Turnhallenbau beginnt

Bauzaun vor Turnhallenbau

Bauzaun vor Turnhallenbau

Mit einem mächtigen Bauzaun wird seit gestern der ehemalige Parkplatz an der Alaunstraße abgeschirmt. Hier entsteht jetzt die neue Turnhalle für das Gymnasium Dreikönigsschule.

Der Baubeginn hat sich um ziemlich genau ein Jahr verschoben. 2010 hatte der Stadtrat entschieden, die Turnhalle für das Gymnasium Dreikönigschule soll gebaut werden (Neustadt-Geflüster vom 28. Oktober 2010). Dann hatte ein Anwohner Widerspruch gegen das Bauvorhaben eingelegt und bis zum Oberverwaltungsgericht geklagt, die juristischen Fragen sind inzwischen geklärt, so kann der Bau beginnen.
Modell Turnhalle - Anklicken, um das Bild zu vergrößern.

Das Modell der Turnhalle wurde 2011 im Ortsbeirat vorgestellt.

Die Zweifeldhalle wird mit ca. 11,70 Meter ungefähr bis zur Dachrinne der angrenzenden Häuser reichen. Die Gymnasiasten können über einen Weg direkt von der Schule zur Turnhalle laufen. Für Vereinssport gibt es auch einen Vordereingang von der Alaunstraße. Dort ist auch die Einfahrt zum Parkdeck, direkt gegenüber der Katharinenstraße, 49 Stellplätze sollen entstehen. Die neue Turnhalle wird voraussichtlich im April 2015 fertig gestellt werden, im Juli dann die Freianlage neben der Halle. Die Kosten für Halle und Freianlage betragen nach Berechnungen des Hochbauamtes 4,5 Millionen Euro. Das Geld für die Parkflächen in der geplanten Tiefgarage kommt aus dem Stellplatzablösetopf.

Visualisierung der Turnhalle auf der Alaunstraße

Visualisierung der Turnhalle auf der Alaunstraße

linie

15 Kommentare für “Turnhallenbau beginnt

  1. Jan
    25. Februar 2014 um 14:12

    Jetzt wird auch noch die urbane und historisch gesehen gut erhaltene Neustadt mit solch einem hässlichen Klotz zugemüllt. Einfach nur noch zum k…. das Ganze. Am schlimmsten finde ich den Modernisten-Anbau an der Alaunstraße 30. Ist Euch bewusst was hier passiert?

  2. E-Haller
    25. Februar 2014 um 15:34

    @ Jan: Gentrifzierung?

  3. anni
    25. Februar 2014 um 16:09

    vor ein paar Jahren erst wurde der Scheunevorplatz für viel Geld von der Stadt saniert und neu gestaltet.
    Kurz danach wollte die Stadt schon wieder alles neu machen – mit langweiliger Gestaltung a’la „bunte Ecke“- durfte sie nur nicht da mit Fördermitteln zuvor gebaut wurde und da mindestens 5 Jahre (oder 8) Bestandsschutz ist (wie auch auf dem Postplatz). Wenn die Turnhalle gebaut ist- was schon ansich wichtig ist—– dann wird bestimmt auch das unpassende Chinagranit-einödengestein vor der Scheune landen- sieh Darstellung Foto oben.

  4. nepumuk
    25. Februar 2014 um 17:54

    e-haller: die halle ist stadtbildzerstörung fürs lexikon, der vorplatz durchaus gentrifi-sterilisierung

  5. ein anderer Stefan
    25. Februar 2014 um 20:10

    So ein berauschend tolles Stadtbild hat der Parkplatz nun auch nicht abgegeben… Die da mal vorhandene Bebauung ist meines Wissens im Krieg zerbombt worden, soviel zum historischen Bild.

    Eine neue Schulsporthalle ist schon Gentrifizierung? Klar, die Bruchbude auf dem Schulhof ist ja auch viel besser – passt ja besser zur Neustadt…

  6. nepumuk
    26. Februar 2014 um 07:41

    anfang der 1990er stand da noch ein zweigeschossiger altbau an der strasse, und überhaupt nicht verfallen. der wurde abgerissen und der parkplatz kam erst viel später.

  7. E-Haller
    26. Februar 2014 um 08:50

    @ Stefan: Ich habe nur ein mögliches Lösungswort eingeworfen – ob es das richtige ist, muss Jan noch beantworten ;)

    Ich freu mich auf die Halle.

  8. auch ein Stefan
    26. Februar 2014 um 12:23

    E-Haller freut sich auf die Halle…Wortwitz, komm raus ^^

    Über die Halle mag man sich freuen, auf die Fassade freu ich mich nicht. Hoffentlich malt man sie bunt an…da wirste ja sonst depri.

  9. MutzGnu
    26. Februar 2014 um 19:09

    bin heute auch dran vorbei und war ganz verwundert: noch keine Graffiti dran!?!

  10. wurschdbrühe
    26. Februar 2014 um 22:01

    Der Scheuenvorplatz wurde saniert? Da ist mir wohl etwas entgangen. Der sieht doch genau so aus wie in den 70ern als das Ganze noch als Standesamt fungierte.

  11. anni
    1. März 2014 um 17:17

    saniert wurde der Bereich zur Alaunstraße- ungefähr der Bereich ab und unterhalb der Treppe und Mauer.

  12. christoph
    1. März 2014 um 18:34

    … die Parkbucht für die Bandbusse und Fahrräder gabs damals vorm „Standesamt“ sicher nicht…

  13. wurschdbrühe
    9. März 2014 um 09:00

    Da steht aber O-Ton: vor ein paar Jahren wurde der Scheunenvorplatz für viel Geld saniert und neugestaltet….Das ein Abtragen von Erdreich auf einem Teilstück und somit ein dadurch gewonnener Busparkplatz als Scheunenvorplatz gilt, war mir neu.

  14. ziergras
    9. Mai 2014 um 09:24

    Schöne Turnhalle, mit einer sehr schönen Treppe davor, Rollstuhlfahrer müssen den Seiteneingang benutzen oder wie? Oder benutzen den Aufzug der einen Haufen Geld kostet und im Brandfall nicht benutzt werden darf…

    Sind da überhaupt Fenster drin? …oder wird mit Licht geheizt?

    Na, ’ne Turnhalle muss schon praktisch sein, aber auch praktisch kann gut aussehen, oder nicht?

  15. anni
    9. Mai 2014 um 13:10

    zum Scheunevorplatz- mit Asphalt:
    heute steht in der SZ= die Waldschlösschenbrücke ist nach einem dreiviertel Jahr wieder sanierungsbedürftig—- der Asphalt bröckelt wohl schon wieder und muss ausgebessert werden.
    so viel zum Asphalt vor der Scheune……….. wo anders , auch in der Neustadt werden ganze Straßen gepflastert — warum nicht auch wieder der SCheunevorplatz? :-)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

linie