Genossenschaft: Scheiben eingeschmissen

Scheiben eingeschmissen in der Genossenschaft

Scheiben eingeschmissen in der Genossenschaft – Foto: Ulla W.

Am vergangenen Wochenende haben Unbekannte mehrere Scheiben an der Genossenschaft, dem Büro der Neustädter SPD an der Prießnitzstraße eingeschlagen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Schaden wird auf rund 1.500 Euro geschätzt.

Zu dem Anschlag gibt es ein Bekennerschreiben. Danach bekennt sich ein Kommando „Berfîn Zîlan“ zu den Sachbeschädigungen. Das Bekennerschreiben findet sich auch auf der Plattform Indymedia. Die Polizei prüft die Echtheit des Schreibens.

Darin heißt es unter anderem:
„Seit dem 20. Januar 2018 läuft unter dem Namen „Operation Olivenzweig“ der Kampf der faschistischen AKP Regierung der Türkei gegen das Kanon Efrîn in Nordsyrien. Unter Mithilfe deutscher Waffen und der Bundesregierung starben seit einigen Wochen mehrer hunderte kurdische Kämpferinnen. Durch die Freilassung des Welt-Journalisten Deniz Yücel droht ein weiterer Deal mit dem Diktator Recep Tayyip Erdogan.“ … „Wir werden nicht unkommentiert hinnehmen, dass die Revolution von Rojava mit der Unterstützung der SPD angegriffen wird. Aus diesem Grund haben wir in der vergangenen Nacht die Scheiben des SPD Büros im Szeneviertel Neustadt mit einem Hammer eingeschlagen. Wer mit Faschistinnen zusammenarbeitet, in Deutschland den Familiennachzug verhindert und im Dresdner Stadtrat gegen Menschen welche betteln müssen hetzt, der hat eh nichts anderes als unseren Hass verdient!“

Auch im benachbarten Gerede e. V. im Stadtteilhaus gab es einen Einbruchsversuch.

Scheiben eingeschmissen in der Genossenschaft

Scheiben eingeschmissen in der Genossenschaft – Foto: Ulla W.

Einbruch in Gaststätte

In der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag drangen Unbekannte über ein Fenster in eine Gaststätte an der Kamenzer Straße ein. Im Anschluss durchsuchten sie den Tresen und stahlen mehrere Handys sowie rund 1.000 Euro Bargeld.

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3 Kommentare für “Genossenschaft: Scheiben eingeschmissen

  1. Anonymous
    19. Februar 2018 um 22:55

    Alte Regel: Krieg mit Krieg bekämpfen…. hat schon immer funktioniert!

  2. Floda Nashir
    20. Februar 2018 um 09:38

    »Auch im benachbarten Gerede e. V. im Stadtteilhaus gab es einen Einbruchsversuch.« ist ja ein wirklich billiger Versuch, die zwei völlig unterschiedlich gelagerten Geschehnisse in einen Topf zu werfen.

  3. Pitti
    20. Februar 2018 um 11:49

    @ Floda

    Ist doch beides Gewalt gegen Sachen, oder?

    Mal ganz abgesehen davon, dass die Genossenschaft weder Erdogan unterstützt, noch den Familiennachzug verhindert, noch Deniz per Deal befreit hat, noch mit Faschisten zusammenarbeitet. Scheint mir alles ne Runde Schwachsinn zu sein, um sinnlos zu randalieren.

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