Umfrage zur Woche des guten Lebens

Die Technische Universität Dresden hat eine wissenschaftliche Umfrage zur „Woche des guten Lebens“ erstellt. Dabei soll besonders die Einstellung der Befragten zur Woche des guten Lebens erfasst werden. Gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung hat die Professur für Verkehrspsychologie der TU Dresden den Online-Fragebogen konzipiert.

Umfrage zur autofreien Neustadt online
Umfrage zur autofreien Neustadt online

Laut der Wissenschaftlerin Frederike von Rechenberg (TU Dresden) soll es in der Umfrage aber nicht nur um die autofreie Woche in der Neustadt gehen. So wird auch das allgemeine Mobilitätsverhalten in Dresden sowie in der Neustadt abgefragt.

Außerdem werden Fragen zu Wahrnehmungen und Wünsche an den öffentlichen Raum der Stadt Dresden gestellt. Neben der autofreien Woche geht es auch um die Einstellung zu ähnlichen Projekten (wie POP-UP-Bikelanes oder verkehrsberuhigte Stadtteile).

Die Umfrage richtet sich besonders an alle Neustädter*innen – teilnehmen kann aber jede Person, die in Dresden wohnt. Die Beantwortung dauert maximal 15 Minuten und ist per Smartphone oder Computer online möglich. Der Link zur Umfrage ist bis zum 15. Juli 2020 freigeschaltet.

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Verzerrte Ergebnisse?

Insgesamt lässt sich der Fragebogen schnell durchspielen, viele Fragen sollen durch eine Wertskala beantwortet werden. An einigen Stellen sind die Fragen schwer verständlich, das kann man aber am Ende der Umfrage anmerken. Dabei können auch weitere Ideen angebracht werden.

Größter Knackpunkt an der Umfrage bleibt die Glaubwürdigkeit der Ergebnisse. So wurde keine Vorkehrung getroffen, eine doppelte Beantwortung auszuschließen. Verfechter*innen des jeweiligen Standpunktes könnten theoretisch unbegrenzt oft an der Umfrage teilnehmen.

Der Fragebogen ist teil einer wissenschaftlichen Begleitung, die für jedes Zukunftsstadtprojekt vorgesehen ist. Für die Woche des guten Lebens übernimmt das die TU Dresden und das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung.  Die Wissenschaftler*innen planen noch zwei weitere Umfragen nach der Projektdurchführung im Frühjahr 2021.

Offizielle Ergebnisse der Studie wird es jedoch erst nach dem Projekt im nächsten Jahr geben. Andere Formen einer wissenschaftlichen Begleitung sind nicht vorgesehen, so seien laut Wissenschaftlerin Frederike von Rechenberg keine qualitativen Interviews mit den Macher*innen oder Gewerbetreibenden geplant.

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Die Beteiligung ist freiwillig. Die gesammelten Daten werden anonymisiert und nicht an Dritte weitergegeben. Alle Teilnehmer*innen können bei einem Gewinnspiel eines Fahrradladens mitmachen. Dabei werden insgesamt vier Gutscheine im Wert von 25 Euro verlost.

„Woche des guten Lebens“

Die „Woche des guten Lebens“ wird von der Stadt Dresden im Rahmen des Projekt Zukunftsstadt unterstützt. Das Projekt ist von Neustädter*innen für Neustädter*innen geplant und wird im Mai 2021 stattfinden. So soll ein Teil der Neustadt in eine Fußgängerzone umgewandelt werden, in diese Autos und Motorräder nur im Ausnahmefall einfahren dürfen.

Weitere Infos:

37 Kommentare zu “Umfrage zur Woche des guten Lebens

  1. Es ist ja grundsätzlich immer schön, wenn man sein Hobby zum Beruf machen kann. Oder umgekehrt.

    Aber mal ganz ehrlich. Irgendwann nervt das. Dieses Sendungsbewusstsein.

    Gut gemeinte Grüße vom Balkon.

  2. Liebes Balkonduo, es wurde in diversen Kommentarspalten immer wieder beklagt, dass es keine Umfrage gäbe, nun gibt’s eine, wir berichten und ihr seid genervt. Yes!

  3. @Anton

    Wir finden es toll, wie du deine Schutzbefohlene beschützt. An der Tatsache ändert das allerdings nichts. Und um uns zu nerven bedarf es etwas mehr….. ;-)

  4. Lieber Statler, lieber Waldorf, einer von euch beiden hat doch geschrieben: „Irgendwann nervt das.“ Bezog sich das gar nicht auf euch, oder soll das „irgendwann“ andeuten, dass es euch aktuell noch gar nicht nervt, sondern erst in ein paar Wochen, Monaten, Jahren? Na dann, machen wir einfach weiter so, wie bisher. Bis dahin empfehle ich den Begriff Schutzbefohlene mal nachzuschlagen.

  5. @Anton

    Du bist ein „Krümelkacker“ !

    Wir ersetzen hiermit „genervt“ durch „ziemlich genervt“

    Ansonsten ein schönes Wochenende….

    ;-)

  6. @Anton

    Das ist keine Befragung der (betroffenen) Anwohner!

    Will es die Neustadt? Sind wir mit dem Status Quo unzufrieden?
    Wollen wir ein Projekt wie dieses? Wollen wir es anders? Ist Sache der Anwohner.

    …so kann da deutschlandweit/weltweit jeder was schreiben… auch mehrfach??? Ist ein Witz oder Ernst?

    Das ist nur die „wissenschaftliche“ Begleitung des Projektes. Die ersten Schwachstellen hast Du selber schon rausgefunden…
    Arbeitet man heute so an der TU..?

    Es ist also nur irgendeine Umfrage von vielen, ohne Relevanz.

  7. Lieber Frei-willig, nicht ich, sondern die Luisa hat das herausgefunden. So viel Zeit muss sein. Es gibt am Ende der Umfrage auch ein Kommentarfeld, da kann man reinschreiben, was man falsch findet. Vielleicht findest Du die Zeit, das zu nutzen, dann kommt es bei den Entwickler*innen auch an.

  8. Was ist mit der 79 Jahre alten Oma? Ich kann das.. (war nicht schwer)

    Hier können jetzt die 2500 Mitglieder des BUND e.V. das Bild verzerren… ;-)

    Egal, da hat Luisa einen wichtigen Punkt getroffen:

    So ist die „Umfrage“ nicht fundiert. Hier wird nicht herausgefunden, was die Neustädter wollen.

    Ein Witz.

  9. Einen so hanebüchenen Fragebogen, in dem tlw. dieselbe Frage unter verschiedenen Formulierungen abgefragt wird und ich am Schluss aufgefordert werde, ein Passwort zu erstellen, das problemlos de-anonymisierbar ist, werde ich ganz bestimmt ignorieren.
    „Das Projekt würde mich nervös machen“. Echt jetzt?
    Au weia ……

    Frank

  10. @Frank: Wie genau könntest Du das Passwort problemlos deanonymisieren? Ich geb Dir mal ein Beispiel: ERR1063D … Wenn das so problemos de-anonymisierbar ist, kannst Du das bestimmt ruckzuck entschlüsseln.

    Dass dieselbe Frage unter verschiedenen Formulierungen abgefragt wird, ist ein übliches sozialwissenschaftliches Kontrollwerkzeug.

  11. @Frank

    Du sollst da ja auch nicht mitmachen, Du sollst Dich nur „verkehrspsychologisch begleitet“ fühlen…. ;-)

    Das mit den Passwörten ist nur für die, die öfter mitmachen !!!

    Also nicht nervös werden… Die wollen auch Dich „mitnehmen“
    und wo Du bist „abholen“ um Dich besser „mitdenken“ zu können……

    P.S.:
    (1.Semester: „Statistik ist eine Hure“)

  12. @Frei-willig…Wusste ich doch, dass man den Artikel weder lesen noch weiterverfolgen muss. Einen Kommentar gibt es immer der es kurz und knackig analysiert.

  13. Die Umfrage bringt wohl wirklich nichts, weil jeder, egal wo er wohnt, mitmachen kann. Ich finde, man hätte eine Umfrage bei den Bewohnern der Neustadt machen sollen, BEVOR man ihnen diese Zwangsbeglückung überstülpt. Und ja, das Kommentarfeld am Ende der Umfrage habe ich gerne genutzt.

  14. @Anton: dass man aus Kombinationen weniger, eindeutiger Merkmale problemlos rückschliessen kann, ob es sich um dieselbe Person handelt, ist seit Jahren bekannt und wird seit Jahren angewandt. Stichwort werbetracker, auch auf dieser Seite reichlich vorhanden. In unserem Fall sind es, wenn man den Vorschlägen des Fragebogens folgt, 8 Merkmale. Die Zuhilfenahme der Einwohnermeldeliste und eines Computers würde hier eindeutige Ergebnisse bringen. Das Niemand an der TU das machen wird, ist mir auch klar, nur: warum schlage ich so was dämliches vor? Diese Geste, reiht sich nahtlos in die unterdurchschnittliche PR für dieses an sich potenziell interessante Projekt ein.
    Dieses Projekt wird erst dann etwas dauerhaft positives hervorbringen, wenn die Laborbewohner das Gefühl haben, nicht wie Tattergreise oder Hauptschüler behandelt zu werden. Oder endlich mal wirklich fundiert befragt werden, ob sie an dem Versuch teilnehmen wollen.

    Frank

  15. @Frank: Es gibt im Neustadt-Geflüster keinen Werbetracker, nur zwei Cookies, die Statistiken auslesen.
    Dass Du aus den Merkmalen schließen kannst, dass es sich um dieselbe Person handelt, ist klar, das ist ja auch das Ziel der Codegenerierung. Aber selbst mit Meldeliste wirst Du mit der Decodierung keinen eindeutigen Treffer erzielen. Und du hast im ersten Kommentar von „problemlos de-anonymisierbar“ gesprochen. Die Meldeliste der Stadt erhältst du schonmal nicht ohne Probleme.

  16. .. Ist ja egal, wer, oder ob es falsch genutz wird, die Daten liegen dann halt erstmal nur rum. Wichtig ist doch nur, dass da sonstwas von sonstwem geschrieben werden kann.

    Da gab es Vorschläge zur freiwilligen Teilnahme, dann wäre das mit den Daten auch ok z.B. per App und diese wären eben auch echt.

    Hier geht es nur drum den anderen was aufs Auge zu drücken..
    Wdgl (möchte ich gar nicht mehr beim Namen nennen) will micht das Leben verbessern, sondern die eigene „Vision“ durchsetzen. Egal wer kotzt…

    Wehrt Euch !!! Sagt laut nein danke.

  17. Von mir ein klares Ja! Ebenso mehrheitlich aus meinem Wohnumfeld. Will nicht heißen, dass dieses Thema nicht auch kontrovers diskutiert wird. Nur wird es eben das: diskutiert.
    Und man sieht, was mit unserer Online-Diskurskultur los ist, wenn einige so massiv getriggert werden.

  18. Das Projekt ist von Neustädter*innen GEGEN andersdenkende / anders lebende Neustädter*innen geplant… Alles weitere ist nur Marketing und schöner Schein…

    Die „wdgl“ würden sich ja auch nicht gefallen lassen wenn ihnen die Einfahrt in dir Neustadt nur noch per Auto erlaubt werden würde und das Fahhrad böse wär…;-) (z.B. mit Rad nur, wenn Ausnahme begründet beantragt wurde..)

    Wäre mal einen „Versuch“ wert…

    @wdgl: Denkt mal über Toleranz und ein Miteinander nach, aber wirklich… (auch wenn Auto=böse ist)

    So sollte man mit seinen Nachbarn jedenfalls nicht umgehen…

  19. @Spatz wie Du es einfach schmackhaft reden willst und Dich selbst „triggern“ lässt, von meinem post… Man könnte meinen Du nimmst es fast schon persönlich. Anscheinend irgendwie daran beteiligt…, zumal Du ja sonst nix zwitscherst hier ;-). Aber da Du ja fleißig diskutierst, wirst Du ja Frei- willig seinen Kommentar, auf den ich mich bezog, mit Argumenten wiederlegen können.

  20. @spatz: ..
    .. da freu ich mich schon drauf, bin für gute Argumente offen:

    Die Diskussionskultur der wdgl bisher:

    „Schaut was wir hier schönes haben! Das werden wir hier machen, weil das Bundesministerium, die Stadt, TU und weitere das hier fördern… Wie Ihr wollt das nicht? Egal, wir wissen es besser… , wir sind doch die Guten! Es gibt Widerspruch? Da machen wir mal einen Artikel beim geflüster und beschweren uns, dass sich bei uns keiner gemeldet hat, auch wenn das gelogen ist…“

    (In der Projektzskizze stand: „Die Neustädter verzichten auf Ihr Auto“, nicht „wir verbieten Ihnen das Auto“, sonnst wäre das evtl. auch nicht gefördert worden….)

    Wenn ich überzeugen möchte sollte ich erstmal fragen, ob meine Nachbarn diese Hilfe auch wollen !!!

  21. @oha
    Also „schmackhaft“ finde ich persönlich meinen Schreibstil jetzt nicht, aber danke dafür ;-) und natürlich hast Du recht. Ich bin persönlich betroffen. Ich wohne in der Neustadt, bin regelmäßig im Viertel unterwegs (Einkaufen, Freizeit, Kulturelles, Kita, Schule, …), arbeite in einem anderen Dresdner Stadtteil (ca. 10km) und lege viele Strecken mit Rad und Auto zurück. Persönlich nehmen tue ich es nicht. Wäre bei einem so allgemein formulierten Kommentar wie Deinem ja auch ziemlich kleingeistig. Dazu sehe ich die Kommentarfunktion auch zu sehr als das, was sie ist. Denn wer glaubt hier online andere Menschen überzeugen zu können, bewegt sich scheinbar tatsächlich im oft zitieren „Neuland“ ;-)

    @Frei-willig
    Zu welchen Anlässen hast Du die Diskussionskultur der „Woche des guten Lebens“ sowie des Projekts „Zukunftsstadt“ denn erlebt, dass dieses Bild entstanden ist?

  22. wenn euch das stimmungsbild für eine einwöchige pop-up-spielstraße in einem viertel, in dem mehr als zwei drittel aller haushalte kein auto haben, so unheimlich wichtig ist, dann macht doch mal. schreibt nen projektantrag, entwickelt einen fragebogen, macht die umfrage, wertet sie aus, veröffentlicht die ergebnisse. sollte doch kein großer akt sein. ihr wisst doch wie der hase läuft. aber letztlich isses ja so: aufm balkon isses halt sehr viel bequemer, wa? (oder kurz: heult leise!)

  23. @oha

    Ich war auf der „Gewerbesitzung“ ;-)
    Da hatten die Damen erst gar nicht mit anderen Meinungen gerechnet und von den „Zetteln“ auch nichts „mitgenommen“ Durch eine IG bin ich im Thema, aber die wdgl haben immer nur versucht abzuwiegeln…
    z.B.:
    Nach einer Videokonferenz wurde uns erst suggeriert dass auf freiwillige Teilnahme gesetzt wird, aber dann kam das Konzept welches eben nur freiwillige Teilnahme suggeriert…

    Im übrigen hätte die WdgL hier ja auch mal Stellung beziehen können, erst Artikel platziern, dann abducken….?

    @tsetze:

    ..sind wir dran, sind ja nicht faul.. ;-)

  24. @Anton
    Du kannst ziemlich sicher davon ausgehen, dass die Google-Analytics- und Google-Fonts-Einbindung weitaus mehr macht als ne schöne Statistik für dich zu erzeugen.

    Übrigens werden die GA-Cookies hier auch gesetzt wenn ich dem nicht zustimme. Das solltest du ändern.

  25. … Kommt hier noch was von der wdgl ?

    @tsetze:
    Hier ist nicht nur das Stimmungsbild wichtig, sondern erstmal, wie ich mit meinen Nachbarn umgehe…

    Das hier Projektanträge geschrieben wurden und viel Zeit investiert wurde begründet ja nicht, seinen Nachbarn eins überhelfen zu dürfen… (übrigens wird das Projekt ja auch gut finanziert… deshalb die Anträge!)

    In anderen Beiträgen kann man gut erkennen, wo es in der Neustadt wirklich brennt und welche Probleme es gibt. Da braucht es keine Vergrösserung der dreckschen Ecke…

    …geht es dabei nicht um „gutes leben“?
    Müssen sich die hier lebenden Bürger also auch die Entscheidungen nicht aus der Hand nehmen lassen!!!

  26. Ich finde es einfach schade, was die „MacherInnen“ des Projektes bisher daraus gemacht haben.

    Das erste mal kam ich mit der Idee Alang 2019 (nicht erst 2020!) bei einem Treffen in der Wir-AG in Berührung. Neben meiner Wichtigkleit… ähhh Wenigkeit… der „guten Fee der WIR-AG, den beider MacherInnen waren noch ca. 4-6 andere zum Tee und Christstollen anwesend.

    Mein Interesse bestand einfach darin, daß ich Anwohner bin und mal vor 30 Jahren mit dem Thema zu tuen hatte. Mir geht es nicht ums „bestimmen“ sondern darum Erfahrung einzubringen.

    Ich habe selber bereits Themen wie die „Parkraumverdrängung“, der Gewährleistung von Lieferdiensten oder die Problematik von Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, hingewiesen. Bis heute haben die Macherinnen da nichts konzeptionelles vorgelegt…

    … und jetzt soll so eine „Umfrage“ es richten?

    Sorry, aber das ist schwach!

    Und wenn jetzt der Vorwurf kommt, ich solle selber was machen und mich einbringen… dann kann ich sagen: hab ich versucht:
    Thema: „mobile Parkletts“ um schrittweise das Verkehrsaufkommen durch das Umwandeln von Parkplätzen in öffentlichen Raum zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

    Ich verwette mein rechtes Ei darauf, die wissen bis heute noch nicht mal, was „Parkletts“ sind.

  27. Umfrage ärlädüscht…

    Die Frage, was ich in der Woche mit dem fteigewordemnen Raum mache, habe ich zynisch geantwortet: „Einen Donnerbalken aufbauen und kollektiv die Straße zuscheißen“ aber mir foel nichts anderes ein!

    Die „Umfrage ist grottenolmschlecht und ich habe das Gefühl, die kennen das Viertel gar nicht.

    Es sind doch nicht die Autos, die die Anwohner in ihrer Lebensqualität einschränken… Jaaahhh laßt uns für eine Woche Hochbeete bauen… und dann kommen die Studihippster und bepfanzen die Hochbeete mit Korn- und Mohnblumen, sammeln im Kiez den Müll ein… klar, dann wird alles gut – ist ja gut fürs Karma! *vogelzeig*

    Heute m,acht man so eine Umfrage nebenbei im 3-4 Semester als Teil eines BA (früher Zwischenprüfung/Vordiplom), aber dann auch richtig – das hier ist erbärmlich und ich stimme @Frei-willig zu, sich dagegen zu wehren, daß so über unsere Köpfe hinweg über uns bestimmt wird!

  28. @erpse. …die sind auch nicht darauf eingestellt, offen das Konzept zu diskutieren und entsprechend der Wünsche der Anwohner umzubauen. Die haben ein Bild von einer „besseren BRN“ im Kopf, wo alle Anwohner 7 Tage auf der Strasse chillen, während Ihre Kinder alles bunt anmalen… (Arbeiten muss hier ja keiner unter der Woche….;-). Paradiesisch werden Blumen gepflant und nach den ersten 3 Tagen ist alles tropisch grün berankt.. Oma und Opa kommen dann zum giessen….
    ———————-

    Die haben NUR Ihr Bild im Kopf und bereits den ersten Zahn gezogen bekommen, da Sie es nicht durchbringen 15.000 Bürgern das Auto zu verbieten…

    Wenn die jetzt nicht klar im Kopf werden, bleibt es ein Traum…
    (wenn auch traumhaft finanziert..)

    Wer sich so über seine Nacbarn stellt (sich über die Interessen anderer hinwegsetzt) sollte sich erstmal entschuldigen und danach auf eine zweite Chance hoffen.

    Ich glaube aber nicht mehr, dass die wdgl’er bereit sind die Interessen aller zu berücksichtigen. Möglichst viele zu überzeugen, eine Woche freiwillig aufs Auto zu verzichten ist denen zu anstrengend (Sperren ist einfach). Wäre auch zu viel verlangt, Bürger konkret bei dem Versuch zu unterstützen den Auto-Konsum in einem Selbst-Test zu minimieren..

    Da ist wieder nur das Bild einer glücklichen, vom Molloch der Autos befreiten Welt… andere Probleme gibt es nicht. ;-)
    Ein Paradies…

    @tsetze in einer Pop-up Spielstrasse gibt es auch Autos…die reden jetzt von Fußgängerzone Louisenstrasse und angrenzende Stichstrassen, da wird die drecksche Ecke gerade…

  29. @Frei-willig,

    als ich mal jung war … damals hahaha… kam ich in die Neustadt, weil ich fest daran geglaubt habe, hier etwas aufbauen zu können, was bestand hat und ganz nebenbei gesagt: Etwas, was mir niemand mehr nimmt.

    Mein Ideal war und ist: Ich will gleicher unter gleichen sein, ohne gleich gemacht zu werden! Und das ist die Neustadt bei Tage… bei Nacht isr sie was anderes geworden… das ist Fakt!

    Ich kann mir nur an Kopf greifen „ein Hochbeet“ für eine Woche bauen? Was haben die „Wissenschaftler“ geraucht?

    Ich bin auch „Wissenschaftler“… UFGler und saß nicht immer im Rollstuhl, und habe auch die Bauplanung für die E-2 (Erlenstraße 2, selbstorganisiertes, gemeinschafzlichen Wohnen, Arbeiten und Leben e.V.) gemacht, aber ich würde mich abgrundtief schämen, wenn ich so Geld verprasst hatte, wie es hier hätte!

    @Frei-Willig

    Die schlechte Nachricht zuerst: Das Geld ist weg!

    Die gute Nachricht ist: Die Woche verschlimmert nichts hier!

    Die Chance/Hoffnumng: Wenn genug Menschen diesen Schwachsinn erkannt haben, werden vielleicht auch mehr Menschen an einer „Selbstorganisation“ in Vierten teilhaben.

    Und wer weiß… vielleicht ist das der Funke zur Gründung der „Emanzipatorisch- Ökologischen Plattform“?

  30. Was denkst du. @Frei-willig?

    Meine Meinung ist:

    Wenn Fuzies meine zu entscheiden, was für uns gut ist:

    „Genosse Generalsektär, ich will aber nicht an Ballermann – halt die Fresse Prolet, das ZK weiß, was für dich gut ist, Basta“

    ich war aber mal Hausbesetzert und Antifa…

    … sijemanden will niemand hier…

    https://www.youtube.com/watch?v=aGZcsM0WuzE

  31. @Erpse

    …wie, das Geld ist weg? Hast Du da konkrete Erkenntnisse?

    (Ich denke, die haben sich lang genug als neues ZK der Neustadt gesehen…)

  32. @Frei-willig,

    da habe ich mich falsch ausgedrückt:

    nach der Woche wird das Geld weg sein, aber es wird sich nichts nachhaltig geändert haben und auch keine neuen Erkenntnisse gebracht haben.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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