Bio-Brotbox-Aktion erstmalig in Dresden

Erstmalig seit ihrer Gründung im Jahr 2002 fand die bundesweite Aktion „Bio-Brotbox“ in Dresden statt. In der 30. Grundschule auf der Hechtstraße bekamen heute Morgen Erstklässler die gesponserten Pausenpakete durch die Dresdner Initiatorinnen Katharina Mutzke und Anke Teuber, Gesundheits­­­bürgermeisterin Kristin Klaudia Kaufmann und den Promi-Paten Ernst Dollwetzel überreicht. Schirmherr ist Oberbürgermeister Dirk Hilbert. Die Aktion soll das Bewusstsein für eine gesunde Ernährung von Kindesbeinen an stärken. Man hofft auf Nachhaltigkeit.

Gesundheitsbürgermeisterin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann erteilt das Wort

Gesundheitsbürgermeisterin Kristin Klaudia Kaufmann erteilt das Wort

In Zweierreihe, Hand in Hand, laufen die Hauptakteure in das mit Zuckertüten dekorierte Zimmer ein und nehmen artig Platz. Was denn gesundes Essen sei, fragt Bürgermeisterin Kaufmann und die Hände schnellen in die Höhe: Bio-Essen, Zitrone, Kiwi, dunkles Brot, Paprika, Möhre. Alles richtig. Letzteres befindet sich neben Apfel, Saft, Müsli, Energiepulver, Tee, Kokos-Drink, Aufstrich und Trockenfrüchten auch in jeder der insgesamt 500 gelben Kunststoff-Brotdosen, die heute an fünf Dresdner Schulen ausgegeben werden. Unternehmen wie Sonnentor, Vorwerk Podemus, Zwergenwiese, Vitalpunkt, Alnatura, Rapunzel u.a. unterstützten die Aktion.

Ein vollwertiges zweites Frühstück in der Schule sei wichtig für Konzentration und Leistungsfähigkeit, erklären die Initiatorinnen und Unterstützer. Das Frühstück in der Bio-Brotbox soll zur täglichen gesunden Ernährung einladen. Katharina Mutzke hofft darauf, dass die Aktion im nächsten Jahr wiederholt werden kann bzw. zu einem festen Programmpunkt in der Einschulungszeit wird.

Im Raum raschelt und knarrt es – das Stillsitzen ist ungewohnt. Endlich

Die Kinder bei der Inspektion der Bio-Markenprodukte

Die Kinder bei der Inspektion der Bio-Markenprodukte

werden die verheißungsvollen Brotboxen ausgegeben und der Inhalt kann inspiziert werden, bevor es zum Fototermin ins Klassenzimmer weitergeht. Für die Aktion kamen bei dem Crowdfunding-Portal 99Funken.de mehr als 1000 Euro zusammen.

Bio-Brotbox Aktion Dresden

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12 Kommentare zu “Bio-Brotbox-Aktion erstmalig in Dresden

  1. 20. August 2018 at 17:22

    Eine tolle Aktion!!!

  2. Rico Walter
    20. August 2018 at 18:44

    Hallo! Keine Frage, die Aktion ist echt super, allerdings gab es die Biobrotbox schon bei meiner Großen in der Schule und bei meinem Lütten in der Kita, es ist also nicht das erste Mal in Dresden und wird hoffentlich nicht das letzte Mal gewesen sein. Gruß Rico

  3. Jan
    20. August 2018 at 20:13

    Auch mein Kleiner kam heute mit einer solchen Brotdose nach Hause. Leider haben die Initiatoren einen kleinen Punkt übersehen. Das 2. BioFrühstück, welches mein Sohn dabei hatte, ist jetzt halt einfach für die Tonne. Eine Information an betroffene Eltern wäre sinnvoll gewesen um Verschwendung der Nahrungsmittel zu verhindern.

  4. Paula Koch
    20. August 2018 at 20:35

    Eine gelungene Werbekampagne für den Kunden von morgen mit gelben Plastikdosen und den großen Marken wie Sonnentor, Vorwerk Podemus, Zwergenwiese, Vitalpunkt, Alnatura, Rapunzel. Als ich klein war gab es kein Bio, da war alles Bio. Darüber staunen Kinder heute und glauben es nicht. Dafür konnten sie heute schon für morgen beworben werden.
    Werd Kunde nicht Mensch. Werbung in Schulen zur frühkindlichen Bildung als Konsument.

  5. 20. August 2018 at 20:44

    @rico: so hat es zumindest die Stadtverwaltung angekündigt.

  6. dia
    20. August 2018 at 20:50

    nette aktion – besser als nix .

    jan @ geht zur tonne und iss….

    welt ist echt froh …irgendwann „menschenleer “ ist !!!

    universum will SIE auch nicht !

    be/lehr-film :

    https://de.wikipedia.org/wiki/WALL%C2%B7E_%E2%80%93_Der_Letzte_r%C3%A4umt_die_Erde_auf

    mfg dia

  7. Hilde77
    20. August 2018 at 22:28

    Was bitte hat denn Energiepulver in der Bio-Brotbox zu suchen???

  8. Dodi
    20. August 2018 at 22:46

    An der Rosengartenschule fand die Aktion heute auch statt. Die Kinder haben sich sehr gefreut und sie waren eifrig dabei.
    @Jan: an unsere Schule wurde die Aktion angekündigt und darauf hingewiesen, dass das eigene Frühstück in diesem Falle zu Hause bleiben darf. :-)

  9. Patrick
    21. August 2018 at 07:40

    Guten Morgen Neustadt!

    Den Kommentar von „dia“ muss man vor dem 2. Kaffee nicht verstehen?

  10. christoph
    21. August 2018 at 09:27

    @ Paula Koch..

    als ich klein war?? … war das vorm Krieg?

  11. peanut
    21. August 2018 at 12:58

    Wieso sollte Bio-Essen „gesund“ sein? Bio ist doch erst mal nur eine Form der (hoffentlich) umweltschonenderen Erzeugung von Lebensmitteln.

    Und überhaupt, dieser schon quasi religiöse Eifer, mit der schon Kindern eingetrichtert wird, dass Ernährung und Gesundheit nicht nur irgendwie miteinander zu tun hätten, sondern kausal zusammenhängen:Wenn du dich nicht „gesund“ ernährst, wirst du krank!

    Überraschung: Es gibt keine gesunden Lebensmittel.
    https://www.fitbook.de/food/es-gibt-keine-gesunden-lebensmittel

  12. konstantin v.t.
    31. August 2018 at 19:01

    @ christoph – der krieg hat nie aufgehört. wussten Sie das nicht? wir brauchen den krieg. er bringt uns voran.
    mal abgesehen davon kam jemand, der kurz vor dem letzten grossen schiessen klein war, tatsächlich in den genuss hochwertiger lebensmittel, die selbstverständlich bio waren. jedenfalls für kurze zeit. so jemand wäre heute ca. 85 jahre alt und würde sich wohl kaum dämlichen kommentaren wie dem Ihren aussetzen. wer nach dem schlachtfest noch vorhanden und ebenfalls klein war, der hatte, wenn es überhaupt was zu fressen gab, wenig aber zwangsläufig ebenfalls bio auf dem tisch. das blieb dann auch so, bis 89. das war kurz vor der kapitulation. insofern haben Sie natürlich ganz recht. erst danach kam der ‚freie handel‘ – wegen dem schon früher mal krieg geführt wurde. nu gehn se ma schön in Ihren biomarkt und käufen ein gescheites körnerbrot für 5 euro umpfzig vom geld Ihrer eltern, Sie rotzlöffel.

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