5. Sukuma Award in den Startlöchern

„Du kaufst mehr als Du denkst!“ – das erklären zumindest die Organisatoren des „Sukuma Award“. Mit dem Dresdner Bürgerfilmpreis wollen sie zeigen, dass das Teilen eine Alternative zum Kaufen und Besitzen darstellen kann.

Das Team der Produktionsfirma ravir film bei den Dreharbeiten zum Sukuma Award 2015
Das Team der Produktionsfirma ravir film bei den Dreharbeiten zum Sukuma Award 2015
Erneut schreibt Sukuma arts e.V. den Dresdner Filmpreis Sukuma Award aus. Thema der diesjährigen Ausschreibung ist das „Teilen“ als Möglichkeit für einen ressourcenschonenderen Umgang mit unseren Konsumgütern. Noch bis Ende November sind alle Dresdner aufgerufen ihre Idee für einen Spot zum Thema unter www.sukuma-award.de einzureichen. Zu gewinnen gibt es die professionelle Umsetzung der Siegeridee.

„Es geht nicht darum ein fertiges Drehbuch vorzulegen,“ führt die Projektkoordinatorin Franziska E. Pschera aus. „Vielmehr sollen die Teilnehmenden einen kreativen und emotionalen Zugang finden, der dann gemeinsam mit den Initiatoren und einem professionellen Team ausgearbeitet wird.“ So aktiviert der Sukuma Award die Menschen kreativ für globale Nachhaltigkeit in ihrer Stadt.

Der Filmpreis will unter dem Motto „Du kaufst mehr als Du denkst“ auf die Probleme bei der Herstellung unserer Konsumgüter aufmerksam machen. Durch­schnittlich besitzt jeder Europäer ca. 10.000 Gegenstände, viele davon bleiben die meiste Zeit unbenutzt. Gemeinsames Nutzen und Teilen haben aber neben den wirtschaftlichen und ökologischen Vorteilen auch eine soziale Kom­ponente, denn durch das Teilen können Netzwerke und Freundschaften entstehen.

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Du kaufst mehr als Du denkst! – Sukuma Award

Kameramann Uwe Nadler bei den Dreharbeiten zum Sukuma Award 2015, im Hintergrund Regisseur Thomas Frick und Schauspielerin Annedore Bauer
Kameramann Uwe Nadler bei den Dreharbeiten zum Sukuma Award 2015, im Hintergrund Regisseur Thomas Frick und Schauspielerin Annedore Bauer

5 Kommentare zu “5. Sukuma Award in den Startlöchern

  1. Immerhin habe ich nach aufwendigen Rechechen auf der verlinkten Seite herausgefunden, daß SUKUMA doch kein japanisches Reisgericht ist, was ich ursprünglich dachte.

  2. Danke für den Hinweis, ich hatte immer angenommen, dass es sich um einen Kunstnamen handelt, musste nun aber feststellen, dass die Sukuma ein Volk sind, dass am Südufer des Victoriasees in Tansania siedelt. Ich werde mal nachfragen, welchen Hintergrund es für den Namen bei dem Verein gibt.

  3. Diese Interpretation hatten wir noch nie, sehr schön :-)

    Sukuma ist (so wie Anton Launer schon bemerkte) zum einen ein Volk, aber wohl auch ein Kohlgericht…

    Unsere Intention, diesen Namen zu verwenden, liegt darin begründet, dass das Wort auf Kisuaheli „Anstacheln, Begeistern, Aufwecken“ bedeutet. Und genau das wollen wir mit unserem Projekt auch erreichen!

    lg,
    Nadja und das Sukuma-Team

  4. „Teilen“ als Möglichkeit

    Borge mir mal dein Klopapier ich muss mal groß. Ich rolle es dir hinterher auch wieder auf, dann kannst du die andere Seite noch benutzen ;-)

    Vielmehr als das Teilen, halte ich es für sinnvoller Dinge für Langlebigkeit zu produzieren. Wenn ich mir jedoch den „Müll der Industrie“, der in den Regalen der Einkaufszentren und später auf den Fußwegen der Neustadt steht, so ansehe…findet genau das Gegenteil statt.

    Ich bin dafür, das man sich die Arbeit wieder teilt, dann kommt moi auch ma wieder zum nachdenken und die Stresskäufe werden möglicherweise weniger, jedoch mit achtefutsch á huntert Stunden und dann noch Steuern, Versicherungen und Miete zahlen, kannste keene großen Sprünge machen.

    Schließlich will ja der Arbeiter sich auch was von seinem schwer verdienten Lohn etwas leisten…oder ist es nur ein Ausgleich zum Arbeitsstress?

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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