Minimalistischer Sound in der Scheune

Achtung. Konzert wurde abgesagt.

Dylan Carlson
Dylan Carlson
Am kommenden Sonntag tritt in der Scheune Dylan Carlson auf. Davor tönt Chimaera. Das Neustadt-Geflüster verlost Freikarten.

Dylan Carlson ist als Meister des Minimalismus bekannt. Auf seinem neuen Soloalbum Conquistator zeigt er seine Fähigkeit, fesselnde symphonische Kompositionen mittels musikalischer Genügsamkeit zu schaffen. „Conquistator“ erzählt ganz ohne Worte in Form eines imaginären Westerns, basierend auf einer wahren Geschichte, von den Abenteuern eines spanischen Konquistadors und seines maurischen Dieners, die 20 Jahre lang im damaligen Norden Mexikos – den heutigen US Bundesstaaten New Mexico, Colorado, Utah, Nevada und Texas – unterwegs waren, und schließlich wieder den Golf von Mexiko erreichten, mit der Ziel, wieder nach Europa überzusetzen.

Musikalisch knüpft Carlson damit an das 2005er „Earth Album Hex; or Printing in the Infernal Method“ an, welches seinerzeit die Wiederkehr der Drone-Legende nach langer, nicht zuletzt durch Carlsons Drogenprobleme hervorgerufener, Schaffenspause darstellte.


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Dylan Carlson ist das Mastermind hinter Earth, und damit für einige bahnbrechende Alben des amerikanischen Gitarrenrock-Geschichte verantwortlich. Geboren 1968 in Seattle, sah er schon in jungen Jahren viel von der Welt, da sein Vater Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums war und die Familie sich stets gezwungen sah, ihm zu den jeweiligen Stationierungsorten hinterherzuziehen. Später zog es ihn zurück nach Seattle, wo er inspiriert von Bands wie AC/DC, Molly Hatchet oder Black Sabbath, jedoch vor allem beeindruckt von der Energie der Melvins und dem songschreiberischen Gespür von La Monte Young und Terry Riley auf Slim Moon, Joe Preston und Greg Babior traf, mit denen er die Band Earth gründete. Er wohnte damals mit Kurt Cobain zusammen, für den er später auch das Gewehr kaufte, mit dem dieser seinen Selbstmord beging.

Vorband Chimaera

Chimaera
Chimaera
Abseits von herkömmlichen Musikerstrukturen erzeugen Chimaera eine Essenz atmosphärischer Klangqualität. In der Besetzung von drei Gitarren und einer Geige erschafft die Band Welten von ungeheurer Schönheit, Weite aber auch Abgründigkeit. Die ganze Band erzeugt trotz komplizierter Abläufe immer ein natürliches Fließen und beherrscht gekonnt die präzise Verfremdung ihrer Klänge.

Dylan Carlson und Chimaera

  • Am Sonntag, 9. September, ab 19.30 Uhr in der Scheune, Alaunstraße 36 bis 40, 01099 Dresden. Tickets im Vorverkauf ab 16,10 Euro, Abendkasse: 18 Euro. Das Neustadt-Geflüster verlost zweimal zwei Freikarten. Bitte eindeutiges Interesse in die Kommentarspalte schreiben.

14 Kommentare zu “Minimalistischer Sound in der Scheune

  1. Schoenen Guten Morgen!

    Mein Interesse an dieser Veranstaltung istM unglaublich gross. Kaum zu glauben, wie gross es ist.

  2. Halli hallo,

    Ich würde sehr gern die Veranstaltung in der Scheune besuchen. Chiamera habe ich noch nie live gesehen. #TicketsfürdieJule
    #scheunenminimalismus

  3. Ich würde den Kerl so gerne mal live sehen. Earth würde ich aber noch viel
    lieber live sehen wollen. Habe also auch minimalistisches Interesse an einer Freikarte. :)

  4. Minkakathinkaminimalistika möchte (über)morgen mit maximal mannigfaltiger minimalistischer Mucke massivst munter mitfeiern (:

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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