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Widerstand – Erinnerung ‒ Versöhnung

Władysław Bartoszewski - Foto: Archiv Marcin Barcz
Wła­dysław Bart­o­szew­ski – Foto: Ar­chiv Mar­cin Barcz
In der Drei­kö­nigs­kir­che wird am Don­ners­tag eine Aus­stel­lung er­öff­net, über den deutsch-pol­ni­schen Po­li­ti­ker und Di­plo­ma­ten Wła­dysław Bart­o­szew­ski. Die Ver­nis­sage be­ginnt um 18 Uhr.

Die Aus­stel­lung „Bart­o­szew­ski 1922 – 2015. Wi­der­stand ‒ Er­in­ne­rung ‒Ver­söh­nung“ zeigt mit Fo­tos und Tex­ten das Le­bens­werk des pol­ni­schen Po­li­ti­kers und Di­plo­ma­ten Wła­dysław Bart­o­szew­ski, der sich maß­geb­lich für die deutsch-pol­ni­sche Aus­söh­nung und für Eu­ropa ein­setzte. Die Aus­stel­lung ist ein Ko­ope­ra­ti­ons­pro­jekt mit der Deutsch-Pol­ni­schen Ge­sell­schaft Sach­sen. Wäh­rend der Ver­nis­sage spricht u. a. Oli­ver Schenk, Staats­mi­nis­ter für Bun­des- und Eu­ro­pa­an­ge­le­gen­hei­ten (CDU).

Wła­dysław Bart­o­szew­ski (1922–2015) war ein pol­ni­scher Po­li­ti­ker, ka­tho­li­scher In­tel­lek­tu­el­ler, Jour­na­list und Au­tor, der über Jahr­zehnte Brü­cken­bauer zwi­schen Deut­schen und Po­len war. Er er­lebte den deut­schen Über­fall auf Po­len, wurde ins KZ Ausch­witz de­por­tiert, kämpfte im pol­ni­schen Wi­der­stand und im War­schauer Auf­stand und half bei der Ret­tung von Juden.

Im so­zia­lis­ti­schen Po­len setzte er sich für eine De­mo­kra­ti­sie­rung ein, war mehr­fach in­ter­niert und trug nach 1989 als Po­li­ti­ker ent­schei­dend dazu bei, dass die deutsch-pol­ni­schen Be­zie­hun­gen auf eine neue Grund­lage ge­stellt wur­den. Die­sem le­bens­lan­gen En­ga­ge­ment ist eine Aus­stel­lung im Haus der Kir­che – in der Drei­kö­nigs­kir­che ge­wid­met, die von Don­ners­tag, 10. Ja­nuar an im Foyer zu se­hen ist.

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Die Aus­stel­lung wid­met sich dem Le­bens­werk Bart­o­szew­skis und will die uni­ver­selle Bot­schaft der Ver­stän­di­gung und Ver­söh­nung ver­mit­teln. Er­mög­licht wird sie von der Deutsch-Pol­ni­schen Ge­sell­schaft Ber­lin und der Stif­tung für Deutsch-Pol­ni­sche Zusammenarbeit.

Bartoszewski 1922 – 2015. Widerstand ‒ Erinnerung ‒Versöhnung

  • Ver­nis­sage, Don­ners­tag, 10. Ja­nuar, 18 Uhr, es spre­chen: Oli­ver Schenk, Staats­mi­nis­ter für Bun­des- und Eu­ro­pa­an­ge­le­gen­hei­ten, Anita Ba­ra­now­ska-Koch, Grün­de­rin der Bart­o­szew­ski-In­itia­tive und Mar­cin Barcz, Ku­ra­tor der Ausstellung.
  • Zu se­hen ist die Aus­stel­lung bis zum 23. Februar.
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