Theater, Gesang und Heimat

Zwei Veranstaltungen im Societaetstheater am kommenden Donnerstag. Mit Gnadenchor, Kafka und the guts company. Das Neustadt-Geflüster verlost Freikarten.

Bildmotiv für die Inszenierung von „Das eigene Heimat“ Foto: Benjamin Schindler
Bildmotiv für die Inszenierung von „Das eigene Heimat“ Foto: Benjamin Schindler

Das Eigene/Heimat

Ein Stück der „the guts company“ und mit dem Dresdner Gnadenchor. Hirschgeweih, Schwarzwälder Kirschtorte, Platte, Lederhose, Vollkornbrot. Typisch deutsch oder doch nur lauter Klischees? Kann sich die junge Generation unseres Landes, die global vernetzt ist, multikulturell und weltbürgerlich, noch mit Traditionen und Bräuchen ihrer Heimat identifizieren?

Bekannt sind unsere Traditionen, egal ob Landes- oder Familienriten – sie wurden mit der Muttermilch aufgesogen, sie sind Alltag. Andere Traditionen gehören eher der Vergangenheit an, werden nicht mehr praktiziert – Gründe dafür gibt es viele. Das deutsche Liedgut und der deutsche Volkstanz sind Formen dieser Traditionen, die identitätsstiftend waren und sind. Sie gaben Sinn und schufen ein Gemeinschaftsgefühl. Tänze und das gemeinsame Singen geben einen klaren Rahmen vor, wer drin ist und wer nicht – die Grenze verläuft am Beherrschen des Tanzes und Kennen der Noten.

Bildmotiv für die Inszenierung von „Der Bau“ nach Kafka von „Freaks und Fremde“, fotografiert am 26. April im Zentralwerk Dresden. Foto: André Wirsig
Bildmotiv für die Inszenierung von „Der Bau“ nach Kafka von „Freaks und Fremde“ – Foto: André Wirsig

Der Bau

Eine Inszenierung nach der unvollendeten Erzählung von Franz Kafka der Cie. Freaks und Fremde. Die Premiere findet im Rahmen der Freaktstadt N°2 statt, das ist ein langes Wochenende voller Theater, Musik und jeder Menge kleiner Überraschungen (18.-21.05.2017).

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Der Baubewohner weiß, was richtig und was falsch ist. Mit seiner Stirn hat er sich ein Paradies in den Waldboden gegraben und lebt dort in sicherer Entfernung zur Gesellschaft. Ausbesserungsarbeiten und genüssliches Flanieren durch die Vertrautheit seiner Gänge und Plätze bestimmen sein Dasein. In der Ruhe seines Baus kann er aufatmen, kann in wohligen Schlaf sinken auf seinen angesammelten Vorräten. Er ist stolzer Herrscher des selbsterschaffenen Reichs, Erbsenzähler und Medium flirrender Angst in allen Schattierungen. So sehr er sie ignorieren will – es gibt sie doch, die Welt dort draußen. Sie werden kommen. Sie wollen ihn, sie wollen teilhaben an seinem Wohlstand, ihn vernichten. Doch wer ist „er“ und wer sind „sie“? – Ein Theaterthriller über Isolation, Angst und Einsamkeit. Ein Hörstück für zwei Stimmen, ein Tier und einen Sounddesigner.

Danach wird noch der Film „Sound of Heimat“ von Arne Birkenstock gezeigt. Außerdem gibt’s eine Speaker’s Corner und eine Freak-Bar im Foyer.

Freikarten

  • Das Neustadt-Geflüster verlost je zwei Freikarten, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Wer nicht gewinnt, für den gilt wie immer: Karten gibt’s für Schüler, Studenten und Theatercard-Besitzer schon ab 6,50 Euro, ermäßigt für 12 und normal für 16 Euro an der Theaterkasse unter 0351 8036810 oder bestellung@societaetstheater.de.

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5 Kommentare zu “Theater, Gesang und Heimat

  1. Klingt spannend. Wilde Mischung unterm freaky Heimathut. Würde mir gern ein Bild machen.. bei besonderem Interesse für den Bau.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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