Aufmarsch der Ton-Krieger

Professor Heinz Langhals und Kuratorin Jaana Klumpp inmitten der Terrakottaarmee.
Professor Heinz Langhals und Kuratorin Jaana Klumpp inmitten der Terrakottaarmee.
In der Zeitenströmung an der Königsbrücker Straße ist seit heute eine neue Ausstellung zu sehen. Gezeigt werden rund 150, zum Teil lebensgroße Terrakotta-Krieger, dazu Grafiken, Modelle von Grabanlagen und Filmsequenzen. Der Besucher soll sich in die Zeit des ersten Kaisers von China vor rund 2200 Jahren zurückversetzen.

Die Schau „Die Terrakottaarmee & das Vermächtnis des Ewigen Kaisers“ zeigt insgesamt 250 Exponate auf 1.400 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Allesamt originalgetreue Nachbildungen der 1974 in China gefundenen Terrakottafiguren, die aufgestellt wurden, um das Grab des ersten chinesischen Kaisers Qin Shi Huang Di (259–210 v. Chr.) zu schützen.

Die Existenz dieser legendären Tonarmee war schon lange bekannt. Historische Aufzeichnungen aus der frühen chinesischen Kaiserzeit belegen die Anfertigung und die Aufstellung der zahlreichen Figuren. Seit 1987 gehört die Grabanlage des Ewigen Kaisers zum Unesco-Weltkulturerbe. Rund ein Viertel der Anlage ist freigelegt.

Die Ausstellung wird von Heinz Langhals, Professor für organische und makromolekulare Chemie an der Universität München begleitet. Er erklärt mit einem Schmunzeln, warum keine Originale gezeigt werden: „Es handelt sich hier um brüchige Blumentöpfe“. Kein einziger, der 8.000 bisher geborgenen Tonkrieger ist unbeschädigt. Jeder Transport ein Wagnis. Die Repliken, die auch in China gefertigt werden, sehen den Originalen täuschend ähnlich, sind aber aus stabilerem Material.

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Bekannt sind in der Regel die Bilder der grauen Tonfiguren. Ursprünglich waren diese jedoch sehr farbenfroh bemalt. Einige Exponate sind in dieser Farbigkeit nachempfunden. „Die Ausstellung widmet sich auch der zeitlichen Einordnung der Terrakottaarmee“, erklärt Kuratorin Jaana Klumpp. So gibt es als letzte Station eine Übersicht über die verschiedenen chinesischen Epochen und die für die jeweilige Zeit typischen Kleider.

Die Ausstellung ist bis zum 17. September zu sehen. Während der Sommerferien gibt es ein spezielles Kinderprogramm in Zusammenarbeit mit dem Studio „Shudao“.

Tickets und Preise

  • Erwachsene 15 Euro, Kinder 6–18 Jahre und Schüler 9 Euro, ermäßigt 12 Euro, Familienticket (4 Kinder, 2 Erwachsene) 40 Euro

Öffnungszeiten und Adresse

  • Mittwoch bis Sonntag 10 bis 18 Uhr
  • Zeitenströmung, Halle 12, Königsbrücker Straße 96, 01099 Dresden

Verlosung

  • Das Neustadt-Geflüster verlost zweimal zwei Eintrittskarten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Bitte entsprechend kommentieren.

53 Kommentare zu “Aufmarsch der Ton-Krieger

  1. Wir haben Elternzeit und somit Zeit sich diese spannende Ausstellung anzuschauen. Großes Interesse!

  2. Ich hätte gerne auch zwei Eintrittskarten. Dann könnte ich meinen Partner (er ist Ausstellungsbanause) mitnehmen…und villeicht gefällt es ihm dann auch :-)

  3. Ich würde es mir gerne mit meinem Freund anschauen, nur durch das kommende Baby hatten wir viele Ausgaben. Freie Karten wären toll.

  4. Da mein Papa sich unglaublich für chinesische Medizin, Kampfkunst und Geschichte interessiert, wäre es großartig Freikarten zu bekommen um ihn dahin einladen zu können :)

  5. Ich kann mir die Tickets dafür eigentlich nicht leisten, würde die Ausstellung aber so gerne sehen wollen…
    Deshalb würde ich mich über Freikarten ganz besonders freuen!

  6. Ich würde mich riesig über zwei Freikarten freuen … :-) Ich habe schon die Tut-Ausstellung gesehen und war fasziniert und will auf jeden Fall die Terracottaarmee in DD bewundern dürfen …

  7. Sehr, sehr gern würde ich mir diese fantastische Ausstellung ansehen. Denn so nah, komme ich der Terrakotta-Armee bestimmt nie wieder.

  8. Mein Mitbewohner und ich haben sehr großes Interesse uns diese tolle Ausstellung hier in Dresden anzusehen!

  9. Dann reihe ich mich hiermit mal ein in die „Ich würde mich sehr über die Karten freuen“-Gruppe. Ich war jetzt schon vier mal in China, habe es aber leider noch nie nach Xi’an geschafft….

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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