Virtuelles Barockviertel

Unsere Nachbarn aus der Inneren Neustadt haben ihren Auftritt im Internet überarbeitet. Kompliment. Das sieht gut aus.

12 Kommentare zu “Virtuelles Barockviertel

  1. Krass: Heute morgen, als ich den Link in der Zeitung gelesen habe, sah die Seite ganz anders aus! Immerhin, so ist sie nicht hässlich, stimmt schon.

    Was ich mich aber heute früh schon gefragt habe: Wer braucht das? Wer soll auf die Seite gehen, um sich zu informieren?

    Finde den konzeptionellen Ansatz falsch, eine Art Viertel-Telefonbuch ins Netz zu stellen. Es gibt ja auch keinen Grund, auf die Seite wieder zu gehen, nachdem man sie einmal gesehen hat. Einheimische werden nicht gucken, welche Geschäfte da sind – die gehen einfach durchs Viertel. Touristen – naja, vielleicht mal, wenn die Seite irgendwo verlinkt ist – aber sucht jemand bei Google oder der Reiseplanung nach einem konkreten Viertel?

    Wie wollen die denn Leute auf die Seite bekommen?

  2. Letztlich ist die Webseite so etwas wie ein Prospekt, der das Viertel vorstellt. Ich sehe als Zielgruppe vorrangig Touristen. Und wenn man nach Barockviertel oder Königsstraße googelt, findet man die Seite schon recht gut. Ein Verweis von der Dresden-Seite ist natürlich Pflicht. Für die Dresdner gibt es die Seite mit den Neuigkeiten und den Veranstaltungen. Ein bisschen Inhalt ist schon da.

  3. Mal wieder gepflegte Geschichtsfälschung (aus mangelndem Selbstbewußtsein?): Im Intro die DDR-Plattenbauten links von der Dreikönigskirche durch die Markthalle & dem unvermeidlichen Goldenen Reiter wegretuschiert, aber den Bülow-Residenz-Plattenbau mit angeklebter Barockfassade schön ins Bild gesetzt. Die Gegenreformation lebe hoch, hoch, hoch!

  4. Anstatt Geld in solch einen verkitschten und wenig innovativen Webauftritt zu stecken, sollten die Gewerbetreibenden dort mal daran arbeiten, das Viertel wirklich für Touristen mit dicke´n Geldbeuteln attraktiv zu machen. Bis jetzt ist das doch alles eher Paillette, was man so vorgesetzt bekommt, von Frau Häfner und dem Bülow-Hotelkomplex mal abgesehen. Wenn ich schon das flackernde Werbelicht der Brisko-Passage sehe…

    p.s.: Welcher Meister hat denn die Animation des Springbrunnens entworfen? Ich musste herzlichst lachen. :)

  5. Das Filmchen ist echt bescheiden, ABER die machen sich ne Platte wie es so schön heißt. Sich Gedanken machen und was umsetzen und nicht jammern von der Krise in der Neustadt. Glaube in der Äußeren Neustadt wäre das nicht möglich, zu viele Individualisten und zu wenige Optimisten.

  6. @fino: Bis jetzt hat doch nur die BILD von einer „Krise“ der Neustadt gesprochen, abgesehen davon löst man eine solche nicht damit, einen (vermeintlich) öffentlichkeitswirksamen Webauftritt zu schalten! Die Neustadt braucht sowas nicht und das es da keine Optimisten mehr gibt, ist absoluter Bullshit und mein Viertel lebt genau von diesen „Individualisten“, die sich was trauen.

  7. Lange Ladezeiten hängen wohl eher mit ner lahmen Internetverbindung zusammen… ;-)
    Ich finde die Zeit ok (was waren das, 6-7 sec??). Die Seite finde ich gelungen, selbst als innere Neustadtbewohnerin kenne ich noch nicht alle Geschäfte, Hinterhöfe und co. Die Litfaßsäule ist ein nettes Extra. Die Musik – naja…
    Auch wenn sie mir manchmal auf die Nerven gehen, die Stadt braucht Touristen und lebt von ihnen…ziemlich gut sogar.

    Abschließend noch eine kleine Aufforderung für all die besonderen Neustadtbewohner:
    Und jetzt alle im Chor: wir sind ja sooooo individuell!!!

  8. Die Flash-Animation ist mit 30779 KB nicht zu groß und wird nachgeladen. Also die Seite funktioniert schon, während das Filmchen noch läuft.

    @ giannina: Du siehst das falsch, hier ist niemand individuell. Wir sind alle gleich, die einen ein bisschen mehr als die anderen.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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