Betreff: Wir retten Leben, wen retten Sie?

Axel Steier ist Mitorganisator des Dresden-Balkan-Konvois - im Umsonstladen werden Kleider gesammelt.

Der Neustädter Axel Steier ist Mission-Lifeline-Sprecher – Foto: Archiv 2015

Das Rettungsschiff „Lifeline“ der Dresdner Hilfsorganisation „Mission Lifeline“ ist heute Abend mit rund 230 aus Seenot geretteten Migranten an Bord in einen Hafen in Malta eingelaufen. Sprecher Axel Steier zeigte sich erschüttert von der Kaltherzigkeit der Politik. Das Schiff war vorher von mehreren Ländern abgewiesen worden.

Der deutsche Innenminister Horst Seehofer hat heute Vormittag Bedingungen für eine mögliche Aufnahme der Flüchtlinge nach Deutschland gestellt. Unter anderem verlangte er, dass das Schiff festgesetzt werde. Damit solle verhindert werden, dass es zu einem Präzedenzfall werde. Zwischen Libyen und Südeuropa dürfe es keinen „Shuttle“ geben.

Darauf antwortet das Team von Mission Lifeline mit einem offenen Brief.

Offener Brief von Lifeline an den Innenminister der Bundesrepublik Deutschland, Horst Seehofer

Betreff: Wir retten Leben, wen retten Sie?

Sehr geehrter Herr Minister Seehofer,

Der Presse entnehmen wir, dass Sie sich dafür einsetzen, dass das Schiff unserer Seenotrettungs-NGO beschlagnahmt werden soll und gegen die Crew strafrechtlich ermittelt wird. Wir entnehmen der Presse, dass Sie von „Shuttle“-Service sprechen. Unabhängig davon, dass wir darauf hinweisen wollen, dass wir Menschen im tödlichsten Seenotrettungsgebiet der Welt aus Lebensgefahr retten und dafür angeklagt werden, haben wir einige Anmerkungen und Fragen:

Es fühlt sich beschämend an, dass die Bundesregierung durch die Behinderung der Seenotrettung dazu beiträgt, dass mehr Menschen im Mittelmeer sterben.

Haben Sie Studien, eine Statistik oder ein Bauchgefühl, mit dem Sie diese Toten rechtfertigen können?

Stellen Sie sich vor, wie es ist, wenn Menschen gefoltert und versklavt und vergewaltigt werden – ganz bildlich in Libyen.

Stellen Sie sich vor, wie diese Menschen in ihrer Verzweiflung alles tun, um Libyen entkommen zu können.

Stellen Sie sich vor, dass der einzige Weg ein Schlauchboot ist und dass man für diesen lebensgefährlichen Weg dann noch viel Geld bei kriminellen und gewalttätigen Schlepperbanden bezahlen muss.

Stellen Sie sich vor, dass dort Männer, Frauen und Kinder – die nie schwimmen gelernt haben – auf überfüllten Booten ins Wasser fallen – ohne Schwimmweste.

Stellen Sie sich den Kampf gegen das Wasser vor, das langsam aber sicher ihre Lungen füllt, bis sie ertrinken.

Stellen Sie sich vor, dass Sie fordern, dass diesen Menschen nicht geholfen wird. Und wenn Sie bereit sind, sich das vorzustellen und nun sagen: “Aber ohne die Nichtregierungsorganisationen gäbe es das ja nicht”, dann müssen wir Ihnen sagen: Sie liegen falsch.

Nicht weil wir eine andere Meinung haben, sondern weil die meisten Menschen in den letzten Jahren gar nicht von NGOs gerettet wurden und weil wir wissen, dass die Menschen auch höhere Risiken eingehen. Wir haben uns als NGOs gegründet, nachdem tausende ertrunken sind – nicht davor.

Wir stimmen unsere Einsätze mit der Seenotrettungsleitstelle ab und folgen den Anweisungen und wir sind schockiert, über die Vorwürfe, die uns auch von Ihnen gemacht werden. Sie können den Schmerz nicht fühlen, wenn Menschen sterben, denen man helfen könnte. Und Sie können unsere Wut nicht nachempfinden, die wir angesichts einiger öffentlicher Äußerungen der letzten Tage empfinden.

Sie reden von Shuttle nach Europa, wo Menschen aus Seenot gerettet werden. Wie würden Sie sich fühlen, wenn ihre Familienangehörigen in Gefahr wären oder sterben? Wäre es nicht eine Schande?

Wir laden Sie ein. Wir laden Sie ein an einer der Seenotrettungsmissionen teilzunehmen und sich die Situation vor Ort anzuschauen, die Sie nicht kennen.

Wir laden Sie ein, sich anzuschauen, wie verzweifelt die Menschen sind, die wir retten und wie sich die Leere anfühlt, wenn Menschen sterben, weil niemand mehr helfen kann. Kommen Sie mit, Sie sind willkommen. Wir sagen Ihnen offen: Wir erwarten, dass Sie mitkommen. Wir erwarten, dass Sie sich der Realität annehmen. Und wir erwarten Antworten. Sie sagen, wir sollen zur Rechenschaft gezogen werden, doch wir erwarten, dass auch Sie endlich Rechenschaft ablegen.

Wir stehen Rede und Antwort, gerne auch vor Gericht. Aber welcher Straftatbestand soll uns vorgeworfen werden?

Ist es Ihrer Meinung nach ein Verbrechen, Menschen aus Lebensgefahr zu retten?

Ist es ein Verbrechen, das Völkerrecht zu achten?

Sollten wir die Menschen nach Libyen bringen und damit eine Straftat begehen?

Achten Sie die Menschen mehr, die gegen uns hetzen, als diejenigen, die vor Ort Menschenleben in Not helfen?

Wir retten Menschen. Wen retten Sie?

Beten Sie?

Wissen Sie, dass in diesem Jahr noch einmal 50.000 Menschen über das Wasser nach Europa geflohen sind?

Wissen Sie, dass es nur 17.000 nach Italien waren? Wissen Sie, dass das eine Person pro 10.000 EuropäerInnen sind?

Wissen Sie, wie es klingt, wenn Sie über diese Menschen reden – wenn Sie von Wellen, Fluten und Lawinen sprechen? Wissen Sie, dass Sie dazu beitragen die Realität zu verdecken?

Wir dürfen Menschen nicht nach Libyen bringen, auch wenn Sie uns dafür anklagen wollen. Sie dürften Menschen nicht nach Libyen bringen. Deswegen unterstützen Sie die libysche Küstenwache, die nicht an das Recht gebunden ist, auf das Sie einen Eid geschworen haben. Wollen Sie, dass andere dieses Recht brechen? Unterstützen Sie das?

Aber wir sind an dieses Recht gebunden und wir haben keine Scheu dafür auch gegen Widerstände einzutreten.

Wir haben keine Regierungskrise verursacht.

Wir haben keine Interessen, außer dass Menschenrechte und Menschenwürde nicht im Fleischwolf des Rechtspopulismus zu Grunde gehen. Wir wollen Leben retten? Was ist ihr Interesse?

Kommen Sie zu uns und reden Sie mit uns. Beantworten Sie bitte die Fragen. Einzeln und präzise.

Kommen Sie her.

Sie sind willkommen.

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64 Kommentare zu “Betreff: Wir retten Leben, wen retten Sie?

  1. Lenbach
    27. Juni 2018 at 23:44

    Der Brief ist gemessen an Heuchelei und Verlogenheit auf einer Ebene mit den Clowns der Antifa: Wir sind friedlich, was seid ihr?

    Wenn diese kleine Minderheit Politik machen will (und das tut sie, indem sie sich aufs Seenotrettungsgesetz beruft, die Leute aber nicht – wie dort festgesetzt – an den nächstgelegenen Hafen bringt, sondern ins gelobte Europa), dann soll sie entsprechende Mehrheiten organisieren. Wenn ihnen das nicht gelingt, müssen sie sich der Mehrheit fügen. Das ist Demokratie und hat sich insgesamt betrachtet bewährt.

    Sich nun derart theatralisch wie abgedroschen in der äußerst entgegenkommenden Presse auszuheulen, kaum daß der überfällige Widerstand eingetreten ist, ist dermaßen verlogen, daß ich mich in all meinen Vorurteilen bestätigt sehe.

  2. Erich
    27. Juni 2018 at 23:56

    Danke fürs Veröffentlichen, Anton. Da bist Du offenbar den großen Medien voraus – lediglich die Süddeutsche hat bisher eine Randnotiz über diesem offenem Brief gebracht… Aber wen interessiert schon das Völkerrecht (hier: Seerecht), wenn es um Macht, Profite, unseren Wohlstand geht…?

  3. Felix
    28. Juni 2018 at 09:35

    @Lenbach
    Ich kann verstehen, dass es in einer rationalen Sichtweise wenig Sinn macht das Seenotrettungsgesetz, wie sie es zitiert haben nicht zu befolgen. Dann kann ich auch verstehen dass es sehr theatralisch erscheinen kann so einen Brief zu verfassen. Aber ich möchte Sie fragen, ob sie sich der Möglichkeit bewusst sind, dass es wirklich so eine schlimme Situation ist, dass nicht anders als in dieser Form zu berichten ist? Können sie sich vorstellen, einen Menschen in Not zu treffen und ihn nicht zu helfen? Ihn vor dem sicheren Tod zu bewahren und dann nicht alles zu tun damit er wieder in die gleiche Situation kommt? In diesen Fall sollten meiner Meinung nach die Emotionen und der Menschenverstand über etwaigen Gesetzen stehen. Ich hab selbst nie so eine Situation erleben müssen und möchte dass auch nie. Aber ich bin mir sicher, dass es niemanden zusteht, sich darüber zu stellen und es besser zu wissen, wenn man nicht selbst in so einer Situation gewesen ist. Ich wünsche Ihnen, dass sie nie in eine Situation kommen bei der Sie auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Aber ich hoffe Sie können verstehen, dass ich denke, dass Sie nicht in der Situation sind diese Rettungsaktionen zu verurteilen.

  4. Klaus Herbert
    28. Juni 2018 at 09:41

    Erst kommen Gesetze, dann die Moral…

    Kein Mensch zwang die Menschen dazu auf der „Lifeline“ anzuheuern, es war ihr eigenes Gewissen- ihre eigene Moral

    Es ist einfach nun „anzuklagen“, wenn Steier, bzw. seine Helfer, selbst nicht in der Lage scheint vorher Gesetze zu lesen und zu verstehen.

    Der dänische Frachter, welcher auch Flüchtlinge in Seenot rettete, durfte in Italien anlegen. Er ist aber auch im offiziellen Seefahrtsregister Dänemarks eingetragen. Die „Lifeline“ ist in KEINEM offiziellem Register, laut der niederländischen Regierung, eingetragen und wird damit vorraussichtlich dasselbe Schicksal wie die „Sea-Watch“ ereilen. Dann werden die Mitgelieder der „Mission Lifeline e.V.“ wieder Jammern und alles auf die Anderen schieben, dabei waren Sie selbst nicht in der Lage sich vorher juristisch abzusichern…

    Erstmal an die eigene Nase fassen, bevor auf Andere gezeigt wird…

  5. 28. Juni 2018 at 09:44

    @Klaus Herbert: Interessante Lebenseinstellung. Ich kann nur hoffen, dass ich in einem Notfall nicht auf Ihre Hilfe angewiesen bin, denn bis Sie sich durch die entsprechenden Gesetze gelesen haben, bin ich wahrscheinlich verstorben.

  6. 28. Juni 2018 at 09:45

    Zum Thema Seenotrettungsgesetz empfehle ich einen Artikel aus der Zeit. Ist zwar Stand 2017, aber die groben Problem, gerade vor Libyen werden dort ziemlich deutlich.

  7. Frank
    28. Juni 2018 at 10:03

    the big picture:
    Die Welt holt sich nun zurück, was wir ihr in 500 Jahren Kolonialisierung, Versklavung und Ausbeutung weggenommen haben. Durch das Internet sehen die Menschen, wie nett wir hier leben und wollen das auch haben. Das ist die nüchterne Realität. Nur Diktaturen in Nordafrika und das große kalte Wasser haben uns in der Vergangenheit davor „geschützt“. Nun brechen die Dämme. Eine Lösung weiß ich auch nicht. Ich ahne nur, daß wir unseren Wohlstand in Zukunft mit mehr Menschen teilen werden müssen. Das wird bitter für uns alle im reichen fetten globalen Norden. Wir sollten uns darauf einstellen.

  8. Stefan E.
    28. Juni 2018 at 11:59

    Das „Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“ hatte letztes Jahr 8,5 Mrd. Euro zur Verfügung, beim „Bundesministerium der Verteidigung“ war es ca. 37 Mrd. Euro, d.h. ca. das Vierfache. Vielleicht sollten wir uns mal die Frage stellen, inwieweit dieses Verhältnis so sinnvoll, zeitgemäß und langfristig richtig ist. Insbesondere wenn man überlegt, wie „effizient“ der Verteidigungshalt genutzt wird. Was sind die heutigen militärischen Bedrohungen für Deutschland und ist es notwendig, dafür mehr als 10% des Bundeshaushaltes auszugeben? Spart da ein Fünftel ein und verdoppelt die Entwicklungshilfe. Damit kann man dann wirklich viel erreichen in den afrikanischen Ländern. Natürlich nur, wenn man nicht zeitgleich in das Nachbarland neue Waffen liefert …

  9. JoeMalik
    28. Juni 2018 at 16:09

    @Lenbach: „Wenn ihnen das nicht gelingt, müssen sie sich der Mehrheit fügen. Das ist Demokratie“ aha, das ist also demokratie…

  10. Lass ich mir noch einfallen
    28. Juni 2018 at 16:52

    Zum Thema Kolonialisierung:
    Auch wenn es nicht gerne gehört wird aber die Kolonialisierung ging nicht nur mit Grausamkeit und Ausbeutung einher, sondern für die Betroffenen Völker auch mit einem immensen Entwicklungsschub – technisch, in der Rechtsordnung, den Möglichkeiten der Selbstverwaltung und vielen, vielen weiteren Bereichen.

    Viele Gesellschaften wurden im Zuge dessen aus einer archaischen Lebenswelt mit absurd hoher Kindersterblichkeit und Selbstjustiz in verhältnismäßig moderne Zustände gehoben.

    Indiens Eisenbahnnetz ist noch jenes welches die Briten hinterließen. Auch die demokratische Grundordnung, die akademisierte Bevölkerung oder die Verwaltungsstruktur ist ein britisches Erbe.

    Noch deutlicher zeigt sich ein solcher, letztendlich positiver Einfluss in den römischen Provinzen.

    Man sollte daher nicht gleich aus dieser Vergangenheit eine moralische Verantwortung der Gegenwart konstruieren.

    Zumal ehem. Kolonien nach ihrer Unabhängigkeit sehr unterschiedliche Entwicklungen gwnommen haben – der Faktor der Entscheidungsfreiheit also nicht von der Hand zu weisen ist.

  11. martha
    28. Juni 2018 at 17:49

    @ frank
    das unterschreibe ich!

    zu große unterschiede neigen dazu sich auszugleichen. is wie wind. ;)

  12. klaus herbert
    28. Juni 2018 at 17:49

    @ Anton Launer:

    Es gibt nicht umsonst den Straftatbestand der unterlassenen Hilfeleistung nach deutschen Recht. Ihr Vergleich ist daher schlecht gewählt.

    Interessanter finde ich ihre Unterstellung dies sei meine Lebenseinstellung, aber das sagt vielleicht mehr über Sie als über mich aus.

    Nichtsdestrotrotz widersprechen Sie meinen Ausführungen nicht, also gehe ich davon aus dass Sie mir zustimmen

  13. Uwe
    28. Juni 2018 at 17:53

    Stellt euch mal vor, es klingelt. Ein junger Mann steht vor der Tür. Er sagt ein Wort, lächelt, betritt eure Wohnung, holt sich einen Snack aus eurem Kühlschrank und setzt sich auf eure Couch. Ungefragt. Ihr habt keine Ahnung wer er ist. Wenn ich fragt, sagt er, er hätte Hunger. Ihr könnt das weder verifizieren, noch irgendwas dagegen tun.
    So funktioniert derzeit unser Asylsystem. Durch die Losung „Asyl“ können sich Menschen den Zutritt zu unserem Land erzwingen. Wir können defacto nichts dagegen tun. Daher muss das System scheitern, weil sowas auf Dauer nicht funktioniert.
    Um so erdrückender ist, dass diese Leute vorher jemanden hatte, der sie vor der Tür abgesetzt hat.
    Die Kolonialsierunggeschichte kann ich auch nicht mehr hören. Die Welt wird besser, auch in Afrika. Die Menschen sind ungeduldig. Und sie haben keine Teilhabe, da wo sie herkommen. Aber das ist kein Problem der Kolonsialisierung, sonder der Überbevölkerung. Darüber darf man aber nicht reden…

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/die-welt-wird-immer-besser-32-gute-nachrichten-15524076.html

  14. Lass ich mir noch einfallen
    28. Juni 2018 at 17:58

    Zum Thema Lifeline:

    Es würde mich sehr interessieren was diese Organisation eigentlich zu folgenden Problematiken zu sagen hat:

    Seit dem Beginn gezielter Rettungseinsätze im Mittelmeer, zuletzt auch verstärkt durch private Akteure, wird eine zunehmende Anzahl Seeuntauglicher „Flüchtlingsboote“ verzeichnet.
    Schleuser kalkulieren die Entfallene Notwendigkeit dass ihre Boote die europäische Küste erreichen können offenbar ein und verlassen sich auf die Rettung ihrer „Fracht“ bereits nach wenigen Seemeilen.

    Es sterben mehr Flüchtlinge und Migranten beim Versuch die Sahara zu durchqueren als bei der Überquerung des Mittelmeeres. Wieso findet dieses Drama keinerlei Aufmerksamkeit?

    Wieso beharrt man darauf die Geretteten nach Europa zu bringen und scheint etwa tunesische Häfen auszuschließen? Dies insbesondere da ein kürzerer Fahrtweg eine schnellere Wiedereinsatzbereitschaft ermöglichen würde und in Folge mehr Menschen gerettet werden könnten?

    Noch etwas zu einem sehr gerne, sehr leichtfertig benutzten Begriff:
    Das es sich bei allen, aufgenommenen oder von der afrikanischen Küste ablegenden Personen um „Flüchtlinge“ handelt ist bestenfalls eine Vermutung.
    Der rechtliche Status als Flüchtling gilt erst ab Anerkennung als solcher (Asyl). Selbst mit der großzügigen Anerkennungsquote in Deutschland kommen auch hierzulande viele pauschal als „Flüchtlinge“ bezeichnete Personen nicht in den „Genuss“ (das nicht wirklich aber ich habe gerade kein anderes Wort) eines positiven Asylbescheides. Sie bleiben Migranten.

  15. Uwe
    28. Juni 2018 at 18:11

    @Frank:

    Eine Erläuterung von einem, der es wissen sollte:

    https://www.cicero.de/wirtschaft/Migrationspolitik-Nicht-Angst-sondern-Hoffnung-treibt-die-Menschen-in-die-Flucht

    Der Gag ist, dass der grünlinken Lebensentwürfe ihnen wieder das Selbstversorgerschema oktruieren. Was Afrika braucht, ist Infrastruktur, billiger Strom (also AKW und Kohle, ich weiß gefällt euch nicht, ist aber der billgste Strom) und Gelegenheit zur Wertschöpfung. Die best Entwickulungspolitik machen die Chinesen. So wie sie unsere Werkbank waren, bauen sie Afrika aus und auf, um die ihre zu sein. Man schauen sich die Pro-Kopf-Einkommen der Länder an.

    https://www.gapminder.org/tools/#$state$entities$show$geo$/$in@=chn&=deu&=eth&=rwa&=ken;;;;;&chart-type=linechart

    Den Menschen in Afrika hilft niemand mit Brunnenbohren und Solarpanelen auf den Dächern. Sie müssen große Mengen Geld verdienen. Das geht nur über wertschöpfende, veredelnde Industrieen. Europäische Rückwärtsgewandtheit ist exakt nicht das, was sie suchen und brauchen.

    Sie können sich gerne weiter schuldig fühlen. Ich würde viel lieber sehen, wie Unternehmen Niederlassungen in Afrika aufbauen, um die Menschen da an Wertschöpfung teilhaben zu lassen und ihnen somit zu erlauben, Wohlstand aufzubauen. Deutsche Entwicklungsförderung ist Interessenpolitik. Sie macht mehr kaputt als sie aufbaut. Wir müssen Afrika loslassen und sie ermutigen selbst ihr Schicksal in die Hand zu nehmen. Sie sind auf einem guten Weg. Ja das glaubt man mir nicht. Ist aber so. Die Fakten belegen es. Man muss sich nur die Mühe machen, aus der linksgrünen Filterblase den Kopf rauszustecken.

  16. Franzl Lang
    28. Juni 2018 at 19:34

    Ich zahle Steuern, was zahlt ihr?

  17. Karschti
    28. Juni 2018 at 20:13

    @Lenbach
    den Menschen, die sich vor Ort begeben haben, damit ein reales Bild der Situation haben, Heuchelei und Verlogenheit zu unterstellen ist schon ein starkes Sück. Aber es soll ja vorkommen, nur vom Hörensagen, dass man über andere so urteilt, wie man selber ist.

    Bei dem Verweis auf die Entscheidung nach demokratischen Grundsätzen frage ich, wie kann Leben retten undemokratisch sein? Noch immer, trotz Rechtsruck, ist die Regierung und die Kanzlerin eine mit demoratischer Mehrheit wiederholt gewählte, ob es der Minderheit gefällt oder nicht.
    Und damit ist klar, dass hier im Land die Mehrheit sich für Menschlichkeit entscheidet.

  18. Lenbach
    28. Juni 2018 at 23:36

    @Karschti

    Die einen behaupten heuchlerisch, es ginge um Seenotrettung. Die anderen glauben blauäugig, es ginge hier um die Rettung von Menschenleben. In Wirklichkeit geht es um die Beförderung illegaler Migration.

    Es gab mal Zeiten, da kamen tatsächlich noch Holzboote übers Meer. Heutzutage warten die Glücksritter vor der libyschen Küste in Schlauchbooten, die es niemals übers Meer schaffen würden, darauf, daß sie von unseren moralisch Überlegenen, abgeholt werden. No borders, no nations, man weiß ja, aus welcher Ecke das kommt. Wenn Du glaubst, es gäbe hierfür eine Mehrheit, träume weiter.

    Es ist in den letzten Jahren auf linker Seite zunehmend in Mode gekommen, nur die Gesetze zu beachten, die einem gefallen, den Rest versucht man durch emotionalisieren und moralisieren niederzubügeln. Lange geht das nicht mehr gut.

    @JoeMalik

    Wolltest Du was beitragen?

  19. studi
    29. Juni 2018 at 09:58

    Wenn man hier die Diskussion verfolgt, wähnt man sich eher auf der Pegida-Seite, als auf dem Neustadt-Geflüster.

  20. 29. Juni 2018 at 10:00

    @studi: Kannst Du aber inzwischen auf nahezu allen Medienseiten beobachten. Offenbar haben die Anhänger einer „Festung Europa“ viel Zeit zum Kommentieren.

  21. 29. Juni 2018 at 10:02

    Sehr guter Kommentar zum Thema heute in der Sächsischen Zeitung. Allerdings kostenpflichtig. Den Bericht dazu und ein Erklärstück zum Thema Rechtslage bei Seenotrettung gibt es aber gratis.

  22. Unfassbar
    29. Juni 2018 at 10:16

    Hi Anton,
    Hier auch ein sehr guter Artikel der FAZ zum Thema.

  23. Franzl Lang
    29. Juni 2018 at 11:31

    @studi: ich erinnere mich nur zu gut an die wortreichen Solidaritätsbekundungen der Neustädter, verbunden mit trefflichen Argumenten, wieso das Flüchtlingsheim in der Katharinenstrasse eine ganz doofe Idee sei. Waren sicher auch alles Pegida-Trolle.

  24. goldfish
    29. Juni 2018 at 11:38

    War doch klar, dass es irgendwann auf einen Präzedenzfall zusteuert. Ich finde es gut, von den einzelnen Schicksalen abgesehen und hoffe das wird jetzt endlich geregelt.

    @Lenbach

    Heuchlerisch und blauäugig, würde ich hier niemanden unterstellen, wenn Leute im Wasser ersaufen, bitte einfach mal die Füße stillhalten, oder besser die Klappe. Wahrheit ist multifaktoriell und kein fester Zustand.

  25. martha
    29. Juni 2018 at 12:01

    ich hab auch noch einen link (heute vom bildblog):
    https://www.volksverpetzer.de/hintergrund/seenotrettung-faq/

    und @franzl lang (steuerzahler), du bist sooooooo toll!

  26. nickibude
    29. Juni 2018 at 14:24

    Das Menschen, die sich in einer lebensgefährlichen Lage befinden, geholfen werden muß, ist für für mich selbstverständlich unabhängig davon wie sie in diese Lage gekommen sind.
    Hier wird aber diese Hilfe mit einer Überfahrt nach Europa verknüpft, da sich nur dort zufällig der nächste „sichere Hafen“ befindet.
    Jeden der behauptet, dass die Einwohner Afrikas so blöde sind und glauben auf einem hoffnungslos überfüllten winzigen Schlauchboot als Nichtschwimmer das Mittelmeer überqueren zu können würde ich in die Nähe von Rassisten rücken.
    Deshalb liegt für mich der Verdacht nahe, dass sich die Tätigkeit der „Rettungsboote“ sich unter den Migranten inzwischen herumgesprochen hat und diese zielgerichtet mit eingeplant wird.
    @Anton … Zitat :“Offenbar haben die Anhänger einer „Festung Europa“ viel Zeit zum Kommentieren.“ … das ist einfach unsachlich. Überleg Mal, ob das auch gilt, wenn die Mehrheit Deine Meinung widerspiegelt.

  27. Ostwind
    29. Juni 2018 at 14:25

    Folgendes Zitat ist immer wieder aktuell:

    Das hab’ ich in meinen fünf Jahren bei der BBC in London gelernt: Distanz halten, sich nicht gemein machen mit einer Sache, auch nicht mit einer guten, nicht in öffentliche Betroffenheit versinken, im Umgang mit Katastrophen cool bleiben, ohne kalt zu sein. Nur so schaffst du es, daß die Zuschauer dir vertrauen, dich zu einem Familienmitglied machen, dich jeden Abend einschalten und dir zuhören.“

    – Hanns Joachim Friedrichs: Interview mit dem Spiegel[2]

  28. Franzl Lang
    29. Juni 2018 at 15:49

    @martha: Stimmt, aber ich nehme mir auch das Recht heraus, über das von mir erarbeitete Volksvermögen mitentscheiden zu wollen, und nicht von Bonzen und Kapitalisten (sprich NGOs, Politikern und medialen Hypermoralisten) bestimmt zu werden. Neustädter in die Produktion!;)

  29. 29. Juni 2018 at 16:38

    @Ostwind: Und wird auch immer wieder aus dem Kontext gerissen. Man beachte auch den vorherigen Satz. Und die zugehörige Frage.

    SPIEGEL: Hat es Sie gestört, daß man als Nachrichtenmoderator ständig den Tod präsentieren muß?
    Friedrichs: Nee, das hat mich nie gestört. Solche Skrupel sind mir fremd. Also, wer das nicht will, wer die Seele der Welt nicht zeigen will, in welcher Form auch immer, der wird als Journalist zeitlebens seine Schwierigkeiten haben. Aber ich hab“ es gemacht, und ich hab“ es fast ohne Bewegung gemacht, weil du das anders nämlich gar nicht machen kannst. Das hab“ ich in meinen fünf Jahren bei der BBC in London gelernt: Distanz halten, sich nicht gemein machen mit einer Sache, auch nicht mit einer guten, nicht in öffentliche Betroffenheit versinken, im Umgang mit Katastrophen cool bleiben, ohne kalt zu sein. Nur so schaffst du es, daß die Zuschauer dir vertrauen, dich zu einem Familienmitglied machen, dich jeden Abend einschalten und dir zuhören.

    Das ganze Interview gibt’s auf spiegel.de.

    Zur Einordnung sei Dir dieser Artikel empfohlen.

  30. martha
    29. Juni 2018 at 17:44

    @franzl lang
    wo genau verbrät lifeline dein von dir erarbeitetes VOLKSvermögen? (ekliges wort)

    unser (auch schon ziemlich ekliger) wohlstand gründet nun mal auf ausbeutung anderer. im kleinen und im großen. ich verstehe nicht, wie man das nicht sehen kann. und wie man nicht auch nur ein bisschen was abgeben will.

  31. Klaus Herbert
    29. Juni 2018 at 20:07

    @Anton Launer

    Es ist einfach jeden kritischen Kommentar abzutun.

    Ich denke die Mehrheit der Kommentator*innen sind Bewohner der Neustadt/ des Hechts und somit zeigt sich viel mehr wie heterogen diese Viertel sind.

    Scheinbar war es nicht der richtige Weg „Refugees welcome“ zu schreien und nicht die Gesetzeslage zu kennen. Scheinbar ist es aber einfach sofort abweichende Meinungen mundtot zu machen. Scheinbar werden gern Gesetze ignoriert um das eigene Weltbild aufrecht zu erhalten.

    Diese jedoch, von Ihnen geführte, einseitige Argumentation und Pressearbeit sollte ebenso überprüft werden

    P.s.: wo ist eigentlich ihr lustiger Kollege hin, der sich über die bettelnden Kindern erregte?

  32. Stefan E.
    29. Juni 2018 at 22:02

    @martha Viel unseriöser kann aber ein Link dann auch nicht sein oder wo kann man die journalistische Qualität von volksverpetzer.de (?!) verifizieren? Sorry, aber sowas ist nur peinlich. Der nächste kommt dann mit Links zu RT oder epochtimes und erklärt uns, dass dort die einzig richtige Wahrheit steht. All diesen „Quellen“ ist gemein, dass sie extrem subjektiv geprägt sind, egal wie oft es der Verfasser als Fakten darstellen will. Was nicht ins gewünschte Bild passt, wird einfach weggelassen oder anders dargestellt.

    Um nur mal einen Punkt aus der FAQ zu nehmen, wann genau wurde das letzte Rettungsschiff von der lybischen Küstenwache beschossen (oder gar versenkt), weil man versucht hat, die Flüchtlinge dort wieder an Land zu bringen? Gelesen/gehört habe ich davon nichts, also bitte ein Beispiel. Wen es diese Fälle belegbar in den letzten Monaten/Jahren gegeben hat, dann gehören diese selbstverständlich an die Öffentlichkeit. Ob dafür ein Medium names volksverpetzer.de hinreichend seriös ist, bezweifle ich. Vielleicht gibt es ja dafür auch noch eine glaubwürdigere Quelle, besten Dank im Voraus.

  33. Karschti
    29. Juni 2018 at 23:30

    Auwei mir wird schlecht, wenn hier Leute nach Gesetzen schreien, um zu verhindern, dass Menschenleben gerettet werden. Und geltendes Recht hier im Land ist das Grundgesetz. Schon am Anfang steht „die Würde des Menschen ist unantastbar“ und noch viel mehr, was zur Aufnahme in Not geratener gehört. Was christliche Nächstenliebe ist, haben wohl einige im Abendland vergessen. Oder ist es auf einmal nicht mehr soweit her mit unseren Werten? Missbrauch kann man anders begegnen. Wie lange halten Zäune, schon mal ein Blick in nicht allzuferne Geschichte geworfen. Und was dann?

    Lifeline hat sehr auführlich berichtet worum es geht. Läd ein mitzukommen um sich selbst ein Bild machen zu können. Nie wird mir einleuchten, warum das als Heuchelei abgetan wird. Warum es Menschen gibt, die nicht erkennen wollen, selbst wenn es ihnen gezeigt wird, in echt. Wie verblendet muss man sein?
    Verblendet und aufgehetzt von ein paar tausend montäglichen Marktschreiern etwa?, die dann auch noch glauben unter einer halben Million in der Stadt die Mehrheit zu vertreten. Da fehlt es nicht nur in Mathe.
    Lifline hat Fragen gestellt. Ist es mir nur entgangen oder kann von den Gegnern tatsächlich keiner plausibel antworten.

    @Lehnbach – ich bin mir nicht sicher wer hier der Träumer ist. Jedenfalls Deine Träume möchte ich nicht haben. Wenn Du meinst, das geht nicht mehr lange gut, dann doch nur, wenn Du dich nicht damit abfinden kannst mal ein Stück vom Kuchen abgeben zu müssen.

    Von Menschen die meinten zu kurz zu kommen, hatten wir im vergangenen Jahrhundert genug. Genug um deswegen zwei Kriege in Europa ausbrechen zu lassen.
    Und wenn wir in die Gegenwart schauen, warum werden heute Kriege geführt? Warum flüchten Menschen aus ihrer Heimat? Setzten sie ihr Leben für Hatz4 in Deutschland und schlechtes Wetter hier aufs Spiel? Ach ja, wir haben ja Klimaerwärmung. Doch auch dieser Fakt wird ja von der „Mehrheit“ geleugnet.

    Gut, dass wir Meinungsfreiheit haben! oder auch nicht?

  34. Lenbach
    30. Juni 2018 at 03:04

    @Anton

    Erklärstück zum Thema Rechtslage bei Seenotrettung

    Daß diese „Seenot“ von Schleppern und Schlauchbootakteuren selbst herbeigeführt wird, ignoriert der Artikel geflissentlich. Das Beste ist noch der Kommentar darunter.

    @martha

    wo genau verbrät lifeline dein von dir erarbeitetes VOLKSvermögen? (ekliges wort)

    Wenn Du nur für 5 Cent weiterdenken würdest, würdest Du verstehen, daß ein Sozialstaat mit seinem ekligen Volk nur in einem fest definiertem Staatsgebiet mit gemeinsamen Regeln und entsprechenden Leistungsträgern funktionieren kann. Mit „Friede, Freude, Reichtum für alle“ kann kein Staat überleben. Und der finanzielle Aspekt ist dabei noch das kleinere Problem.

    Und dann kommt der @Karschti, dem vor lauter Gesetzes-Korinthenkackern schon ganz schlecht ist ist, und bemüht ausgerechnet das Grundgesetz:

    Und geltendes Recht hier im Land ist das Grundgesetz. Schon am Anfang steht „die Würde des Menschen ist unantastbar“ und noch viel mehr, was zur Aufnahme in Not geratener gehört.

    Zum Beispiel? Ich lese da, unser Thema betreffend:

    Artikel 16a

    (1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.

    (2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist, in dem die Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten sichergestellt ist. Die Staaten außerhalb der Europäischen Gemeinschaften, auf die die Voraussetzungen des Satzes 1 zutreffen, werden durch Gesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf, bestimmt. In den Fällen des Satzes 1 können aufenthaltsbeendende Maßnahmen unabhängig von einem hiergegen eingelegten Rechtsbehelf vollzogen werden.

    Ansonsten volles Programm, von der plötzlich entdeckten „christlichen Nächstenliebe“ Linker über Pegida bis hin zum „Klimawandel“. Und was Lifeline „berichtet“, ist so glaubwürdig wie das, was Greenpeace oder Peta oder die DUH „berichtet“. Alles Organisationen, die viel heiße Luft und schlechtes Gewissen erzeugen müssen, um Spenden zu generieren. Wenn Du Dich besser fühlst, gib ruhig etwas ab von Deinem Kuchen, Dein Gewissen wird`s Dir danken.

  35. qwertz
    30. Juni 2018 at 11:44

    daumen hoch lifeline & gruß an alle besitzstandsbewahrer. ich werde spenden

  36. Karschti
    30. Juni 2018 at 11:49

    Sicher wird die Seenot sehr viel von Schleppern und Schlauchbootakteuren hervorgerufen. Aber wie kann das ein Argument sein, dann die Menschen einfach ertrinken zu lassen? Und dabei zusehen können???
    Nicht Ursache mit Wirkung verwechseln – erst waren die Ertrinkenden, dann kamen Organisationen wie Lifeline!

    Wenn Sorge um den Sozialstaat besteht, Lifline lässt die Gerettenen an allen eurpäischen Küsten der Staaten aussteigen, die sich dazu bereit erklären. Es könnten auch afrikanische sein, nur wer nimmt sie dort auf und vor allem wer wollte in das Elend da zurück, wenn dort dem Tod nochmal entronnen. Auch wenn sie nicht nach Deutschland einreisen dürften, nach Artikel 16a (2), eine Rettung ist Menschenrecht. Die Frage wo (genau) das steht ist nur armseelig.

  37. goldfish
    30. Juni 2018 at 12:06

    @ Erklärstück Lenbach

    Als nächstes ist die Polizei Schuld, dass es Verbrecher gibt. Das ließt sich leider, wie aus einem Dreigroschen Roman, aber Oberlehrerhaft daher schwatzen. Deine Meinung, alles Schlepper, „wir“ haben es kapiert.
    Und jetzt, krieg dich wieder ein.

  38. Unfassbar
    30. Juni 2018 at 12:30

    @martha
    “unser (auch schon ziemlich ekliger) wohlstand gründet nun mal auf ausbeutung anderer. im kleinen und im großen. ich verstehe nicht, wie man das nicht sehen kann.”

    Das ist die Welt aus deinem Blickwinkel, wenn man seinen Blickwinkel mal ändert kommt eventuell zu anderen Ansichten. Dann versteht man vielleicht auch wie andere zu ihren Erkenntnissen kommen.

    @karschti
    “Setzten sie ihr Leben für Hatz4 in Deutschland und schlechtes Wetter hier aufs Spiel?”

    Gute Frage! Ist es bei uns friedlicher als im Rest von Europa? Warum wollen die meisten nach Deutschland oder weiter in den Norden?

  39. Stefan E.
    30. Juni 2018 at 17:36

    @Pitti
    Habe zwischenzeitlich da noch andere Quellen zu gefunden, in der Tat gab es Fälle, wo die Küstenwache Warnschüsse abgegeben hat. Allerdings kommt dann sehr schnell die Frage nach der Nichtbeachtung von lybischen Hoheitsgewässern bzw. der Such- und Rettungszone. Wie dem auch sei, mir wird das Thema an der Stelle auch zu verworren, die eine Seite sieht sich völlig im Recht und ignoriert den Teil, der da nicht ins Bild passt, die andere Seite macht es dann offenbar genau andersrum.

    Auf jeden Fall sollten wir uns nicht wundern, wenn dann in den nächsten Jahren zunehmend Probleme in Afrika auftreten, die in der massenhaften Abwanderung „junger kräftiger Männer“ begründet sind. Gab es übrigens in Syrien beim Kampf gegen den IS, als die syrische Armee nicht mehr genug eigene Leute hatte, um sich gegen den IS zu wehren. Da haben ja dann die Amerikaner & Co. ausgeholfen. Will aber an der Stelle nicht über die Wehrpflicht in Syrien und Fahnenflucht (bei uns eine Straftat, in Syrien vermutlich noch schlimmer) diskutieren, sondern nur aufzeigen, dass die massenhafte Abwanderung zu immer größeren Problemen in den Herkunftsländern führt. Ob wir dies aktiv fördern sollten, mag jeder individuell für sich entscheiden. Und wer behauptet, die Anwesenheit von NGO-Schiffen vor der lybischen Küste, die dann dort die Flüchtlinge aufsammeln und nach Europa bringen, wäre kein Grund für die Zahl der Boote und Versuche, ist aus meiner Sicht nicht ehrlich oder sehr naiv.

    Wenn es zunächst einmal darum geht, dass weniger Menschen im Mittelmeer ertrinken, dann ist es notwendig, dass die nordafrikanischen Ländern die Grenzen besser schützen (ja, dichtmachen ist damit gemeint) und andererseits die Menschen bei Fluchtversuchen immer wieder in das Ursprungsland zurückgebracht werden. Und im gleichen Atemzug müssen sich die verantwortlichen Politiker in Europa aktiv darüber Gedanken machen, wie wir den Menschen in Afrika bestmöglich helfen und dies auch zügig umsetzen. Nur Grenzen dichtmachen und dann – wie bisher oft gemacht – wegschauen ist ganz sicher keine Lösung. Auch in diesem Punkt haben leider unsere Politiker in den letzten Jahren versagt, es wurde meistens nur reagiert (oft auch zu spät, unzureichend oder falsch), vorausschauende Politik ist eher die Ausnahme.

  40. oha
    1. Juli 2018 at 06:59

    „Wer mit 20 nicht links ist, hat kein Herz. Wer mit 40 noch links ist, hat kein Hirn.“ „Ihr schafft das“

  41. ein anderer Stefan
    1. Juli 2018 at 12:49

    @ oha: dann habe ich offenbar kein Hirn. Ein dummes Zitat wird vom Wiederholen nicht wahrer.

    Wir alle hier sitzen gemütlich am Rechner oder Tablet und können die Situation vor Ort nicht einschätzen – oder habe ich da eine Äußerung eines Menschen mit persönlicher Erfahrung übersehen?

    Ich habe gelesen, dass seit 2000 die Zahl der „Boat People“ im Mittelmeer zugenommen hat. Offiziell sind in dieser Zeit bis heute wohl ca. 30.000 Menschen ertrunken. Die Dunkelziffer liegt wohl um ein vielfaches höher, weil hier nur geborgene Leichen gezählt werden.

    Anfangs wurden diese noch von den Grenzschutzbehörden in klapprigen Holzbooten aufgenommen und die Boote dann versenkt. Der Vorrat an verfügbaren Holzbooten hat irgendwann ein Ende, auch das ein Grund für die Zunahme von Schlauchbooten. Irgendwann haben die Grenzschutzbehörden dann die entsprechenden Programme eingestellt, weswegen die privaten Initiativen erst zustande kamen.

    Die lybische Küstenwache ist nach einigen Berichten meilenweit entfernt von dem, was wir unter einer rechtsstaatlichen Behörde verstehen. Die Zustände in den Lagern dort sind wohl grauenhaft. Und bitte: es gab schon zu Gaddafis Zeiten ein EUGH-Urteil, wonach es mit europäischem Recht nicht vereinbar ist, Menschen dorthin zurückzuschicken. Algerien hat – wiederum Medienberichten zufolge – 13000 Menschen buchstäblich in die Wüste geschickt. Andere Mittelmeeranrainer in Nordafrika wollen diese Menschen nicht aufnehmen, und man muss befürchten, dass sie dort keine menschenwürdige Behandlung erfahren.
    (Falls man das noch sagen muss: in einem Land als reicher Europäer Urlaub zu machen, ist kein Vergleich mit dem Leben als Flüchtling). So weit ich weiß, besagt das Seerecht, Schiffbrüchige in den nächsten sicheren Hafen zu bringen. Das sind die nordafrikanischen Häfen demnach nicht.

    Die Ideen, den Menschen in den Urspungsländern zu helfen, ist ja schön und gut. In Afghanistan hats bisher einen Dreck geholfen, auch wenn dort schon lange ausländisches Militär stationiert ist. Im Irak und Syrien – den Krieg verdanken wir u.a. der „Intervention“ dort, die bestehende, unstreitig gewaltsame diktatorische, Strukturen zerstört hat. Waffenlieferungen an jeden und seinen Bruder aus Europa halte ich auch nicht für hilfreich, wenn z.B. damit Stellvertreterkriege zwischen Saudi-Arabien und dem Iran gefördert werden.

    Afrika – so lange Europa z.B. subventionierte Lebensmittel dorthin liefert und mit Dumpingpreisen die einheimischen Bauern ruiniert, dürfen wir uns bitte nicht wundern, dass die Menschen dort keine Perspektive mehr sehen und hierher kommen. Das wird im Zuge des fortschreitenden Klimawandels zunehmen, wenn immer größere Gebiete Afrikas unbewohnbar werden.

    Im Grunde braucht es mehrere Ansätze:
    – Soforthilfe für die Menschen auf dem Mittelmeer, um die Lebensgefahr zu beenden. Ebenso für die Menschen, die unter Lebensgefahr auf dem Landweg unterwegs sind.

    Eine koordinierte Einwanderungspolitik für Europa, unter der Annahme, dass Europa weiterhin attraktiv für Zuwanderer bleiben wird. Das können wir nicht beeinflussen, deswegen muss dringend ein vernünftiger Umgang damit her. „Grenzen dicht“ ist zu wenig. (Mich regt das jahrzehntelange Mantra der deutschen Politik „Deutschland ist kein Einwanderungsland“ immer noch auf. So ein Blödsinn! Deutschland war schon immer ein Einwanderungsland und wird es bleiben. Es muss endlich mal vernünftig geregelt werden.)
    Eine langfristige Ausrichtung der europäischen Politik zur Bekämpfung von Fluchtursachen. Den Zahlen nach sind das in erster Linie derzeit militärische Konflikte (Syrien, Irak, Afghanistan), dann erst wirtschaftliche Gründe. Dazu zählt auch ein Ende von Rüstungsexporten. Ja, die Arbeitsplätze… Was nützt uns das aber, wenn die Exporteinnahmen und die Arbeitsplätze uns im Gegenzug massive politische Probleme bescheren?

    Eine „Festung Europa“ aufzubauen und nationale Egoismen zu fördern, wird dabei nicht hilfreich sein. Europa kann man sowieso nur schwer abschotten, es sei denn, man führt einen brutalen Krieg gegen die Zuwanderer. Wenn es soweit kommt, frage ich mich ernsthaft, was wir dann eigentlich verteidigen? Die vielzitierten „Werte“ dann jedenfalls nicht mehr… Europa und gerade Deutschland hat eine zu blutige Geschichte, aus der wir nach 45 die richtigen Lehren gezogen haben, um jetzt wieder in solche Barbarei zurückzufallen.

  42. 1. Juli 2018 at 16:03

    daumen hoch lifeline, meine spende kommt

  43. Rico
    1. Juli 2018 at 19:33

    Ich habe Respekt und Achtung vor allen die Helfen wollen aber bitte sagt nicht, wir müssten…
    Jeder, der will kann helfen, jemanden aufnehmen und ihn intergrieren, aber bitte erwartet nicht, dass das alle machen müssen, euer Hilfe sollte nicht von der Unterstützung der anderen abhängig sein.
    Ich für mich sehe Not wo anders und arbeite an den Stellen.
    Und wegen den Gesetzen…naja entweder hält man sich immer daran oder eben nicht. Soll heißen ohne legitimierung einreisen (warum auch immer) aber darauf bestehen nach Gesetz Unterstützung zu bekommen ist dann auch schwer begründbar.
    Also helft einfach, wenn ihr wollt, aber akzeptiert, wenn es andere nicht wollen.
    Und ich habe die Linken gewählt, falls Fragen aufkommen.

  44. oha
    1. Juli 2018 at 22:28

    @ein anderer Stefan

    Wenn etwas „wahrer“ werden könnte scheint es ja grundsätzlich wahr zu sein.

    Auch scheinst Du nicht wirklich „links“ zu sein, da ich da ganz viel lese, was auf Hirn und nicht auf Herz beruht.

    Im Deinem letzten Absatz verwechselst Du allerdings Angriff und Verteidigung und Zuwanderer und Asylsuchende.

  45. Marcus
    2. Juli 2018 at 19:40

    @Rico
    „Ich habe Respekt und Achtung vor allen die Helfen wollen aber bitte sagt nicht, wir müssten…“

    Dem stimme ich zu. Habe ich auch erlebt, dass gesagt wurde, dass doch jeder mit machen müsste. Finde ich in alle Richtungen problematisch. Da gab es zu viele Gesellschaften, wo „alle“ mitgemacht haben., Weil sie „mussten“, weil „man“ meinte, dass das richtig so ist!

    @Anton
    Ich ging vor ein paar Jahren auch noch eher von dem Ideal des Objektivismusses der Reporter aus. Vor langer Zeit gemessen an den Beiträgen Der Zeit, die immer darum bemüht waren, aus vielen Richtungen Artikel zu bringen.
    Aber es ist natürlich richtig, dass jeder, der kein Roboter ist, Texte und Bilder mit viel Subjektivismus erschafft.

    Der Artikel von mrtnh.de passt sehr gut zu meiner Wahrnehmung, was die Subjektivität anbelangt.

    Ich lese quer durch alle Richtungen und In- sowie Ausland viel, und versuche alles gegeneinander aufzurechnen.

    Ich denke aber, dass die Leute, die morgens ihre gewählte Filterblase als Morgenzeitung im Briefkasten stecken hatten, die Gewohnheit im Netz nicht aufgegeben haben.

    Da fehlt es leider seit Jahren an digitaler Aufklärung, auch jetzt in Schulen noch.
    Google und FaceBook werden „Wahrheit“ sein und bleiben.
    Sehr schade!

  46. ein anderer Stefan
    2. Juli 2018 at 22:23

    @ oha: „wahrer“ war eine sprachliche Figur, nicht grammatikalisch korrekt.

    Ob die Menschen, die hierher kommen wollen, Zuwanderer oder Asylsuchende sind, ist im Falle einer Abschottung ja erstmal egal. Eine Abschottung ist von der Idee her gegen jeden wirksam. Und wenn ich eine Festung baue, um im Sprachbild zu bleiben, will ich damit etwas verteidigen. Dann sind die Menschen, die in diese Festung reinwollen, Angreifer. Es gibt ja hierzulande wohl einige Menschen, die Menschen von anderen Kontinenten pauschal als Agressoren oder Invasoren sehen, insofern passt das schon.

    Herz und Hirn sollten sich nicht ausschließen. Ich versuche, beides zu benutzen. Ob das dann „links“ ist, dieses Urteil überlasse ich anderen. Diese politische Seitenwahl ist mir eigentlich zu simpel, so einfach ist die Welt ja nun mal nicht.

  47. Ecki
    12. Juli 2018 at 17:54

    Wer immer noch der Meinung ist, hier handele es sich um „Schlepperei“ oder so ähnlich, dem empfehle ich den Beitrag von Johann Pätzold auf http://www.volksverpetzer.de, der heute, 12.7.2018, auch in der SZ auf Seite 12 zu finden ist.
    Es wird langsam unheimlich, wie in unserem Land schleichend etliche so hart erkämpften etischen und moralischen Werte plötzlich in Frage gestellt oder sogar aufgegeben werden.

  48. statler und waldorf
    12. Juli 2018 at 18:48

    @Ecki

    Wenn du hier schon die et(h)isch moralische Keule schwingst, dann bitte auch im richtigen Fall.

    Ich denke, das kannst du besser.

  49. Lenbach
    12. Juli 2018 at 21:32

    Daran sieht man mal wieder, was in der SZ so veröffentlicht wird. Und nächste Woche lesen wir dann von einem Aktivisten der Identitären, der war nämlich auch dabei und schreibt selbstverständlich auch nur die Wahrheit. Oder etwa nicht?

  50. 13. Juli 2018 at 09:08

    @Lenbach: Das ist alles, was Dir zu dem Text einfällt? Erbärmlich.

  51. oha
    13. Juli 2018 at 09:40

    @Ecki

    Allgemein…

    mehr arbeiten und mehr spenden und nicht G20 Demos und Antidemos besuchen. Das eine bringt Geld, dass andere spart Geld.

  52. statler und waldorf
    13. Juli 2018 at 11:56

    @Anton

    Völlig unabhängig von der humanitären Katastrophe, die sich im Mittelmeer abspielt, und völlig unabhängig von den unterschiedlichen Meinungen, die es zu Organisationen wie „Mission Life-Line“ gibt, sollte es doch wohl erlaubt sein, seine Meinung zu Texten zu sagen, die eindeutig eingefärbt sind, ohne dass die Redaktion diese Beiträge als erbärmlich bezeichnet. Ich traue mir mittlerweile jedenfalls nicht mehr zu, die Wahrheit von purer Meinungsmache zu unterscheiden. Das ist heutzutage leider so. Mit nur etwas Mühe suche ich dir seriöse Berichte heraus, die die ganze Sache deutlich anders sehen.

  53. christoph
    13. Juli 2018 at 12:21

    @S&W … seriöse Berichte.. oder nur anders gefärbt? So das es besser in Dein Weltbild passt..

  54. Andreas
    13. Juli 2018 at 12:21

    @statler und waldorf: Aus der „Jungen Freiheit“, „Compact“ oder der „Sezession“? Ihre erste Reaktion auf Eckis Beitrag war nämlich genau in der Diktion geschrieben: Theologen sollen sich aus der Politik heraushalten (wenn Pfarrer die Linie der Rechtspopulisten unterstützen, haben letztere plötzlich nichts dagegen) und sich auf den „Kultbereich“ beschränken.

    Und hier mit dem Vorwurf der ethisch moralischen Keule (auch das die Sprache der Rechtspopulisten) zu kommen, ist widerlich und erbärmlich, es macht deutlich, dass Sie keine ethischen Grundsätze haben und Ihnen das, was im Mittelmeer geschieht, zumindest egal ist.

  55. statler und waldorf
    13. Juli 2018 at 12:37

    @christof @Andreas

    Mich als Rechtspopulisten zu bezeichnen ist genauso lächerlich wie die Behauptung, dass mir das Leben von Menschen, die ertrinken, egal ist.
    Und woher ihr Kenntnis von meinem Weltbild haben wollt, wundert mich dann doch.

    Es ging hier um die Berichterstattung über diese „Vorgänge“ und die Neutralität der Redaktion. Um nichts anderes. Meine Meinung zu diesem Thema habt ihr hier noch nicht gelesen, und die werde ich hier auch nicht kundtun.

  56. Lenbach
    13. Juli 2018 at 21:03

    @Anton

    Ich lese da Behauptungen eines Aktivisten, die weitgehend nicht überprüft werden können, von denen aber erwartet wird, daß sie für bare Münze genommen werden. Es geht insbesondere bei diesem Thema schon lange nicht mehr um Argumente. Die Haltung zählt, nicht nur bei diesem Thema. Und das ist ein großes Problem, wenn man sich nicht mal mehr die Mühe macht, zu überprüfen, ob Behauptungen überhaupt wahr sind. Da kannst Du Dich mit Deinem „erbärmlich“ gleich hier einreihen:

    https://www.nzz.ch/feuilleton/wem-helfen-die-retter-im-mittelmeer-den-schleppern-oder-den-fluechtlingen-schon-die-frage-zu-stellen-reicht-um-einen-aufschrei-auszuloesen-ld.1403292

  57. 14. Juli 2018 at 10:39

    @Lenbach: Du stellst Deine banale abwertende Äußerung in eine Reihe mit der ziemlich klugen Kritik an den Seenotrettern von Miriam Lau. An Selbstbewusstsein mangelt es Dir offenbar nicht. Da kann ich ganz locker bei meinem „erbärmlich“ bleiben.

  58. statler und waldorf
    14. Juli 2018 at 10:53

    @Anton

    Ist das irgendwas persönliches zwischen Dir und @Lenbach ? Was richtig böses hat er doch gar nicht geschrieben. Genauso gut könntest du auf mich losgehen. Vom Prinzip gebe ich in dieser Sache @Lenbach recht.

    Passt nicht zu Dir !

    Ich nehm das mal mit Verwunderung zur Kenntnis.

  59. Randhecht
    14. Juli 2018 at 11:53

    @lenbach & statler und waldorf:
    Danke für eure Beiträge, die Reaktionen darauf sprechen Bände und sorgen dafür, daß sich diejenigen selbst entlarven und zeigen, daß sie in ihrer Engstirnigkeit dem rechten Lager in nichts nachstehen.

  60. statler und waldorf
    14. Juli 2018 at 18:36

    @Randhecht

    dann seh ich auch mal davon ab, der Welt zu erzählen, dass deine Bilder gephotoshopped sind.

  61. Randhecht
    14. Juli 2018 at 23:47

    Welche Bilder? :O

  62. goldfish
    15. Juli 2018 at 12:19

    Alles klar, bitte tauscht persönliche Aphorismen und Huldigungen unter einem anderen Thema. Oder haltet einfach mal eine Minute die Luft an, danach sollte klar sein, wie wahr manche Wahrheit ist.

    Erbärmlich passt schon.

  63. statler und waldorf
    16. Juli 2018 at 13:43

    @goldfish

    Gab es am Sonntag keinen Schokoladenpudding zum Nachtisch ?

    Nur, weil man schlechte Laune hat, fordert man noch lange nicht Menschen zu Grenzerfahrungen auf.

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