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Es schmeckt italienisch

Zum Anbeißen: Pizza Prosciutto im Sapori d`Italia, anklicken zum Vergrößern.
Zum Anbei­ßen: Pizza Pro­sciutto im Sapori d‘Italia, ankli­cken zum Vergrößern.

Nach­dem mein letz­ter Pizza-Test so schön dis­ku­tiert wurde, musste ich doch heute gleich noch ein­mal zugrei­fen. Mit einem guten Freund traf ich mich im „Sapori d‘Italia“ an der Loui­sen-/Ecke Rothen­bur­ger Straße. In dem klei­nen Laden gibt es ein paar ita­lie­ni­sche Deli­ka­tes­sen und auch Mit­tags­tisch. Wir sind für die Mit­tags­zeit viel­leicht etwas spät, gegen 14 Uhr sind drau­ßen immer­hin alle Tische frei. Zum Bestel­len müs­sen wir nach drin­nen. Ich ent­scheide mich für eine Pizza Pro­sciutto. Die Bedie­nung lächelt uns freund­lich an und wir ver­zie­hen uns nach draußen.

Hier klopft das Herz der Neu­stadt, Stra­ßen­bah­nen und Müll­au­tos rum­peln vor­bei. Eine Mut­ter hält ihr Kind über dem Gulli-Deckel ab, zum Glück auf der ande­ren Stra­ßen­seite. Stört uns alles nicht, das Getränk und schar­fes Besteck kommt prompt, die Pizza nach etwa zehn Minuten.

Bei dem Anblick des in Toma­ten­soße schwim­men­den Schin­kens läuft mir das Was­ser im Munde zusam­men. Beim Anschnei­den kracht und knus­pert es, der Pizza-Teig zer­geht mir auf der Zunge. Als ich knapp die Hälfte geschafft habe, gestehe ich mei­nem Gegen­über, dass ich eigent­lich schon kom­plett satt bin und mir den Rest am Liebs­ten ein­pa­cken las­sen würde. Aber wäh­rend wir wei­ter trat­schen, wird die Pizza auf mei­nem Tel­ler immer klei­ner und plötz­lich ist sie ganz ver­schwun­den. Mein Beglei­ter hat von sei­ner Cal­zone ein ange­brann­tes Stück­chen übrig gelas­sen, die Kell­ne­rin schnappt sich mit einer kecken Bemer­kung den Tel­ler und wir kön­nen dar­über nicht böse sein. Für die Pizza Pro­sciutto habe ich übri­gens 4,90 Euro bezahlt.

Übrig blieb nur das scharfe Besteck.
Übrig blieb nur das scharfe Besteck.

Sapori d‘Italia im Imbiss-Test

  • Fazit: Sehr leckere und sehr typi­sche ita­lie­ni­sche Küche in einem win­zi­gen Knei­p­chen. Für die Qua­li­tät güns­tige Preise, Pizza ab 4,50 Euro. Zeit mit­brin­gen wird empfohlen.
  • Sapori d‘Italia, Rothen­bur­ger Straße 46, Ein­gang Loui­sen­straße, 01099 Dres­den Geöff­net: Mon­tag bis Frei­tag von 11 bis 14.30 Uhr und 17.30 bis 22 Uhr, Sonn­abend von 11 bis 22 Uhr
  • Die­ser Imbiss-Test war ein Geschenk vom Cata­pult.
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16 Ergänzungen

  1. Werde ich mor­gen Abend mal aus­pro­bie­ren, zu mei­nem vor­erst letz­ten Besuch in Dres­den (zur Wohnungsabgabe…).

  2. Das essen ist lecker, aber wir haben ewig gewartet…Von zwei Din­gen gleich­zei­tig erle­di­gen, haben die noch nix gehört. Unser Piz­zabrot musste zwei­mal geba­cken wer­den, weil die es im Ofen ver­ges­sen hatten…das ging übri­gens nicht nur mir so, son­dern auch Freun­den von mir. Also wenn viel los ist, kann ich es nicht emp­feh­len, aber bei wenig betrieb, kann man schon hingehen

  3. Ich habe ähn­li­che Erfah­run­gen wie Julia gemacht.
    Wenn wenig los ist, ist das Essen wirk­lich sehr gut und der Ser­vice passt!
    Sobald jedoch der Andrang etwas grö­ßer ist dau­ert es nicht lang und der Ser­vice ist ganz schön plan­los und überfordert.
    Die Qua­li­tät des Essen lässt dann auch lei­der trotz der hoch­wer­ti­gen Zutaten/​Produkte sehr zu wün­chen übrig.

  4. hm – mag sein dass es nicht so schlecht geschmeckt hat, aber ein­falls­los drei schei­ben wurst, gelegt auf gro­ßem auf­ge­bläh­ten teig­f­la­den mit nem bis­sel toma­ten­soße dar­un­ter sol­len satt machen?
    ani­miert mich nicht zum hingehen

  5. Na das is doch mal en ver­nünf­ti­ges Pizzabildchen.…da warte ich doch lie­ber en Stünd­chen , bevor.mir dad Bäu­chel von irgend­wel­chen omi­nö­sen Zuta­ten verklebt.….

  6. … der arti­kel hat bei mir irgend­wie ein unter­schwe­li­ges bedürf­nis nach pizza aus­ge­löst, so dass ich heute abend auch dort essen musste …

  7. Auf der “typisch ita­lie­ni­schen” Pizza ist auch nicht so viel drauf…
    Die Piz­zen der­art mit Belag voll­zu­stop­fen ent­spricht dann schon eher dem “typisch” deut­schen Geschmack.
    Nunja da ist es ma wider: das alte Lied von der Qua­li­tät statt Quantität

  8. alsow wir waren am sa dort, da war wenig los aber die bedie­nung wirkte wie­der ein wenig plan­los :-) außer­dem gab es kein fass­bier (fass war alle) und cal­zone gabs auch ni :-) trotz­dem echt gutes essen dort, immer wie­der gerne …

  9. Befinde mich gerade für län­gere Zeit in Ita­lien und kann nur sagen: lange War­te­zei­ten und nur die Zuta­ten auf der Pizza, die da augen­schein­lich drauf­müs­sen, ist wirk­lich sehr, sehr ita­lie­nisch. Wer also “ita­lie­nisch essen” gehen mag, der sollte sich ent­spannt die Stunde zurück­leh­nen, Zei­tung lesen, oder mit mög­lichst vie­len Leu­ten, wild ges­ti­ku­lie­rend quat­schen und nach der Pizza noch ein Käff­chen hin­ter­her­schi­cken. Wenn man sich nicht über alles ärgert, ver­braucht man auch nicht so viel Ener­gie und die Pizza, die da auf dem Foto abge­bil­det ist, reicht voll­kom­men aus ;-)

  10. Leute – schme­cken muss es !!!!!!

    Bei den Kom­men­ta­ren sieht man mal wie­der wie Tief­kühl­kost und Piz­za­taxi Maß­stäbe gesetzt haben.

    Geht nach Ita­lien und pro­biert dort alles was Ihr zwi­schen die Zähne bekommt! Pizza darf auch mal auf­ge­bläht sein, oder in der Mitte fast feucht, dass man die auf­rol­len muss.

    Ansons­ten esst wei­ter Ana­log­käse und Form­fleisch. Ich werde den Laden mal pro­bie­ren (aber ich folge dem Tip mit der “Neben­sai­son” )

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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