Schulsport auf Ski

Ski-Schülerwoche am Elbufer - Foto: PR/Thomas Eisenhuth

Ski-Schülerwoche am Elbufer – Foto: PR/Thomas Eisenhuth

Am 12. und 13. Januar 2019 findet am Elbufer wieder der Skilanglauf-Weltcup statt (Neustadt-Geflüster vom 24. September 2018). Wie schon in diesem Jahr soll der Schnee nach dem Wettkampf wieder von Schülern genutzt werden. Fünf Tage lang können Grundschüler aus Dresden und den umliegenden Landkreisen eine Schulsport-Stunde auf Ski verbringen. Betreut werden die Kinder dabei von Olympia-Medaillengewinner Tobias Angerer und Trainern des Sächsischen Skiverbandes. Das Finale der Schulstunde auf Ski wird ein Staffel-Rennen mit allen Schülern einer Klasse bilden. Die schnellsten Klassen erhalten einen kleinen Preis.

„Die Premiere 2018 wurde so gut angenommen, dass bereits während dieser ersten Schulsport-Stunden Lehrer, Eltern und Kinder darum baten, dass wir dieses Event auch im zweiten Jahr fortsetzen“, berichtet die Schulsport-Verantwortliche des Skiweltcup Dresden, Ricarda Braun. Die Organisatoren wollen damit ein Zeichen für die sportliche Nachwuchsförderung der Region setzen.

Bewerbungen für alle 1. bis 3. Klassen möglich

„Aufgrund der wenigen verfügbaren Tage können leider nicht alle interessierten Klassen aus der Region in den Genuss des Schulsports auf Ski am Dresdner Elbufer kommen“, sagt Ricarda Braun. Deshalb wolle man sich auf Schüler konzentrieren, die derzeit in der 1.-3. Klasse lernen.

Alle Klassen in Dresden und den umliegenden Landkreisen können sich bewerben: schulevent@skiweltcup-dresden.de oder persönlich im Weltcup-Büro einen der begehrten Plätze zu sichern. Ob Wandzeitungen, Bilder-Galerie oder kleine Filme – die letztjährigen Bewerbungen haben gezeigt, dass der Phantasie keine Grenzen gesetzt sind!

Bewerbungsschluss ist der 2. November 2018. Eine Jury aus Sächsischem Skiverband, Sächsischem Kultusministerium und dem Skiweltcup Dresden Team wird dann die besten Einsendungen auswählen.

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11 Kommentare für “Schulsport auf Ski

  1. Andreas
    10. Oktober 2018 um 20:50

    Verträgt sich ja alles sehr schön mit dem, was der Weltkimabericht gerade festgestelt hat – etwas mehr Distanz zu der Eventkultur, die hier ohne Rücksicht auf ökologische Folgen (wozu auch das vierwöchige Verbot, den Elbradweg zu benutzen, gehört) durchgezogen wird, würde mich freuen.

  2. Seldon
    11. Oktober 2018 um 09:27

    Großartig! Eine Schulsportstunde auf Ski. Greenwashing par excellence. Da führt der Schulsport sowieso schon ein Schattendasein in einer ohnehin desolaten Schullandschaft, und dann wird eine Stunde (!) auf Ski stehen angeboten, in dieser alles andere als schneesicheren Region. Ein Feigenblatt kann man das gar nicht mehr nennen.
    Warum nicht mal die Elbe anstauen, um dem Wassersport zu seinem Recht zu verhelfen, Pferde im Großen Garten ansiedeln, um den Reitsport zu fördern…?
    Heilige Einfalt!

  3. asalinse
    11. Oktober 2018 um 11:12

    und vor jeder Sportstunde gibts drei Stunden GEO mit Schwerpunkt „Klimawandel- und unser Anteil daran“

  4. 12. Oktober 2018 um 08:33

    Ich kann hier entgegen des beabsichtigten Eindrucks, der mit dieser Aktion vermittelt werden soll, keinen guten Willen, keinen besonderen Bildungsauftrag oder irgendeine Gemeinnützigkeit erkennen. Was sollte man denn sonst mit dem sinnlos angekarrten Schnee machen? Teuer bewacht abschmelzen lassen, sodass niemand darauf fahren kann? Daraus eine Story im Sinne einer Imagekampagne zu machen und diesen Unsinn mit Kinderliebe aufwerten zu wollen ist unter aller Würde!
    René Kindermann, Dirk Hilbert und Torsten Püschel gehören entfernt – bitte beachten Sie die Hausordnung

    Hiermit möchte ich alle Eltern, die ihren Kindern schon meine Geschichte vorgelesen und für sich verstanden haben, darum bitten fern zu bleiben und ihren Kindern davon zu berichten, dass das nicht mein Werk ist, sondern Blasphemie und von Menschen gemachte Dekadenz.

  5. Frau Holle
    12. Oktober 2018 um 10:27

    Ist Recht Herr Launer, ich formuliere es so:

    Auf René Kindermann, Dirk Hilbert und Torsten Püschel SOLL wie auf die „hässliche, faule Tochter“ der Witwe „Pech“ FALLEN, „das nicht abgeht.“

  6. Bubanst
    12. Oktober 2018 um 21:49

    Ich finde die Aktion super. Endlich mal ein Sportevent bei dem nicht einem Ball hinterher gehetzt wird. Dafür wird Dresden überregional positiv in den Medien erscheinen. Ein paar kids, im Nachgang noch das Thema Wintersport näher zu bringen und auch Mal selber testen zu lassen eine gute Idee. Was den ökologischen Fußabdruck angeht ist es immer einfach zu meckern wenn man selbst kein Interesse an sportlichen Events hat. Am besten macht sich das im Hinterhof beim Lagerfeuer mit den Nachbarn. Sind ja noch alte Holzabfälle vorhanden.
    Ich wage Mal zu behaupten, dass jeder der hier kommentierenden irgendwo seinen ökologisches Gewissen deaktiviert, sobald es liebgewonnen Hobbies oder Gewohnheiten betrifft.

  7. paligro
    13. Oktober 2018 um 10:03

    „Ein paar kids, im Nachgang noch das Thema Wintersport näher zu bringen und auch Mal selber testen zu lassen eine gute Idee.“ Bubanst

    Ich glaube, die meisten Eltern der Kinder, die da angefixt werden sollen, können sich Wintersport überhaupt nicht leisten. Wintersport war, ist und bleibt (wie Golf und „Reitsport“) ein Zeitvertreib für Wohlhabende oder „reiche entfernt, siehe Hausordnung“ wie ich sie nenne, also für einen kleinen elitären Teil dieser Gesellschaft. Oder können der Maurer und die Friseurin eine komplette Skiausrüstung nach der anderen (Kinder wachsen) inkl. Aufenthalt in den RICHTIGEN Wintersportgebieten für ihr Kind bezahlen? Können sie nicht.
    Und ich weiß, was jetzt kommt – „sharing“. Der kleine Justin darf also gnädiger Weise die abgelegten und vollgeschwitzten Skistiefel von Klein Richie Rich gegen einen Sozialbeitrag ausleihen…
    Mir wird schlecht, ich geh jetzt *entfernt, siehe Hausordnung *.

    p.s. (bevor ich entfernt gehe): Wenn die Qualität, also der Preis der benötigten Ausrüstung über Erfolg und Misserfolg entscheiden, habe ich so meine Schwierigkeiten das „Sport“ zu nenne. (Motorsport, Reitsport, E-Sport, …)

  8. paligro
    13. Oktober 2018 um 11:47

    Anton,

    ist das dein Ernst? Falschparker „Penner“ zu nennen geht problemlos durch (https://www.neustadt-ticker.de/67230/aktuell/petition-fuer-sichere-schulwege#comment-110727), aber „reiches entfernt“ nicht?
    Ich muss schon wieder erbrechen!

  9. bob
    13. Oktober 2018 um 13:23

    @paligro

    Man kann von dieser Veranstaltung ja halten was man will. Ich persönlich finde sie völlig in Ordnung. Und mit ein bisschen Glück wird es schneien und der Kunstschnee wird gar nicht benötigt.

    Aber du schaffst es vermutlich auch aus einem Sonntagsspaziergang im Wald noch eine gesellschaftspolitische Lehrstunde zu machen.

    Eine komplette Langlaufausrüstung für Kinder bekommst du nagelneu für 35,- Euro. Dafür bekommst du nicht mal ein paar ordentliche Fussballschuhe, geschweige denn ein halbwegs vernünftiges Fahrrad für Kinder. Um Langlauf als elitär zu bezeichnen bedarf es schon ziemlich viel verwirrtem Sendungsbewusstsein.

    Du hast einfach keine Ahnung, aber davon ganz viel. Offenbar bist du entweder komplett vom Neid zerfressen oder hast nur rote Knete in der Birne.

    Und jetzt geh dich erleichtern, wenn du dich dann besser fühlst !

  10. paligro
    13. Oktober 2018 um 14:05

    bob,

    „Aber du schaffst es vermutlich auch aus einem Sonntagsspaziergang im Wald noch eine gesellschaftspolitische Lehrstunde zu machen.“
    Sowie die Demonstranten im Hambacher Forst!

    „Und mit ein bisschen Glück wird es schneien und der Kunstschnee wird gar nicht benötigt.“
    Träum weiter! Die Loipenmaschinen fahren erst, wenn die Schneedecke auf 20cm oder mehr angewachsen ist. Mit weniger Schnee kann man maschinell keine vernünftige Strecke präparieren.

    https://www.intersport.de/ausruestung/ski-ausruestung/langlauf/langlaufski/
    Da kostet schon allein der Langlaufski ohne Stiefel, Handschuhe und Anzug weit über 35,- €, mind. 59,99 €. Ich mag von Wintersport keine Ahnung haben, aber ich kann recherchieren. Ganz ohne Recherche steht jedenfalls fest: Gleich mehrere Fussballplätze (Hartplatz, Rasen, Halle) gibt es in Dresden vor Ort. Fahrradfahren kann man überall. Wo kann man denn hier regelmäßig Ski fahren ohne große Anfahrts- und Unterkunftskosten?

    „Neid“ ist ein recht einfallsloser Vorwurf, den die römische Oberschicht in ihrer Dekadenz auch oft fallen lassen hat, wenn der Sklave aufbegehrte. Das lass ich mal so stehen. Aber lieber rote Knete im Kopf als braune Kacke!

  11. bob
    13. Oktober 2018 um 16:56

    @paligro

    LOL

    Schon klar ! Jetzt bin ich also mal wieder braun !

    Und immer noch. Du hast keine Ahnung. Aber davon viel !

    Und was der Hambacher Forst mit dieser Veranstaltung zu tun hat, wird wohl auf ewig dein Geheimnis bleiben.

    Offenbar hast du deine dümmlichen Gedanken noch nicht von Dir gegeben. Versuch es nochmal ! Und grüß mir Villeroy und Boch.

    Und jetzt wird mir wieder mal langweilig……

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