­gend­wann nervt das." Be­zog sich das gar nicht auf euch, oder soll das "ir­gend­wann" an­deu­ten, dass es euch ak­tu­ell noch gar nicht nervt, son­dern erst in ein paar Wo­chen, Mo­na­ten, Jah­ren? Na dann, ma­chen wir ein­fach wei­ter so, wie bis­her. Bis da­hin emp­fehle ich den Be­griff Schutz­be­foh­lene mal nachzuschlagen.

  5. @Anton

    Du bist ein "Krü­mel­ka­cker" !

    Wir er­set­zen hier­mit "ge­nervt" durch "ziem­lich genervt"

    An­sons­ten ein schö­nes Wochenende.…

    ;-)

  6. @Anton

    Das ist keine Be­fra­gung der (be­trof­fe­nen) Anwohner!

    Will es die Neu­stadt? Sind wir mit dem Sta­tus Quo unzufrieden?
    Wol­len wir ein Pro­jekt wie die­ses? Wol­len wir es an­ders? Ist Sa­che der Anwohner.

    …so kann da deutschlandweit/​weltweit je­der was schrei­ben… auch mehr­fach??? Ist ein Witz oder Ernst?

    Das ist nur die "wis­sen­schaft­li­che" Be­glei­tung des Pro­jek­tes. Die ers­ten Schwach­stel­len hast Du sel­ber schon rausgefunden…
    Ar­bei­tet man heute so an der TU..?

    Es ist also nur ir­gend­eine Um­frage von vie­len, ohne Relevanz.

  7. Lie­ber Frei-wil­lig, nicht ich, son­dern die Luisa hat das her­aus­ge­fun­den. So viel Zeit muss sein. Es gibt am Ende der Um­frage auch ein Kom­men­tar­feld, da kann man rein­schrei­ben, was man falsch fin­det. Viel­leicht fin­dest Du die Zeit, das zu nut­zen, dann kommt es bei den Entwickler*innen auch an.

  8. Was ist mit der 79 Jahre al­ten Oma? Ich kann das.. (war nicht schwer)

    Hier kön­nen jetzt die 2500 Mit­glie­der des BUND e.V. das Bild verzerren… ;-)

    Egal, da hat Luisa ei­nen wich­ti­gen Punkt getroffen:

    So ist die "Um­frage" nicht fun­diert. Hier wird nicht her­aus­ge­fun­den, was die Neu­städ­ter wollen. 

    Ein Witz.

  9. Ei­nen so ha­ne­bü­che­nen Fra­ge­bo­gen, in dem tlw. die­selbe Frage un­ter ver­schie­de­nen For­mu­lie­run­gen ab­ge­fragt wird und ich am Schluss auf­ge­for­dert werde, ein Pass­wort zu er­stel­len, das pro­blem­los de-an­ony­mi­sier­bar ist, werde ich ganz be­stimmt ignorieren.
    „Das Pro­jekt würde mich ner­vös ma­chen“. Echt jetzt?
    Au weia .…..

    Frank

  10. @Frank: Wie ge­nau könn­test Du das Pass­wort pro­blem­los dean­ony­mi­sie­ren? Ich geb Dir mal ein Bei­spiel: ERR1063D … Wenn das so pro­ble­mos de-an­ony­mi­sier­bar ist, kannst Du das be­stimmt ruck­zuck entschlüsseln. 

    Dass die­selbe Frage un­ter ver­schie­de­nen For­mu­lie­run­gen ab­ge­fragt wird, ist ein üb­li­ches so­zi­al­wis­sen­schaft­li­ches Kontrollwerkzeug.

  11. @Frank

    Du sollst da ja auch nicht mit­ma­chen, Du sollst Dich nur "ver­kehrs­psy­cho­lo­gisch be­glei­tet" fühlen.… ;-)

    Das mit den Pass­wör­ten ist nur für die, die öf­ter mitmachen !!! 

    Also nicht ner­vös wer­den… Die wol­len auch Dich "mit­neh­men"
    und wo Du bist "ab­ho­len" um Dich bes­ser "mit­den­ken" zu können.…..

    P.S.:
    (1.Semester: "Sta­tis­tik ist eine Hure")

  12. @Frei-willig…Wusste ich doch, dass man den Ar­ti­kel we­der le­sen noch wei­ter­ver­fol­gen muss. Ei­nen Kom­men­tar gibt es im­mer der es kurz und kna­ckig analysiert.

  13. Die Um­frage bringt wohl wirk­lich nichts, weil je­der, egal wo er wohnt, mit­ma­chen kann. Ich finde, man hätte eine Um­frage bei den Be­woh­nern der Neu­stadt ma­chen sol­len, BEVOR man ih­nen diese Zwangs­be­glü­ckung über­stülpt. Und ja, das Kom­men­tar­feld am Ende der Um­frage habe ich gerne genutzt.

  14. @Anton: dass man aus Kom­bi­na­tio­nen we­ni­ger, ein­deu­ti­ger Merk­male pro­blem­los rück­schlies­sen kann, ob es sich um die­selbe Per­son han­delt, ist seit Jah­ren be­kannt und wird seit Jah­ren an­ge­wandt. Stich­wort wer­be­tra­cker, auch auf die­ser Seite reich­lich vor­han­den. In un­se­rem Fall sind es, wenn man den Vor­schlä­gen des Fra­ge­bo­gens folgt, 8 Merk­male. Die Zu­hil­fe­nahme der Ein­woh­ner­mel­de­liste und ei­nes Com­pu­ters würde hier ein­deu­tige Er­geb­nisse brin­gen. Das Nie­mand an der TU das ma­chen wird, ist mir auch klar, nur: warum schlage ich so was däm­li­ches vor? Diese Geste, reiht sich naht­los in die un­ter­durch­schnitt­li­che PR für die­ses an sich po­ten­zi­ell in­ter­es­sante Pro­jekt ein.
    Die­ses Pro­jekt wird erst dann et­was dau­er­haft po­si­ti­ves her­vor­brin­gen, wenn die La­bor­be­woh­ner das Ge­fühl ha­ben, nicht wie Tatter­greise oder Haupt­schü­ler be­han­delt zu wer­den. Oder end­lich mal wirk­lich fun­diert be­fragt wer­den, ob sie an dem Ver­such teil­neh­men wollen.

    Frank

  15. @Frank: Es gibt im Neu­stadt-Ge­flüs­ter kei­nen Wer­be­tra­cker, nur zwei Coo­kies, die Sta­tis­ti­ken auslesen.
    Dass Du aus den Merk­ma­len schlie­ßen kannst, dass es sich um die­selbe Per­son han­delt, ist klar, das ist ja auch das Ziel der Code­ge­ne­rie­rung. Aber selbst mit Mel­de­liste wirst Du mit der De­co­die­rung kei­nen ein­deu­ti­gen Tref­fer er­zie­len. Und du hast im ers­ten Kom­men­tar von "pro­blem­los de-an­ony­mi­sier­bar" ge­spro­chen. Die Mel­de­liste der Stadt er­hältst du schon­mal nicht ohne Probleme.

  16. .. Ist ja egal, wer, oder ob es falsch ge­nutz wird, die Da­ten lie­gen dann halt erst­mal nur rum. Wich­tig ist doch nur, dass da sonst­was von sonst­wem ge­schrie­ben wer­den kann. 

    Da gab es Vor­schläge zur frei­wil­li­gen Teil­nahme, dann wäre das mit den Da­ten auch ok z.B. per App und diese wä­ren eben auch echt. 

    Hier geht es nur drum den an­de­ren was aufs Auge zu drücken..
    Wdgl (möchte ich gar nicht mehr beim Na­men nen­nen) will micht das Le­ben ver­bes­sern, son­dern die ei­gene "Vi­sion" durch­set­zen. Egal wer kotzt…

    Wehrt Euch !!! Sagt laut nein danke.

  17. Von mir ein kla­res Ja! Ebenso mehr­heit­lich aus mei­nem Wohn­um­feld. Will nicht hei­ßen, dass die­ses Thema nicht auch kon­tro­vers dis­ku­tiert wird. Nur wird es eben das: diskutiert.
    Und man sieht, was mit un­se­rer On­line-Dis­kurs­kul­tur los ist, wenn ei­nige so mas­siv ge­trig­gert werden.

  18. Das Pro­jekt ist von Neustädter*innen GEGEN an­ders­den­kende /​an­ders le­bende Neustädter*innen ge­plant… Al­les wei­tere ist nur Mar­ke­ting und schö­ner Schein… 

    Die "wdgl" wür­den sich ja auch nicht ge­fal­len las­sen wenn ih­nen die Ein­fahrt in dir Neu­stadt nur noch per Auto er­laubt wer­den würde und das Fahhrad böse wär…;-) (z.B. mit Rad nur, wenn Aus­nahme be­grün­det be­an­tragt wurde..)

    Wäre mal ei­nen "Ver­such" wert… 

    @wdgl: Denkt mal über To­le­ranz und ein Mit­ein­an­der nach, aber wirk­lich… (auch wenn Auto=böse ist) 

    So sollte man mit sei­nen Nach­barn je­den­falls nicht umgehen…

  19. @Spatz wie Du es ein­fach schmack­haft re­den willst und Dich selbst "trig­gern" lässt, von mei­nem post… Man könnte mei­nen Du nimmst es fast schon per­sön­lich. An­schei­nend ir­gend­wie daran be­tei­ligt…, zu­mal Du ja sonst nix zwit­scherst hier ;-). Aber da Du ja flei­ßig dis­ku­tierst, wirst Du ja Frei- wil­lig sei­nen Kom­men­tar, auf den ich mich be­zog, mit Ar­gu­men­ten wie­der­le­gen können.

  20. @spatz: ..
    .. da freu ich mich schon drauf, bin für gute Ar­gu­mente offen:

    Die Dis­kus­si­ons­kul­tur der wdgl bisher:

    "Schaut was wir hier schö­nes ha­ben! Das wer­den wir hier ma­chen, weil das Bun­des­mi­nis­te­rium, die Stadt, TU und wei­tere das hier för­dern… Wie Ihr wollt das nicht? Egal, wir wis­sen es bes­ser… , wir sind doch die Gu­ten! Es gibt Wi­der­spruch? Da ma­chen wir mal ei­nen Ar­ti­kel beim ge­flüs­ter und be­schwe­ren uns, dass sich bei uns kei­ner ge­mel­det hat, auch wenn das ge­lo­gen ist…"

    (In der Pro­jekt­z­skizze stand: "Die Neu­städ­ter ver­zich­ten auf Ihr Auto", nicht "wir ver­bie­ten Ih­nen das Auto", sonnst wäre das evtl. auch nicht ge­för­dert worden.…)

    Wenn ich über­zeu­gen möchte sollte ich erst­mal fra­gen, ob meine Nach­barn diese Hilfe auch wollen !!!

  21. @oha
    Also "schmack­haft" finde ich per­sön­lich mei­nen Schreib­stil jetzt nicht, aber danke da­für ;-) und na­tür­lich hast Du recht. Ich bin per­sön­lich be­trof­fen. Ich wohne in der Neu­stadt, bin re­gel­mä­ßig im Vier­tel un­ter­wegs (Ein­kau­fen, Frei­zeit, Kul­tu­rel­les, Kita, Schule, …), ar­beite in ei­nem an­de­ren Dresd­ner Stadt­teil (ca. 10km) und lege viele Stre­cken mit Rad und Auto zu­rück. Per­sön­lich neh­men tue ich es nicht. Wäre bei ei­nem so all­ge­mein for­mu­lier­ten Kom­men­tar wie Dei­nem ja auch ziem­lich klein­geis­tig. Dazu sehe ich die Kom­men­tar­funk­tion auch zu sehr als das, was sie ist. Denn wer glaubt hier on­line an­dere Men­schen über­zeu­gen zu kön­nen, be­wegt sich schein­bar tat­säch­lich im oft zi­tie­ren "Neu­land" ;-)

    @Frei-willig
    Zu wel­chen An­läs­sen hast Du die Dis­kus­si­ons­kul­tur der „Wo­che des gu­ten Le­bens“ so­wie des Pro­jekts "Zu­kunfts­stadt" denn er­lebt, dass die­ses Bild ent­stan­den ist?

  22. wenn euch das stim­mungs­bild für eine ein­wö­chige pop-up-spiel­straße in ei­nem vier­tel, in dem mehr als zwei drit­tel al­ler haus­halte kein auto ha­ben, so un­heim­lich wich­tig ist, dann macht doch mal. schreibt nen pro­jekt­an­trag, ent­wi­ckelt ei­nen fra­ge­bo­gen, macht die um­frage, wer­tet sie aus, ver­öf­fent­licht die er­geb­nisse. sollte doch kein gro­ßer akt sein. ihr wisst doch wie der hase läuft. aber letzt­lich is­ses ja so: aufm bal­kon is­ses halt sehr viel be­que­mer, wa? (oder kurz: heult leise!)

  23. @oha

    Ich war auf der "Ge­wer­be­sit­zung" ;-)
    Da hat­ten die Da­men erst gar nicht mit an­de­ren Mei­nun­gen ge­rech­net und von den "Zet­teln" auch nichts "mit­ge­nom­men" Durch eine IG bin ich im Thema, aber die wdgl ha­ben im­mer nur ver­sucht abzuwiegeln…
    z.B.:
    Nach ei­ner Vi­deo­kon­fe­renz wurde uns erst sug­ge­riert dass auf frei­wil­lige Teil­nahme ge­setzt wird, aber dann kam das Kon­zept wel­ches eben nur frei­wil­lige Teil­nahme suggeriert… 

    Im üb­ri­gen hätte die WdgL hier ja auch mal Stel­lung be­zie­hen kön­nen, erst Ar­ti­kel plat­zi­ern, dann abducken.…?

    @tsetze:

    ..sind wir dran, sind ja nicht faul.. ;-)

  24. @Anton
    Du kannst ziem­lich si­cher da­von aus­ge­hen, dass die Google-Ana­ly­tics- und Google-Fonts-Ein­bin­dung weit­aus mehr macht als ne schöne Sta­tis­tik für dich zu erzeugen.

    Üb­ri­gens wer­den die GA-Coo­kies hier auch ge­setzt wenn ich dem nicht zu­stimme. Das soll­test du ändern.

  25. … Kommt hier noch was von der wdgl ?

    @tsetze:
    Hier ist nicht nur das Stim­mungs­bild wich­tig, son­dern erst­mal, wie ich mit mei­nen Nach­barn umgehe…

    Das hier Pro­jekt­an­träge ge­schrie­ben wur­den und viel Zeit in­ves­tiert wurde be­grün­det ja nicht, sei­nen Nach­barn eins über­hel­fen zu dür­fen… (üb­ri­gens wird das Pro­jekt ja auch gut fi­nan­ziert… des­halb die Anträge!)

    In an­de­ren Bei­trä­gen kann man gut er­ken­nen, wo es in der Neu­stadt wirk­lich brennt und wel­che Pro­bleme es gibt. Da braucht es keine Ver­grös­se­rung der dreck­schen Ecke…

    …geht es da­bei nicht um "gu­tes leben"?
    Müs­sen sich die hier le­ben­den Bür­ger also auch die Ent­schei­dun­gen nicht aus der Hand neh­men lassen!!!

  26. Ich finde es ein­fach schade, was die "Ma­che­rIn­nen" des Pro­jek­tes bis­her dar­aus ge­macht haben.

    Das erste mal kam ich mit der Idee Alang 2019 (nicht erst 2020!) bei ei­nem Tref­fen in der Wir-AG in Be­rüh­rung. Ne­ben mei­ner Wich­tig­k­leit… ähhh We­nig­keit… der "gu­ten Fee der WIR-AG, den bei­der Ma­che­rIn­nen wa­ren noch ca. 4–6 an­dere zum Tee und Christ­stol­len anwesend. 

    Mein In­ter­esse be­stand ein­fach darin, daß ich An­woh­ner bin und mal vor 30 Jah­ren mit dem Thema zu tuen hatte. Mir geht es nicht ums "be­stim­men" son­dern darum Er­fah­rung einzubringen. 

    Ich habe sel­ber be­reits The­men wie die "Park­raum­ver­drän­gung", der Ge­währ­leis­tung von Lie­fer­diens­ten oder die Pro­ble­ma­tik von Men­schen, die in ih­rer Mo­bi­li­tät ein­ge­schränkt sind, hin­ge­wie­sen. Bis heute ha­ben die Ma­che­rin­nen da nichts kon­zep­tio­nel­les vorgelegt… 

    … und jetzt soll so eine "Um­frage" es richten?

    Sorry, aber das ist schwach!

    Und wenn jetzt der Vor­wurf kommt, ich solle sel­ber was ma­chen und mich ein­brin­gen… dann kann ich sa­gen: hab ich versucht:
    Thema: "mo­bile Park­letts" um schritt­weise das Ver­kehrs­auf­kom­men durch das Um­wan­deln von Park­plät­zen in öf­fent­li­chen Raum zur Teil­habe am ge­sell­schaft­li­chen Leben.

    Ich ver­wette mein rech­tes Ei dar­auf, die wis­sen bis heute noch nicht mal, was "Park­letts" sind.

  27. Um­frage ärlädüscht…

    Die Frage, was ich in der Wo­che mit dem ftei­ge­wor­demnen Raum ma­che, habe ich zy­nisch ge­ant­wor­tet: "Ei­nen Don­ner­bal­ken auf­bauen und kol­lek­tiv die Straße zu­schei­ßen" aber mir foel nichts an­de­res ein!

    Die "Um­frage ist grot­ten­olm­schlecht und ich habe das Ge­fühl, die ken­nen das Vier­tel gar nicht.

    Es sind doch nicht die Au­tos, die die An­woh­ner in ih­rer Le­bens­qua­li­tät ein­schrän­ken… Jaaahhh laßt uns für eine Wo­che Hoch­beete bauen… und dann kom­men die Stu­di­hipps­ter und be­pf­an­zen die Hoch­beete mit Korn- und Mohn­blu­men, sam­meln im Kiez den Müll ein… klar, dann wird al­les gut – ist ja gut fürs Karma! *vo­gel­zeig*

    Heute m,acht man so eine Um­frage ne­ben­bei im 3–4 Se­mes­ter als Teil ei­nes BA (frü­her Zwischenprüfung/​Vordiplom), aber dann auch rich­tig – das hier ist er­bärm­lich und ich stimme @Frei-willig zu, sich da­ge­gen zu weh­ren, daß so über un­sere Köpfe hin­weg über uns be­stimmt wird!

  28. @erpse. …die sind auch nicht dar­auf ein­ge­stellt, of­fen das Kon­zept zu dis­ku­tie­ren und ent­spre­chend der Wün­sche der An­woh­ner um­zu­bauen. Die ha­ben ein Bild von ei­ner "bes­se­ren BRN" im Kopf, wo alle An­woh­ner 7 Tage auf der Strasse chil­len, wäh­rend Ihre Kin­der al­les bunt an­ma­len… (Ar­bei­ten muss hier ja kei­ner un­ter der Wo­che.…;-). Pa­ra­die­sisch wer­den Blu­men ge­pflant und nach den ers­ten 3 Ta­gen ist al­les tro­pisch grün be­rankt.. Oma und Opa kom­men dann zum giessen.…
    ———————-

    Die ha­ben NUR Ihr Bild im Kopf und be­reits den ers­ten Zahn ge­zo­gen be­kom­men, da Sie es nicht durch­brin­gen 15.000 Bür­gern das Auto zu verbieten…

    Wenn die jetzt nicht klar im Kopf wer­den, bleibt es ein Traum…
    (wenn auch traum­haft finanziert..)

    Wer sich so über seine Nac­barn stellt (sich über die In­ter­es­sen an­de­rer hin­weg­setzt) sollte sich erst­mal ent­schul­di­gen und da­nach auf eine zweite Chance hoffen.

    Ich glaube aber nicht mehr, dass die wdgl'er be­reit sind die In­ter­es­sen al­ler zu be­rück­sich­ti­gen. Mög­lichst viele zu über­zeu­gen, eine Wo­che frei­wil­lig aufs Auto zu ver­zich­ten ist de­nen zu an­stren­gend (Sper­ren ist ein­fach). Wäre auch zu viel ver­langt, Bür­ger kon­kret bei dem Ver­such zu un­ter­stüt­zen den Auto-Kon­sum in ei­nem Selbst-Test zu minimieren..

    Da ist wie­der nur das Bild ei­ner glück­li­chen, vom Mol­loch der Au­tos be­frei­ten Welt… an­dere Pro­bleme gibt es nicht. ;-)
    Ein Paradies… 

    @tsetze in ei­ner Pop-up Spiel­strasse gibt es auch Autos…die re­den jetzt von Fuß­gän­ger­zone Loui­sen­strasse und an­gren­zende Stich­stras­sen, da wird die dreck­sche Ecke gerade…

  29. @Frei-willig,

    als ich mal jung war … da­mals ha­haha… kam ich in die Neu­stadt, weil ich fest daran ge­glaubt habe, hier et­was auf­bauen zu kön­nen, was be­stand hat und ganz ne­ben­bei ge­sagt: Et­was, was mir nie­mand mehr nimmt. 

    Mein Ideal war und ist: Ich will glei­cher un­ter glei­chen sein, ohne gleich ge­macht zu wer­den! Und das ist die Neu­stadt bei Tage… bei Nacht isr sie was an­de­res ge­wor­den… das ist Fakt!

    Ich kann mir nur an Kopf grei­fen "ein Hoch­beet" für eine Wo­che bauen? Was ha­ben die "Wis­sen­schaft­ler" geraucht?

    Ich bin auch "Wis­sen­schaft­ler"… UFG­ler und saß nicht im­mer im Roll­stuhl, und habe auch die Bau­pla­nung für die E‑2 (Er­len­straße 2, selbst­or­ga­ni­sier­tes, ge­mein­schafz­li­chen Woh­nen, Ar­bei­ten und Le­ben e.V.) ge­macht, aber ich würde mich ab­grund­tief schä­men, wenn ich so Geld ver­prasst hatte, wie es hier hätte! 

    @Frei-Willig

    Die schlechte Nach­richt zu­erst: Das Geld ist weg!

    Die gute Nach­richt ist: Die Wo­che ver­schlim­mert nichts hier!

    Die Chance/​Hoffnumng: Wenn ge­nug Men­schen die­sen Schwach­sinn er­kannt ha­ben, wer­den viel­leicht auch mehr Men­schen an ei­ner "Selbst­or­ga­ni­sa­tion" in Vier­ten teilhaben. 

    Und wer weiß… viel­leicht ist das der Funke zur Grün­dung der "Eman­zi­pa­to­risch- Öko­lo­gi­schen Plattform"?

  30. Was denkst du. @Frei-willig?

    Meine Mei­nung ist: 

    Wenn Fu­zies meine zu ent­schei­den, was für uns gut ist:

    "Ge­nosse Ge­ne­ral­sektär, ich will aber nicht an Bal­ler­mann – halt die Fresse Pro­let, das ZK weiß, was für dich gut ist, Basta"

    ich war aber mal Haus­be­set­zert und Antifa…

    … si­je­man­den will nie­mand hier…

    https://www.youtube.com/watch?v=aGZcsM0WuzE

  31. @Erpse

    …wie, das Geld ist weg? Hast Du da kon­krete Erkenntnisse?

    (Ich denke, die ha­ben sich lang ge­nug als neues ZK der Neu­stadt gesehen…)

  32. @Frei-willig,

    da habe ich mich falsch ausgedrückt:

    nach der Wo­che wird das Geld weg sein, aber es wird sich nichts nach­hal­tig ge­än­dert ha­ben und auch keine neuen Er­kennt­nisse ge­bracht haben.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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