Sound in der Bar

Espresso in Nahaufnahme
Espresso in Nahaufnahme
Im Mittelpunkt stehen das Eis, der Milchschaum, die Crema und natürlich der Sound der Bar. Die Kunststudentin Lea Langkutsch und der Filmemacher Andrej Bavtschenkov haben die kleinen Alltäglichkeiten im Café-Betrieb in zärtlichen Nahaufnahmen umgesetzt. „Eine Art umgedrehte Realität, die Leute sind nur Kulisse“, berichtet Andrej, der das Werk gedreht und geschnitten hat.

Die Idee stammt von Lea. Die Studentin will später mal Grundschülern die Kunst näher bringen. „Dieses Semester belegte ich den Kurs Videokunst in der Uni“, erzählt sie. Aufgabe war es, am Ende des Semesters einen Film von mindestens drei Minuten zu präsentieren. Das Thema war freigestellt. „Der Drehort war mir schnell klar“, sagt Lea. Sie arbeitet schon seit sieben Jahren im Café Combo und schätzt die lebendige und warme Atmosphäre des Cafés sehr.

Lea Langkutsch - Hautdarstellerin und Filmemacherin
Lea Langkutsch – Hautdarstellerin und Filmemacherin
Sie wollte die ihr mittlerweile sehr vertrauten Bilder, Töne und Düfte einfangen und dabei vor allem das Unscheinbare und versteckte Details ins Blickfeld rücken. Durch Zufall begegnete sie Andrej, der sie technisch und filmisch einführte und so Lea: „ein großartiger Begleiter in dieser Zeit war“. Für den Sound ist Stephan Marche verantwortlich.

Der Film heißt „Musik in meinen Ohren“ und entstand in Absprache mit der Universität in Zusammenarbeit mit Andrej. „Mit dem Endprodukt bin ich sehr zufrieden“, sagt sie noch. Andrej Bavtschenkov filmt immer mal wieder kurze Streifen, die sehr häufig in der Neustadt spielen. Zuletzt war er am in Moskau ausgezeichneten Antikriegsfilm „Papagei“ beteiligt und setzte die Rapper von der inzwischen verschollenen Holztreppe in Szene.


Anzeige

Filmfest Dresden

Film ab!

5 Kommentare zu “Sound in der Bar

  1. @Anton Launer Muss sagen, ich habe in meinem bisherigen Leben nur sehr wenige Menschen getroffen, mit so einer Ausstrahlung!

    Schön, mal wieder was von ihr zu hören und sehen. Sonst fliegt sie ja meist, Kondensstreifen bildend, mit dem Fahrrad an einem vorbei. ;)

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.